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Gib Deiner Kreativität eine Chance - schreibe! Du wirst überrascht sein, welche Geschichten aus der Feder oder in die Tasten fließen, wenn der passende Reiz die Denkmaschine anwirft! Das ist die zentrale Botschaft dieses Buches, das anhand von Textbeispielen belegt, was dabei herauskommen kann, wenn Menschen sich zum gemeinsamen Schreiben treffen. Schreiben in der Gruppe macht Spaß, beflügelt die Fantasie und schweißt die Schreibenden zusammen – selbst wenn sie sich sonst in völlig unterschiedlichen Lebenswelten bewegen. Als Einladung zum Ausprobieren wurde jedem Text eine Schreibaufgabe vorangestellt.
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Seitenzahl: 117
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Jutta Michaud (Hrsg.)
Und sowas kommt dabei heraus
Kreatives Schreiben in der Gruppe
Wer schreiben will, muss keine Genie sein – man muss nur wissen, wie es geht!
Genau darum geht es in der Schreibgruppenarbeit: Um das Erlernen von Schreib- und Kreativitätsmethoden, um die (schreibende) Auseinandersetzung mit verschiedenen Textgenres und immer wieder um den leichtfüßigen Umgang mit Schreibanregungen, von denen das tägliche Leben eine unerschöpfliche Fülle bietet!
Dabei kann, muss aber nicht zwangsläufig „große Literatur“ herauskommen. Im Vordergrund stehen die Freude an der eigenen Kreativität, die gemeinsame Textreflexion, gegenseitige Ermutigung bei schwierigeren oder umfangreichen Schreibprojekten und nicht zuletzt der kreative Umgang mit Aspekten des kollektiven Bewusstseins.
Die AutorInnen dieser Anthologie treffen sich unter der Leitung von Jutta Michaud ein bis zwei Mal im Monat zur „literarischen Geselligkeit“. Sie alle wurden an der Alice Salomon-Hochschule zu LeiterInnen für biografische Schreibgruppen ausgebildet und nutzen die Schreibgruppe seitdem, um ihr schöpferisches Potenzial gemeinsam zu erleben und ihre „Schreibmuskulatur“ regelmäßig zu trainieren.
Michael Loeffler ist Diplom-Physiker und im Bereich der Haus- und Versorgungstechnik tätig. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und schreibt seit 2005 in angeleiteter Form.
Irene Friedländer war 25 Jahre lang als Therapeutin in der Suchtrehabilitation tätig und genießt nun den Ruhestand. Die Liebe zur Literatur führten zu einem Ausflug in das Studium der Germanistik; geschrieben hat sie schon in Kindertagen gerne und - so ihre Lehrer - ganz gut. Jetzt, mit dem luxuriösen Zeitbudget, soll es einen größeren Raum neben sportlichen und kulturellen Aktivitäten einnehmen.
Birgit Braxator, 1963 in Berlin geboren, zwei Kinder, arbeitet als Sozialpädagogin im Betreuten Wohnen. Sie schreibt schon lange, immer mal wieder und gerne. Teilnahme an mehreren Lesungen, u.a.. im Rahmen von den „Kunst im Kiez”-Wochen 2008, organisiert vom Kiezbündnis Klausener Platz in Berlin-Charlottenburg.
Jutta Michaud, M.A., Journalistin, Marketingfrau und Absolventin des Masterstudienganges „Biografisches und Kreatives Schreiben“
(BKS 2) an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, leitet neben ihrer Tätigkeit im Bereich Marketing/PR Schreibgruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seit einiger Zeit arbeitet sie an verschiedenen literarischen Schreibprojekten. Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Lyrik in Anthologien, ihr erster Roman „Schwimmkind“ erschien 2012.
Was geschieht in einer Schreibgruppe?
Klar, es wird geschrieben. Wenn Sie selbst noch nie an einer Schreibgruppensitzung teilgenommen haben, fragen Sie sich vielleicht, wie das funktioniert. Woher kommen die Ideen? Wie kann man sicherstellen, dass am Ende eines Treffens jede/r mit einem Text nach Hause geht? Steht man nicht furchtbar unter Druck, in nur zwei Stunden eine Geschichte schreiben zu müssen?
Zuerst die Antwort auf die letzte Frage: Leistungsdruck ist unerwünscht, weil kontraproduktiv für die Kreativität. In einer Schreibgruppe geht es nicht darum, Texte im Sinne von „besser“ oder „schlechter“ miteinander zu vergleichen, sondern es geht um den Prozess des Schreibens. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Freude zu spüren, wie die eigene Kreativität sprudelt und am Ende eines Treffens Ideen auf dem Blatt stehen, von deren Existenz man zu Beginn noch nichts geahnt hat. Der „Feinschliff“ an den Texten wird bei Bedarf zuhause vorgenommen, denn die eigentliche Textarbeit beginnt bei der Überarbeitung!
