Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman - Angelique Corse - E-Book

Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman E-Book

Angelique Corse

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Beschreibung

Dieses E-Book entspricht 268 Taschenbuchseiten ... Der Millionärssohn Chris Schober hat das perfekte Leben: viel Geld, ein tolles Anwesen, eine erfolgreiche Firma. Nachts wandelt er auf den Pfaden der Lust und frönt seinen Exzessen aus Schmerz, Qual und Dominanz. Die Damenwelt liegt ihm zu Füßen und befriedigt nur allzu gern seine extravaganten Bedürfnisse. Einzig die achtzehnjährige Melissa verweigert sich konsequent seinen Annäherungsversuchen. Doch Chris gibt nicht auf, er will die verführerische Gothic-Lolita unterwerfen und sie zu seiner Sklavin machen. Dabei muss er sich nicht nur mit Melissas eifersüchtigem Bruder Garet auseinandersetzen, sondern bekommt es auch mit ihrem gewalttätigen Vater zu tun, der ein dunkles Geheimnis hütet ... Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 356

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Impressum:

Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman

von Angelique Corse

 

Schon von Kindesbeinen an galt Angeliques größte Leidenschaft dem Schreiben. 2015 begann sie, unter verschiedenen Pseudonymen vielseitige Werke zu veröffentlichen. Mit „Sünde in Schwarz“ legt sie ihr Debüt im Erotik-Genre vor.Was für sie den Reiz an SM-Erotika ausmacht? „Der Kontrollverlust und die absolute Hingabe. Außerdem das Verruchte, Verbotene.“

 

Lektorat: Marie Gerlich

 

 

Originalausgabe

© 2018 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © IgorIgorevich @ bigstockphoto.com © DragosCondrea @ bigstockphoto.com

Umschlaggestaltung: MT Design

 

ISBN 9783862777488

www.blue-panther-books.de

Prolog

Vom ersten Moment an, als ihre Blicke sich trafen, hatte er gewusst, dass er sie begehrte. Gleichzeitig schien es irgendwie lächerlich zu sein, denn sie entsprach weder vom Alter noch vom Äußeren her seinem üblichen Beuteschema. Und doch löste sie ein Verlangen in ihm aus, wie er es noch nie zuvor erlebt hatte. Ihre freche Art kombiniert mit vermeintlicher Unschuld übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn aus. Sie war komplett anders als die anderen Damen, mit denen er sich normalerweise umgab und vergnügte. Zwar ließen diese sich willig auf sein Spiel aus Dominanz und Unterwerfung ein und genossen es in vollen Zügen, wenn er belohnte oder bestrafte. Doch bei vielen gewann er in letzter Zeit immer mehr den Eindruck, als würden die lustvollen Nächte für sie zur Normalität werden: Man reizte, quälte sich und wenn beide ihren Höhepunkt erreicht hatten, kleidete man sich an und ging automatisch zur Tagesordnung über. Dabei sollte es viel mehr sein als ein flüchtiger Spaß – die Kernelemente seines Spiels waren das Entdecken bisher unbekannter Gelüste und Reize, bedingungslose Unterwerfung und Gehorsam sowie – in einigen Fällen – sexuelle Grenzüberschreitung. Besonders Letzteres ging mehr und mehr verloren, was er nicht nur bedauerte, sondern was ihn regelrecht schmerzte.

Aus diesem Grund hatte er sich überreden lassen, einen neuen Club zu besuchen, der gemäß vertrauenswürdiger Aussage eines Freundes ganz anders sein sollte als die, in welchen er sonst verkehrte. Dieser Freund hatte recht behalten: Die Welt, die sich ihm gleich nach dem Betreten offenbart hatte, war so viel dunkler, bizarrer und exklusiver als alles, was er bis dahin gesehen hatte. In seinem normalen, alltäglichen Leben begegnete man der Nacht mit Vorsicht oder fürchtete sie sogar, an diesem Ort brachte man ihr unverhohlene Liebe entgegen.

Dort war er ihr begegnet. Seine Erinnerung spiegelte jenen Augenblick so klar und realitätsgetreu wider, als sei es gestern passiert. Obwohl seitdem schon eine ganze Zeit vergangen war, hatte seine Leidenschaft für sie kein bisschen nachgelassen. Im Gegenteil, ihr Abbild verfolgte ihn bis in seine Träume und es bereitete ihm einige Mühe, im Alltag die kühle, unnahbare Fassade aufrechtzuerhalten.

Seine breite, kräftige Hand ballte sich zur Faust und das Blut in seinen Adern begann zu kochen. Selbst hier draußen in der Einsamkeit ließ sein Verlangen sich kaum beherrschen – er musste sie besitzen, sie zu seiner willigen Sklavin machen, deren Körper zuckte, wenn er es befahl, und deren Mund lustvoll stöhnte, wenn er ihren Hintern mit der Peitsche bearbeitete. Allein die Vorstellung erregte ihn ungemein und nur der kühle Nachtwind brachte ein wenig Linderung. Zielstrebig ging er die Straße hinab, sein schwarzer, teurer Ledermantel flatterte wie die Schwingen eines gefallenen Engels. Die ganze Zeit war ihr Name überall – in seinem Kopf, in seinem Herzen, in seiner Seele, immer nur ein Wort: Melissa!

Kapitel 1

Die Sonne verschwand langsam hinter dem Horizont und ein Knopfdruck seinerseits genügte, um die Jalousie nach oben fahren zu lassen. Einige Strahlen erhellten den Raum, während Chris seine Beine entspannt auf dem Bürotisch platzierte und an einer Zigarette zog. Dass der Kaffee auf seinem Schreibtisch längst kalt geworden war, störte ihn wenig. Sein Gaumen verlangte eher nach etwas Hochprozentigem, um den anstrengenden Arbeitstag ausklingen zu lassen. Leicht murrend gab er die bequeme Sitzposition auf und ging zu der geheimen Minibar, die sich gut versteckt direkt unter der großen Leinwand befand. Jeder, der unangemeldet in sein Büro kam, würde denken, dass er im Begriff war, sich die neuesten Statistiken anzuschauen.

Mit einem Glas Cognac in der Hand kehrte Chris an seinen Schreibtisch zurück und lümmelte sich regelrecht in den Drehstuhl aus hochwertigem Leder, dessen Armlehnen für zusätzlichen Komfort sorgten. Er war froh, dass die meisten Angestellten seiner Firma am späten Nachmittag nach Hause gegangen waren, sodass ihn kaum jemand zu Gesicht bekäme. Es würde das Bild des autoritären Chefs zerstören, dass er sich über die Jahre hinweg mühsam aufgebaut hatte. Ein kleines, aber zufriedenes Lächeln umspielte seinen Mund.

