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Prickelnde Gefahr und düstere Romantik mischen sich in dieser brandheißen Serie von New York Times-Bestsellerautorin Jay Crownover!
Willkommen in The Point - der Stadt der Außenseiter, der Gesetzlosen, der gebrochenen Herzen. Düster und verwegen: Shane Baxter ist ein echter Bad Boy, dem Gewalt nicht fremd ist. Eine falsche Entscheidung zu viel brachte ihm fünf Jahre Gefängnis ein. Jetzt ist er wieder frei und will herausfinden, wer ihn verraten hat - um jeden Preis. Doch eine unschuldige Rothaarige stellt sich ihm in den Weg … Dovie kennt das Leben auf der falschen Seite des Gesetzes. Aber sie hat eine andere Wahl getroffen und versucht, sich an die Spielregeln zu halten. Jetzt ist ihr Bruder verschwunden - und nur Baxter kann ihr helfen, ihn zu finden. Doch der Exhäftling macht ihr Angst. Denn er weckt Gefühle, die es in ihren dunkelsten Fantasien nicht gab … Manche Typen sind eben gerade gut, wenn sie gefährlich sind!
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Veröffentlichungsjahr: 2015
Jay Crownover
The Point — Entfesselte Sehnsucht
Roman
Aus dem Amerikanischen von Tess Martin
MIRA® TASCHENBUCH
MIRA® TASCHENBÜCHER erscheinen in der HarperCollins Germany GmbH, Valentinskamp 24, 20354 Hamburg Geschäftsführer: Thomas Beckmann
Copyright © 2015 by MIRA Taschenbuch in der HarperCollins Germany GmbH Deutsche Erstveröffentlichung
Titel der nordamerikanischen Originalausgabe: Better When He’s Bad Copyright © © 2014 by Jennifer M. Voorhees erschienen bei: William Morrow, New York
Published by arrangement with William Morrow, an imprint of HarperCollins Publishers, LLC.
Konzeption/Reihengestaltung: fredebold&partner gmbh, Köln
Umschlaggestaltung: any.way Hamburg / Barbara Hanke und Cordula Schmidt
Redaktion: Mareike Müller
Titelabbildung: Corbis / Hans Neleman; Shutterstock / Oleksandr Horiainov
Autorenfoto: © Sassymonkey.net
ISBN 978-3-95649-501-4
www.mira-taschenbuch.de
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eBook-Herstellung und Auslieferung:
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
Der Preis dieses Bandes versteht sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Alle handelnden Personen in dieser Ausgabe sind frei erfunden.
VORWORT
Viele Leute denken, ich schreibe über den Inbegriff des Bad Boy. Es stimmt, die Männer in meinen Romanen haben meist eine große Klappe, sind ganz schöne Angeber und meistens an interessanten Stellen tätowiert, aber deswegen finde ich sie noch lange nicht schlecht. Es sind Männer, die so leben, wie es ihnen passt, die sich in ihrer Haut wohlfühlen und keine Angst haben, ihre eigenen Regeln aufzustellen. Ich finde, ich schreibe über interessante Jungs.
Dies vorausgeschickt, ging es mir diesmal nicht nur darum, über einen Bad Boy zu schreiben, sondern über einen Jungen, der böse ist … und zwar richtig böse. Über einen Antihelden, der ständig in Schwierigkeiten steckt, jede Menge Probleme hat, über einen Mann, der stolz auf seine Herkunft und auf sich selbst ist, der hinter den Entscheidungen steht, die er nun mal treffen musste … Ich konnte einfach nicht genug davon bekommen. Außerdem überlegte ich, was für eine Frau sich wohl in einen solchen Typen verlieben würde.
Auftritt Shane Baxter. Er ist ein Kerl, den man nur schwer lieben und in den man sich kaum hineinversetzen kann, der ganz und gar TOUGH ist. Ich wollte herausfinden, ob ich um einen solchen … nun, verdorbenen Charakter herum eine bittersüße Liebesgeschichte spinnen könnte. Ich hoffe sehr, dass es mir gelungen ist … Ich jedenfalls habe Bax am Ende dieser Reise geliebt, auch wenn ich ein bis fünf Minuten brauchte, um es so weit zu schaffen.
Die Welcome-to-the-Point-Serie spielt in einem fiktiven Stadtteil, den ich „The Point“ genannt habe. Dahinter steckt die Idee, dass sie in jeder Stadt spielen könnte, in jedem rauen Viertel, in jeder heruntergekommenen Nachbarschaft, die der Leser sich vorstellen kann. Der Schauplatz ist schlicht und ergreifend das, was wir „auf der falschen Seite der Stadt“ nennen. Diese Serie ist düsterer, ein wenig härter und viel ungewöhnlicher als meine Marked-Men-Serie.
Viel Spaß!
