Ubuntu 20.04 LTS - Christoph Troche - E-Book

Ubuntu 20.04 LTS E-Book

Christoph Troche

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Beschreibung

  • Ganz einfach und Schritt für Schritt auf Ubuntu umsteigen
  • Die Benutzeroberfläche Gnome kennenlernen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen
  • Windows und Ubuntu parallel betreiben

Steigen Sie mit Ubuntu ein in die Linux-Welt! Egal, ob Sie Ubuntu parallel zu einem anderen Betriebssystem einsetzen oder ausschließlich damit arbeiten wollen: Dieses Buch nimmt Sie an die Hand und ermöglicht Ihnen einen einfachen Start mit Ubuntu 20.04.

Christoph Troche erläutert Ihnen gut nachvollziehbar die verschiedenen Installationsmöglichkeiten von Ubuntu (Live-Version, Festinstallation, allein oder parallel zu Windows). Er zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ubuntu einrichten, und macht Sie mit der Arbeitsoberfläche Gnome vertraut, so dass Sie direkt loslegen können.

Sie erfahren außerdem, wie Sie Software, die ursprünglich für den Betrieb unter Windows gedacht ist, trotzdem installieren können. Für einen kompletten Umstieg empfiehlt er Ihnen aber auch geeignete Linux-Alternativen. Dabei lernen Sie Möglichkeiten kennen, mit denen Sie den Funktionsumfang der Arbeitsoberfläche, der Dateiverwaltung und der Benutzerverwaltung erweitern können.

So hilft Ihnen dieses Praxisbuch optimal dabei, alle im Alltag anfallenden Aufgaben problemlos mit Ubuntu zu meistern.

Aus dem Inhalt:
  • Linux und Ubuntu
  • Live-Version und vollständige Installation
  • Die grafische Oberfläche Gnome
  • Finetuning – Ubuntu einrichten
  • Anwendungen nachinstallieren
  • Windows-Programme mit Ubuntu nutzen
  • Linux-Alternativen zu Windows-Programmen
  • Ubuntu in der Gruppe
  • Sicherheit im System
  • Nautilus, Kommandozeile und Verzeichnisbaum

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Seitenzahl: 136

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Christoph Troche

Ubuntu 20.04 LTS

Praxiswissen für Ein- und Umsteiger

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.

ISBN 978-3-7475-0238-91. Auflage 2020

www.mitp.de

E-Mail: [email protected]: +49 7953 / 7189 - 079Telefax: +49 7953 / 7189 - 082

© 2020 mitp Verlags GmbH & Co. KG

Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfil­mungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Ubuntu is a trademark of Canonical Limited.

Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.

Lektorat: Lisa KresseSprachkorrektorat: Petra Heubach-ErdmannCovergestaltung: Christian Kalkert, www.kalkert.deElectronic Publishing: Petra Kleinwegen

Dieses Ebook verwendet das ePub-Format und ist optimiert für die Nutzung mit dem iBooks-reader auf dem iPad von Apple. Bei der Verwendung anderer Reader kann es zu Darstellungs­problemen kommen.

Hinweis des Verlages zum Urheberrecht und Digitalen Rechtemanagement (DRM)

Der Verlag räumt Ihnen mit dem Kauf des ebooks das Recht ein, die Inhalte im Rahmen des gel­tenden Urheberrechts zu nutzen. Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheherrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfälti­gungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und Einspeicherung  und Verarbeitung in elektroni­schen Systemen.

Der Verlag schützt seine ebooks vor Missbrauch des Urheberrechts durch ein digitales Rechtemanagement. Bei Kauf im Webshop des Verlages werden die ebooks mit einem nicht sichtba­ren digitalen Wasserzeichen individuell pro Nutzer signiert.

Bei Kauf in anderen ebook-Webshops erfolgt die Signatur durch die Shopbetreiber. Angaben zu diesem DRM finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Anbieter.