Obwohl er sprichwörtlich mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden war, gestaltete sein Leben sich nicht als Zuckerlecken. Schon von Kindesbeinen an hatte der Druck auf ihm gelastet, eines Tages die elterliche Firma zu übernehmen, die sich seit Generationen in Familienbesitz befand. Bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr hatte es keinen Raum für seine Träume und ihn selbst gegeben. Und auch später war alles stets mit Leistungsdruck sowie nächtelangem Arbeiten verbunden gewesen, auch wenn die Mühen sich sehr wohl gelohnt hatten: Die Geschäfte liefen blendend, sie schrieben schwarze Zahlen und theoretisch müsste Chris nie mehr arbeiten – sein Geld und die damit verbundenen Wertanlagen reichten aus, um ihn bis an sein Lebensende zu versorgen. Ein entspanntes, doch auch leicht schwermütiges Lächeln huschte über seine markanten Gesichtszüge.

Es hatte eine Zeit – um genau zu sein zwei Jahre – gegeben, in der er diesen Lebensstil in vollen Zügen ausgekostet hatte. Morgens lange schlafen, teure, erlesene Mahlzeiten in Nobelrestaurants, ausgedehnte Shoppingtouren in exklusiven Luxusgeschäften und kostspielige Freizeitaktivitäten wie Golfen oder Segeln. Am Abend traf man sich mit Freunden auf ausgewählten Partys oder auch im Spielcasino und meist folgte die Rückkehr in Begleitung einer oder mehrerer anspruchsvoller Damen, mit denen man sich die Stunden bis zum Morgengrauen auf sinnliche Weise vertreiben konnte.

Chris hatte keine Ahnung, mit wie vielen Frauen er in dieser Freigeistperiode, wie er es insgeheim nannte, intim geworden war. Es gab keine Strichliste und er hatte es sich auch nicht gemerkt. So lange keine seiner Gespielinnen sich über seine Qualitäten als Liebhaber ausließ oder sich gar beschwerte, waren ihm diese Dinge relativ gleichgültig gewesen. Da Ehrlichkeit eine seiner wichtigsten Lebensmaximen war, hatte er nie einer von ihnen Hoffnungen auf eine feste Bindung gemacht oder Gefühle geheuchelt, wo keine waren. Chris war weder für dauerhafte Beziehungen noch für die große Liebe geschaffen, das wusste er. Das war nicht immer so gewesen, einst, vor langer Zeit hatte es eine Frau gegeben, die …

Erbost über die ungebetene schmerzhafte Erinnerung schüttelte er den Kopf, sodass sich einige blond-schwarze Strähnen aus dem sorgfältig gebundenen Pferdeschwanz lösten. Diese ungewöhnliche Haarfarbe war das Einzige, was Chris aus seiner Jugendzeit mitgenommen hatte. Alles andere war irgendwo in den Tiefen des Vergessens begraben und würde, so hoffte er, niemals wieder zum Vorschein kommen. Sein Blick glitt kurz zu dem kleinen, eingerahmten Foto, das zwischen dem 25-Zoll-Flachbildschirm und der tiefschwarzen Schubladenbox stand, sodass es auf den ersten Blick schwer auszumachen war. Es zeigte verschwommen die fröhlichen Gesichtszüge einer jungen Frau. Der in der oberen Ecke angedeutete Trauerflor fiel kaum auf, was den blitzartig aufflammenden Schmerz jedoch nicht linderte. Chris wusste nicht, wie vielen seiner Mitarbeiter oder auch Kunden das Foto bereits aufgefallen war, aber alle hatten sich bisher dezent verhalten und keine Fragen gestellt, wofür er dankbar war.

Chris atmete tief durch. Sollte er das Foto endlich entsorgen? Es gefährdete sein durchaus zufriedenstellendes Seelenleben sowie den Blick in eine Zukunft voller Unabhängigkeit und Glamour, die er teilweise jetzt schon auskostete. Sogar in seinem Alltag gab es Momente, in denen er nachdenklich wurde und überlegte, was passieren würde, wenn die Geschäfte einmal weniger gut liefen.

»Geld ist wundervoll, aber zuweilen schnell vergänglich« – diesen Leitsatz hatte er verinnerlicht, nachdem einige vertrauensvolle Geschäftspartner infolge puren Leichtsinns insolvent geworden waren.

Er griff nach dem Foto. Sollte er wirklich …? Doch als seine Hände an dem silbrig kühlen Rahmen verharrten, schmerzte die bloße Vorstellung dermaßen, dass er reflexartig losließ.

Ein zynisches Lächeln umspielte seinen Mund, als Chris sich in den Stuhl zurücksinken ließ. In einigen Situationen verhielt er sich noch immer wie ein Weichei und war froh, wenn niemand es mitbekam. Chris nahm einen weiteren Schluck von dem bräunlichen Getränk, das brennend seine Kehle herunterrann. Er versuchte, sich auf die neuen Statistiken zu konzentrieren, merkte jedoch nach kurzer Zeit, dass es sinnlos war. Seine Aufnahmefähigkeit war zu dieser fortgeschrittenen Stunde einfach erschöpft. Leicht genervt schaltete er den Rechner aus. Der Abend war zweifelsohne noch jung genug und wollte gelebt, ausgekostet werden. Doch wonach genau ihm der Sinn stand, wusste Chris nicht, was ihn mit zusammengepressten Lippen unterdrückt fluchen ließ. Hatte ihn das Foto so aus der Fassung gebracht? Offensichtlich, und das durfte nicht sein.

Ein verhaltenes Klopfen an der Tür beendete seine Grübeleien. Schnell wandte er den Kopf und sagte mit resoluter Stimme: »Herein.«

»Herr Schober?« Mit überraschter Miene sah Chris sich seiner neuen Sekretärin gegenüber, die ihn freundlich, aber auch etwas schüchtern musterte. »Ist alles in Ordnung? Es war so still im Büro und da dachte ich …«

»Ja«, erwiderte Chris – bemüht, seine Stimme nicht zu streng klingen zu lassen, während er gleichzeitig überlegte, ob er ihre Gesellschaft zulassen oder sie wegschicken sollte.

Warum manche Frauen in seiner Gegenwart einen regelrechten Beschützerkomplex entwickelten, hatte Chris noch nie verstanden, zumal dieser meistens gewaltig nervte. Etwas abschätzig betrachtete er sein Gegenüber. Frau Schepphaus, so lautete ihr Name, war mit ihren sechsundzwanzig Jahren noch recht jung und hatte auch erst vor Kurzem begonnen, in der Firma zu arbeiten. Laut seinen Informationen war sie auf der Universität eine richtige Überfliegerin gewesen, in der Praxis hatte sie aber noch einiges zu lernen.

Äußerlich war sie zweifelsohne attraktiv für eine Frau von durchschnittlicher Körpergröße, hatte lange brünette Haare, die in leichten Wellen über ihre Schultern fielen, eine durch regelmäßiges Training wohlgeformte Statur und feste, mittelgroße Brüste. Ihre Augen waren fast krampfhaft auf den Boden gerichtet, was Chris bei Frauen eigentlich sehr zu schätzen wusste, jedoch nicht in der aktuellen Situation. Seine Angestellten sollten ihn zwar respektieren, aber nicht vor ihm kuschen wie Duckmäuser.

