Top Job 2014: Teamplayer -  - E-Book

Top Job 2014: Teamplayer E-Book

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Beschreibung

Gut ausgebildete Fachkräfte können sich heute ihren Arbeitgeber aussuchen und achten genau darauf, was ihnen dieser jenseits der Vergütung zu bieten hat. Doch was zeichnet einen attraktiven Arbeitgeber aus? Wolfgang Clement präsentiert zusammen mit dem Benchmarker Compamedia Porträts der besten Unternehmen. Dr. Fredmund Malik erklärt beispielsweise, was Manager von Alpinisten lernen können. Dr. Gudrun Henne deckt eingefahrene Muster bei der Einstellung von Führungskräften auf. Ein weiterer Beitrag bringt Durchblick im Dschungel der Arbeitgebersiegel und -rankings, u. v. m.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 212

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Wolfgang Clement war von 1998 bis 2002Ministerpräsident von Nordrheinwestfalen undvon 2002 bis 2005 „Superminister” für Wirtschaftund Arbeit. Heute ist er Mitglied diverserAufsichtsräte, Beiräte und wissenschaftlicherEinrichtungen, zudem ist er publizistisch tätig.Ihm als „Mann der Wirtschaft” haben es dieMittelständler besonders angetan.

Alarmstufe Rot

Durch eine abnehmende Zahl von Bewerbern für Ausbildungsstellen bekommt das Problem des Fachkräftemangels eine neue Qualität. Umso dringlicher wird es für Unternehmen, aktiv gegenzusteuern. Die TOP JOB-Unternehmen, die wir Ihnen in diesem Buch präsentieren, haben kreative Lösungen gefunden. Es ist höchste Zeit für andere Mittelständler, es ihnen gleichzutun.

Zugegeben, vom Fachkräftemangel reden wir in Deutschland schon seit Langem. Doch bislang hatten viele Unternehmen ein probates Instrument, mit dem sie dem entgegensteuern konnten: die Ausbildung von Fachkräfte-Nachwuchs im Rahmen des dualen Systems. Genau hier droht nun Gefahr: Viele Firmen finden nicht mehr genügend Auszubildende und haben somit weniger Möglichkeiten, dem drohenden Personalmangel vorzubeugen. Das duale Ausbildungssystem, bisher eine Art Lebensversicherung gegen den Fachkräftemangel, verliert an Wirkkraft – die Bordsysteme signalisieren „Alarmstufe Rot”.

Was tun in einer solchen Lage? Wer Unternehmer ist, muss adäquat darauf reagieren, jammern hilft nicht. Er muss tatkräftig gegensteuern und das Warnsignal als Weckruf aufnehmen. Die mittelständischen Arbeitgeber, die wir Ihnen in diesem Buch vorstellen, haben genau dies getan: Sie stellen sich mit innovativen Ideen der demografischen Herausforderung. Sie setzen neue Impulse in der Aus- und Weiterbildung, zum Beispiel durch die vermehrte Integration von dual Studierenden, sie motivieren durch eine Firmenkultur der Offenheit und Fairness oder durch kreative Arbeitszeitkonzepte. Sie fordern und fördern und überzeugen dadurch in Sachen Mitarbeiterentwicklung und -perspektive – und sie setzen nicht auf Gängelung, sondern auf Freiräume und internes Unternehmertum.

Natürlich kann all dies die demografischen Rahmenbedingungen nicht umkrempeln. Doch wenn wir den Wind auch nicht ändern können, so liegt es doch in unserer Hand, die Segel zu setzen. Die Top-Arbeitgeber, die wir Ihnen in diesem Buch vorstellen, tun genau das. Das macht sie für Bewerberinnen und Bewerber attraktiv. Denn nur ein Unternehmen, das zukunftssicher ist, bietet langfristige Perspektiven. Ein Selbstläufer sind diese Mühen jedoch nicht: Ein überzeugendes Arbeitgeber-Branding ist notwendiger denn je. Genau deshalb sind der TOP JOB-Wettbewerb und dieses Buch so wertvoll.

Wolfgang Clement

Mentor von TOP JOB

Die besten Arbeitgeber im Mittelstand

Größenklasse A (20 bis 100 Mitarbeiter)

ANDREAS MÜLLER e. K. ADLER AM SCHLOSS

avitea GmbH work and more

B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH Swagelok Düsseldorf

BANKWITZ ARCHITEKTEN Freie Architekten und Ingenieure GmbH

BEST Fluidsysteme GmbH

BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH

Creditreform Hagen Berkey & Riegel KG

dataTec GmbH

Dornseif e. Kfr.

