Übermorgen wird alles besser - Rainer Fischer - E-Book

Übermorgen wird alles besser E-Book

Rainer Fischer

0,0
9,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Wir befinden uns mitten in der Zeitenwende, in der wir spüren, was im Zusammenleben mit uns und der Natur alles falsch gelaufen ist. Das unendliche Verlangen nach Anerkennung, das Streben nach Titeln, der Kampf um mehr Macht und die Gier nach noch mehr Geld, machen uns krank. Auf der ganzen Welt werden die Menschen von einem Virus in Angst und Schrecken versetzt. Dass diese Angst bewusst gesteuert ist, wissen oder glauben viele Menschen nicht. Aber wer erzeugt diese Angst? Und warum? Werden wir wie Marionetten manipuliert? Ein Adler, "Adligo" , auch "König der Lüfte" oder "Himmelsbote Gottes" genannt, möchte gern Deutscher Bundesadler werden. Er bewirbt sich in Berlin und wird es tatsächlich. Seine Flügel lässt er sich Schwarz/Rot/Gold färben und macht alles, was man von ihm verlangt. Bis er eines Tages merkt, dass er von "denen da oben" als "Marionette" benutzt wird. Gemeinsam mit der weitsichtigen Eule "Mellie" und einem seltsamen, anders denkenden Wesen namens "Querie" , übersteht er diese turbulente Zeit. Und tatsächlich wurde übermorgen alles besser. Gemeinsam mit Politikern, Polizisten und Virologen, Geimpften und Ungeimpften, mit vielen Tieren und anders-oder quer-denkenden Menschen sangen und tanzten sie bei einem großen Abschlussfest vor dem Deutschen Bundestag. So begann Übermorgen in eine andere, lebenswertere Zukunft.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 55

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



2022

Autor Rainer Fischer

Alle Texte, das komplette Layout

und sämtliche Illustrationen

stammen vom Autor.

Lektorat:

Ulrike Leibing

Angelika Fleckenstein

Druck und Distribution im Auftrag des Autors: tredition GmbH

An der Strusbek 10

22926 Ahrensburg

ISBN:

978-3-347-63902-7 (Hardcover)

ISBN:

978-3-347-64002-3 (E-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig.

Die Publikation und Verbreitung erfolgt im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung „Impressumservice“ An der Strusbek 10, 22926 Ahrensburg, Deutschland

Inhalt

Cover

Urheberrechte

-Teil 1- übermorgen wird alles besser

-Teil 2- Heute beginnt Übermorgen

Heute ist endlich Übermorgen!

Übermorgen wird alles besser

Cover

Urheberrechte

-Teil 1- übermorgen wird alles besser

Heute ist endlich Übermorgen!

Übermorgen wird alles besser

Cover

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

-Teil 1- übermorgen wird alles besser

Viele Tage und Nächte brütete die Adlerin geduldig und behutsam das letzte ihrer drei Eier aus. Das Nest hoch oben auf dem Baum einer deutschen Eiche, hatte sie gemeinsam mit dem Adler, ihrem Mann, aus Reisern aufgebaut. Ungefähr nach sechs Wochen, es war wohl der 42. Tag, hörten sie ein ziemlich energisches Knacken. Der kleine Adlernachwuchs wollte ans Licht, in die Welt.

Guten Tag!

„Ich bin glücklich, endlich geschlüpft zu sein!

