Tatort Franken 6 -  - E-Book

Tatort Franken 6 E-Book

4,9

Beschreibung

Ein "fränkischer Tatort"? Im Fernsehen gibt es ihn seit Neuestem, literarisch haben wir ihn schon längst - und auch Band 6 der erfolgreichen Reihe ist mörderisch gut wie eh und je: Machen Sie sich gefasst auf eine großartige Mischung von regionalen Schauplätzen, fränkischem Charme und gnadenloser Spannung in 15 aufregenden Geschichten, in denen u. a. Jagd auf den Kunigunden-Rubin gemacht und das Rätsel um die Sau, den Wirt und das Marderloch gelöst wird. Wir finden: der schönste fränkische Tatort weit und breit!

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Seitenzahl: 254

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Tatort Franken

No. 6

 

 

 

 

 

 

 

ars vivendi

 

Dank

 

Der ars vivendi verlag bedankt sich sehr herzlich: bei den Teil­nehmern am Fränkischen Krimipreis 2015 für die vielen spannenden Beiträge, bei der Jury für ihren großen Einsatz und bei den ­Nürn­berger Nachrichten für die gute Zusammenarbeit.

 

Vollständige eBook-Ausgabe der im ars vivendi verlag erschienenen Originalausgabe (Erste Auflage Mai 2015)

 

© 2015 by ars vivendi verlag

GmbH & Co. KG, Bauhof 1, 90556 Cadolzburg

Alle Rechte vorbehalten

www.arsvivendi.com

 

Textnachweise

»Am Kanal« von Tommie Goerz

erschien erstmals in: Tommie Goerz,

Der Tod kommt schnell, Cadolzburg 2015

»Die Jagd nach dem Kunigunden-Rubin«

von Thomas Kastura erschien erstmals in:

Thomas Kastura, Fünf Leichen zu viel,

Cadolzburg 2015

 

Umschlaggestaltung: Silke Klemt

 

Datenkonvertierung eBook: ars vivendi verlag

 

eISBN 978-3-86913-569-4

 

Inhalt

 

Helwig Arenz

Spiel und Spaß

 

Sigrun Arenz

Bäume

 

Veit Bronnenmeyer

Der Elvis von Bad Suppengrün

 

Theobald Fuchs

Die Sau, der Wirt und das Marderloch

 

Tommie Goerz

Am Kanal

 

Thomas Kastura

Die Jagd nach dem Kunigunden-Rubin

 

Dirk Kruse

Die schöne Unbekannte

 

Hans Kurz

Ein fast perfekter Plan

 

Killen McNeill

Gabi wartet im Park

 

Petra Nacke

Bernsteinauge

 

Horst Prosch

Abendlied mit E.Mu.

 

Jeff Röckelein

Standgericht

 

Roland Spranger

C

 

 

Fränkischer Krimipreis 2015: Gewinnerbeiträge

 

Georg Körner

Das Grab, so kühl und nass

 

Christiane Schuster

Steinschlag

 

 

Die Autoren

Helwig Arenz

Spiel und Spaß

»Seit wann bist du wieder draußen?«, fragte Isa.

Wie oft sollte ich diese Frage in den kommenden Wochen noch hören! »Seit Dezember«, antwortete ich.

»Und seit wann bist du wieder hier?«

»Seit Montag.«

Isa war an der Stadtgrenze zugestiegen, und nun hatten wir Zeit bis zur Maximilianstraße, um unser Wiedersehen gebührend zu feiern. Sie sah gut aus. War wohl noch nicht lange her, dass sie beim Friseur gewesen war. Ich wollte ihr durch die Haare fahren, weil sie so frisch und sauber aussahen, aber sie ließ mich nicht, lehnte sich heftig zurück.

»Ey, ne!«, rief sie. Ich lachte. Es machte mir nichts, ich war einfach nur gut gelaunt. Die U-Bahn sauste mitten hinein ins gleißende Sonnenlicht. Mit so einer kosmischen Vergoldung sah sogar Muggenhof toll aus. Ich sog jeden Anblick gierig in mein Hirn. Die letzten Monate war es immer andersherum gewesen: Ich saß da in meiner Zelle, meinem »Zimmer«, wie ich es lieber nannte, und schaute nach draußen. Draußen bewegte sich alles, der Regnitzarm floss frei und glitzernd dahin, nur ich saß fest. Eine kleine Lebenspause, eine angeordnete Portion Nichts. Leider kriegt man die Zeit, die man untätig rumsitzt und überlegt, wie man sich am schlauesten aufhängt, nicht zurück. Also wollte ich jetzt umso mehr!

»Und was hast du jetzt vor?«, unterbrach Isa meine Gedanken.

»Viel!«, rief ich und lachte, »viel!«

Ich verabredete mich mit Isa auf einen Kaffee »demnächst mal«, und schon fegte sie aus der U-Bahn und war auf und davon.

Geil, dachte ich, Isa! Es war ziemlich fremd zwischen uns, das spürte ich schon. Zweimal hatte sie mir nur geschrieben, aber sie hatte heute so was Frisches und Starkes im Gesicht, da wollte ich immer hinfassen. Wenn sie mich doch gelassen hätte!

Wann hatten wir uns zum letzten Mal gesehen? Ach ja, genau, erinnerte ich mich und musste lachen. Ich lachte einfach wie blöde laut auf, und es war mir scheißegal, wie die dummen Fürther Fressen glotzten. Es war ja auch zum Schießen!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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