Tödliche Elf -  - E-Book

Tödliche Elf E-Book

0,0
9,49 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Elf spannende und skurrile Kriminalgeschichten rund um das Großereignis Fußball-Europameisterschaft von elf bekannten Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, herausgegeben von Sabina Naber mit einem Vorwort von Beppo Mauhart. Mit einem goldenen Tor behauptet sich Österreich bei der EM. Das ultimative Mittel gegen laute und randalierende Fans wird gefunden. Frauen werden vom Stadionbesuch ausgeschlossen. Fußballer gehen über Leichen. Der schwule Goalgetter wird geoutet - oder nicht. Das EM-Finale sehen und sterben. Die Autoren der Kurzkrimis: aus Österreich: Sabina Naber, Andreas P. Pittler, Thomas Raab, Susanne Schubarsky und Stefan Slupetzky aus Deutschland: Angela Eßer, Nina George und Roger M. Fiedler aus der Schweiz: Mitra Devi, Paul Lascaux und Stephan Pörtner

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 162

Veröffentlichungsjahr: 2012

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



TÖDLICHE ELF

KRIMINALGESCHICHTEN

Herausgegeben von Sabina Naber

Impressum:

eISBN: 978-3-902672-78-0

E-Book-Ausgabe: 2012

2008 echomedia buchverlag

A-1070 Wien, Schottenfeldgasse 24

Alle Rechte vorbehalten

Produktion: Ilse Helmreich

Produktionsassistenz: Brigitte Lang

Covergestaltung: Anja Merlicek

Gestaltung: Rosi Blecha

Layout: Elisabeth Waidhofer

Lektorat: Regina Moshammer

Herstellungsort: Wien

Besuchen Sie uns im Internet:

www.echomedia-buch.at

„Das Einzige, was uns trennt, ist die gemeinsame Sprache.“ (frei nach Karl Kraus)

Im vorliegenden Kurzkrimiband sind Geschichten von Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz versammelt, also aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Und es war mir als Herausgeberin ein Anliegen, die Eigenheiten der drei deutschen Sprachkreise nicht zu applanieren, sondern deren Besonderheiten, die es auch in der jeweiligen Hochsprache – und somit ebenfalls in der betreffenden Rechtschreibung – gibt, bestehen zu lassen. Denn die Vielfalt ist die Stärke der Kreativität.

Sabina Naber

INHALT

VORWORT

NINA GEORGE

Rockbar

ROGER M. FIEDLER

Ich frage mich, ob die Türkei bei der EM mitspielt

SUSANNE SCHUBARSKY

Das Wunder vom LindenteichEin Fußball-Krimi-Märchen

STEPHAN PÖRTNER

EM-Flucht – eine Beichte

THOMAS RAAB

Endspiel

SABINA NABER

Das Johannes-Duell

PAUL LASCAUX

Langsame Bewegungen

MITRA DEVI

Die heiße Story

ANDREAS P. PITTLER

Ein Tor für die Unsterblichkeit

ANGELA EßER

Heiliger Rasen

STEFAN SLUPETZKY

Der Mann mit der goldenen Backe

Biografien

VORWORT

„Das Spiel glich einem Krimi“ – in der Sprache der Sportjournalisten die wohl am meisten gebrauchte Metapher.

Das Spiel mit dem Ball ist Weltsprache geworden, die wortlos über alle kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, ideologischen, sozialen Grenzen hinweg verstanden wird. Daher ist es auch selbstverständlich geworden, dass Literatur und Fußball gemeinsam in die Arena treten, miteinander spielen, sich gegenseitig anregen und aufregen.

Im Umfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland trafen in Tübingen Weltmeister der Dichtkunst, wie Imre Kertész oder Tankred Dorst, beim „Gipfel der Welt-Literaturen“ zu einem verbalen Wettstreit zusammen.

Selbst Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek lieferte der Plakataktion „Poesie in die Stadt!“ eine fußballinspirierte Wortspende: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Die Wahrheit liegt unter dem Platz. (...)“

Bei der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz wird es eine Literaten-Europameisterschaft geben; im Spielerkader z. B. Profis wie Robert Menasse und Franzobel: „Frohlockt, denn er ist rund!“

Literatur und Fußball – beide verzaubern uns die Welt, bringen uns Spannung und Entspannung, erzählen uns von Intrigen, Zufällen, Ungerechtigkeiten, von Feindschaften oder Freundschaften, von Siegen oder Niederlagen, von Macht oder Ohnmacht.

„Tödliche Elf“, die Kriminalanthologie aus dem echomedia verlag, ist eine Sammlung von Kriminalgeschichten, die ausschließlich um den Fußball, das Spiel, die Akteure – Spieler wie Fans – kreisen. Geschichten aus dem Leben der Europameisterschaft.

Im Wirtshaus und am Stammtisch; das Ernst-Happel-Stadion ist ebenso Schauplatz wie das berühmte Wankdorf-Stadion in Bern. Wir begegnen erfundenen Top-Sturmspitzen, die Österreich auf die außergewöhnlichsten Arten zum Sieg führen, und echten Größen wie Hicki, dessen Spieler über Leichen laufen.

Geschichten, direkt aus dem Fußballleben – von Fans, von Menschen, die unter all dem leiden, oder von jenen, die gerne echte, erfolgreiche Fußballer sein möchten. Gequält von Ehrgeiz, kreativ in ihren Intrigen. Erzählungen voller Ingredienzen, die eine gute Kriminalgeschichte ausmachen: deftig, humorig und spannend wie ein Fußballspiel.

Beppo Mauhart,

Ehrenpräsident des Österreichischen Fußball-Bundes

ROCKBAR

„Wie lange noch?“, fragte Gabor den Arzt, der sich in seinem Stuhl zurückgelehnt hatte, als ob er versuchte, so viel Abstand wie möglich zwischen ihm und dem Cellisten zu bringen.

„Vier, fünf Wochen. Vielleicht mehr.“

Ärzte sprachen immer in Wochen bei so was, das hörte sich nach mehr an. Länger. Optimistischer.

„Und was raten Sie mir?“, fragte der Cellist und hörte sich selbst zu, wie er das fragte. So eine Frage stellst du im Leben selten, und wenn, meinst du sie nicht so.

„Leben. Einfach nur leben.“ Jetzt drückte der Arzt seine Fußspitzen in den Boden und stemmte sich zurück, die Lehne des Stuhls schnalzte gegen die weiße Tapete, die mit grauen Abrieben verschmutzt war.

Leben also.

„Aha“, sagte Gabor.

„Wie immer Sie wollen“, beschied der Arzt und ließ den Stuhl nach vorne schnappen. Er hatte sich noch nie daran gewöhnen können, Menschen den Tod anzukündigen. Und alle fragten sie dann ausgerechnet ihn: Und nun? Was soll ich tun?

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!