Tödliche Begegnung im Moor - Andrea Gerecke - E-Book
Beschreibung

Eine Vermisstenanzeige macht Hauptkommissar Alexander Rosenbaum zu schaffen. Er glaubt nicht an eine Entführung und auch nicht daran, dass Oswald Zehner plötzlich untergetaucht sein könnte. Sein Bauchgefühl sagt ihm, dass der angesehene Geschäftsmann ermordet worden ist, aber sein angeschlagenes Nervenkostüm behindert ihn bei seiner Ermittlungsarbeit. Als Naturfreund Walther Siekmeyer eine Leiche im Moor findet, bestätigt sich Rosenbaums Vermutung. Ist Zehner, dessen Firma ehemalige Sowjetrepubliken mit Medizintechnik versorgt, das Opfer unseriöser Geschäfte und krimineller Machenschaften geworden?

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Seitenzahl:364

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Beliebtheit


Inhalt

Titelseite

Impressum

Über die Autorin

U-Bahn-Fahrt

Joggen

Strunzi

Anrufe in Abwesenheit

Auslandseinsatz

Vermisst

Naturfrevel

Identifiziert

„Morast“

Reifenspuren

Fraglich

Verdächtig

Abdruck

Untersuchungshaft

Hintergründe

Sekretariate

Geldköfferchen

Intensivstation

Freundschaft

Literatur

Vorbei

Allein

Die Goldene Stadt

Abgang

Coming-out

Feierabend

Danksagung

Andrea Gerecke

Tödliche Begegnung im Moor

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet abrufbar über http://dnb.ddb.de

© 2014 CW Niemeyer Buchverlage GmbH, Hameln

www.niemeyer-buch.de

Alle Rechte vorbehalten

Der Umschlag verwendet ein Motiv von shutterstock.com

Two fighting stag beetle, Natalia D. 2014

eISBN: 978-3-8271-9868-6

EPub Produktion durch ANSENSO Publishing www.ansensopublishing.de

Die Romanreihe spielt direkt am Treffpunkt von Weser- und Wiehengebirge im Nordrhein-Westfälischen. Malerisch liegt das mittelgroße Städtchen an der Weser, die beide Erhebungen teilt oder vereint. Je nachdem, aus welcher Perspektive man das betrachtet. Alle Handlungen und Charaktere sind natürlich frei erfunden. Eventuelle Ähnlichkeiten ergeben sich also rein zufällig. Regionale Wiedererkennungseffekte sind indes erwünscht ...

Über die Autorin:

Gebürtige Berlinerin mit stetem Koffer in der Stadt. Studierte Diplom-Journalistin und Fachreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Kurz vor dem Jahrtausendwechsel Entdeckung der Liebe zum Landleben mit den dortigen kreativen Möglichkeiten. Umzug ins vorletzte Haus an einer Dorfstraße in NRW. Arbeit als freie Autorin und überregionale Journalistin. Literarische Spezialität sind mörderische Geschichten, in denen ganz alltägliche Situationen kippen. Nach den Gutenachtgeschichten für Erwachsene „Gelegentlich tödlich“ folgten „Warum nicht Mord?!“ und „Ruhe unsanft“. 2011 erschien der erste Fall von Kommissar Alexander Rosenbaum „Mörderischer Feldzug“ innerhalb der Weserbergland-Krimi-Reihe, der in Minden spielt. Dem schloss sich 2012 der zweite Fall an: „Der Tote im Mittellandkanal“. 2013 geschah Fall drei: „Die Mühlen des Todes“. Dazu kommen humoristische und satirische Texte, Prosa und Lyrik. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Mitglied der Mörderischen Schwestern und des Syndikats sowie des Leitungsteams der Mindener Lesebühne.

Siehe auch: www.autorin-andrea-gerecke.de

Flackernd lösen sich vom Sumpf

ungewisse Schemen ...

Nach der alten Weide Stumpf

sieh den Weg sie nehmen.

Auf dem Stumpfe sitzt der Tod:

Dumpfe Fiedel lockt und droht

mit verworrnen Themen ...

