Teure Zukunft - Frank Röder - E-Book

Teure Zukunft E-Book

Frank Röder

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Beschreibung

Die Zukunft wie sie uns versprochen wurde, wird so nicht kommen. Flugtaxis, Wasserstoffautos, Fusionskraftwerke: Politik, Industrie und Lobbys verkaufen uns technologische Wunder – doch die meisten werden nie Realität. Warum? Weil sie an Physik, Wirtschaftlichkeit oder Regulierung scheitern. Der Autor seziert die größten Zukunftsversprechen und zeigt: Flugtaxis sind zu laut und zu teuer, Wasserstoff-PKWs ineffizient und ohne Infrastruktur, Fusionskraftwerke trotz Milliardeninvestitionen nicht in Sicht. Selbst Marskolonien oder der Hyperloop bleiben Science-Fiction – nicht aus Mangel an Wille, sondern an Machbarkeit. Dieses Buch entlarvt die Hype-Zyklen und fragt: Warum warten wir auf unmögliche Lösungen, statt pragmatische Alternativen umzusetzen? Eine schonungslose Abrechnung mit den teuren Illusionen unserer Zeit.

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Seitenzahl: 181

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Frank Röder

Teure Zukunft

Visionen, die wir nicht erleben werden

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorwort

1. Vision: Flugtaxis – Der Himmel über der Stadt gehört uns allen!

2. Vision: Wasserstoff-PKWs – Das grüne Wunder, das ein blaues ist

3. Vision: Flächendeckender Glasfaserausbau – Das Turbo-Internet, das kaum jemand braucht

4. Vision: Effiziente Verbrenner – Die Rechtfertigung der ewigen Verbrennungsmaschine, die technisch unmöglich ist

5. Vision: Fusionskraftwerke – Die unendliche Energiequelle, die immer 30 Jahre entfernt bleibt

6. Vision: Dauerhafte Marskolonien – Der teuerste Selbstmord der Menschheitsgeschichte

7. Vision: Hyperloop – Der teuerte Zug, den wir jemals hatten.

8. Vision: CO₂-Abscheidung (CCS) – Die teuerste und nutzloseste Klimaschutz-Lüge der Ölindustrie

9. Vision: Autonome Fahrzeuge Level 5 – Die Illusion der selbstfahrenden Utopie, die niemals Realität wird

10. Vision: Geoengineering – Der gefährlichste Wahnsinn der Klimaretter

11. Vision: Unterwasserstädte – Der nasse Albtraum der Zukunftsarchitekten

12. Vision: Die „dichte Mauer“ – Der teuerste, nutzloseste und grausamste Grenzzaun aller Zeiten

13. Vision: KI als Allheilmittel – Der große Bluff der Tech-Industrie

14. Vision: Lebensverlängerung durch Einfrieren – Der teuerste Betrug der Unsterblichkeits-Industrie

15. Vision: Digitale Unsterblichkeit – Der Albtraum vom ewigen Leben als Datenzombie

16. Vision: Grüne Gentechnik – Der große Betrug der Saatgutkonzerne

17. Vision: Blockchain-Städte – Die digitale Dystopie, die niemand braucht

18. Vision: Fleisch aus dem Labor – Der teuerste und nutzloseste Food-Hype aller Zeiten

19. Vision: Fleisch aus dem 3D-Drucker – Der nächste nutzlose Food-Hype, der niemandem schmeckt

20. Vision: 3D-gedruckte Häuser – Der Beton-Irrtum, der niemanden ein Dach über dem Kopf gibt

21. Vision: Kernkraft-Renaissance – Der teuerste Atomkraft-Traum, der niemals Wirklichkeit wird

22. Vision: Klimaneutrale Flugzeuge – Der größte Greenwashing-Betrug der Luftfahrtindustrie

23. Vision: KI-gesteuerte „Smart Cities“ – Die totale Überwachung, die niemand will

24. Vision: Weltraumtourismus – Das teuerste Hobbyspielzeug der Superreichen, das niemand braucht

25. Vision: KI-gesteuerte Bildung – Die digitale Dummheit, die unsere Kinder ruiniert

26. Vision: KI-Kunst – Der Tod der Kreativität und der größte Betrug der Kulturindustrie

