Taschenatlas Hämatologie -  - E-Book

Taschenatlas Hämatologie E-Book

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Beschreibung

Lernen am Originalbefund

  • alle hämatologischen Erkrankungen im charakteristischen Originalbefund
  • einprägsame Blickschulung der zelltypischen Merkmale
  • diagnostische Leitsätze zu allen Bildtafeln

Normal oder pathologisch?

  • Steckbriefe zu allen Zellreihen im peripheren Blut inkl. Knochenmarkbefunden
  • rasche Orientierung durch Gegenüberstellung von Bild und Text
  • systematische Darstellung der Zellreihen und Krankheitsbilder
  • Differenzialdiagnosen und Indikationen zu Untersuchungsmethoden

Sämtliche Untersuchungsmethoden

  • Ausstrich- und Färbetechniken, Zähltechnik, Zytochemie, Immunzytologie
  • Knochenmark-, Lymphknoten- und Tumorpunktion
  • welche Technik eignet sich am besten für die richtige Diagnose?

Die 8. Auflage wurde an die WHO-Klassifikation 2022 angepasst.

Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 255

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Taschenatlas Hämatologie

Mikroskopische und klinische Diagnostik für die Praxis

Herausgegeben von

Torsten Haferlach, Marianne Engels, Heinz Diem

8., aktualisierte Auflage

309 Abbildungen

Vorwort

Dieser Atlas erscheint nun in der 8. deutschsprachigen Auflage und wurde erneut komplett überarbeitet.

Dabei wurden besonders alle Aspekte der neu erschienenen WHO-Klassifikation (2022) berücksichtigt.

So ergibt sich eine Vielzahl von inhaltlichen und redaktionellen Veränderungen im Text und in den Tabellen. Bestand haben aber die Bilder, auf die wir Morphologen in jedem Moment und als Allererstes angewiesen sind.

Und doch – die neue WHO-Klassifikation zeigt uns, dass die gesamte Diagnostik weiter im Umbruch ist: Sicher werden wir vom Phänotyp bis auf weiteres ausgehen, und das heißt vom Mikroskop und der Erfahrung derjenigen, die durch die Okulare schauen. Die Entwicklung vom Phänotyp zum Genotyp schreitet aber weiter rasch voran. Dieses ist durch eine Vielzahl neuer Erkenntnisse der letzten Jahre möglich, führt zu neuen, molekulargenetisch definierten Entitäten und ermöglicht auch die Reevaluierung der morphologischen Kenntnisse. Das neue Wissen aus Zytogenetik und insbesondere Molekulargenetik führt nicht nur zu neueren bzw. adaptierten Entitäten. Es führt auch direkt hin zur Prognose, zu mehr personalisierten Therapieentscheidungen und der Therapiesteuerung inklusive der Verwendung von messbarer Resterkrankung („measurable residual disease“, MRD). In dieser Ausgabe noch nicht, aber dann sicher in der nächsten, wird auch die sich rasch entwickelnde künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle spielen. KI wird alle Stufen vom Phänotyp bis zum Genotyp, ja sogar die Befundung und Therapieauswahl unterstützen und beeinflussen.

Dieser Taschenatlas soll eine aktuelle Orientierungsmarke sein, um (auch zur nötigen Kontrolle von KI-Algorithmen) die notwendigen Kenntnisse des Phänotyps weiter zu trainieren und zu verwenden. Wir brauchen dieses Wissen, um alle vorhandenen und alle aufkommenden neuen, eher Genotyp-basierten diagnostischen Verfahren in der Hämatologie richtig und in ihrer Abfolge, auch unter finanziellen Aspekten, sinnvoll einzusetzen. Die Autoren sind sich sicher, dass von der Sachkenntnis der Mikroskopierenden bis auf weiteres die bestmögliche Diagnose, Prognose, Therapieentscheidung und -steuerung ausgehen wird. Hier werden die Weichen gestellt.

Danksagung

Wir bedanken uns erneut bei unserem Spiritus Rector, Herrn Prof. Harald Theml, dem weiterhin unsere aufrichtige Hochachtung und unser Respekt gebühren. Er hat dieses Buch über Jahrzehnte gestaltet und geprägt, in seinem Sinne werden wir es fortschreiben und aktualisieren. Weiterhin gilt unser großer Dank Frau Dr. rer. nat. Katharina Hörst und Frau Dr. rer. nat. Constanze Kühn (Münchner Leukämielabor) für redaktionelle Mitarbeit und Überarbeitung speziell aller Tabellen unter Berücksichtigung der neuen WHO-Klassifikation von 2022. Frau Anna Bettenburg und allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern des Thieme Verlages danken wir für die sehr konstruktive und kooperative Unterstützung im Rahmen der Erstellung dieser neuen, überarbeiteten Auflage.