easySoft. GmbH*

EUROASSEKURANZ Versicherungsmakler AG

Fischer Academy GmbH

GHMT AG

HOTMOBIL Deutschland GmbH

IXXAT Automation GmbH

Kerstin Ritter Hörgeräte

Marc Ulrich GmbH

Neumüller Ingenieurbüro GmbH

Noz Elektrotechnik GmbH

Philipp Hafner GmbH & Co. KG

Pixida GmbH

Prinzregent Hotels München

REWE Wintgens OHG

Seeberger GmbH & Co. KG

SERO GmbH

Stadtwerke Parchim GmbH

TREvisto GmbH

Tuttlinger Wohnbau GmbH

TZM

Welke Consulting Gruppe®

WFD GmbH Personaldienstleistungen

Größenklasse B (101 bis 500 Mitarbeiter)

Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH*

Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank

BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG

Belden Deutschland GmbH

Braunform GmbH

Brenners Park-Hotel & Spa

Duisburger Hafen AG

Ferdinand Gross GmbH & Co. KG

Franz Schuck GmbH

Fritz Kübler GmbH

GATC Biotech AG

GEORG C. HANSEN GmbH & Co. KG

HAZET-WERK Hermann Zerver GmbH & Co. KG

HBS Elektrobau GmbH

Hirschmann Automation and Control GmbH

JÄGER DIREKT Jäger Fischer GmbH & Co. KG

Kaffee Partner Holding GmbH

KLAX Berlin gGmbH

Kögel Bau GmbH & Co. KG

Lemförder Logistik GmbH

Piening GmbH

PROFI Engineering Systems AG

Radisson Blu Hotels Hamburg & Berlin

Ratiodata IT-Lösungen & Services GmbH

Rauschenberger Catering & Restaurants GmbH & Co. KG

S&C International Deutschland GmbH

SEHLHOFF GMBH

SYCOR GmbH

Volksbank Bitburg eG

Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau

Volksbank Neckartal eG

Wulf Gaertner Autoparts AG

Größenklasse C (über 500 Mitarbeiter)

Balluff GmbH

BOMAG GmbH

Deutsche Kreditbank AG

Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG*

Europa-Park Hotel und Gastronomie

Felix Schoeller Group

ista Deutschland GmbH

KARL OTTO BRAUN GmbH & Co. KG

Kemmler Baustoffe GmbH

NEENAH Gessner GmbH

opta data Abrechnungs GmbH

SIEGENIA GRUPPE

SIMON HEGELE Gesellschaft für Logistik und Service mbH

Sparkasse Hanau

Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG

* „Arbeitgeber des Jahres” 2014

Die Standorte der besten Arbeitgeber im Mittelstand

Die Karte zeigt die Standorte der TOP JOB-Unternehmen. Die Zahlen benennen dieBuchseiten, auf denen die Porträts derUnternehmen zu finden sind (siehe auchInhaltsverzeichnis auf S. 6–7).

Spannendes für Chefs, Personaler und Jobsuchende

Prof. Dr. Heike Bruch

Der Weg indie TOP JOB-Riege

Prof. Dr. Fredmund Malik

Malik on

Mountains

Prof. Dr. Daniela Eisele und

Prof. Dr. Michael Ruf

Licht im Arbeitgeber-Dschungel? 100

Petra Lewe

Raus aus derRecruitingfalle

Dr. Gudrun Henne

Wie finde ich die bestenFührungskräfte?

Prof. Dr. Heike Bruch ist Direktorin des Institutsfür Führung und Personalmanagement derUniversität St. Gallen. Sie hat 1996 am Lehrstuhlfür Unternehmensführung und Organisationder Universität Hannover promoviert.Von 1999 bis 2001 hat sie dann an derLondon Business School gearbeitet.

Der Weg in die TOP JOB-Riege

Kein Zweifel, attraktive Menschen werden eher wahrgenommen. Dasselbe gilt für Unternehmen: Sie werden durch eine gute Personalarbeit attraktiv und potenziell erfolgreicher. TOP JOB sucht die besten mittelständischen Arbeitgeber, hilft ihnen, noch besser zu werden, und holt die anziehendsten von ihnen auf den Laufsteg. Mehr dazu von Prof. Dr. Heike Bruch und Josef Fischer.

Ein TOP JOB-Unternehmen zu werden ist nicht leicht: Die mittelständischen Firmen, die wir in diesem Buch präsentieren, haben einen harten, wissenschaftlich fundierten Auswahlprozess durchlaufen und dabei viele Hürden genommen, um sich schließlich als TOP JOB-Arbeitgeber zu erweisen.

In Umfang, Präzision, Verlässlichkeit und wissenschaftlicher Fundierung ist diese Methode der Arbeitgeber-Evaluation einzigartig. Aber auch in Bezug auf ihren praktischen Nutzen. Dieses Auswahlverfahren wurde konzipiert von Prof. Dr. Heike Bruch und Dipl.-Psych. Josef Fischer vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Es basiert auf einer Vielzahl neuer Forschungserkenntnisse über professionelles Personalmanagement.