Ein kurzer Einblick in den Ablauf eines Schreibgruppentreffens.
Jede Schreibgruppenleiterin oder jeder Schreibgruppenleiter hat seinen eigenen Stil – manche schreiben mit - wie ich -, andere nicht. In manchen Gruppen gibt es pro Treffen nur eine große Schreibaufgabe, während andere wie ich überzeugt sind, dass man beim Schreibtraining ebenso wie beim Sport eine Aufwärmphase und ein Cool Down benötigt. Aus diesem Grund steigern sich die Textlängen/Schreibzeiten im Laufe eines Schreibgruppentreffens. Die Texte werden aber nicht nur geschrieben, sondern auch vorgelesen und respektvoll besprochen. Dabei entsteht mit der Zeit ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis zwischen den Mitgliedern der Gruppe. Besonders bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen habe ich beobachtet, wie bedeutsam dieser Aspekt ist. Durch das gemeinsame Schreiben und Lesen kann nicht nur ein starkes Solidaritätsgefühl entstehen, sondern auch Empathie und damit eine neue Sensibilität für eigene und fremde Verhaltensweisen.
In der Regel beginne ich eine zweistündige Gruppensitzung mit einer Aufwärmübung. Innerhalb von fünf Minuten wird beispielsweise eine kleine lyrische Form geschrieben, z.B. ein Elfchen, das die aktuelle Situation aufnimmt:
Ankommen
reinkommen hinsetzen
Luft schnappen ausatmen
entspannen Keks essen einlassen
Losschreiben!
Dann folgt eine weitere kleine, aber schon umfangreichere Schreibaufgabe wie der erste Text dieses Readers „Mein Schreibtisch erzählt“. Manchmal beginne ich aber auch mit einem kleinen Schreibspiel, das als Materialsammlung für den Haupttext des Tages dient.
Übrigens: Nach jedem Schritt werden die entstandenen Texte vorgelesen. Die Auseinandersetzung mit fremden Texten kurbelt nämlich die eigene Fantasie an! Beim Sammeln von Idiomen beispielsweise sprudeln die Ideen immer weiter, je mehr man hört – erstaunlicherweise ganz ohne Dopplungen.
Mit der dritten Schreibaufgabe nähern wir uns der Langstrecke. Je nach Thema nimmt die große Schreibaufgabe 45 – 60 Minuten in Anspruch. Manchmal kann die Schreibzeit auch auf zwei Mal 60 Minuten verteilt werden. Bei den „Wunscherfüllungsgeschichten“ lautete die große Aufgabenstellung, sich eine Figur auszudenken, deren Wünsche auf den ersten Blick überhaupt nicht zu ihr passen. Ebenso gut kann man von einem bestimmten Schauplatz und dessen Besonderheiten ausgehen, ehe man sich der Geschichte widmet. So geschehen bei der Reise ins magische Land „Kreativien“, die in zwei Mal 60 Minuten entstand. Auch der Text „Magische Momente“ ist ein gutes Beispiel für eine gute dritte Schreibaufgabe. Hier ging es um das große Thema „Sommerliebe“ – der Text beschreibt, wie die Protagonisten sich kennenlernten. Im nächsten Textblock ging es dann um die weitere Entwicklung dieser Liebe.
Zum Schluss wird in der Regel noch einmal ein ganz kurzer Text geschrieben, der das Thema vertiefend in witziger Form aufnimmt, zum Beispiel ein Limerick.
Diese Grundstruktur lässt sich auf vielfältige Weise variieren und ist sogar auf Schreibausflüge in die Öffentlichkeit übertragbar. Mir ist es wichtig, schon mit der kleinen Einstiegsaufgabe eine Atmosphäre zu schaffen, die neugierig auf eigene und fremde Texte macht und die Denkmaschine anwirft.
Liebe LeserInnen, Sie sind herzlich eingeladen, die Schreibanregungen aus diesem Reader selbst einmal auszuprobieren oder zu variieren. Viel Spaß dabei!
Jutta Michaud, Dezember 2012
Kleine Schreibanregungen aus dem Alltag
Warm-Up
Euer Schreibtisch erzählt
Schreibzeit 10 Minuten:
Michael Loeffler
„Hey, Mann! Geht´s Dir noch gut?“ - „Reicht es Dir noch nicht, dass ich auf der linken Seite zwei Stapel Unerledigtes tragen, ja ertragen muss? Musst Du jetzt auch noch auf der anderen Seite einen Stapel beginnen, ja? Fang´ doch erst mal an, die anderen Stapel abzuarbeiten!“
„Ich weiß aber nicht, wo ich anfangen soll.“
„Aber ich, schließlich bin ich ja Dein Schreibtisch.