Er stand auf und stellte sich vor seinen Schreibtisch. »Schauen Sie mich an«, forderte er mit leicht harscher Stimme und musste den Impuls unterdrücken, sie sofort unter dem Kinn zu packen. Frau Schepphaus zuckte ängstlich zusammen, tat aber sofort, was er verlangte. Als Chris ihre Augen sah, stockte ihm für den Bruchteil einer Sekunde der Atem. Sie waren taubengrau und harmonierten perfekt mit ihrer Gesichtsform und den schmalen, rosigen Lippen. Chris schluckte und studierte unauffällig ihre Körperhaltung, wobei es schwer zu sagen war, inwieweit ihre Unsicherheit dabei eine Rolle spielte. Trotzdem sprach ihre Neigung, den Oberkörper stets leicht nach vorn zu beugen, sowie der erneute Versuch, die Augen niederzuschlagen, definitiv für eine devote Ader. Ohne es zu merken leckte Chris sich über die Lippen. Sollte er es versuchen?

»Sagen Sie mir Ihren Vornamen«, verlangte er ohne Umschweife und freute sich an der Überraschung seines Gegenübers.

»Lisa«, erwiderte diese kaum hörbar. Sie schien mit der Situation überfordert zu sein.

»Nun, Lisa«, setzte Chris fort und machte einen Schritt auf sie zu. »Warum haben Sie Angst vor mir?«

»Das habe ich doch gar nicht«, entgegnete die Angesprochene eine Spur zu schnell und senkte erneut den Blick, was ihre Worte Lügen strafte.

Chris verkniff sich ein Lachen. Wenn Frauen die Unwahrheit sagten, war es fast immer offensichtlich, und das amüsierte ihn. So auch dieses Mal. Doch anstatt etwas zu sagen, baute er sich vor ihr auf, sodass sein Oberkörper kurzzeitig ihre Brüste streifte. Eine Mischung aus Erregung und Schrecken zeichnete sich in Lisas Blick ab. Als sie zurückweichen wollte, nutzte Chris die Chance, umfasste grob ihr Kinn und drückte ihren Kopf nach hinten, sodass Lisa ihn anschauen musste. Wohlwollend registrierte Chris ihr kaum merkliches Zittern, das zweifelsohne verborgener Lust geschuldet war. Sein Gefühl hatte ihn also nicht getäuscht, aber noch wollte er sich ein bisschen Zeit lassen.

»Warum hast du Angst vor mir?«, knurrte er und verstärkte den Griff ein wenig.

»Es … es gibt Gerüchte über Sie … un … unter den Mitarbeitern«, stammelte Lisa, machte jedoch keine Anstalten, sich zu befreien.

Spöttisch hob Chris die Augenbrauen. Er konnte sich denken, welche Gerüchte das waren, doch er wollte sie von dieser vor Erregung und angenehmer Furcht vibrierenden Stimme hören.

»Welche Art von Gerüchten ist das?«, forderte er eine Antwort und seine rechte Hand schloss sich so fest um Lisas Brust, dass diese quiekte.

»Dass Sie ein perverser Lustmolch sind, der es liebt, Frauen zu unterwerfen und als sein Spielzeug zu benutzen«, stieß sie mühsam hervor und Chris unterdrückte ein Lachen. In der Welt der Reichen und Schönen waren Gerüchte schnell gestreut und wurden – unabhängig davon, ob sie der Wahrheit entsprachen oder nicht – umgehend weitergetragen.

»So?«, erwiderte er gleichmütig und zog Lisa so ruckartig in seine Umarmung, dass diese erschrocken aufschrie. »Und? Wie lautet deine Meinung?« Seine Stimme war samtweich, bevor seine Zunge anfing, ihr Ohrläppchen nachzumalen. »Glaubst du, dass die Behauptungen wahr sind?«

»Ich … ich weiß es nicht«, erwiderte sie heiser. »Zuerst habe ich sie nicht geglaubt, aber Ihrem Verhalten nach sind die Behauptungen wohl doch richtig.«

Chris grinste belustigt, eine solche Antwort hatte er erwartet.

»Würde es dich denn stören?«, führte er die Unterhaltung fort, während seine Hände langsam den Weg unter ihren Blazer fanden. »Wenn diese Tratschmäuler recht hätten und ich dich benutzen würde …« – Chris zwang sie zum direkten Blickkontakt – »… als williges Spielzeug, das sich mir unterwirft?«

Über Lisas Wangen zog sich eine flammende Röte, die Chris’ Vermutung bestätigte. Trotzdem schüttelte sie heftig den Kopf.

»Nein … ich kann … ich weiß nicht.«

Solche Antworten kannte er zur Genüge und es würde ihm eine Freude sein, diese vermeintlich unbedarfte Frau an ihre Grenzen zu bringen.

»Sei still!«, befahl er schroff und drängte sie in einen harten Kuss.

»Dein Mund protestiert …« Fordernd zog er ihren Rock nach oben und schob sein Bein zwischen ihre leicht gespreizten Schenkel. Wie erwartet empfing ihn eine einladend feuchte Spalte, die nur allzu willig war, verwöhnt oder auch gequält zu werden. »… Aber dein Körper behauptet das Gegenteil. Wem von beiden soll ich glauben?«

Lisas strahlende Augen, die sie noch immer zu verbergen versuchte, waren ihm Antwort genug.

Grob riss Chris ihre unschuldig weiße Bluse in Fetzen und sah, dass sie keinen BH trug, was bei ihrer Oberweite schon einen gewissen Mut erforderte.

»Hmm«, hauchte Chris, während seine Hände sich um ihre Brüste legten. »Was mache ich jetzt mit dir?«

»Ich weiß nicht«, entgegnete Lisa, immer noch verwirrt. »Was möchtest du denn?«

Chris’ Augen blitzten zornig und er kniff sie in die Brustwarzen, die sofort darauf reagierten.

»Solange wir uns in diesem Spiel befinden, werde ich mit Master angesprochen, ist das klar?« Seine linke Hand krallte sich in Lisas Haarpracht und zog sie nach hinten, sodass er ihren ängstlichen Blick auskosten konnte. Trotz sichtbarer Schmerzen schrie sie jedoch nicht.

»Aber für den Anfang will ich mal nicht so sein, zumal dein Ungehorsam« – er betonte dieses Wort verführerisch und Lisa erschauerte – »mich inspiriert hat.«

Seine Hand glitt trügerisch sanft über ihre Pobacken. »Dreh dich um!«, befahl er und zu seiner Überraschung gehorchte sie sofort.

Lisa stützte sich mit den Händen am Schreibtisch ab und wandte Chris den Rücken zu. Dass ihr Gesicht einen gewissen Widerwillen zeigte, ignorierte er geflissentlich, die Reaktionen ihres Körpers waren eindeutig gewesen. Sie würde sich fallen lassen und jede einzelne Nuance des Schmerzes ergeben genießen. Chris’ Grinsen nahm teuflische Züge an, als er Lisas Rock hochhob und ihren dargebotenen Po fasziniert betrachtete. Dieser war zu seiner Erleichterung zwar wohlgeformt und knackig, wies jedoch auch eine gewisse Breite auf, sodass man sich hinreichend austoben konnte. Er mochte keine dürren Frauen, denen man beim Spielen die Knochen brechen konnte.