Doch was wäre die Forschung ohne Praxisbezug? Somit prägen unterschiedliche Konzepte, die sich allesamt im Unternehmensalltag bewährt haben, dieses Bewertungsmodell. Die Fragen, anhand derer die TOP JOB-Firmen ausgewählt werden, sind wissenschaftlich erprobt. Außerdem stehen sie erwiesenermaßen mit Faktoren in Zusammenhang, die für den Firmenerfolg insgesamt, aber auch speziell für das Wohl der Mitarbeiter wesentlich sind.

In unserer Untersuchung prüfen

wir sowohl die eingesetzten HR-Instrumente als auch deren Wirkung, und zwar in folgenden zentralen Kategorien:

Führung & Vision

Motivation & Dynamik

Kultur & Kommunikation

Mitarbeiterentwicklung & -perspektive

Familienorientierung & Demografie

Internes Unternehmertum

Konkret bedeutet das: Zum einen befragen wir einen Personalverantwortlichen mittels eines detaillierten Fragebogens zu allen wichtigen Aspekten des Personalmanagements und zu den Leistungsdaten des Unternehmens. Dabei erfassen wir unter anderem strategische Prioritäten, Organisationsstrukturen, Methoden, Instrumente und Kulturelemente. Zum anderen befragen wir die Mitarbeiter ausführlich dazu, wie sie ihr Unternehmen in den besagten sechs Kategorien wahrnehmen.

Online-/Printanmeldung

durch HR-Leiter oder Geschäftsführer, mit grundlegenden Angaben zum Unternehmen

Onlinebefragung

der Mitarbeiter und der HR-Leiter/Geschäftsführer zu Instrumenten und Leistung

Auswahl

der TOP JOB-Arbeitgeber

Aus der Gegenüberstellung dieser beiden Perspektiven – also aus der umfassenden Input-Output-Analyse – ergibt sich ein klares Bild der Stärken und Schwächen jeder Firma.

Da große Unternehmen andere Bedürfnisse, Aufgaben und Schwierigkeiten sowie andere Chancen und Möglichkeiten haben als kleine, berücksichtigt das TOP JOB-Benchmarking die Größe der Organisationen. So starten die Teilnehmer in einer der drei Größenklassen: A (20–100 Mitarbeiter), B (101–500 Mitarbeiter) oder C (über 500 Mitarbeiter).

Im ersten Schritt von TOP JOB 2014 bewarben sich die interessierten Unternehmen um den TOP JOB-Award. Mittelständische Firmen aus ganz Deutschland, die mindestens 20 Mitarbeiter beschäftigen, konnten teilnehmen. Den zweiten Schritt stellten eine intensive elektronische Befragung der jeweiligen Personalverantwortlichen zu den eingesetzten Personalinstrumenten und Leistungsdaten des Unternehmens sowie die Mitarbeiterbefragung dar. Diese Befragungen der HR-Verantwortlichen und der Mitarbeiter fanden zwischen August und November 2013 statt.

Die Geschäftsführer und die Personalmanager der Unternehmen luden insgesamt mehr als 30.000 Beschäftigte ein, an der Befragung teilzunehmen. Mitgemacht haben schließlich mehr als 15.000, die exakte Antwortquote betrug erfreuliche 70 %. Die Teilnehmer kamen aus allen Hierarchieebenen und Funktionsbereichen.

Arbeitgeber aus Leidenschaft

Nach diesen beiden Befragungsdurchläufen hatten wir ein klares Bild der Teilnehmer. Das ermöglichte uns im März 2014 die Auswahl der Firmen, die fortan das imageträchtige Qualitätssiegel „TOP JOB-Arbeitgeber” tragen dürfen. Diesen Status haben sie ausschließlich ihrer hervorragenden Personalarbeit und ihren Beschäftigten zu verdanken.

Unternehmensbesuche

und telefonische Interviews

Mehrstufiger Prozess

zur Wahl des Arbeitgebers des Jahres pro Größenklasse

Preisverleihung

auf dem Deutschen Mittelstands-Summit

Die Anwärter auf einen der drei Hauptpreise – den Titel „Arbeitgeber des Jahres” einer Größenklasse – stellten sich im Frühjahr 2014 einer weiteren Prüfung: dem Besuch des St. Galler TOP JOB-Teams. Das verschaffte sich mittels Interviews und Betriebsbegehungen einen persönlichen Eindruck von der Qualität und der Systematik des jeweiligen Personalmanagements.

Die Voraussetzung für einen solchen Besuch war ein sehr gutes Abschneiden in der jeweiligen Größenklasse. Aus den drei besten Firmen jeder Größenklasse wurde schließlich in einem mehrstufigen Prozess der jeweilige „Arbeitgeber des Jahres 2014” gewählt und im Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit ausgezeichnet.