Christian Morgenstern (aus: Am Moor)

U-Bahn-Fahrt

Olga zog kraftvoll ein Stück ihrer roten Jacke aus der Tür, das sich beim Schließen dort verfangen hatte. Dann setzte sie sich erschöpft in eine Ecke des Waggons, stellte ihre Sporttasche neben sich auf den Platz und fuhr sich mit beiden Händen durch das kurzgeschnittene Haar. Ein Glück aber auch, dass sie die Bahn noch erreicht hatte, wenngleich nur die letzte Tür. Bei dem Gedanken atmete sie tief durch. Keinen Schritt weiter! Es war spät geworden und um diese Zeit musste man meist lange auf den nächsten Zug warten. Zu lange, wenn man müde und ausgepowert war. So wie sie nach dem Fitnesskurs an der Volkshochschule. Auch würden die Eltern warten, die daheim auf Lena und Tina aufpassten.

Als sie saß, drang ihr ein unangenehmer Geruch in die Nase. Olga schaute sich flüchtig um, konnte aber nichts entdecken. Doch der Gestank wurde intensiver. Schließlich bemerkte sie das Malheur. Ihr rechter Schuh war von einem klebrigen dunkelbraunen Rand gesäumt. Verdammte Scheiße, fluchte sie innerlich. Da musste sie doch eben in so einen Hundehaufen getreten sein, wie es sie allenthalben auf den Straßen von Berlin gab. Nichts gegen diese Vierbeiner, aber die übertriebene Tierliebe der Großstädter hinterließ eben deutliche Spuren. Wie oft kamen die Mädchen mit solchermaßen verdreckten Schuhen nach Hause. Selbst vor dem Spielplatz machten einige Hundebesitzer nicht Halt und gingen dort mit ihren Vierbeinern Gassi ... Das ist aber auch zu eklig, dachte Olga und schüttelte sich.

Langsam fielen ihr die Augen zu. Momentan konnte sie sowieso nichts dagegen tun, etwa mit einem Zellstofftaschentuch daran herumreiben und dann den Dreck vielleicht noch an den Fingern haben! Da musste sie daheim ran, entschied sie im Stillen.

Ihre Gedanken nahmen eine andere Bahn. Sie sah sich, wie sie eben noch in der Turnhalle mit den anderen getanzt hatte. Weltentrückt, als wenn eine fremde Kraft ihren Körper leitete und zu den ungewöhnlichsten Bewegungen verführte. „Zumba“ nannte sich der Kurs, ein Tanz-Fitness-Workout, bei dem alle Teilnehmer unheimlich viel Spaß hatten. Schon allein die feurige lateinamerikanische Musik war grandios: Samba, Salsa, Merengue. Olga hörte die Klänge in ihrem Inneren, ihre Beine wippten unwillkürlich im Rhythmus dazu und sie schnipste mit den Fingern. Dabei waren die Schrittfolgen ganz einfach und unkompliziert.

Außerdem hatte sie so nebenbei schon fünf Pfund abgenommen. Sie haderte mit dem Zuviel an Gewicht, das sie seit der Schwangerschaft mit Tina nie wirklich in den Griff bekommen hatte. Vor allem am Bauch und an den Hüften blieb der Speck hartnäckig sitzen. Jetzt fühlte sie sich zwar ermattet, aber zugleich in ihrer Kondition gestärkt. Sie genoss diese neu gewonnene innere Kraft, die Hektik des Arbeitstages lag hinter ihr.

Sicher war es eine gute Entscheidung gewesen, den Zumbakurs zu buchen. Kurzzeitig hatte sie noch zwischen diesem und der „Einführung in die Alexander-Technik“ geschwankt. Da ging es um praktisches Wissen über Koordination, Körperhaltung und Bewegungsausführung. Dort sollte man störende Gewohnheiten erkennen und lösen, um zu mehr Leichtigkeit und Beweglichkeit zu gelangen. Die Werbebotschaften klangen nicht schlecht und hätten sie fast überzeugt. Wenn sie ehrlich war, dann hatte der Name Alexander den Ausschlag gegeben, dass sie sich gegen dieses Seminar und für Zumba entschied. Ihr Mann hatte für genügend Verspannungen und Stress gesorgt, da wollte sie sich nicht noch an der Volkshochschule mit ihm auseinandersetzen und einen gleichnamigen Kurs belegen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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