»Wundervoll«, flüsterte Chris mit tiefer Stimme, ehe er ihr mit einem schnellen Handgriff Strumpfhose und Tanga herunterriss.

Lisa keuchte auf und machte Anstalten, sich zu entziehen.

»Nicht bewegen.« Chris zögerte nicht und biss einige Male in das weiche Fleisch, bevor seine Finger langsam zu Lisas Rosette wanderten und diese flüchtig liebkosten. Zu seiner Überraschung reagierte Lisa sofort, sie stöhnte auf und das kleine Loch begann einladend zu pochen.

»Oh, will meine Sklavin etwa mehr?«

Er wartete die Antwort nicht ab, sondern umkreiste es mit seiner Zunge, jedoch nur so kurz, dass es kaum befriedigend sein konnte. Lisa wimmerte protestierend und zog ihre Pobacken leicht ein.

»Ich sagte: nicht bewegen!«, herrschte Chris sie an und verteilte zum Teil kräftige Schläge, die sofort leuchtend rote Striemen hinterließen, auf der breiten Fläche. Lisa schluchzte unterdrückt, doch das reflexartige Zucken ihrer Muskeln verriet, wie sehr sie es genoss. Üblicherweise hatte Chris eine Vorliebe für Peitschen und Fesseln, aber im Büro waren solche Spielzeuge schwer unterzubringen. Also musste die bloße Hand genügen und gemessen an Lisas – und auch seinen – Reaktionen tat sie es auch. Er keuchte kaum hörbar, die schwarze, maßgeschneiderte Hose war bereits unangenehm eng und es würde nicht mehr lange dauern, bis seine eigene Geilheit ihn zerriss.

»Hebe deinen Po ein wenig mehr an, Sklavin«, verlangte er. »Ich möchte deine feuchte Möse sehen.«

Er fühlte, wie Lisa sich ein wenig verkrampfte, dennoch gehorchte sie sofort. Der Anblick ihrer unverhüllten Lust war genauso, wie Chris es erwartet hatte: Das rosafarbene, rasierte Fleisch triefte bereits vor Verlangen und die angeschwollene Klit schien beinahe zu explodieren.

»Sehr hübsch.« Vorsichtig drückte Chris seinen Finger auf das pralle Lustzentrum und Lisa schrie auf – sie stand kurz vor dem Höhepunkt.

»Für eine Anfängerin war das nicht schlecht, Sklavin«, sagte er und strich ihr liebevoll über den Rücken. »Deswegen werde ich dich belohnen und dir einen Orgasmus schenken. Sage mir, wie ich dich zum Kommen bringen soll.«

»Ich …« Lisa zögerte, offensichtlich war es ihr peinlich, solche Dinge laut auszusprechen.

»Ja?«, fragte er provokant, während er durch ihre schweißnassen Haare fuhr. »Wie möchtest du es haben? Entscheide dich schnell, sonst verfällt die Belohnung.«

»Leckt mich, während Ihr mich schlagt«, rief Lisa verzweifelt und sank ein wenig in sich zusammen. Ihr ganzer Körper schrie nach Erlösung.

Langsam kniete Chris sich hinter sie und fuhr ihr mit der Zunge einmal durch die gesamte Spalte. Wow, Lisa schmeckte wirklich gut. Spielerisch sprang er zwischen den Scheidenwänden hin und her, neckte die empfindlichen Schamlippen, während seine Hand auf die zuckenden Pobacken schlug. Schließlich nahm er Lisas Klitoris zwischen die Zähne, knabberte an ihr und schlug gleichzeitig immer stärker zu. Lisa bebte und schrie vor Lust, während ihr Saft Chris’ Lippen benetzte.

Sichtlich verlegen erhob Lisa sich und musterte Chris mit weit aufgerissenen Augen, während ihr Verstand noch nicht begreifen konnte, was gerade passiert war. Er erwiderte ihren Blick prüfend. Sie war zwar erschöpft, aber noch nicht am Ende ihrer Kräfte.

»Was ist, Sklavin?«, fragte er lächelnd. »Hast du schon genug? Oder möchtest du mir meine Großzügigkeit vergelten?«

»Natürlich, Master«, murmelte Lisa und senkte den Blick. »Was wünscht Ihr?«

Chris antwortete nicht, sondern setzte sich in seinen Drehstuhl und spreizte die Beine, sodass Lisa die Beule deutlich sehen konnte. Zu seiner Freude verstand sie das Zeichen sofort, kniete nieder, öffnete rasch die Hose und zog sie mitsamt dem Slip herunter. Er stöhnte auf und dies verstärkte sich, als Lisa anfing, seine Hoden zu kraulen. Gleichzeitig umspielte sie die Spitze seines bis zum Anschlag aufgerichteten Gliedes mit der Zunge, bevor sie ihn tief in den Mund nahm und saugte. Irgendwie schaffte Lisa es, ihre Zunge gleichzeitig auf die Spitze zu drücken, was ihn ungemein erregte. Chris’ Stöhnen wurde tiefer und seine Hände krallten sich in Lisas Haar, während ihre Bewegungen immer schneller wurden. Es war ihm in diesem Moment egal, ob sie einem Würgereiz nahe war, er wollte nur noch kommen und sich in diesen verführerisch warmen Mund ergießen. Als das geschah, schaute Lisa ihn an und er sah grenzenlose Befreiung in ihrem Blick.

Kapitel 2

Am nächsten Tag saß Chris mit gemischten Gefühlen im Büro. Zwar hatte der Sex mit Lisa für eine kurzzeitige, angenehme Entspannung gesorgt, aber Langeweile und Schwermut drohten immer wieder, sein Denken zu übermannen. Unbemerkt ballte Chris die Faust. Er tat sein Bestes, diesen störenden Einflüssen nicht zu viel Raum zu geben, und trotzdem gelang es ihnen wieder und wieder. Vielleicht brauchte er einfach einen ausgedehnten Urlaub? Er lächelte – eine mögliche Fortsetzung seiner Freigeistperiode schien ihm plötzlich eine willkommene Überlegung zu sein, zumal er es sich aktuell durchaus leisten konnte. Einfach nur auf und davon, ohne Stress, ohne Meetings, ohne ständig erreichbar zu sein und ohne die hinterlistigen Schatten der Vergangenheit. Gerade, als er überlegte, welcher seiner Mitarbeiter für eine langfristige Vertretung geeignet wäre, klopfte es an die Tür.

»Herein.« Chris’ Stimme klang unfreundlich. Er verabscheute es, bei wichtigen Entscheidungen gestört zu werden.

»Guten Morgen«, flötete eine Stimme und Chris entgleisten die Gesichtszüge.

In der Tür stand Lisa mit einer vollen Kaffeekanne in der Hand. Doch sie hatte sich so sehr verändert, dass man denken könnte, eine andere Person vor sich zu haben. Ihre Haarpracht war aufwendig und stilgerecht frisiert, das attraktive Gesicht durch Make-up betont. Ihre wieder weiße Bluse zeigte etwas mehr Ausschnitt, der ihre Brüste vorteilhaft und trotzdem dezent zur Geltung brachte. Außerdem trug sie anstatt der flachen Schuhe hochhackige Pumps, die ihre Beine vorteilhafter wirken ließen.