Wenn Sie dieses Buch durchblättern, werden Sie feststellen, dass die TOP JOB-Unternehmen äußerst verschieden sind. Und doch haben sie zweierlei gemein: die Leidenschaft und die strategische Kraft, mit der sie ihre Personalarbeit angehen. Das drückt sich auch darin aus, dass man in allen ausgezeichneten Firmen die Mitarbeiter als zentralen Faktor für den Firmenerfolg betrachtet.

Das TOP JOB-Siegel, mit dem sich diese Unternehmen nun schmücken dürfen, ist ein leuchtendes und glaubwürdiges Signal für künftig immer mehr gefragte qualifizierte Kräfte, das zeigt: Hier handelt es sich um gute Arbeitgeber. Und auch nach innen setzt der TOP JOB-Award Zeichen, indem er den Firmen und ihren Mitarbeitern vor Augen führt, wie gut sie sind – was ihnen enormen Auftrieb geben und ihre Motivation erheblich steigern kann.

Diese Innen- und Außenwirkung ist jedoch nur der erste Schritt zur Zukunftssicherung. Denn gute Personalarbeit geht über das Gewinnen und Binden der talentiertesten Köpfe hinaus: Sie rechnet sich nämlich auch betriebswirtschaftlich – ja, sie ist sogar elementar wichtig für den langfristigen Firmenerfolg. Deshalb informiert ein individueller Benchmarkingbericht die TOP JOB-Teilnehmer darüber, wo sie in Sachen Personalmanagement im Vergleich zu den anderen ausgezeichneten Unternehmen ihrer Größenklasse stehen, was sie besonders gut machen oder womöglich noch besser machen könnten. So bekommen sie ein gutes Bild ihrer Personalarbeit – das sie nutzen können, um ihr Profil als gute Arbeitgeber weiter zu schärfen.

Wir freuen uns, Ihnen diese bemerkenswerten Firmen präsentieren zu können.

Größenklasse

A

20–100 Mitarbeiter

Die Marke „Adler am Schloss” vereinigt zwei Hotels, drei gastronomische Fachbetriebe für Catering und ein Café unter einem Dach. Das Stammhaus ist das gleichnamige Dreisternehotel mit 18 Zimmern und einem Gourmetrestaurant in Bönnigheim.

Das Wirgefühl gewinnt

ANDREAS MÜLLER e. K.ADLER AM SCHLOSS

Daimlerstraße 6

74357 Bönnigheim

Telefon 07143 969086-0

www.adler-am-schloss.de

65 Beschäftigte (D)

Hotel/Gastronomie

Der Duft der großen weiten Welt. Formel-1-Rennen im englischen Silverstone, in Monza oder Monte Carlo. Für viele Mitarbeiter des Unternehmens ANDREAS MÜLLER e. K. ADLER AM SCHLOSS gehört das ebenso zum Alltag wie die Rennen der DTM, die etwa in England, Österreich und Belgien stattfinden. Denn Eventcatering gehört zum Portfolio der Firma, die in den TOP JOB-Kategorien „Kultur & Kommunikation” und „Mitarbeiterentwicklung & -perspektive” überzeugt.

Das Hotel-, Gastronomie- und Catering-Unternehmen mit Stammsitz in Bönnigheim arbeitet bei den großen Rennserien als Caterer für Porsche und für den Reifenhersteller Hankook. Ein spannendes Arbeitsfeld, aber natürlich ein Saisongeschäft. Dennoch legt die Personalleiterin Anja Treuter großen Wert darauf, dafür Teams zusammenzustellen, die dem Unternehmen verbunden sind. Deshalb setzt sie auf einen Pool von Aushilfskräften, die vorwiegend an Hochschulen in der Region rekrutiert werden. Auch die Studierenden profitieren von der Aushilfstätigkeit: Sie haben flexible Arbeitszeiten, die sie an ihren Vorlesungsplan und ihre Prüfungsrhythmen anpassen können – und sie bekommen die Möglichkeit, ganz Europa zu bereisen.

Wie eine Familie

Der Hauptgrund für den eigenen Mitarbeiterpool ist der Wunsch nach einer kohärenten Unternehmenskultur: Alle Mitarbeiter sollen sich mit dem Unternehmen identifizieren und gemeinsam die Adler-am-Schloss-Familie bilden. Ein Wirgefühl, das stets auch die Kunden und Gäste mit einbezieht. Denn die freuen sich, wenn sie während der nächsten Rennserie oder beim nächsten Restaurantbesuch bekannte Gesichter sehen. Egal, wer bei der Formel 1 vorne liegt: Das Wirgefühl gewinnt immer.