Also, im Stapel ganz links, etwa in den ersten 5 cm von unten, liegen unbezahlte Rechnungen. Da Du nicht Herbert Grönemeyer bist, der glaubt, dass der Mensch Mensch bleibt, wenn er ein paar Rechnungen unbezahlt lässt und die Dinger ziemlich weit unten liegen, solltest Du sie schleunigst bezahlen, sonst steht womöglich noch morgen `Inkasso Moskau` vor unserer Tür.“
„Den Testbericht über Deine Englischfähigkeiten für die Volkshochschule kannst Du gleich weg schmeißen, der ist vier Jahre alt. Ach ja, und wenn Du zurück kommst, dann bring gleich noch ein Staubtuch mit.“
„Was ein Schreibtisch doch so alles mitkriegt“ denke ich beim Wühlen nach dem Staubtuch.
„Heja, hejo, nicht trödeln! Wir sind erst bei den ersten 5 cm. Ganz nebenbei, fünf der zehn Schreibgeräte in dem Stiftkästchen haben längst ihren Geist aufgegeben, bist Du ein Messi oder was?“
„Tisch, was bist du heute aber wieder eklig!“
„Herrje, nicht ich bin eklig. Die Atmosphäre um mich herum ist so, bei all´ dem Staub.
So, und nun trennst Du Dich auch bitte vom `Kicker-Magazin zum Bundesligastart 2011/2012, wir sind schließlich schon am Ende der Rückrunde.
Sag mal, Michael, weißt Du eigentlich wie viel Geld Du hast?“
„Wieso fragst Du, Schreibtisch?“
„Na weil ich mich darüber wundere, dass Deine Kontoauszüge so als lose Blattsammlung seit fast einem Jahr auf mir herumvagabundieren.“
„Tja, weißt Du Schreibtisch, im Zeitalter des Online-Bankings …“
„Papperlapapp, Du weißt ganz genau, dass Kontoauszüge als Ausdruck aus dem Internet fiskalisch nicht anerkannt werden.“
„Du bist aber schlau, Schreibtisch.“
„Ja, man lernt so allerlei bei dem, was alles so auf einem liegt.
Halt, halt, nicht so stürmisch, den Playboy vom Januar kannst Du ruhig noch liegen lassen, den hab` ich noch nicht aus.“
„Ach der Herr Schreibtisch, ein kleiner Genießer, was?“
„Ach Blödsinn, mir geht´s um die Berichte, Geschichten und Interviews bei dem Holz aus dem ICH geschnitzt bin.Mach´ mal wieder was Sinnvolles und lege die VISA-Abrechnungen ordentlich ab.“
„Haben der Herr Schreibtisch sonst noch Wünsche?“
„Aber klar doch, zum Abschluss könnte ich noch einen ordentlichen Schuss Möbelpolitur gebrauchen, das hübscht doch sehr schön auf. Und dann lass noch ein paar Texte aus Deiner Schreibgruppe liegen, für den Feierabend …“
Birgit Braxator
Wirklich ordentlich und aufgeräumt bin ich nie. Im Moment geht es. Es wurde vor ca. einer Woche ganz schön viel von mir entfernt: Kleinere Zettelchen, Bons, Visitenkarten und anderes Zeugs, das sich in meinen Ecken angesammelt hatte. Die Visitenkarten sind jetzt auf dem „Beistelltisch“, der eigentlich ein Wandregal ist und seit einem halben Jahr darauf wartet, tatsächlich an die Wand zu kommen. Von den Bons sind die noch wichtigen in der Wohnzimmeranrichte gelandet, die restlichen im Müll.
Neuerdings steht auf mir eine rostbraune Plastikablage, in der wichtige Unterlagen und eingehende Post (oft erst einmal mehrere Tage hintereinander verschlossen) darauf warten, bearbeitet zu werden. Darüber hinaus befinden sich Bilder und Photos der Kinder auf mir, Behälter mit Stiften, Tipp-Ex, Locher, Tesafilm, Gutscheine für Theater und Wachsfigurenkabinett, ein Filzschneemann, kleine Blöcke, größere Blöcke und diverse Zettelchen, zurechtgeschnippselt aus ausrangierten Din-A4-Blättern. Zettelchen mit diversen Notizen liegen immer auf mir- und nicht nur da! Hier kann man mit Fug und Recht von einer Zettelwirtschaft sprechen.
In den letzten Tagen lagen Unterlagen auf mir für einen Vortrag: Zusammengeheftete Zettel und bedruckte Klarsichtfolien- alles zum Thema „Trauma“. Wer macht sich Gedanken um meine Traumata? Wie auch immer- seit heute früh sind die Sachen wieder verschwunden und dadurch ist wieder etwas mehr Platz auf mir. Manchmal tauchen Handys oder ein schnurloses Telefon auf mir auf, hin und wieder auch ein Laptop. Ab und zu ziert mich ein schwarzes Din-A4-Heft mit rotem Buchrücken. Es enthält Texte von der Schreibgruppe!
