4,49 €
Marek Hewitt, geboren 1982 in Mannheim, setzt sich in seinem Buch „Tage einer Seele“ mit Liebe, Angst, Hoffnung, Trauer, Sehnsucht, Licht- und Schattenseiten auseinander. Seine Poesie kehrt sein Innerstes nach außen und wird dadurch zu seiner Therapie und gibt seinen Gedanken Form.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2016
Freiflug
Zwiespalt
Im Rausch der Weiblichkeit
Einklang
Schmetterling
Nachtfalter
Psychose
Sehnsucht
Liebliche Verführung
Poetische Weiten
Merlot
Verbrannte Erde
Liebesgeflüster
Feuchte Träume
Sündenstätten
Gebrochene Schwingen
Phönix
Alltagspoesie
Herz in Asien
Göttliches Erwachen
Kuss im Himmel
Den Tag verschlafen
Herbst im Sommer
Antriebslos
Filmriss
Ewiger Kreislauf
Eden
Aschenträume
Neuer Anfang
Klagelied
Stigmatisierung
Kaffee aus Übersee
Niedergeschlagen
Heranschleichende Dunkelheit
Dichterwerkstatt
Dschungelfieber
Irrsinn
Gräme dich nicht
Aufschrei
Herzschmerz
Fast vergessen
Graue Farbe
Gelebter Traum
Süßes Erwachen
Liebe bis zum Jüngsten Tag
Extravagant
Bisschen närrisch
Sommerboten
Süßes Porträt
Straßenmusiker
Rotes Neonlicht
Angekommen
Abbild im eisernen Guss
Hilflose Sehnsucht
Kalte Umarmung
Denkmal
Wunsch
Augen wie ein Reh
Oh weh
Nachtcafé
Kalte Sprache
Dunkle Schatten
Süßer Schmerz
Schöne Unbekannte
Roter Rausch
Käufliche Liebe
Unerhörte Gebete
Feuchtfröhlich
Geschwärzt
Abschied nehmen
Nicht von Dauer
Die Anstalt
Der Preis der Zeilen
Herbsttage
Feuer
Vielleicht bereut man es
Am See
Liebesgewand
Gedankenreise
Mutter Natur
Wahnsinn
Wilder Traum
Strom des Wissens
Winterfee
Erlösung im finalen Schnitt
Aus den Augen, aus dem Sinn
Liebe am Abend
Gefährliche See
Kopfkino
Eigener Film
Kunst
Besuch zu später Stunde
Winterspiel
Ein wenig Aufmerksamkeit
Von der Sonne wach geküsst
Liebeslied
Mitternacht
In der Nacht
Poetendasein
Der Dichter
Kurz vor zehn
Suche nach Liebe
Am Morgen
Schwermut
Durch den Tag
Des Poeten Liebsten
Meine Liebste
Manie
Tristesse-Bildnis
Glanz in deinen Augen
Schwarze Madonna
Große Liebe
Zwischenblick
Kein Zurück
Rosarot
Mach dir Hoffnung
Tragisch
Breite deine Flügel aus und nimm mich mit in den Himmel. Flieg mit mir über Felder und Seen.
Bade mit mir im Licht der Sonne und schenke mir einen Moment der Stille, wenn wir um die Erde schweben.
Halt mich fest und zeig mir die Schönheit der Schöpfung im freien Fall durch die Zeit.
Dunkle Schatten zieren meine Seele und der Teufel versucht mir die Hand zu reichen.
Bei jedem weiteren Schluck reißt er mich tiefer in seinen Bann.
Der Herr hält die andere Hand und bei jedem weiteren Buchstaben komme ich der Erlösung näher.
Ich lebe den Traum des Poeten. Rotwein, dunkler Anzug und aufsteigender Rauch.
Gierig beobachte ich das weibliche Fleisch, das zur Muse und im Notizbuch verewigt wird. Liebliche Verse umschreiben die Konturen der Damen und heben sie in den literarischen Himmel bei jedem Schluck aus dem vollen Glas.
Die Welt zieht an mir vorbei und wirft mir einen lieblichen Blick zu, um mich einzuladen, zu träumen und den Gedanken nachzuhängen.
Angst, etwas zu verpassen, habe ich nicht, denn die Muse und der Herr führen mir die Hand und zeichnen ein wunderbar schönes Bild in den Himmel.
Zarter Schmetterling, verweile kurz mit mir und blicke mit mir zusammen in den Sonnenuntergang.
Spiel mir das Lied der Liebe auf deinem endlosen Flügelschlag. Streck die Fühler gen Himmel und hol mir die Sterne herunter, auf dass ich sie in mein Herz schließe.
Der Nachtfalter zieht vorbei bei Kerzenlicht und erhellt meinen Blick aufs Blatt.
Die Tinte verschwimmt und zeichnet blutrote Bilder im Zeichen der Nacht.
Im Stundenschlag der Turmuhr schreibt der Poet und verfasst salzige Briefe aus seinen blauen Augen, die nur sein Herz zu lesen vermag.