Vielfältige Karrierewege

Seiner Stammbelegschaft bietet das Unternehmen über das Wirgefühl hinaus auch gute Entwicklungsperspektiven: Durch die verschiedenen Tätigkeitsfelder – vom Gourmetrestaurant und Hotel bis zum Equipmentverleih „tellertaxi”, ergeben sich nicht nur Aufstiegschancen in der Hierarchie, sondern auch Möglichkeiten, das Einsatzgebiet zu wechseln. Ein Karriereweg, der von der Spülfrau über die Hotelfachfrau zum Chef de Rang führt, ist somit ebenso möglich wie ein Umstieg vom Chef de Rang zum Lager- oder Logistikleiter bei „tellertaxi”. Schließlich macht ein Wirgefühl nicht an Bereichsgrenzen halt.

„Unsere Mitarbeiter bilden ein unschlagbares Team, das auch in stressigen Zeiten zusammenhält.” Andreas Müller, Inhaber

Auszeiten und Bügelservice

avitea GmbH work and more

Südstraße 8–8 a

59557 Lippstadt

Telefon 02941 8283-0

www.avitea.de

99 Beschäftigte (D)

Personaldienstleistungen

Arbeit ist wichtig, doch die Familie darf dabei nicht auf der Strecke bleiben. Diese Philosophie lebt das HR-Management der avitea GmbH work and more. Die Firma hat ihre Familienfreundlichkeit erfolgreich zertifizieren lassen – und sie erarbeitet jedes Jahr neue Maßnahmen, die es den Mitarbeitern leichter machen, genug Zeit für ihre Familien zu finden. Dieser Personaldienstleister, der in der TOP JOB-Kategorie „Familienorientierung & Demografie” beste Werte aufweist, lässt junge Eltern nicht im Regen stehen.

Die Familienpause – in vielen Unternehmen entwickelt sich daraus noch immer ein Karriereknick. Bei der avitea GmbH, einer Personaldienstleisterin, die sich auf die strategische Arbeitnehmerüberlassung, Industrie- und Ingenieurdienstleistungen konzentriert, ist das anders. Jeder der 99 internen Mitarbeiter, der seine Tätigkeit aus familiären Gründen unterbricht, bekommt einen Paten gestellt, der während der Familienzeit Kontakt zu ihm hält und nach seiner Rückkehr dazu beiträgt, dass ihm die Wiedereingliederung leicht fällt.

Die Kinder mit im Blick

Wer familienfreundlich ist, der hat bessere Chancen, Fachkräfte zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter zu halten, davon ist die Personalleitung der Firma überzeugt. Deshalb erhalten die Mitarbeiterkinder Eintrittskarten für Spaß- und Freibäder, und sie können an der kommunalen Sommerferienbetreuung vergünstigt teilnehmen. Wenn Mitarbeiter Eltern werden, bekommen sie von der Firma ein Babybegrüßungspaket und haben die Möglichkeit, die künftigen Arbeitszeiten individuell abzusprechen.

Mehr Zeit für die Familie

Wer weniger Zeit für alltägliche Aufwendungen verplempert, der hat mehr Zeit für seine Familie – diese Überlegung steckt hinter dem Wäsche- und Bügelservice, den das Unternehmen seinen Mitarbeitern anbietet. Dabei kooperiert es mit einer Reinigung, die die Wäsche direkt am Arbeitsplatz abholt und gereinigt und gebügelt dorthin wieder zurückbringt und die den Beschäftigten sogar noch einen Sonderpreis bietet. Wer längere Zeit mit seiner Familie verbringen möchte, der hat die Möglichkeit zu einem Kurzzeitsabbatical. Hierfür können Urlaubstage aus den Vorjahren angespart werden, die um den Jahresurlaub aus dem Sabbaticaljahr und um unbezahlten Urlaub ergänzt werden. So können bis zu drei Monate am Stück für die Familie freigenommen werden.

„Wenn wir familienfreundliche Aktionen realisieren, handeln wir aus echter Überzeugung.”J. Seidel, C. Busch und U. Steinmetz, Geschäftsleitung

Die B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH Swagelok Düsseldorf hat mehr als 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Fluidsystemprodukte. Im partnerschaftlichen Zusammenwirken mit ihren Kunden entwickelt sie innovative neue Systemlösungen.

Gekommen, um zu bleiben

B.E.S.T. Fluidsysteme GmbHSwagelok Düsseldorf

Im Taubental 46

41468 Neuss

Telefon 02131 12478-30

www.swagelok-duesseldorf.de

33 Beschäftigte (D)

Chemie/Kunststoff

Jeder Mensch verbringt viel wertvolle Lebenszeit an seinem Arbeitsplatz. Wie schön, dass es da Firmen gibt, die Wert auf ein gutes Miteinander legen. Und darauf, ihre Mitarbeiter möglichst lange zu halten. Die B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH Swagelok Düsseldorf setzt auf eine langfristige Zusammenarbeit und ein familiäres Betriebsklima. Sie überzeugt in der TOP JOB-Kategorie „Kultur & Kommunikation”. Gemeinsame Aktivitäten wie Kanutouren oder Strandbuggy-Fahrten schweißen die Mitarbeiter zusammen.