27. Vision: KI-gesteuerte Politik – Der Albtraum der algorithmischen Diktatur

28. Vision: Das Metaverse – Der größte Flop der Tech-Geschichte

29. Vision: „Grüner“ Bergbau – Der neue Kolonialismus der Energiewende

30. Vision: „Klimaneutrale“ Städte – Die grüne Fassade, hinter der soziale Ungerechtigkeit und Gentrifizierung blühen

31. Vision: Luftschadstoffe in Großstädten filtern – Die teuren Gimmicks, die das eigentliche Problem ignorieren

32. Vision: „Sonnenstaaten“ – Wie der Westen die Energiewende in Afrika und Lateinamerika ausbeutet

33. Vision: Freiheit durch das Internet – Der Überwachungskapitalismus, der uns alle zu Datenklaven macht

Allgemeine Quellen & Hintergrundliteratur

Spezifische Quellen nach Visionen

Empfohlene Dokumentationen, Bücher & Filme

Abschließende Hinweise

Impressum neobooks

Vorwort

„Teure Zukunft – Visionen, die wir nicht erleben werden“ ist eine Abrechnung mit Sprücheklopfern und Rattenfängern. Gemeint sind jene, die mit bunten Zukunftsbildern Wähler, Steuerzahler oder Investoren ködern.

Ich beginne bewusst mit den Worten, mit denen fast alle selbsternannten „Visionäre“ ihre Ideen vermarkten: „Stellen Sie sich vor …“ – mehr Abwechslung bieten diese Visionäre selten. Deshalb übernehme ich ihre Monotonie hier bewusst als Stilmittel.

Stellen Sie sich nun bitte vor, dutzende populäre Visionen platzen wie Seifenblasen. In dieser Publikation finden Sie Recherchen, die genau dort ansetzen – mit der Aufforderung, sich vorzustellen, dass diese Visionen scheitern. Stellen Sie sich vor, sie werden nicht wahr.

Als Science-Fiction-Fan und Autor kann ich sehr wohl zwischen Fiktion und Realität unterscheiden. Ich schätze gute Fantasie, wenn sie sauber erzählt und nachvollziehbar erklärt wird, als solche erkennbar ist und mir nicht als baldige Realität verkauft wird. Doch es ist nicht wirklich schwierig, von unserer heutigen Realität einen Blick in die nahe Zukunft zu werfen.

Eine Zukunft, die vielleicht nur ein oder zwei Wahlperioden entfernt liegt. Oder die Dauer eines Börsenaufschwungs oder eines Forschungsprojekts umfasst. Aber gerade für diese nahe Zukunft wird uns dann das Blaue vom Himmel herunter versprochen.

Oft geht es dabei gar nicht um kreatives Spinnen oder spielerisches Denken. Auch nicht um Bequemlichkeit, die gern als Mutter aller Erfindungen verklärt wird. Fast immer geht es um Geld. Um viel Geld. Oder um Geld, das die Fantasten noch gar nicht besitzen, aber gerne hätten.

Von wem dieses Geld kommen soll, ist meist klar: mehr oder weniger von uns. Wir alle sind Steuerzahler. Und wer über ausreichend Spielgeld verfügt, investiert vielleicht selbst in ein vermeintlich vielversprechendes Projekt.

Zu häufig werden uns dabei unrealistische Technologien oder schlicht unwirtschaftliche Vorhaben schmackhaft gemacht. Projekte, deren Erfolg bei nüchterner Betrachtung eher unwahrscheinlich erscheint. Stecken Aktiengesellschaften dahinter, ist der praktische Nutzen oft zweitrangig. Entscheidend ist allein, ob sich über einen überschaubaren Zeitraum steigende Kurse erzielen lassen.

Genau darin liegt der Kern vieler Hypes. Zuerst wird ein interessantes Projekt aus dem Boden gestampft. Dann gewinnt man glaubwürdige Experten als Werbeträger. Anschließend werden öffentliche und private Investoren eingesammelt. Die Idee boomt.

Bevor die Blase platzt oder das Projekt im Sande verläuft, werden die Gewinne mitgenommen. Danach verlässt man unter großem Bedauern die Baustelle der Zukunft.