»Ich habe Ihnen Kaffee gemacht«, riss Lisa ihn aus seinen Grübeleien und Chris schluckte verhalten.

Dass solche Spiele einen Menschen zuweilen über seine Grenzen hinaustreiben und ihn verändern konnten, wusste er. Aber dass sie aus einem unscheinbaren Mauerblümchen eine wunderschöne, augenscheinlich selbstbewusste Frau machten, erlebte er zum ersten Mal und hoffte im Stillen, das die Kollegen Lisas neue Vorzüge angemessen zu schätzen wussten.

»Ich danke Ihnen. Stellen Sie es bitte da drüben hin.«

Lisa tat, was er verlangte, und Chris war insgeheim froh darüber, dass sie keine billigen Flirtversuche unternahm. Einige der Frauen, mit denen er eine Nacht lang gespielt hatte, verfolgten ihn danach wie läufige Hündinnen und bei Lisa wäre ein solches Verhalten absolut ungünstig gewesen, da sie beide Seite an Seite arbeiteten. Ihr deswegen unter einem fadenscheinigen Vorwand kündigen zu müssen, hätte stark an seinen Prinzipien gekratzt. Denn er galt vielleicht als arrogant und ziemlich von oben herab, aber ein Schweinehund war er nicht.

»Ist noch etwas?«, erkundigte er sich knapp, als Lisa keine Anstalten machen, das Büro wieder zu verlassen.

Hoffentlich hatte er sich nicht getäuscht und sie wollte mehr als eine flüchtige Affäre mit der dazugehörigen Unabhängigkeit.

»Ich wollte Sie nur noch einmal daran erinnern, dass heute Abend das Essen mit den beiden Geschäftspartnern stattfindet«, erwiderte Lisa kühl und Chris seufzte kaum hörbar. Er hatte schon befürchtet, dass sie über Gefühle sprechen wollte.

»Danke, dass Sie mich daran erinnern«, entgegnete Chris und meinte es aufrichtig, denn er hatte es tatsächlich verdrängt.

Nachdem Lisa sich – nicht ohne ihn mit einem lasziven Augenaufschlag zu streifen – verabschiedet hatte, verdrehte Chris die Augen. So wichtig diese Geschäftsessen auch waren, so sehr hasste er sie. Es waren immer die gleichen Themen, über die man sprach, und nicht selten fand man sich in hitzigen Diskussionen wieder. Am Ende gelangte man zu einer vermeintlich zufriedenstellenden Kooperation, ohne zu wissen, was die neuen Partner tatsächlich dachten. Schon als Jugendlicher in Zeiten, in denen sein Vater ihn zu solchen Treffen mitgenommen hatte, damit er am Beispiel lernte, hätte er am liebsten die Flucht ergriffen. Und danach …

Chris schüttelte energisch den Kopf und griff zum Telefon. Innerhalb einer Dreiviertelstunde hatte er alles über die kulinarischen Vorlieben und Abneigungen seiner Gäste herausgefunden und eine weitere Viertelstunde später unterbreitete er seinem persönlichen Chefkoch den Vorschlag für ein aufwendiges Drei-Gänge-Menü, der bereitwillig akzeptiert wurde. Mit den Worten »Macht mir keine Schande, ich verlasse mich auf euch« beendete Chris das Gespräch und ließ sich rückwärts gegen die Lehne fallen.

Ein Blick auf seine Armbanduhr verreit ihm, dass es bereits Mittag war, und ein Lächeln erhellte seine vormals mürrischen Gesichtszüge. Jetzt würde er erst mal gemütlich essen gehen und anschließend in die Innenstadt fahren, um in seiner Lieblingsboutique einen neuen Anzug zu erstehen. An einem solchen Abend galt es, die Fassade aus Rationalität, Zielstrebigkeit, Selbstbewusstsein und leichter Arroganz aufrechtzuerhalten, und genau das würde Chris tun. Und wer weiß, vielleicht brachte das Zusammentreffen noch einige erfreuliche Überraschungen mit sich – er befeuchtete seine Lippen –, schließlich würden die Ehefrauen mit von der Partie sein.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen saß er in seiner schwarzen Limousine, die ihn zur Boutique L’incarnat brachte. Lässig bewegte er das halb volle Champagnerglas zwischen den Fingern und starrte aus dem Fenster, das zum Schutz seiner Privatsphäre dunkel getönt war. Dennoch blieben einige Leute stehen und blickten dem Wagen mit unterschiedlichen Mienen hinterher. Chris grinste und genoss das angenehme Gefühl der nachtblauen Sitzgarnitur aus Wildleder. Was die Leute wohl dachten, wenn er an ihnen vorbeifuhr? Belächelten sie ihn? Empfanden sie Mitleid, weil sie glaubten, dass er in einem goldenen Käfig steckte? Oder wünschten sie sich vielleicht, seinen finanziellen Status zu teilen? Bestimmt ging es einigen so.

»Wir sind da, Herr Schober.« Der Wagen hielt direkt vor der Boutique.

Chris dankte seinem Fahrer mit knappen Worten und ließ die Tür zufallen.

»Chris, mein Junge«, begrüßte ihn eine freundliche ältere Dame, als er das Geschäft betrat. »Was kann ich heute für dich tun?«

»Emily.« Er ergriff die dargebotene Hand mit ungewöhnlicher Herzlichkeit. »Heute Abend findet ein Geschäftsessen statt und ich benötigte einen neuen Anzug.«

Die Angesprochene lächelte wissend. »In der üblichen Farbkombination?«

»Nein, diesmal darf es gern etwas anderes sein.«

»Moment, ich glaube, da habe ich genau das Richtige für dich.«

Sie kam hinter dem Tresen hervor und begann, eifrig die Kleiderstangen abzusuchen, während Chris in sich hineinlächelte. Emily Manderley kannte ihn, seit er zum ersten Mal mit seinem Vater das Geschäft betreten hatte, und ihr Vertrauensverhältnis war die ganzen Jahre über bestehen geblieben. Chris war sehr froh, Emily zu haben, denn in der Geschäftswelt konnte man oft nicht mit Gewissheit sagen, wer Freund und wer Feind war.

»Wie wäre es damit?«, fragte Emily und präsentierte ihm zwei Modelle mit unterschiedlich farbigen Hemden.

»Ich verschwinde kurz in die Umkleidekabine«, erwiderte Chris und nannte sie im Stillen erneut eine gute Seele.

Es dauerte nicht lange, bis Chris sich für ein Modell mit dunkelblauer Hose und cremefarbenem Hemd entschieden hatte.

»Es steht dir ausgezeichnet«, lobte Emily.

»Hast du auch etwas, das man …« – er zögerte – »… Damen schenken kann?«

Sein unbedarftes Zwinkern konnte Emily nicht täuschen.