Viele Mitarbeiter des Unternehmens, das Ventile und Fittinge für Fluidsysteme an Industriekunden vertreibt, sind bereits über 10 Jahre mit im Boot, die dienstältesten Kollegen sogar schon mehr als 30 Jahre. Wer einmal dabei ist, möchte in der Regel nicht wieder gehen – denn der Zusammenhalt in dem Unternehmen geht über ein normales kollegiales Verhältnis weit hinaus. „Man ist nicht nur Mitarbeiter, man ist Teil des Unternehmens”, berichtet die HR-Leiterin Alexandra Klein.

Gemeinsam mehr Spaß

So entsteht ein Gemeinschaftsgeist, der auch die Familienangehörigen mit einbezieht. Zu den alljährlichen Weihnachtsfeiern sind Partner und Kinder grundsätzlich mit eingeladen. Und es wird auch allen etwas geboten: im vergangenen Jahr ein Fackellauf, ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt – und eine Tanzparty mit einem fetzigen DJ. Langweilig wird auf der Veranstaltung keinem, denn auch die Kinder der Beschäftigten kennen sich meist schon seit Jahren. Teamgeist und Gemeinschaft prägen auch die alljährlichen Betriebsausflüge. Egal, ob Kanufahrten organisiert werden oder Strandbuggy-Touren, immer bilden die Mitarbeiter und ihre Partner kleine Teams, die bunt zusammengewürfelt sind. So kommt jeder mit jedem in Berührung und alle haben eine Gelegenheit, sich ausgiebig zu unterhalten. Und das bei Gemeinschaftsaktivitäten, die Spaß machen und bei denen jeder handfest mit anpackt.

Sozialprojekte

Anpacken und sich engagieren – das prägt auch die sozialen Aktivitäten, mit denen die Mitarbeiter des Unternehmens seit nunmehr drei Jahren Projekte des Diakonischen Werks unterstützen. Und dies keineswegs nur finanziell, sondern auch durch persönlichen Einsatz. Im Jahr 2013 standen unter anderem Ausflüge mit Demenzkranken auf dem Programm, im Jahr 2014 werden mehrere Altenheime und eine Kindertagesstätte aktiv unterstützt. Eine Zusammenarbeit, auf die sich das Diakonische Werk verlassen kann – denn auch bei ihrem ehrenamtlichen Engagement sind die B.E.S.T.-Mitarbeiter gekommen, um zu bleiben.

„Unsere Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Wir sind daran interessiert, sie viele Jahre zu halten.”Andreas Rüb, Geschäftsführer

Mitarbeiter als Unternehmer

BANKWITZ ARCHITEKTEN Freie Architekten und Ingenieure GmbH

Limburgstraße 5

73230 Kirchheim unter Teck

Telefon 07021 92055-0

www.bankwitz.de

29 Beschäftigte (D)

Baugewerbe/Handwerk

Wann macht die Arbeit mehr Spaß? Wenn genauestens vorgeschrieben ist, was zu tun ist? Oder wenn das Ziel definiert ist, aber jeder selbst entscheiden kann, wie es bestmöglich zu erreichen ist? Die Spezialisten der BANKWITZ ARCHITEKTEN Freie Architekten und Ingenieure GmbH arbeiten in drei selbst organisierten Teams, in denen jeder Mitspieler große Freiräume hat. Diese Struktur verhilft dem Unternehmen zu seinem herausragenden Abschneiden in der TOP JOB-Kategorie „Internes Unternehmertum”.

Die Mitarbeiter des Unternehmens, das vorwiegend als Generalplaner tätig ist, verteilen sich auf drei selbst organisierte Teams – das Team „gewerblicher und privater Wohnbau”, das Team „Industrie- und Gewerbebauten” und das Team „öffentliche und Sonderbauten”. In jedem Team sind etwa 8 bis 10 Mitspieler vertreten, die die Projekte von Anfang an betreuen und komplett abwickeln. Eine Struktur, die auch den Kunden entgegenkommt. Denn die Fans, Fanclubs und Fanclubkreise, die jedes Team hat – beispielsweise mittelständische Unternehmen, Kommunen oder Wohnbauträger – werden von ihm konstant betreut und haben beständig die gleichen Ansprechpartner.

Selbst entscheiden

Die Möglichkeit, weitgehend eigenverantwortlich zu arbeiten, zeigt sich auch innerhalb der Teams. Das Unternehmen vertraut seinen Mitspielern, lässt ihnen Freiräume und überträgt Verantwortung an sie. „Wir sind der Überzeugung, dass das gemeinsame Spiel mehr Freude macht, wenn jeder weitgehend selbst entscheiden kann, was er oder sie tut”, berichtet der Geschäftsführer Joachim Hölzel. Ein Konzept, das aufgeht. Denn Mitarbeiter, die ihre externen und internen Projekte weitgehend selbst entwickeln und verwalten und die dabei auch über die Budgets genauestens informiert sind, identifizieren sich mit ihren Aufgaben. Sie fühlen sich nicht als ein Rädchen im System, sondern als Mitunternehmer.