Inhalt

Impressum

Einleitung

E.1 Linux ist …

… Open Source

… eine freie Software

… sicher

… stabil

… schnell

… benutzerfreundlich

E.2 Distributionen

E.3 Ubuntu

Die Ubuntu-Versionen

Flavours

E.4 Der Umstieg

E.5 Die Konzeption dieses Buches

Kapitel 1: Ubuntu herunterladen und ein Startmedium erstellen

1.1 Ubuntu im Internet

1.2 Netzwerkinstallation

1.3 Ubuntu auf einem Installationsmedium

Kapitel 2: Installation

2.1 Live-Version oder Festinstallation, allein oder parallel?

2.2 Ubuntu per Live-Version ausprobieren

UEFI statt BIOS

2.3 Auf eine defekte Windows-Installation zugreifen

2.4 Ubuntu dauerhaft installieren

Die Option »Etwas anderes«

2.5 Ubuntu 20.04 per Upgrade installieren

2.6 Netzwerkinstallation

Kapitel 3: Ubuntu fertig einrichten

3.1 Die Netzwerkverbindungen einrichten

Per LAN-Kabel

Per WLAN

Per Surf-Stick

3.2 System aktualisieren

3.3 Die Grafikkarte einrichten

3.4 Sprachpakete komplettieren

3.5 Schrifttypen aktualisieren

3.6 Drucker einrichten

3.7 Scanner einrichten

3.8 Zu guter Letzt: Aufräumen

3.9 Anwendungen nachinstallieren

Snappy

3.10 Programme mithilfe des Terminals installieren

3.11 Programme aus anderen Quellen installieren

PPA einbinden

3.12 Online-Konten einrichten

Kapitel 4: Was finde ich wo? Die grafische Oberfläche Gnome

4.1 Gnome, Ihr Arbeitsplatz

Das obere Panel

Die Favoritenleiste »Dock«

Arbeitsflächen

Shortcuts

Zwei Programme parallel auf einer Arbeitsfläche

4.2 Gnome an die eigenen Bedürfnisse anpassen

Hintergrund

Dock einstellen

Gnome-Tweaks

Kapitel 5:  Windows-Programme mit Linux nutzen

5.1 Wine (Wine Is Not an Emulator)

5.2 PlayOnLinux und Winetricks

5.3 Die Königsdisziplin: Die virtuelle Maschine

VirtualBox installieren

Extension-Packs installieren

DKMS installieren

Installation der Gasterweiterungen innerhalb des Gastsystems

Die Windows-Partition von der Festplatte entfernen

Kapitel 6: Linux-Alternativen bekannter Windows-Programme

6.1 Office-Programme (Microsoft Office)

6.2 Textverarbeitungen (Microsoft Word)

6.3 Tabellenkalkulationen (Microsoft Excel)

6.4 Datenbanken (Microsoft Access)

6.5 Präsentationssoftware (Microsoft PowerPoint)

6.6 Projektmanagement-Software (Microsoft Project)

6.7 Webdesign (FrontPage, Dreamweaver)

6.8 Webbrowser (Edge, Internet Explorer, Chrome)

6.9 E-Mail-Clients (Microsoft Outlook)

6.10 Brennsoftware (Nero Burning ROM)

6.11 CDs rippen

6.12 Audiobearbeitung

6.13 Bildbearbeitung für Rastergrafiken (Adobe Photoshop, Corel Photo-Paint)

6.14 Fotoverwaltung und Bearbeitung (Adobe Lightroom)

6.15 Programme für Vektorgrafiken (Adobe Illustrator, CorelDraw, FreeHand)

6.16 Videobearbeitung (Windows Movie Maker, Adobe Premiere Elements

6.17 3D-Animationen (3ds Max)

6.18 CAD-Programme (AutoCAD)

Kapitel 7: Ubuntu in der Gruppe

7.1 Warum ein Mehrbenutzersystem?

7.2 Benutzer und Benutzergruppen – oder: Ein bisschen Hintergrundwissen

Die Nutzer

7.3 Benutzerkonten verwalten

Über die Benutzerverwaltung

Über das Terminal

7.4 Benutzergruppen

7.5 Der Besitzer und seine Rechte

Die Zugriffsoptionen

Erweiterte Zugriffsoptionen

7.6 sudo konfigurieren

Kapitel 8: Safety first – Sicherheit im System

8.1 Ist Ubuntu eigentlich sicher?

Trojaner, Viren, Ransomware

8.2 Die Privilegien bei Ubuntu

8.3 Das Ubuntu-Ökosystem

8.4 Spectre und Meltdown

8.5 Sichere Passwörter

Buchstaben-durch-Zahlen-ersetzen-Methode

Die Anfangsbuchstaben-Methode

8.6 Start absichern

8.7 Daten verschlüsseln

8.8 Firefox absichern

8.9 Ihre Daten sichern

Kapitel 9: Der Linux-Verzeichnisbaum – Eine etwas andere Logik

9.1 Die wichtigsten Verzeichnisse

9.2 Geräte im Verzeichnisbaum

9.3 Eine Festplatte in den eigenen /home-Ordner einbinden

9.4 Das Terminal

9.5 Nautilus

Lesezeichen

Verborgene Dateien ansehen

Nautilus als Systemadministrator nutzen

Den Funktionsumfang von Nautilus erweitern

9.6 Dateiverknüpfungen

Nachwort

Einleitung

E.1 Linux ist …

Linux ist ein Betriebssystem, das im Wesentlichen auf den finnischen Entwickler Linus Torvalds zurückgeht. Ende der 1980er startete er das Projekt zunächst alleine; nachdem er seine Idee und seine bisherigen Ergebnisse allerdings ins neu entstandene Internet gestellt hatte, beteiligten sich Enthusiasten auf der ganzen Welt an der Entwicklung, programmierten viele Millionen Seiten Programmcode und brachten die Entwicklung voran.

… Open Source

Der entscheidende Schritt in der Entwicklung von Linux war die Idee, den Code unter der sogenannten GNU General Public License (GPL) zu veröffentlichen. Diese Lizenz erlaubt es einem Anwender, eine Software zu nutzen, sie zu studieren, zu verändern und weiterzugeben, solange diese Nutzerrechte ebenfalls weitergegeben werden. Das bedeutet, dass der Quellcode von Linux im Unterschied zu Windows öffentlich und frei zugänglich ist.

