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Fünfzehn Gedichte von Theodor Storm. Zweisprachige Ausgabe. Dreizehn Gedichte vom hochdeutschen Originaltext ins Plattdeutsche übertragen und zwei Gedichte umgekehrt vom plattdeutschen Original ins Hochdeutsche übersetzt. Original und Übertragung sind jeweils nebeneinander abgedruckt.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2017
Knut Emeis is in Heide / Dithmarschen opwussen. In sien Jugend het he veel op`n Buurnhoff in de Naverschop holpen. Sien Leven lang het de Forstmann de Leev to de plattdüütsche Spraak bewohrt. In`n plattdüütschen Kring vun de Heimatgemeenschop Eckernför plegt he uns Moderspraak.
Storm auf Platt?
Theodor Storm schätzte das Plattdeutsche.
Als Dichter zog Storm das Hochdeutsche vor – mit plattdeutschen Einsprengseln zur lokalen Grundierung.
Drei Gedichte – Klaus Groth gewidmet – schrieb Storm auf Plattdeutsch.
Storm auf Platt?
Ja – es klingt.
An Klaus Groth
1
An Klaus Groth
Die Stadt
De Stadt
Meeresstrand
Meeresstrand
Ostern
Oostern
Sommermittag
Summermeddag
Abseits
Afsiets
Über die Heide
Över de Heiloh
Herbst
Harvst
Gesegnete Mahlzeit
Mohltied mit Segen
Weihnachtabend
Wiehnachtavend
Es ist ein Flüstern
Doris een Tuscheln
Schlaflos
Ohn Sloop
Beginn des Endes
Anfang vun’t End
Gode Nacht
2
Gute Nacht
Trost
Troost
An Wilhelm Jensen
An Wilhelm Jensen
Wenn’t Abend ward,
Un still de Welt un still dat Hart;
Wenn möd up’t Knee di liggt de Hand,
Un ut din Husklock an de Wand
Du hörst den Parpendikelslag,
De nich to Woort keem över Dag;
Wenn’t Schummern in de Ecken liggt,
Un buten all de Nachtswulk flüggt;
Wenn denn noch eenmal kiekt de Sünn
Mit golden Schiin to’t Finster rin,
Un, ehr de Slap kümmt un de Nacht,