Viel Spaß beim Erleben von 33 geplatzten Visionen.

Frank Röder

1. Vision: Flugtaxis – Der Himmel über der Stadt gehört uns allen!

„Stellen Sie sich vor: Sie drücken auf Ihrem Smartphone eine App, und innerhalb von Minuten schwebt ein elektrisches Flugtaxi vor Ihrer Haustür. Kein Stau, keine Ampeln, keine Parkplatzsuche – nur Sie, die Stadt unter Ihnen und die Freiheit der Lüfte. Bis 2030 wird das für jeden erschwinglich sein!“ So verkündet es Florian Reuter, CEO von Volocopter, seit 2018 auf jeder Tech-Messe. Die EU-Kommission springt auf den Zug auf: Ursula von der Leyen versprach 2022, Europa werde „Weltführer in der urbanen Luftmobilität“. Selbst die Deutsche Bahn träumt von „Flugtaxi-Hubs an Bahnhöfen“.

1.1 Die PropagandistenDie Propagandisten und ihre Motive Hinter Volocopter (Deutschland) steht nicht nur Reuter, sondern auch Investoren wie Mercedes-Benz und der chinesische Autokonzern Geely, die sich von der Technologie neue Märkte erhoffen. EHang aus China wirbt mit „autonomen Lufttaxis für den Massenmarkt“ – ein Versprechen, das selbst chinesische Behörden skeptisch sehen, seit 2023 ein Testflug in Guangzhou wegen „unvorhersehbarer Wetterbedingungen“ (sprich: starkem Wind) abgesagt werden musste.

Besonders Dorothee Bär (CSU), die ehemalige Bundesdigitalstaatssekretärin, hat sich als Befürworterin der Flugtaxi-Technologie hervorgetan und sie mit Blick auf Zukunftsmobilität positiv dargestellt. Auch Andreas Scheuer (CSU), als damaliger Bundesverkehrsminister, hat mehrfach erklärt, dass Flugtaxis möglicherweise bereits in wenigen Jahren regulärer Verkehrsträger sein könnten. Volker Wissing (FDP), Bundesverkehrsminister, setzte sich öffentlich für staatliche Unterstützung etwa für das Flugtaxi-Start-up Lilium ein.

Für eine Förderung von Flugtaxis äußerten sich auch die FDP, die AfD und der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz.

Politisch wird das Thema von der FDP vorangetrieben, die in Flugtaxis eine „Chance für innovative Start-ups“ sieht, während Grüne und Linke auf die soziale Spaltung hinweisen: „Wer kann sich das wirklich leisten?“

1.2 Die Realität Warum es nie funktionieren wird ­- Flugtaxis ein technischer Albtraum.Lärm: Die Werbung zeigt schwebende, geräuschlose Vehikel – doch selbst die „leisesten“ Prototypen von Volocopter erzeugen 65 Dezibel in 100 m Höhe (vergleichbar mit einem vorbeituckernden Moped). In einer Stadt wie Berlin wären tausende dieser Dinge unterwegs – ein Dauerlärmteppich, der Anwohner in den Wahnsinn treibt.

Reichweite: Die Batterien schaffen maximal 35 km – genug für eine Fahrt vom Zentrum zum Flughafen, aber nicht für Vororte. Ladezeiten: 30 bis 60 Minuten pro Flug. Sicherheit: Noch nie wurde ein bemannter eVTOL (electric Vertical Take-Off and Landing) in einem dicht besiedelten Gebiet getestet. Die EASA (europäische Luftfahrtbehörde) warnt: „Die Risiken sind vergleichbar mit denen von Helikoptern – nur ohne erfahrene Piloten.“

Luftraum-Chaos: Aktuell gibt es kein System, das tausende Flugtaxis gleichzeitig koordinieren könnte. Die NASA arbeitet seit 2015 an einem „Urban Air Mobility“-Konzept – ohne durchschlagenden Erfolg.