Den Quellcode zu Ubuntu finden Sie auf der Webseite http://cdimage.ubuntu.com/releases/20.04/release/source/. Hier können Sie den Quellcode als .iso-Datei herunterladen und eine DVD erstellen. Wie Sie sich aber sicher vorstellen können, sind für das Studium und das Bearbeiten des Quellcodes mehr als fortgeschrittenen Kenntnisse nötig.

Die großen Firmen der IT-Branche, von A wie Adobe bis Z wie ZTE, helfen mittlerweile bei der Entwicklung von Linux sowie anderer Open-Source-Projekte mit. Dabei verfolgen diese Unternehmen durchaus eigennützige Ziele: Linux hat längst seinen Platz, vor allem in der Netzwerktechnologie, eingenommen. Und hier sind die Großen der Branche darauf angewiesen, dass ihre Ideen und Standards mit Linux kompatibel bleiben. Und seit 2016 ist eben sogar Microsoft Mitglied der Linux Foundation.

… eine freie Software

Für die Protagonisten hinter Linux sollen Information und der Zugang dazu jedermann kostenlos zur Verfügung stehen. Dabei bedeutet »frei« nicht automatisch »kostenlos«.

Per definitionem ist Software dann frei, wenn der Benutzer vier Rechte erhält:

Ein Programm so auszuführen, wie man möchteDie Freiheit, die Funktionsweise des Programms zu untersuchen und anzupassenDie Freiheit, das Programm weiterzuverbreitenDie Freiheit, das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen der All­ge­meinheit zur Verfügung zu stellen

Natürlich ist klar, dass auch mit Linux viel Geld verdient wird. Die Firma Canonical, die hinter dem Ubuntu-Projekt steht, bietet Firmen Support und Schulung gegen Entgelt an, und auch ich schreibe dieses Buch gegen ein Honorar.

… sicher

Als Desktop-Anwendung ist Linux mit all seinen Distributionen, im Unterschied zu Windows, fast vollständig frei von Schadsoftware. Dafür gibt es mehrere Ursachen:

Die meisten Schadprogramme werden für die Windows-Umgebung programmiert. Sie laufen gar nicht in der Linux-Umgebung.Selbst wenn sie für Linux programmiert würden: Für jede Systemveränderung müssen Sie sich als Administrator legitimieren, eine heimliche Installation durch die Hintertür ist nicht möglich.Da die Quellcodes der Programme offenliegen, werden potenzielle Einfallstore für Schadsoftware besser erkannt und können rechtzeitig geschlossen werden.Linux hat einen zu geringen Marktanteil. Damit sich ein Schadprogramm wirkungsvoll verbreiten kann, ist allerdings eine Monokultur nötig. Und die bietet Linux nicht.

… stabil

Der Linux-Kernel ist ein außerordentlich stabiles System. Jeder Netzwerkadministrator wird Ihnen Geschichten von Linux-Servern erzählen können, die jahrelang ohne einen einzigen Absturz liefen. Ähnlich empfinde ich mein eigenes System: Ich kann mich nicht erinnern, dass mein eigener PC in den letzten Jahren vollständig abgestürzt wäre. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich nicht einzelne Programme gelegentlich aufhängen würden. Allerdings wird Linux immer zuerst versuchen, das abgestürzte Programm zu beenden, das übrige Betriebssystem läuft zunächst weiter.

Schließlich laufen die meisten Server des Internets mit Linux, Android und iOS basieren darauf, Linux findet sich in Ihrer Fritz!Box und möglicherweise auch in Ihrem Autoradio.

… schnell

Sie kennen vielleicht das Phänomen: Nach einigen Monaten wird ein Windows-Computer immer langsamer. Dateileichen unvollständiger Deinstallationen, fragmentierte Festplatten und eine aufgeblähte Registrierdatenbank bremsen ein ursprünglich flottes System im Laufe der Zeit immer weiter aus. Eine ganze Software-Sparte lebt davon, Programme für die Wartung des Systems anzubieten, der Nutzen ist bestenfalls kurzfristig und überschaubar.

Linux benötigt die Wartungsprogramme nicht: Eine Registrierdatenbank (Registry), die Sie immer wieder aufräumen müssten, existiert nicht; Dateileichen, wenn sie denn entstehen, werden mit einem kurzen Befehl entfernt und fragmentierte Festplatten sind bei Linux kein Thema.

Außerdem muss im Hintergrund kein Anti-Viren-Programm oder eine Firewall mitlaufen, die Speicherplatz benötigen und die Leistungsfähigkeit Ihres Computers spürbar verlangsamen.

… benutzerfreundlich

Linux hat immer noch den Ruf, nur von Nerds und Profis bedient werden zu können. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass Fachleute, um beispielsweise ein Netzwerk zu administrieren, keine Benutzeroberfläche benötigen.