Belohnung für gute Ideen

Wer sich mit seinem Unternehmen identifiziert, der bringt auch Ideen mit ein, sei es zur Zeitersparnis, zur Kostenreduktion, zur Umweltfreundlichkeit oder zum Kundennutzen. Wie kreativ die Mitarbeiter dabei sind, zeigt ein „Ideenmeter”, das vor rund zwei Jahren am Gebäude angebracht wurde. Pro umgesetzte Idee wird eine bestimmte Anzahl an Bällen in eine transparente Röhre geworfen. Ist die Röhre voll, gibt es ein Incentive für alle Mitspieler, etwa eine Segway-Tour durch die Esslinger Weinberge. Die nächsten gemeinsamen Aktivitäten werden sicher bald anstehen – denn Mitarbeitern, die sich als Mitunternehmer fühlen, gehen die Ideen nicht aus.

„Wir setzen Vertrauen in unsere Mitspieler, lassen größtmögliche Freiheiten und geben Verantwortung ab.”J. Hölzel und M. Bankwitz, Geschäftsführer

Hohe Leistung durch Teamarbeit

BEST Fluidsysteme GmbH

Vor dem Haßel 3

21438 Brackel

Telefon 04185 8080-0

www.swagelok.de/besthamburg

30 Beschäftigte (D)

Chemie/Kunststoff

Es gibt Teams, die wursteln vor sich hin – und es gibt Teams, die arbeiten effektiv und zielgerichtet. Doch was macht den Unterschied aus? Durchschnittlich arbeitende Teams finden sich eher zufällig zusammen, echte High-Performance-Teams werden geformt und aufgebaut. Genau darin liegt die Stärke des Personalmanagements der BEST Fluidsysteme GmbH. Die Firma überzeugt in den TOP JOB-Kategorien „Führung & Vision” und „Internes Unternehmertum”.

Wie führt man ein Orchester? Wohl kaum, indem man selbst die Tuba oder den Bass spielt, sondern indem man Bedingungen schafft, unter denen jeder Musiker sein Talent bestmöglich zur Geltung bringen kann. Die gleiche Idee steckt hinter dem Konzept des High-Performance-Teams, das die Geschäftsführung dieses Vertriebsunternehmens für Swagelok-Fluidsystemkomponenten und Fluidsysteme in den letzten Jahren aufgebaut hat. Die Grundlage der Zusammenarbeit sind 10 Kriterien, die im Jahr 2013 definiert und kommuniziert wurden – und die das Unternehmen inzwischen auch in Form eines selbst produzierten Videos präsentiert. Dazu gehören eine partizipative Führung, eine offene und klare Kommunikation, eine effektive Entscheidungsfindung und klar definierte Rollen.

Mitarbeiter einbinden

Der Geschäftsführer Pierre Fischer, der das Unternehmen 2007 übernahm, hatte als Führungskraft in anderen Betrieben eins gelernt: Ein Unternehmen kann nur dann erfolgreich sein, wenn es die Mitarbeiter einbindet. Er weiß aber auch: High-Performance-Teams entstehen nicht im Hauruckverfahren – sie brauchen eine Formierungs- und Normierungsphase. Die Zusammenstellung der Teams ähnelt einem Puzzlespiel: Nur wenn man die einzelnen Elemente passgenau zusammenfügt, stimmt das Resultat. Aber wenn es denn stimmt, dann auch wirklich zu 100 %.

Erfolgsorientierte Bezahlung

Wer High Performance bringt, der profitiert auch materiell: Seit rund 5 Jahren haben sämtliche Mitarbeiter des Vertriebsunternehmens einen variablen Gehaltsbestandteil. Je nach ihrer Abteilung und ihrer Verantwortung im Gesamtprozess ist er unterschiedlich hoch. Bei Bürokräften und Fertigungsmitarbeitern liegt der variable Anteil in der Regel bei etwa einem Drittel des Gehalts, bei Vertriebsingenieuren, die direkt im Kundenkontakt stehen, beträgt er im Durchschnitt etwa zwei Drittel – High Performance zahlt sich eben aus.

„Der Geschäftsführer führt das Unternehmen – die Mitarbeiter führen die Geschäfte.” Die Geschäftsleitung

2014 erzielte das BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel beim 19. Grand Prix der Tagungshotellerie unter 223 „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen” den 5. Platz.