»Du willst schon wieder die Frauen schwachmachen«, sagte sie halb lachend, halb tadelnd. »Es wird langsam Zeit, dass du dich fest bindest.«

»Das werde ich nicht tun«, entgegnete Chris in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete. »Mir gefällt mein Leben und ich werde daran nichts ändern.«

So sehr er Emily auch mochte, auch sie wusste nichts von dem, was damals geschehen war, was sein Selbst von jetzt auf gleich unwiderruflich verändert hatte. Etwas verärgert bezahlte Chris den Anzug und verließ die Boutique, ohne noch mal zurückzuschauen. Emilys sorgenvoller Blick folgte ihm.

***

Als Chris die Villa erreichte, war seine schlechte Laune noch immer nicht verflogen. Wieso, zum Teufel, mischte Emily sich in sein Leben ein? Er liebte sie wie eine Mutter, die ihm viel zu früh fremd geworden war. Trotzdem besaß sie nicht das Recht dazu. Am liebsten hätte er das Geschäftsessen abgesagt und sich allein mit einer Flasche Rotwein in die Badewanne zurückgezogen, aber als Geschäftsführer konnte er sich so etwas nicht erlauben. Chris seufzte. Heute war einer der Tage, die man am liebsten vergessen würde, und es müsste einiges passieren, damit sich das noch änderte.

Auf dem Weg in sein Arbeitszimmer warf er kurz einen Blick in die Küche und ins Esszimmer, um dort nach dem Rechten zu sehen. Doch wie üblich lief alles reibungslos. Seine Hausangestellten rund um Chefkoch Roberto waren ein perfekt eingespieltes Team und mit dem Prozedere hinreichend vertraut. Es konnte also nichts mehr schiefgehen, der Abend würde sicher ein voller Erfolg werden.

Dennoch stand Chris kurze Zeit später missmutig vor dem Spiegel und betrachtete seinen nackten Körper. Seine Größe von einem Meter fünfundachtzig konnte sich sehen lassen und auch wenn er nicht dem sonnengebräunten Schönheitsideal entsprach, konnte ihn doch niemand als hässlich bezeichnen. Im Gegenteil, die blasse Haut eignete sich ausgezeichnet dazu, beim Spielen sichtbare Spuren zu hinterlassen, und das schätzte er ebenso wie eine gewisse Gegenwehr seiner Sklavinnen. Spiele, bei denen eine Bestrafung überflüssig war, konnten auf Dauer ziemlich eintönig werden. Chris warf seine Haare nach hinten. Sie übten, wie er wusste, einen großen Reiz auf die Frauen aus. Warum das so war, verstand er selbst nicht, doch er wäre verdammt, diesen Umstand nicht für sich auszunutzen. Emilys besorgte Worte hallten irgendwo in den Tiefen seines Verstandes wider. Aber er wollte jetzt nicht daran denken, auch nicht an die Vergangenheit. Stattdessen konzentrierte er sich auf sein Selbstbewusstsein, das nach und nach wieder die Führung übernahm. Chris atmete tief ein und verschwand im Badezimmer.

Mit frisch gewaschenen, sorgfältig frisierten Haaren kehrte er wenig später vor den Spiegel zurück, erleichtert darüber, dass die Beklemmung verschwunden war. Dafür wuchs seine Neugierde mit jeder Minute. Was mochte dieser Abend neben geschäftlichen Vereinbarungen noch bringen? Eines stand fest: Sollten die Männer tatsächlich in Begleitung ihrer Ehefrauen erscheinen, so würde er alles tun, um die Damen in die finsteren Abgründe der Lust zu entführen und ihnen dort verbotene Genüsse zu zeigen.

Fast wie von selbst glitt Chris’ Hand zwischen seine Beine und massierte das schon aufgerichtete Glied. Ein Meer unterschiedlichster erotischer Szenarien jagte durch seine Gedanken, während die Bewegungen sich immer mehr beschleunigten. Es dauerte nicht lange, bis Chris sich stöhnend in die eigene Hand ergoss. Verlegen grinsend wandte er sich seinem Spiegelbild zu.

»Was denn?«, fragte er unbedarft. »Ein bisschen Stimmung im Voraus kann nicht schaden.«

Sorgsam schlüpfte Chris in den neuen Anzug und ging anschließend nach unten ins Speisezimmer. Um Punkt acht Uhr klingelte es und der Butler eilte durch die große Eingangshalle, um zu öffnen. Nachdem sie ein Glas Sekt zur Begrüßung erhalten hatten, fanden die Gäste den Weg ins Speisezimmer und Chris erhob sich von seinem Stuhl.

»Guten Abend, Herr Frank«, grüßte er den ersten seiner Gäste mit einem festen Händedruck. »Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Fahrt.«

»Ja, danke, Herr Schober«, erwiderte der Mann, dessen Alter Chris auf um die fünfzig schätzte, und legte den Arm um seine Begleitung. »Darf ich Ihnen meine Ehefrau Beatrice vorstellen?«

»Es ist mir eine Freude, Ihre Bekanntschaft zu machen.«

Ein kurzer Blickkontakt reichte aus, um ihm die Grenzen seines Gegenübers zu verraten, und davon besaß diese Frau nicht allzu viele. Rote, schulterlange Lockenpracht mit dunkelgrünen Augen, bleiche Haut, herzförmiges Gesicht und ein Lächeln, das Chris an eine Hexe erinnerte. Kein Zweifel, diese Frau war mit allen Wassern gewaschen.

»Die Freude ist ganz meinerseits«, erwiderte sie und drückte ihm einen neckischen Begrüßungskuss auf die Wange.

Innerlich rieb er sich die Hände. Mit Beatrice zu spielen, würde ihm eine große Freude sein.

»Guten Abend, Herr Bischoff«, begrüßte er den zweiten Mann. »Ich hoffe, es geht Ihnen gut?«

»Kann nicht klagen«, gab der Angesprochene zurück und klopfte Chris freundschaftlich auf die Schulter, was dieser widerwillig geschehen ließ.

»Seit meine bezaubernde Frau Iris an meiner Seite ist, hat mein Leben neue Qualität bekommen.«

Er grinste anzüglich und Chris wandte seine Aufmerksamkeit der Dame zu, welche die Gefühle ihres Ehemannes allem Anschein nach nicht teilte. Zwar war Iris sehr attraktiv, fast in der Art eines Supermodels. Sie hatte kinnlange, hellblonde, in eine leichte Welle gelegte Haare, eine klassische Gesichtsform und blaue Augen. Ihre Figur war schlank mit einem kleinen Busen sowie Endlosbeinen. Dennoch gab es etwas, was Chris störte: Das Lächeln ihrer hellrot geschminkten Lippen erreichte nie ganz die Augen und ihre Bewegungen waren zwar graziös, wirkten aber gezwungen.

Er presste die Lippen aufeinander. Für einen erfahrenden Dom wie ihn stand zweifelsfrei fest, dass Herr Bischoff seine Frau emotional unterdrückte. In dieser Beziehung und besonders im sexuellen Bereich galten einzig allein seine Regeln und nichts anderes. Diese Einstellung machte es Iris unmöglich, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, und das Verlangen danach wuchs mit jedem Tag. Chris grinste in sich hinein. Es würde keine große Mühe kosten, diese Frau zu seinen Spielen zu überreden.