Regulatorisch ein Desaster: Selbst optimistische Schätzungen gehen von frühestens 2030 für kommerzielle Flüge aus. Die FAA (US-Luftfahrtbehörde) hat 2023 klargestellt: „Wir werden keine Kompromisse bei der Sicherheit machen – auch nicht für Hype-Technologien.“

Haftung: Wer haftet, wenn ein Flugtaxi abstürzt? Versicherungen weigern sich bisher, Policen anzubieten. Juristen warnen: „Das wird ein Rechtsstreit-Albtraum.“

Datenschutz: Flugtaxis benötigen Echtzeit-Überwachung des Luftraums – ein Found für Staat und Tech-Konzerne, die damit argumentieren: „Sicherheit geht vor Privatsphäre.“

Wirtschaftlich absurde Kosten pro Flug: Aktuelle Schätzungen liegen bei 150 bis 200 € für 20 km – doppelt so teuer wie ein Taxi. Betriebskosten: Jeder Landehub benötigt ein bis zwei Millionen € Infrastruktur (Landeplätze, Strom, Sicherheit). Städte wie Paris planen, diese Kosten zu subventionieren – auf Kosten der Steuerzahler.

Zielgruppe Nicht „jedermann“, sondern Geschäftsleute und Touristen. Arbeiter, Rentner oder Schüler werden sich das nie leisten können.

1.3 Wer wirklich davon profitiertTech-Firmen: Volocopter, Lilium und EHang verbrennen Millionen – aber die Aktienkurse steigen, solange der Hype anhält. Investoren wie Intel Capital haben bereits über 1 Milliarde $ in die Branche gepumpt – ohne einen einzigen profitablen Betrieb.

Immobilienhaie: In Städten wie Dubai oder Singapur werden Flugtaxi-Hubs als neue „Premium-Locations“ vermarktet – mit explodierenden Mieten für Anwohner.

Politiker: Die Illusion von „Fortschritt“ rechtfertigt Subventionen und Deregulierung. Berlin plant, bis 2025 50 Millionen € in Teststrecken zu stecken – ohne klare Nutzenanalyse.

1.4 Die Konsequenzen - Was passiert, wenn es schiefgeht?Erfolg (unwahrscheinlich, <10 %): Zweiklassengesellschaft Flugtaxis werden zum Statussymbol – wie Privatjets. Normale Bürger bleiben am Boden.

Verkehrskollaps: Straßen werden zu Landeplätzen umgewidmet, was den Autoverkehr weiter verschlimmert.

Lärmbelastung: Städte werden noch unwohnlicher – wer kann, zieht weg.

Scheitern (sehr wahrscheinlich, >90 %): Millardenverluste Steuergelder und Investitionen verbrannt (vgl. Segway-Hype 2001).

Vertrauensverlust: Bürger lehnen weitere „Zukunftsprojekte“ ab – Innovationsstau.

Technologie-Friedhof: Die Flugtaxis landen im Museum – neben Concorde und Google Glass.

1.5 Zeitrahmen - Wann merken wir, dass es nicht funktioniert? 2024–2026: Erste medienwirksame Testflüge (z. B. Paris Olympische Spiele) – stark reguliert und subventioniert.2027–2030: Pleitewelle bei Start-ups, als klar wird, dass die Kosten nicht tragbar sind.2030–2035: Stille Einstellung der Projekte – ohne große Ankündigung. Ab 2040: Nischentechnologie für Militär und Superreiche – wie bei Privatjets.

2. Vision: Wasserstoff-PKWs – Das grüne Wunder, das ein blaues ist

So die Vision: „Stellen Sie sich vor: Sie tanken in drei Minuten, fahren 700 Kilometer ohne Pause, und Ihr Auto stößt nur Wasserdampf aus! Keine Ladezeiten, keine Reichweitenangst, keine schmutzigen Batterien – nur saubere, grüne Energie, gemacht in Deutschland!“ So preist Toyota seit 2014 seinen Mirai an, den „Wasserstoff-Pkw der Zukunft“. BMW-Chef Oliver Zipse springt 2023 auf den Zug auf: „Wasserstoff ist die einzige echte Alternative zum Verbrenner!“ Und die Politik jubelt mit: Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) verkündet 2022: „Wasserstoff wird die Mobilität revolutionieren!“ – während Grüne und Umweltverbände längst die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben.