Beach-Partys in Wiesloch

BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH

Ringstraße 17–19

69168 Wiesloch

Telefon 06222 582-01

www.palatin.de

98 Beschäftigte (D)

Hotel/Gastronomie

Hotel- und Gastronomie, das heißt Arbeiten ohne Ende, nie ein freies Wochenende – und an eine geregelte Urlaubsplanung ist nicht zu denken? Wer diese Vorstellung im Kopf hat, der muss umdenken, wenn er die BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH kennenlernt. Denn dort gibt es geregelte Arbeitszeiten, und der Urlaub wird schon am Jahresanfang verbindlich festgelegt. Dies bringt ein dickes Plus in der TOP JOB-Kategorie „Familienorientierung & Demografie”. Ebenfalls positiv: das ausgeprägte interne Unternehmertum.

Klaus Michael Schindlmeier, der geschäftsführende Hoteldirektor, findet klare Worte: „Wenn wir in der Hotellerie uns nicht verändern, dann werden wir geändert.” Das von ihm geleitete Haus, ein preisgekröntes Tagungs- und Kongresshotel mit Sitz in Wiesloch, ist hierbei ein echter Vorreiter: Die Arbeitszeiten sind verbindlich geregelt, ein Zeitmessgerät sorgt dafür, dass jede Arbeitsstunde korrekt erfasst wird. Auch bei der Gestaltung der Dienstpläne geht das Unternehmen neue Wege: Jeder Mitarbeiter erhält in regelmäßigem Turnus eine ganze Woche lang, soweit möglich, seinen Wunsch-Dienstplan. Auch bei der Urlaubsplanung, die schon am Jahresanfang fix gemacht wird, können die Beschäftigten mitreden. Und falls ausländische Kollegen gerne für drei Wochen in ihr Herkunftsland fahren möchten, setzt das Hotel alles daran, dies möglich zu machen.

Azubis und BA-Studenten

Wenn die Familie mehr Zeit erfordert, findet die Personalleitung kreative Wege, die betreffenden Kollegen weiter ans Unternehmen zu binden – zum Beispiel durch individuell gestaltete Arbeitszeit- und Anwesenheitsregelungen. So können Tätigkeiten im Verkauf oder im Steuerbüro auch teilweise von zu Hause erledigt werden. Zum guten Abschneiden in der Kategorie „Familienorientierung & Demografie” trägt auch das Ausbildungsengagement bei: Das Hotel bildet rege und äußerst vorbildlich aus; davon profitieren Azubis im Rahmen des dualen Systems, aber auch BA-Studierende mit den Schwerpunkten Messe- und Eventmanagement oder Hotel und Touristik.

Programm für Nachtschwärmer

Die Azubis und BA-Studenten im Haus senken nicht nur den Altersdurchschnitt, sie beeinflussen auch das Kulturprogramm: Junge Mitarbeiter kreieren im Rahmen des „N:8-Schwärmer-Programms” Veranstaltungen für junge Gäste, beispielsweise Beach-Partys oder Konzerte für die „Wieslocher Kneipentour”. Dabei arbeiten sie wie Unternehmer im Unternehmen: Sie machen die Vorplanung, konzipieren das Kulturprogramm, kontrollieren das Budget und vereinbaren den Dienstplan. Eine Beach-Party mit 1.000 Teilnehmern selbstständig zu organisieren macht großen Spaß, aber auch richtig viel Arbeit.

„Wir reden nicht von den Nachteilen des Berufs, wir stellen tagtäglich die Chancen und Möglichkeiten dar.”Klaus Michael Schindlmeier, Geschäftsführer

„Wir ermutigen unsere Mitarbeiter zum Mit- und Querdenken.”

„Wir begegnen unseren Mitarbeitern auf Augenhöhe und helfen ihnen mit Mut und Kreativität, die für sie passenden Ziele zu finden.”Klaus Michael Schindlmeier, Geschäftsführer

Anders als andere – die Besonderheiten des Hotels BEST WESTERN PLUS Palatin in Sachen Kultur und Kommunikation kenntKlaus Michael Schindlmeier.

Herr Schindlmeier, was prägt aus Ihrer Sicht die Unternehmenskultur in Ihrem Hause?

Entscheidend ist für mich, dass wir all unsere Mitarbeiter als Individuen wahrnehmen. Wir haben beispielsweise einen Workshop zum Thema Face-Reading durchgeführt, an dem 26 Führungskräfte teilgenommen haben. 24 davon haben sich intensiv ins Gesicht schauen lassen. Daraus haben sich Gespräche entwickelt, und es gab anschließend eine Analyse. Das war eine der interessantesten Weiterbildungen, die ich bisher miterlebt habe. Wir haben uns auf dem Workshop zudem von einem Profi fotografieren lassen und die Fotos für einen Kalender verwendet, den wir im Hotel aufgehängt und an Stammgäste als Geschenk verschickt haben.

Wie kamen Sie auf die Idee?