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Was kennzeichnet ein Herz, das von Gott verändert wurde? Diese Frage stellt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth. Ihm geht es nicht um äußere Anpassung, sondern um eine tiefgreifende Erneuerung unseres Wesens – eine Veränderung, die von innen heraus geschieht. In einer Welt, die von Selbstinszenierung, Karrierestreben und Anerkennungssuche geprägt ist, lädt das Evangelium zu echter Ruhe in einer »gesegneten Selbstvergessenheit« ein. In diesem kompakten Buch zeigt Bestsellerautor Timothy Keller, wie die Gute Nachricht von Christus uns von der ständigen Ich-Zentrierung befreit. Wer im Evangelium lebt, muss nicht länger um sich selbst kreisen. • Veranschaulicht eindrucksvoll die befreiende Kraft des Evangeliums • Vom renommierten Autor Timothy Keller (1950–2023) • Ideal für Wenigleser und Lesemuffel
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Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Wie Jesus von Selbstzweifelnund Perfektionismus befreit
Timothy Keller
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über dnb.de abrufbar.
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Titel des englischen Originals
The Freedom of Self-Forgetfulness: The Path to True Christian Joy © 2012 by Timothy Keller
Published by 10Publishing a division of 10ofThose Limited
All rights reserved.
Übersetzung
Brunnen Verlag/Renate Hübsch
Lektorat
Sarah-Lena Glaum
Satz
Satz und Medien Wieser
Umschlag
Max Lechintan, Karin Rekowski
Druck und Bindung
Totem, Polen
Wenn nicht anders angegeben, wurde folgende Bibelübersetzung verwendet:
Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
1. Auflage 2025
Best.-Nr. 8652415
ISBN 978-3-98665-415-3
E-Book 978-3-98665-416-0
Hörbuch 978-3-98665-417-7
DOI 10.54291/u569495868
© 2025 Verbum Medien gGmbH
Kleines Lohfeld 6
D-32549 Bad Oeynhausen
verbum-medien.de
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Vorwort
Einleitung
1 Die natürliche Beschaffenheit des menschlichen Egos
2 Ein verändertes Selbstbewusstsein
3 Wie man diese veränderte Sicht von sich selbst erlangt
Fragen und Impulse zum Nachdenken
Anmerkungen
Wir leben in einer Gesellschaft, die uns unermüdlich dazu auffordert, unsere Identität auf der Basis persönlicher Errungenschaften und Erfolge oder aufgrund der Anerkennung durch andere zu definieren. Das ist kein neues Problem. Timothy Keller zitiert aus einem mehr als drei Jahrzehnte alten Interview des Popstars Madonna:
»Mein Antrieb im Leben erwächst aus meiner Angst, mittelmäßig zu sein. Diese Angst treibt mich immer voran. Ich überwinde einen Anflug davon und entdecke, dass ich etwas Besonderes bin, aber dann fühle ich mich wieder mittelmäßig und uninteressant, und ich muss etwas Neues machen. Ich bin zwar jemand [eine Berühmtheit] geworden, aber ich muss mir immer noch beweisen, dass ich jemand bin. Dieser Kampf war noch nie zu Ende und wird es vermutlich auch nie sein.«
In Zeiten der sozialen Medien kämpfen viele diesen Kampf vermutlich so verzweifelt wie selten zuvor. Scheinbar identitätsstiftende Trends unterliegen einem rasanten Wandel. Immer wieder gilt es, sich neu in Szene zu setzen, um von anderen gesehen und gefeiert zu werden. Die Folge ist eine »Generation Angst« (Jonathan Haidt), die immer weniger weiß, wer sie ist und in einem Meer von Unsicherheiten und Abhängigkeiten zu versinken droht.
Vor diesem Hintergrund ist dieses Büchlein von Timothy Keller relevanter und notwendiger denn je. Es geht ursprünglich auf eine Predigt zurück, die Keller bereits 2002 in seiner Gemeinde gehalten hat. Heute, über 20 Jahre später, hat diese Predigt auch in schriftlicher Form nichts von ihrer Bedeutung verloren. Keller verbindet in der für ihn charakteristischen Weise den biblischen Text aus 1. Korinther 3,21–4,7 mit einem der existentiellsten Druckpunkte unserer Kultur. Wir werden eingeladen, unseren Selbstwert und unser Selbstbewusstsein nicht von den wechselnden Urteilen anderer Menschen oder unserer eigenen Leistungsfähigkeit abhängig zu machen. Solange wir das nämlich tun, ist es unmöglich, innere Ruhe zu finden und eine gefestigte Identität zu entwickeln. Keller entfaltet anhand der Worte des Apostels Paulus eine göttliche Alternative: Anstatt unaufhörlich nach menschlicher Bestätigung und Anerkennung zu streben, können Nachfolger Jesu in der unerschütterlichen Gewissheit ruhen, von Gott tief und bedingungslos gekannt und geliebt zu sein. Genau das ist die Gute Nachricht: Jesus Christus hat am Kreuz an unserer Stelle jede mögliche Anklage und jedes nur denkbare, negative Urteil auf sich genommen. »In Christus« ist Gottes Urteil über uns ein für alle Mal gesprochen: »Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter!« Wer das verinnerlicht, wird immer mehr von Selbstzweifeln und Perfektionismus befreit und gelangt so in eine heilsame Selbstvergessenheit, die Gott ehrt und in eine lebensverändernde Freiheit führt.
In unserem ängstlichen Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit ist diese auf Christus ausgerichtete