2.1 Die Propagandisten und ihre falschen VersprechenToyota wirbt seit einem Jahrzehnt mit dem Mirai („Zukunft“ auf Japanisch) – doch selbst in Japan, wo die Regierung Wasserstoff subventioniert, wurden bis 2023 nur 20.000 Fahrzeuge verkauft. BMW und Hyundai folgen mit ähnlichen Modellen, aber kein Hersteller plant eine Massenproduktion. Warum? Weil niemand die Autos kauft.

Politisch wird der Wasserstoff-Pkw von der FDP und Teilen der CDU als „Brückentechnologie“ gepriesen – ein Trostpflaster für die Autoindustrie, die sich gegen das Verbot des Verbrenners 2035 wehrt. EU-Kommissar Frans Timmermans redet von „grünem Wasserstoff als Schlüssel zur Klimaneutralität“ – doch selbst die EU-Studien zeigen: Batterie-Elektroautos sind in 95 % der Fälle die bessere Wahl.

Lobbygruppen wie der „Wasserstoffrat“ (gegründet 2020, Mitglieder: Siemens, Linde, Volkswagen) drängen auf Subventionen – obwohl selbst Shell und BP längst aus der Wasserstoff-Pkw-Entwicklung ausgestiegen sind.

2.2 Die Realität - Warum Wasserstoff-Autos nie funktionieren werdenDas Tankstellen-Desaster: Deutschland hat gerade einmal 90 Wasserstofftankstellen (Stand 2025) – für 83 Millionen Einwohner. Zum Vergleich: Es gibt 15.000 herkömmliche Tankstellen und 50.000 Ladesäulen für E-Autos. Selbst wenn das Ziel von 400 Tankstellen bis 2030 erreicht würde – das reicht nicht mal für 10.000 Fahrzeuge. Kosten pro Tankstelle: ein bis zwei Millionen € (zu 80 % vom Steuerzahler bezahlt).

Grüner Wasserstoff? Der kommt nicht aus Deutschland, sondern aus Australien, Chile oder Marokko – transportiert in spezialisierten Tankern, die 10 bis 20 % der Energie auf dem Weg verlieren. Preis pro Kilogramm: 5 bis 10 € (2025) – drei- bis fünfmal teurer als Benzin.

Die Effizienz-Katastrophe: Von der Erzeugung bis zum Rad gehen 70 bis 80 % der Energie verloren. Warum? Weil Wasserstoff erst hergestellt (Elektrolyse: 30 % Verlust), komprimiert (auf 700 bar: 10 % Verlust), transportiert (weitere 10 %), und im Auto zurück in Strom umgewandelt werden muss (Brennstoffzelle: 50 % Verlust). Am Ende kommen nur 25 bis 30 % der ursprünglichen Energie an. Zum Vergleich: Ein E-Auto nutzt 70 bis 90 % der Ladung.

Batterie vs. Wasserstoff: Für die gleiche Reichweite braucht ein Wasserstoffauto dreimal so viel Ökostrom wie ein E-Auto.Fazit: Wer Wasserstoff tankt, verschwendet Steuergelder und grüne Energie.

Ein technischer Albtraum: Brennstoffzellen halten nur 150.000 bis 200.000 km – dann müssen sie für 20.000 bis 30.000 € ausgetauscht werden. Toyota bietet bereits „Generalüberholungen“ an – ein Euphemismus für „teure Reparatur“.

Tanks wie Bomben: Wasserstoff wird in 700-bar-Drucktanks gelagert – explosionsgefährdet bei Unfällen. Crash-Tests zeigen: Selbst kleine Lecks können zu heftigen Bränden führen.

Platzproblem: Die Tanks sind so groß wie eine zweite Sitzreihe – kein Platz für Gepäck oder Familie.

2.3 Wer wirklich profitiert und wer zahlt?Die Autoindustrie: Toyota, BMW und Hyundai kassieren Subventionen für die Entwicklung – ohne je eine Massenproduktion zu planen. Warum? Weil sie keinen Markt sehen. Mercedes hat 2023 die Wasserstoff-Pkw-Entwicklung eingestellt – nach 10 Jahren und Milliardeninvestitionen.