»Das Essen ist angerichtet«, verkündete er und dirigierte seine Gäste zu dem großen Tisch, der mitten im Raum stand.

Kaum hatten alle Platz genommen, wurde der erste Gang serviert: eine Brokkolicremesuppe mit Sahne und selbst gemachten Croûtons. Chris zögerte nicht lange und kostete. Es schmeckte ausgezeichnet, Roberto hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Er nahm sich vor, ihm am Monatsende eine großzügige Sonderzahlung zu gewähren. So viel Mühe und Engagement mussten schließlich belohnt werden. Zumal die Gäste seine Begeisterung augenscheinlich teilten. Beim Hauptgang – Wildbraten mit Buttergemüse und hausgemachten Herzoginkartoffeln – gab es ebenfalls durchweg positive Rückmeldungen, was auch am Rotwein lag, den Chris hatte auftragen lassen.

»Was für ein Jahrgang ist das?«, erkundigte sich Herr Frank, während er sein Glas erneut füllen ließ.

»Ein Spätburgunder von 1950«, erwiderte Chris nicht ohne Stolz. »Er stammt aus meinem Keller.«

Chris genoss die erstaunten, bewundernden Blicke.

»Sie haben wirklich ein schönes Haus«, mischte Beatrice sich in das Gespräch ein und klimperte verführerisch mit den Augen.

Ja, dachte Chris stumm, während er ihren Blick erwiderte. Warte nur, wie gut es dir gefällt, wenn wir zusammen ins Hinterzimmer gehen. Dieser Raum war für den Großteil des Personals tabu, nur Chris und das Zimmermädchen hatten Zutritt. Sobald man die schwarze Tür öffnete, betrat man eine vollkommen andere Welt, die mit Kontrolle und Normalität nichts mehr gemein hatte. Denn dort befand sich Chris’ persönliches Spielzimmer mit teilweise sehr aufwendigen SM-Gerätschaften und zahllosen Sexspielzeugen. Wenn die Tür hinter einem Besucher ins Schloss fiel, gab es kein Zurück mehr und wenn derjenige zurückkehrte, war er/sie nicht mehr derselbe Mensch.

»Auch wenn wir uns sicherlich noch stundenlang über Herrn Schober und seine Besitztümer unterhalten könnten« – Herr Bischoff fixierte Chris mit einem spöttischen Blick, den dieser mit einem falschen Lächeln quittierte –, »so sollten wir doch langsam zum Geschäftlichen kommen.«

Chris nickte stumm, ballte jedoch unter dem Tisch die Faust. Ich werde über dich triumphieren, das ist so sicher wie die Tatsache, dass deine Frau noch am heutigen Abend vor Lust schreien wird. Und das nicht, weil du sie berührst.

Bei der folgenden Diskussion hatten Herrn Franks etwas altmodische Ideen keine Chance gegen Chris’ Vorschläge, die neuesten Forschungsergebnisse bei der Weiterentwicklung der aktuellen Technologien in vollem Umfang zu berücksichtigen. Herr Bischoff seinerseits versuchte ihn mit dem Argument unvorhersehbarer, nicht zu kalkulierender Risiken gegen die Wand zu reden, was Chris sich allerdings nicht bieten ließ.

Die Zeit verging und Chris bemerkte, dass Beatrice und Iris ihr Gähnen kaum noch unterdrücken konnten. Jetzt war Eile geboten, wenn der Abend in doppelter Hinsicht ein Erfolg werden sollte. Er holte zum letzten verbalen Schlag aus und traf mitten ins Schwarze. Am Ende unterschrieb Herr Bischoff zähneknirschend den Vertrag, der großzügige Kompromisse von ihm verlangte. Dicke Schweißperlen rannen über seine Schläfen und er wirkte müde und erschöpft. Chris hingegen strahlte übers ganze Gesicht, während er den Frauen unterschwellig verführerische Blicke zuwarf.

»Hätten die Damen vielleicht Lust, mich auf einen Spaziergang in den Garten zu begleiten?«, fragte er. »Die Herren können sich währenddessen auf den Diwanen ausruhen.«

Beatrice und Iris lächelten befreit und folgten ihm willig. Sie ahnten nicht, was ihnen bevorstand. Denn anstatt in den Garten führte Chris die beiden Frauen in Richtung Hinterzimmer.

»Was soll das? Was tun wir hier?«, protestierte Beatrice und funkelte ihn zornig an.

»Genau. Warum sind wir hier?« Auch Iris’ Stimme klang erregt, wenngleich sie ihren Unmut besser im Griff hatte.

Chris antwortete nicht und schenkte ihnen stattdessen ein verheißungsvolles Lächeln. Widerstrebend betraten Beatrice und Iris den abgedunkelten Raum und schrien synchron auf, als das Licht anging und ihnen klar wurde, wo sie sich befanden.

»Nein, das kann nicht sein«, stammelte Iris ängstlich.

Beatrice schwieg und betrachtete die verschiedenen Spielzeuge mit einer Mischung aus Abscheu und Faszination. Genauso hatte Chris sich das vorgestellt.

»Willkommen in meinem privaten Spielzimmer, die Damen«, sagte er, verbeugte sich spöttisch und hielt beide mit einem durchdringenden Blick gefangen. »Ich nehme an, ihr wisst, wozu der Raum da ist.«

»Aber wir können doch nicht …« Iris verstummte, da jeder Widerspruch zwecklos war.

»Was können wir nicht?« Chris machte einen Schritt auf sie zu und legte den Arm um ihre Schultern, während er gleichzeitig nach Beatrices Hand griff. »Unseren Gelüsten Erleichterung verschaffen? Unseren Begierden folgen und ihnen Raum geben?«

Ohne Vorwarnung zog Chris Iris an sich und küsste wild ihre Lippen. Verwirrt erwiderte sie den Kuss und schlang sogar die Arme um seinen Nacken.

»Und du?«, wandte er sich Beatrice zu, schaute sie an. »Möchtest du nicht mal wieder die lüsterne Hexe ausleben, die irgendwo in deinem Innern schlummert?«

Ihr leicht erschrockener Gesichtsausdruck sagte ihm genug und ebenso der stumme Blick, den die beiden Frauen miteinander tauschten.

»Damit das klar ist …«, forderte Chris energisch. »Solange wir uns im Spiel befinden, werde ich ausschließlich mit Master angesprochen.«

Mühsam beherrscht öffnete er die Druckknöpfe von Beatrices mintgrünen Cocktailkleid, sodass ihre schneeweißen Brüste zum Vorschein kamen. Iris warf den beiden unterdessen laszive Blicke zu, wobei sie die Träger ihres Abendkleides nach unten schob und es bis zu den Hüften rutschen ließ. Sie klammerte sich an Chris’ Hals und bedeckte ihn mit feuchten Küssen. Ihre willigen Schenkel umfassten seine Hüften, ließen nur kurz von ihm ab, um sich an seiner Hose zu schaffen zu machen. Sein Glied sprang ihr sogleich entgegen – es war nicht zu übersehen, wie erregt er war.