München, Köln im Herbst 2025

Torsten Haferlach, Marianne Engels, Heinz Diem

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort

Danksagung

1 Physiologie und Pathophysiologie der Blutzellen – Methoden und Untersuchungstechniken

1.1 Vorbemerkungen zur Physiologie und Pathophysiologie der Blutzellsysteme

1.1.1 Zellsysteme

1.1.2 Zellfunktionen

1.1.3 Prinzipien der Regulation und Dysregulation in den Blutzellreihen und ihre Bedeutung für die Diagnostik

1.2 Untersuchungstechniken und Normalwerte

1.2.1 Blutentnahme

1.2.2 Blutbild („kleines“ und „großes“ Blutbild)

1.2.3 Retikulozytenbestimmung

1.2.4 Quantitative Normalwerte und ihre Streuung für die Zellbestandteile des Blutes

1.2.5 Blutausstrich und seine Auswertung (Differenzialblutbild)

1.2.6 Knochenmarkpunktion

1.2.7 Lymphknotenpunktion

1.3 Diagnostischer Stufenplan

2 Normale Zellen des peripheren Blutes und der blutbildenden Organe

2.1 Einzelne Zellelemente der Hämatopoese

2.1.1 Unreife rote Vorstufen: Proerythroblasten und basophile Erythroblasten

2.1.2 Reife rote Vorstufen: polychromatische und orthochromatische Erythroblasten und Retikulozyten

2.1.3 Unreife weiße Vorstufen: Myeloblasten und Promyelozyten

2.1.4 Mittelreife weiße Vorstufen: Myelozyten und Metamyelozyten

2.1.5 Reife neutrophile Zellen: stab- und segmentkernige neutrophile Granulozyten

2.1.6 Abbauformen, spezielle Granulationen, Anhänge neutrophiler Granulozyten und Kernanomalien

2.1.7 Eosinophile Granulozyten

2.1.8 Basophile Granulozyten

2.1.9 Monozyten

2.1.10 Lymphozyten (und Plasmazellen)

2.1.11 Megakaryozyten und Thrombozyten

2.2 Zellzusammensetzung des Knochenmarks und Prinzipien der Auswertung

2.2.1 Durchsicht des Präparats und Einzelzellanalyse

2.2.2 Kriterien der morphologischen Beurteilung der Knochenmarkausstriche

2.2.3 Eisenfärbung der Erythropoese

2.2.4 Zellen des Knochenmarkstromas

3 Störungen der weißen Zellreihen

3.1 Überwiegen mononukleärer Zellen

3.1.1 Reaktive Lymphozytosen

3.1.2 Lymphatische Systemerkrankungen

3.1.3 „Pseudolymphozytosen“ bei Neutropenie und Agranulozytosen

3.1.4 Monozytosen

3.2 Akute Leukämien

3.2.1 Blutbild bei akuten Leukämien

3.2.2 Klonale Hämatopoese

3.2.3 Mikroskopische Detektion von leukämischen Zellen

3.2.4 Weiterführende Diagnostik

3.3 Überwiegen polynukleärer (segmentierter) Zellen

3.3.1 Neutrophilie ohne Linksverschiebung

3.3.2 Reaktive Linksverschiebung

3.3.3 Myeloproliferative Neoplasien (MPN)

3.3.4 Eosinophilenvermehrung

3.3.5 Basophilenvermehrung

3.4 Sekundäre Neoplasien

3.4.1 Myeloische Neoplasien nach zytotoxischer Therapie

3.4.2 Myeloische Neoplasien mit Keimbahn-Prädisposition

3.4.3 Myeloische Proliferationen assoziiert mit dem Down-Syndrom

4 Störungen der Erythrozyten und Thrombozyten

4.1 Einteilungsprinzip der Anämien nach dem Hb-Gehalt des einzelnen Erythrozyten

4.1.1 Einteilung der Anämien

4.1.2 Bestimmung der Retikulozyten

4.2 Hypochrome (mikrozytäre) Anämien

4.2.1 Eisenmangelanämie

4.2.2 Hypochrome „infektiös-toxische“ Anämie (sekundäre Anämie)

4.2.3 Hypochrome sideroachrestische Anämien (z. T. auch normo- oder hyperchrom)

4.2.4 Hypochrome (mikrozytäre) Anämien mit Hämolyse

4.3 Normochrome (normozytäre) Anämien

4.3.1 Normochrome hämolytische Anämien

4.3.2 Hämolytische Anämien mit Erythrozytenanomalien

4.3.3 Normochrome renale Anämie (z. T. auch hypo- und hyperchrom)

4.3.4 Knochenmarkaplasien

4.3.5 Knochenmarkkarzinosen und andere verdrängende Prozesse

4.4 Hyperchrome (makrozytäre) Anämien

4.4.1 Veränderungen im peripheren Blut

4.4.2 Morphologie des Knochenmarks bei megaloblastärer Anämie

4.4.3 Differenzialdiagnosen

4.5 Erythrozyteneinschlüsse

4.5.1 Basophile Tüpfelung

4.5.2 Howell-Jolly-Körper

4.5.3 Heinz-Innenkörper

4.5.4 Cabot-Ring

4.5.5 Diagnose von Malaria aus dem Blutbild

4.6 Sekundäre Erythrozytosen (Polyglobulie)

4.7 Störungen der Thrombozyten

4.7.1 Thrombozytopenie

4.7.2 Reaktive Thrombozytosen

5 Zytologie von Körperhöhlenergüssen, Liquor und Lymphknoten

5.1 Einführung

5.1.1 Materialgewinnung und -aufarbeitung

5.1.2 Färbeverfahren

5.1.3 Immunzytochemie

5.2 Zytologie der Körperhöhlenergüsse: Pleuraerguss, Aszites, Perikarderguss

5.2.1 Benigne Körperhöhlenergüsse

5.2.2 Maligne Körperhöhlenergüsse

5.3 Liquorzytologie

5.4 Lymphknotenzytologie

5.4.1 Benigne Veränderungen

5.4.2 Maligne Lymphome

5.4.3 Karzinommetastasen und Metastasen anderer solider Tumore

5.5 Molekularpathologische Untersuchungen an zytologischen Präparaten

6 Weiterführende Literatur

Anschriften

Sachverzeichnis

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