Energiekonzerne wie Shell und Linde: Sie kontrollieren die Wasserstoffproduktion und Tankstellen. Ihr Geschäftsmodell: Teure Infrastruktur aufbauen, dann den Staat für die Verluste haften lassen.

Politiker: Die Illusion von „Technologieoffenheit“ erlaubt es, die E-Auto-Wende zu verzögern. FDP und Teile der Union nutzen das Thema, um gegen Verbrenner-Verbote zu kämpfen – ohne echte Alternativen anzubieten.

2.4. Die Konsequenzen - Was passiert, wenn der Hype platzt?Erfolg (extrem unwahrscheinlich, <5 %): Nischenmarkt für LKWs und Busse – wo Batterien zu schwer sind. Aber: Selbst hier setzen Daimler und MAN längst auf Batterie-Elektroantriebe.

Staatliche Abhängigkeit: Deutschland importiert Wasserstoff aus Nordafrika oder Australien – neokoloniale Strukturen wie beim Öl.

Scheitern (sehr wahrscheinlich, >95 %): Steuergeldverschwendung: 10 Milliarden € für Tankstellen und Subventionen – verbrannt für eine Technologie, die niemand will.

Verzögerung der Verkehrswende: Weil Politiker auf Wasserstoff setzen, werden E-Autos und Radverkehr vernachlässigt.

Image-Schaden: Die Autoindustrie verliert das letzte bisschen Glaubwürdigkeit.

2.5 Zeitrahmen - Wann wird der Schwindel auffliegen?2025–2027: Medienhype („Wasserstoff ist die Zukunft!“) – trotz fehlender Nachfrage.2028–2030: Erste Pleiten (z. B. Tankstellenbetreiber, Zulieferer).2030–2035: Stille Einstellung der Projekte – ohne große Ankündigung.Ab 2035: Wasserstoff-PKWs sind tot – wie einst das Erdgasauto.

3. Vision: Flächendeckender Glasfaserausbau – Das Turbo-Internet, das kaum jemand braucht

„Bis 2030 soll jedes Haus in Deutschland an das Glasfasernetz angeschlossen sein!“ verkündet Timotheus Höttges, Chef der Deutschen Telekom, seit 2020 auf jeder Pressekonferenz. Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) pflichtet ihm bei: „Glasfaser ist die Datenautobahn der Zukunft – ohne sie gibt es keine digitale Souveränität!“ Und die EU-Kommission droht gar mit Strafen, falls Deutschland seine Ziele verfehlt. Doch während Politiker und Konzerne von „Gigabit-Gesellschaft“ schwärmen, fragen sich immer mehr Bürger: Wozu das Ganze?

3.1 Die Propagandisten und ihre leeren VersprechenDie Deutsche Telekom wirbt mit „Zukunftssicherheit“ – doch in Wahrheit geht es um Milliardengewinne. Vodafone und 1&1 springen auf den Zug auf, während kleinere Anbieter längst auf günstigere Alternativen wie 5G und Satelliteninternet setzen. Warum der Eifer? Weil der Staat bis zu 80 % der Baukosten übernimmt – ohne echte Kontrolle, wohin das Geld fließt.

Politisch wird Glasfaser als „Infrastrukturprojekt des Jahrhunderts“ verkauft. Die Realität: In ländlichen Regionen lohnt sich der Ausbau nicht – also wird halbherzig gebaut oder ganz weggelassen.Die Folge: Städte bekommen überteuerte Leitungen, Dörfer bleiben auf der Strecke.

Lobbyverbände wie der „Breko“ (Bundesverband Breitbandkommunikation) fordern immer mehr Subventionen – obwohl selbst Experten der Bundesnetzagentur zugeben: „Für 90 % der Nutzer reicht 50 Mbit/s völlig aus.“

3.2 Die Realität - Warum Glasfaser für die meisten überflüssig istDie Kostenexplosion: Ein flächendeckender Ausbau würde 80 bis 100 Milliarden € kosten – das Doppelte der ursprünglichen Schätzungen. Pro Haushalt fallen 1.000 bis 2.000 € an – bezahlt vom Steuerzahler, während die Telekom die Gewinne einstreicht.