Mit der Erzählung über mein Leben will ich mal so beginnen: Wie ich einmal heißen würde, wusste ich damals noch nicht. Auch nicht, was für ein Vogel ich bin und wie lange ich als Ei im Bauch meiner Mutter war und wie ich überhaupt dort hineingekommen bin. Das alles habe ich erst viel später erfahren. Damals wusste ich nicht, ob ich ein kleines Entlein, ein fleißiges Huhn oder ein kräftiger Hahn werde, der früh am Morgen seine Hennen und manchmal auch die Menschen aus seiner Nachbarschaft mit lautem „Kiekerikiiie“ weckt. Auch als Taube, vielleicht sogar als Friedenstaube, wäre ich gern gekommen. Oder als Pfau? Ach nee, der gibt mit seinem aufgestellten Federkranz immer so fürchterlich an. Auch nicht so gern als Eule, die angeblich sehr weise sein soll, oder als Fledermaus, denn die fliegt nur im Dunkeln, um tagsüber nicht aufzufallen, warum auch immer. Es gibt so viele Vögel, denen ich ähnlich sein wollte, zum Beispiel dem Kolibri, der seine Federfarben immer der aktuellen Situation anpassen kann. Ach nein, da wäre ich doch lieber eine Krähe, die laut kräht, wenn ihr etwas nicht gefällt oder ein frecher Spatz, der selbstbewusst meckert, wenn man ihn aus dem Gemüsebeet mit der frischen Saat verjagen will. Von irgendetwas muss der ja auch leben leben. Aber nun war ich aus dem engen Ei geschlüpft. Ich war frei und irgendwann erfuhr ich, dass die Menschen uns Adler als „Gottes Himmelsboten“ oder „Könige der Lüfte“ bezeichnen und damit ihre Dokumente, Fahnen und andere ihnen wichtige Dinge schmücken, zum Beispiel eine Hauswand, als Symbol für ihre Stärke und ihre Macht. Also, bei so vielen Möglichkeiten wollte ich gern ein Adler werden, ein König der Lüfte. Ich war frei, aber doch noch nicht so ganz frei. Meine Eltern passten sehr auf mich auf, wenn ich mal zu dicht an den Rand des Nestes ganz hoch dort oben auf dem Baum und auf meinen noch schwachen Beinen mehr kroch als watschelte, holten sie mich zurück und wärmten mich und meine Geschwister unter ihren Flügeln. Das war sehr schön, auch weil sie niemals geschimpft hatten. Ich erinnere mich auch gern daran, wie die beiden zueinander waren, wie meine Mutter uns und das Nest bewachte, während mein Vater für frisches Futter sorgte und uns freudig begrüßte, wenn er zum Nest zurück kam. Das war eine schöne Zeit, aber dann wurde ich immer ungeduldiger, ich wollte hinaus, in die Welt fliegen. Ich bewunderte meine Eltern, wie elegant sie durch die Lüfte schwebten, mit weit ausgebreitetenFlügeln, ganz ruhig und dann plötzlich mit einem unglaublichen Tempo in die Tiefe stürzten. Ich sah sie nur noch als Strich am Himmel, so schnell flogen sie. Und dann, eines Tages machte ich meine ersten Flugversuche von Baum zu Baum.Tag für Tag wurde ich sicherer und so nahte auch der Abschied von meinen Eltern und Geschwistern

»Wir wünschen dir alles Gute, wohin auch immer du fliegst«, sagten sie. »Spätestens im nächsten Jahr haben wir sicher wieder Nachwuchs, dann kommst du uns besuchen. Oder? Wir hoffen, dass das nächste Jahr besser wird als die vergangenen, nicht mehr ganz so tragisch mit all den Einschränkungen. Aber spätestens im übernächsten Jahr wird alles anders, alles besser.« »Besser? Wie meint ihr das?«

»Ob anders wirklich besser sein wird, wissen wir auch noch nicht, aber wir hoffen es sehr.«

»Ok! Ich fliege nun hinaus und schaue mal nach, was besser werden könnte. Tschüss dann, bis bald mal wieder. Ich liebe euch und meine Geschwister !«

»Wir dich auch! Adligo. Tschüss.«

So machte sich der junge Adler auf seinen Jungfernflug. Er war frei! Übermütig und voller Stolz! Mit allen Übungen, die er seinen Eltern abgeguckt hatte, flog in einem irrsinnigen Tempo durch die Landschaft, hoch, runter, zog sich zusammen, drehte sich mit dem Bauch nach oben, dass die Erde auf einmal der Himmel war. Ganz unten beobachtete ein kleiner Spatz seine Kunststücke.

Aber nicht alle Vögel hatten die gleiche Meinung wie der Spatz. Einige waren neidisch, beschimpften ihn, den „König der Lüfte“, und vergaßen dabei, dass jeder von ihnen Fähigkeiten besitzt, die der Adler nicht hat…

Ach ja, noch etwas: Adler können unglaublich schnell fliegen, bis zu 300 Kilometer pro Stunde und weit sehen, eine kleine Maus in einhundert Metern Entfernung dort unten im Gras und auch Farben erkennen, zum Beispiel Schwarz/Rot/Gold.