»Mmmh …,« murmelte Chris, befreite sich kurz von den gierigen Lippen und wandte sich Beatrice zu, deren Augen leuchteten.

»Was hältst du davon, wenn wir Iris zu unserer Sklavin machen?«

Nach einem kurzen Moment der Überraschung nickte sie und in ihren Augen lag ein Schalk, der viel zu lange geschwiegen hatte.

»Geh dorthin!«, herrschte Chris die etwas verstörte Iris an und wies mit der Hand auf ein Bett, das links und rechts von Metallpfosten gehalten wurde und nach unten hin offen war. »Schön mit nach vorn gebeugtem Oberkörper, damit wir deinen geilen Arsch besser betrachten können.«

Gehorsam folgte Iris der Anordnung, wenngleich aus ihrem Blick die pure Verwirrung sprach. Chris’ Grinsen entblößte seine ebenmäßig weißen Zähne. Das klappte ja ausgezeichnet. Nachdem Iris es sich auf dem Bett bequem gemacht hatte und er Beatrices Lippen wundgeküsst hatte, drehte Chris Iris auf den Rücken und fesselte ihre Arme und Beine an die Pfosten.

»Sie sieht zum Anbeißen aus, findest du nicht?«, raunte er der Rothaarigen zu und küsste sie erneut.

»Wie recht du hast.« Beatrice musterte Iris und leckte sich über die Lippen.

»Warum kostest du sie dann nicht?« Das Funkeln in seinen Augen verriet, dass er es ernst meinte.

Langsam wie eine Raubkatze näherte Beatrice sich der wehrlosen Iris, die es nicht wagte, einen Ton von sich zu geben. Sie setzte sich auf ihre Hüfte und fing an, ihren Körper mit kleinen, neckischen Bissen zu malträtieren. Die Blonde presste tapfer die Lippen zusammen, doch als Beatrice ihre Brustwarzen erreichte und diese herzhaft zwischen die Zähne nahm, schrie Iris auf und zerrte an den Fesseln. Aus Chris’ Miene sprach sadistische Freude, zumal die Nippel sich hart aufstellten.

»Halt, Beatrice«, sagte er. »Du hast soeben ihre Brüste erfreut. Nun soll sie das Gleiche bei dir tun. Knie dich von oben über Iris und biete sie ihr dar.«

Die Angesprochene schluckte kurz, tat aber, was er verlangte. Gierig wie ein ausgehungertes Kind schnappte Iris nach dem weichen Fleisch, leckte, saugte und knabberte an den rosigen Höfen – bis beide vor Lust keuchten. Dann wanderte sie tiefer und wandte sich Beatrices Muschi zu, um auch diese mit ihrer Zunge zu verwöhnen.

Chris liebte es, Frauen beim Liebesspiel zuzuschauen. Er wurde zunehmend erregter und drohte beinahe zu explodieren. Nach einer Weile riss er Iris’ Kopf zurück, nahm ihre Lippen in Besitz und schmeckte den würzigen Saft von Beatrice. Doch er wollte auch quälen. Eilig lief Chris zu einem der unzähligen Regale und nahm ein Paddle heraus. Ein flüchtiger Blick zwischen Iris’ Schenkel verriet ihm, dass sie bereit war. Schnell zog er sich das überflüssige Hemd über den Kopf und begann, Iris auf die Schenkel zu schlagen. Diese bäumte sich auf und versuchte, die Beine zu schließen, was er jedoch nicht zuließ. Gewaltsam drängte Chris sich dazwischen, sah die feucht glänzende Scham und nutzte die Gelegenheit, um mit dem Stiel in sie einzudringen. Auch Beatrice reagierte und setzte sich auf Iris’ Gesicht, sodass diese gezwungen war, die feuchte Spalte ihrer Gespielin zu lecken. Beatrice schrie auf und ließ ihre Pobacken verlangend kreisen, während die Schläge an Stärke zunahmen. Zwischendurch ließ Chris seine Zunge über Iris’ erhitzte Haut tanzen und als er an ihren zuckenden Bewegungen merkte, dass beide Frauen ihrem Höhepunkt nahe waren, schleuderte er das Paddle achtlos zur Seite und drang mit einem einzigen Stoß in Iris ein. Sie stöhnte lustvoll auf und es gelang ihr, die Hüften im Einklang mit seinen groben Stößen zu bewegen. Sie spielte mit Beatrices aufgerichteter Klitoris, bevor Chris’ energische Bewegungen sie zu einem gewaltigen Höhepunkt trieben. Er pumpte seinen Saft in sie hinein und sein kehliges Stöhnen vermischte sich mit den Lustschreien der beiden Frauen.

Kapitel 3

Trotz der sinnlichen Stunden mit Beatrice und Iris sowie der zufriedenstellenden Geschäftsvereinbarung fühlte Chris sich am nächsten Morgen erschöpft und ausgelaugt. Missmutig saß er in seinem Büro und versuchte vergeblich, seine Aufmerksamkeit auf die beträchtliche Anzahl an E-Mails zu richten. Nicht einmal Kaffee vermochte seine schlechte Laune zu mindern, auch weil nonstop das Telefon klingelte oder jemand an die Bürotür klopfte.

»Das darf doch nicht wahr sein«, murrte er.

Dieser Tag war wirklich wie verhext, warum wollte ausgerechnet heute jeder seine Gesellschaft, seine Auskunft, seine Beachtung? Und ärgerlicherweise erkundigte sich jeder Einzelne von ihnen nach seinem Befinden. Es kostete ihn sehr viel Kraft, dennoch freundlich zu lächeln und keine scharfe Antwort zu geben, aber der perfekte Schein war nun mal wichtig.

Sichtlich genervt warf Chris den Telefonhörer zurück auf die Ladestation und legte den Kopf in den Nacken. Warum er zurzeit so ausgelaugt war, wusste er selbst nicht. Sogar Sex verschaffte ihm nicht mehr dieselbe Befriedigung wie früher. Die Erinnerung an die gestrige Nacht ließ seine Körpertemperatur zwar kurzzeitig ansteigen und winzige Schweißperlen auf seine Stirn treten, doch die übliche Erregung blieb aus.

»Was ist nur mit mir los?«, flüsterte Chris, ängstlich darauf bedacht, dass niemand sonst ihn hören konnte. Mitarbeiter oder auch Kollegen sollten seine innere Zerstreuung nicht bemerken.

»Herr Schober?« Die wohlvertraute Stimme riss ihn aus seinen Grübeleien und Chris verdrehte innerlich die Augen. Was wollte Lisa schon wieder?

»Was gibt es?«, erkundigte er sich gezwungen liebenswürdig.

Sie kann nichts dafür … Sie kann nichts dafür, wiederholte seine innere Stimme wie ein Mantra. Peinlicherweise spürte Lisa die gereizte Laune sofort und musterte ihn fragend.

»Ist alles in Ordnung?«