Die Lügen der Industrie: „Ohne Glasfaser keine Zukunft!“ – doch Streaming, Homeoffice und Online-Gaming funktionieren einwandfrei mit 50 bis100 Mbit/s. Selbst 4K-Videos brauchen nur 25 Mbit/s. Wer braucht also 1 Gbit/s? Niemand – außer Großkonzerne und Rechenzentren.

Die Privatisierungsfalle: Die Telekom baut nur dort, wo es profitabel ist. In dünn besiedelten Gebieten (z. B. Brandenburg, Bayern) verweigert sie den Ausbau – trotz Fördergeldern. Begründung: „Zu wenige Kunden pro Kilometer.“ Das Ergebnis: Zweiklassengesellschaft – schnelles Internet für Städte, DSL-Light fürs Land.

Die technologische Überholung: Während Deutschland Jahrzehnte über Glasfaser diskutiert, setzen andere Länder längst auf 5G, Starlink und neue Funkstandards. Elon Musks Starlink bietet schon heute 200 Mbit/s – ohne Kabel, ohne Baustellen.Fazit: Bis Glasfaser fertig ist, ist es schon wieder veraltet.

3.3 Wer wirklich davon profitiert und wer auf der Strecke bleibtDie Telekommunikationskonzerne: Sie kassieren Milliarden an Fördergeldern – ohne echte Verpflichtungen. Beispiel: In Nordrhein-Westfalen wurden 2 Milliarden € für Glasfaser ausgegeben – doch 30 % der Haushalte haben keinen Anschluss.

Die Bauindustrie: Firmen wie Strabag und Hochtief erhalten milliardenschwere Aufträge – ohne Wettbewerbsdruck.Die Folge: Kostenexplosion und schlechte Qualität.

Die Politik: Minister wie Wissing können sich als „Digitalisierungs-Champions“ inszenieren – ohne echte Ergebnisse.

3.4 Die Konsequenzen - Was passiert, wenn der Plan scheitert?a) Erfolg (unwahrscheinlich, <30 %)b) Städte bekommen schnelles Internet – Dörfer bleiben abgehängt. c) Steuergeldverschwendung: 50 Milliarden Euro für ungenutzte Kapazitäten.d) Scheitern (sehr wahrscheinlich, >70 %)e) Halbfertige Netze, die niemand brauchtf) Wut der Bürger, die Jahre auf Baustellen warten – für eine Technologie, die sie nicht benötigen.g) Rückzug des Staates – Privatwirtschaft übernimmt und diktiert die Preise.

3.5 Zeitrahmen – Wann wird der Betrug auffliegen?2025–2027: Medien berichten über „Erfolge“ – doch in Wahrheit stockt der Ausbau.2028–2030: Erste Kommunen klagen gegen die Telekom, weil sie ihre Versprechen nicht einhält.2030–2035: Glasfaser wird zur Nischentechnologie – überholt von Satelliten und 6G.Ab 2035: Die meisten Leitungen sind verlegt – aber niemand nutzt sie.

4. Vision: Effiziente Verbrenner – Die Rechtfertigung der ewigen Verbrennungsmaschine, die technisch unmöglich ist

Seit über zweihundert Jahren träumen Ingenieure und Autokonzerne vom perfekten Verbrennungsmotor – einem Aggregat, das fast die gesamte im Kraftstoff gespeicherte Energie in Bewegung umwandelt, ohne schädliche Abgase zu produzieren und dabei so zuverlässig läuft wie eine Schweizer Uhr. Doch die Gesetze der Thermodynamik, die bereits Sadi Carnot 1824 formulierte, sind unerbittlich: Ein Verbrennungsmotor kann niemals effizienter sein als der theoretische Wirkungsgrad eines idealen Carnot-Prozesses – und der liegt selbst unter optimalen Bedingungen bei maximal 60 bei 70 %. In der Praxis sind es heute 30 bis 40 %, und selbst mit exotischen Materialien und extremem Aufwand wären höchstens 50 % denkbar. Warum? Weil Verbrennungsmotoren grundsätzliche physikalische Grenzen haben, die sich nicht überwinden lassen.