Jay
Es gibt nur wenige Dinge, die einem den Spaß nach dem Sex in Sekundenschnelle verderben. Ein Schlag an die Schläfe, und zwar mit etwas, das sich wie ein Schlagring anfühlte, steht sicher ganz oben auf der Liste. In meinen Ohren begann es zu rauschen, als mein Kopf von der Wucht des Treffers zur Seite flog. Ich hätte ja reagiert, aber ein Aufwärtshaken riss mein Kinn hoch, und mein Schädel knallte hart gegen die Backsteinwand hinter mir. Ich sah Sterne und schmeckte Blut. Diese Typen waren eindeutig nicht auf einen fairen Kampf aus, und sobald ich wieder klarer denken konnte, würde ich ihnen die Hölle heißmachen. Ich spuckte Blut und nahm die Zigarette, die mir der für die Prügel verantwortliche Typ reichte.
„Lange nicht gesehen, Bax.“
Ich betastete mit einer Hand meinen Kiefer, um zu prüfen, ob er gebrochen war. Nichts ruinierte einem die sanfte Postorgasmus-Stimmung mehr als ein Haufen planloser Idioten und die Befürchtung, ein paar Zähne zu verlieren.
„Wie habt ihr mich gefunden?“ Ich stieß den Rauch aus und lehnte mich an die Wand des Mietshauses, aus dem ich gerade gekommen war. Der kupferartige Geschmack von Blut lag scharf auf meiner Zunge. Ich achtete darauf, dass das Blut diesmal direkt auf den Budapestern meines Angreifers landete, als ich erneut ausspuckte.
„Fünf Jahre ohne Sex sind eine lange Zeit für einen Mann.“ Er zog die Augenbrauen hoch und öffnete und schloss die Hände, mit denen er weitaus Schlimmeres anstellen konnte, als ein paar Kinnhaken auszuteilen. „Keine Pussy, kein Alkohol, kein Koks, keine schnellen Autos und niemanden, den es einen Dreck interessiert, wer du bist, Bax. Ich wusste, dass du nach der Entlassung zuerst an deinen Schwanz denkst. Ich habe Roxie gesagt, sie soll mich anrufen, wenn du bei ihr auftauchst.“
Er irrte sich. Als Erstes hatte ich an mein Auto gedacht. Gut, mit dem war ich dann sofort zu Roxie gefahren, bei der ich todsicher auf meine Kosten kommen würde, doch dennoch waren mir schnelle Wagen wichtiger als Pussys.
„Also hast du es dir nicht nehmen lassen, mir meine Willkommensparty zu versauen.“
„So wie ich Roxie kenne, und ich kenne sie gut, kannst du dich nicht beklagen.“
Die aufgedrehte Meute um ihn herum begann zu lachen, während ich nur die Augen verdrehte. Es gab natürlich einen Grund, warum ich, obwohl die letzten fünf Jahre außer Gefecht gesetzt, bei Roxie todsicher auf meine Kosten kam – und nicht nur ich.
„Ich bin nicht meinetwegen hier. Novak will dich sehen.“
Novak. Allein die Erwähnung des Namens ließ einen normalen Menschen vor Angst erzittern. Meistens wurde er im Zusammenhang mit Mord, schwerer Körperverletzung oder ähnlichen Delikten genannt. Er war unbarmherzig. Er war kaltblütig. Er war unantastbar, eine Legende in The Point und über die Grenzen hinaus. In den dunklen Straßen und Hintergassen war er der König. Niemand stellte sich ihm in den Weg. Niemand machte sich einfach aus dem Staub. Niemand wagte, ihm die Stirn zu bieten … niemand außer mir. Ich wollte Novak ebenfalls treffen, aber unter meinen Bedingungen.
Ich drückte die Zigarette auf der Sohle einer meiner schweren schwarzen Stiefel aus. Jetzt war ich um einiges kräftiger als damals, als ich verhaftet wurde, und fragte mich, ob das den Typen aufgefallen war. Ein Leben mit zu viel Alkohol, Drogen und leichten Mädchen diente nicht gerade der Gesundheit – egal, wie jung und fit man war. Wenn einem all das mit einem Schlag weggenommen wurde, veränderte man sich nicht nur mental, sondern auch körperlich, ob es einem passte oder nicht.
„Ich will Novak nicht treffen.“ Zumindest nicht jetzt. Endlich hörten meine Ohren auf zu klingeln, nur die hämmernden Kopfschmerzen blieben. Nachdem die Kerle nicht länger das Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten, würde es ganz schnell blutig und hässlich werden, falls sie die Sache weiterverfolgten. Das kümmerte mich nicht, obwohl ich wusste, dass sie höchstwahrscheinlich bewaffnet waren.
Der, der mir die Schläge verpasst hatte, starrte mich bloß an, während ich zurückstarrte. Ich war kein verängstigter Junge mehr, der irgendwo dazugehören wollte … der Gestalten wie sie unbedingt beeindrucken wollte. Fünf Jahre seines Lebens für einen Haufen Abschaum zu opfern hinterließ eben Spuren. Das hätte Novak eigentlich klar sein müssen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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