4.1 Die Propagandisten - Die Benzinlobby und ihre leeren VersprechenDie Autolobby und einige Politiker weigern sich trotzdem, diese Realität anzuerkennen. Toyota wirbt seit Jahrzehnten mit „hocheffizienten Verbrennern“ und investiert Milliarden in die Entwicklung von Motoren, die angeblich „nahezu emissionsfrei“ sein sollen. Porsche träumt von „synthetischen Kraftstoffen“, die den Verbrenner retten sollen, und FDP-Politiker wie Christian Lindner fordern, man solle „Technologieoffenheit“ walten lassen – also den Verbrenner weiter subventionieren, statt auf Elektroantriebe umzusteigen. Doch all diese Bemühungen sind reine Zeit- und Geldverschwendung, denn die Physik lässt sich nicht austricksen.

4.2 Die Realität - Die Notlügen der Autoindustrie und warum „Star-Trek-Materialien“ nichts bringenDie thermodynamischen Grenzen und warum 80 % Wirkungsgrad unmöglich sind: Der theoretische Höchstwirkungsgrad eines Verbrennungsmotors hängt von zwei Faktoren ab: dem Verdichtungsverhältnis und der Temperaturdifferenz zwischen Verbrennung und Abgas. Selbst unter Laborbedingungen gilt immer noch:Ein Ottomotor (Benziner) erreicht heute maximal 35 bis 40 % Wirkungsgrad – der Rest der Energie geht als Abwärme über Kühlung und Abgas verloren. Ein Dieselmotor ist mit 40 bis 45 % etwas effizienter, aber auch hier gilt: Mehr als 50 % sind physikalisch unmöglich, weil: Reibungsverluste (Kolben, Lager, Ventile) fressen 10 bis 15 % der Energie. Wärmeverluste durch Kühlung und Abgas kosten weitere 20 bis 30 %. Unvollständige Verbrennung (selbst bei idealer Gemischaufbereitung) lässt 5 bis 10 % ungenutzt. Elektromotoren hingegen erreichen 90 bis 95 % Wirkungsgrad im Antrieb – und selbst mit Lade- und Übertragungsverlusten bleiben 70 bis 85 % übrig.

Die Autoindustrie verspricht beinahe ein Perpetuum Mobile. Autokonzerne und Zulieferer wie Bosch oder Mahle behaupten, mit neuen Werkstoffen (Keramik, Titan, beschichtete Aluminiumlegierungen) ließen sich die Verluste verringern. Doch selbst wenn man: die Reibung auf nahezu Null reduziert (durch Diamantbeschichtungen oder Magnetlager), die Verbrennungstemperatur auf 3.000°C erhöht (was Materialien wie Tantal-Hafnium-Carbid erfordern würde – Kosten: mehrere tausend € pro Motor), das Verdichtungsverhältnis auf 20:1 steigert (was Superkraftstoffe wie Methanol oder synthetisches Benzin erfordert), … bliebe der Wirkungsgrad immer noch unter 60 %. Warum? Weil die Grundprinzipien der Thermodynamik nicht außer Kraft gesetzt werden können. Carnots Gesetze sind unbestechlich – und kein Ingenieur der Welt hat sie je umgangen.

4.3 Wer wirklich davon profitiert und warum an der Illusion festgehalten wirdDie Autoindustrie: Toyota, Porsche und Mazda investieren weiter in Verbrenner-Technologie – nicht weil sie daran glauben, sondern weil sie Zeit kaufen wollen. Jedes Jahr, in dem der Umstieg auf E-Autos verzögert wird, bedeutet Milliardengewinne mit alten Motoren.

Die Mineralölkonzerne: Shell, BP und Aramco fördern „synthetische Kraftstoffe“ – weil sie ihre Raffinerien weiterbetreiben wollen. E-Fuels sind ihr letzter Strohhalm.

Die Politik: FDP, AfD und Teile der Union blockieren Verbrenner-Verbote, weil sie die Autoindustrie schützen – nicht die Verbraucher, nicht die Umwelt. Das tote Pferd soll noch ein paar Jahre weiter geritten werden.

4.4 Die Konsequenzen - wirtschaftlich und ökologischSelbst wenn man einen „perfekten“ Verbrenner mit 50 % Wirkungsgrad bauen könnte – wer würde ihn kaufen?