Links hinten bei mir befindet sich eine verschließbare Schublade – fast hätte ich vergessen, sie zu erwähnen. Darin sind wahre Schätze verborgen: Goldene Uhren, manchmal Geld, angeblich wichtige Unterlagen, zumindest welche mit Erinnerungswert, wie Mutterpass und „Babypässe“ oder was weiß ich, wie diese Heftchen heißen. Außerdem werden in dieser Schublade Bescheinigungen gesammelt über Praxisgebühren, Rechungen von der Apotheke etc., bis diese dann irgendwann herausgenommen werden, um Platz für ebensolche Bescheinigungen neueren Datums zu machen. Ein kleiner Zettel mit einem Gedicht von Erich Fried und die eine oder andere Postkarte sind auch noch auf mir zu finden; und ein Text von Charlie Chaplin: „Als ich mich selbst zu lieben begann…“ Wie soll ich mich denn selbst lieben, wo soviel Ballast auf mir lastet, frage ich mich. Da passt das Gedicht von Erich Fried schon besser zu mir: Es trägt den Titel „Aufhebung“ und für die, die es nicht kennen, trage ich es schnell einmal vor:
„Sein Unglück ausatmen können
Tief ausatmen, so dass man wieder einatmen kann
Und vielleicht auch sein Unglück sagen können
in Worten, in wirklichen Worten,
die zusammenhängen und Sinn haben
und die man selbst auch verstehen kann
und die vielleicht sogar irgendwer sonst versteht
oder verstehen könnte
und weinen können.
Das wäre schon fast wieder Glück.“
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Irene Friedländer
Oh Gott, Du schleichst schon wieder um mich herum oder suchst Du was, wie so oft? Ach so, die Stromabrechnung. Liegt auf dem ganz linken Stapel unter der Broschüre vom Deutschlandfunk. Da wolltest Du auch schon zum x-ten Mal Hörspiele und ähnliches, ich glaube Literatursendungen anstreichen und eine Deiner vielen todo-Listen anlegen (von denen hab‘ ich bestimmt fünfzig in meinem Bauch). Apropos Bauch, fand ich richtig nett, dass Du mich unlängst von dem ganzen alten Krempel befreit hast, der mir schon die Eingeweide zusammengedrückt hat. Das waren ja mindestens fünfzehn Filzer, ganz zu schweigen von den unzähligen Kulis (ob sie nun funktionieren oder nicht). Da kam dann zusätzlich noch ganz schön was zusammen in Deinem Beutel für oxfam: Büroklammern, Notizblöcke, Scheren, Gummibänder, Hefterlaschen usw.
Sag‘ mal, was soll denn diese Sammlung der vielen alten Kalender? Also, wenn Du die schon aufheben musst, dann pack‘ sie doch zu den anderen im Bücherschrank. Aber wahrscheinlich hat der Kollege gar keinen Platz mehr dafür. Hat mir neulich geflüstert, dass Du dort jetzt sogar Deine alten LP’s deponiert hast. Jetzt weiß ich auch, warum der immer so ächzt (geht ja auch ganz schön aufs Kreuz so ein Gewicht). Von wegen, die kommen demnächst unter den Hammer.
Aber zurück zu mir. Dass Du jetzt immer Deinen zweiten Laptop auf den anderen, den großen alten stellst und einen Kabelsalat quer über mein Oberteil veranstaltest, ist mir echt zu viel. Lass‘ ihn doch auf dem Küchentisch, da ist neben der Nähmaschine schon noch ein Plätzchen frei.
Hab‘ doch schon genug Zeugs hier. Wie kann man nur Notiz- und Adressbücher aufheben, alles alte Kamellen! Da schaust Du doch sowieso nie wieder rein. Und Deine Kreativ-Schreib-Utensilien wolltest Du auch schon längst systematisieren und aussortieren; Deine Kreativität in Ehren, aber könnte die nicht auch mal in eine kreative Ordnung münden. Wozu brauchst Du eigentlich diese ganzen Visitenkarten in der schönen Holzschatulle, auf die Du diesen affigen kleinen Steiff-Bären setzt. Ja, ich weiß, der hat eine besondere Bedeutung für Dich, bla bla bla.
Übrigens, ein paar Deiner alten Brillen finde ich auch ganz schön, aber dieser John Lennon-Look aus der Hippie-Ära oder das Modell „ich studiere jetzt“ könntest Du einem Museum zur Verfügung stellen.
Da fällt mir ein, wo ist eigentlich die schöne schwarze Lampe, dieses gute alte Stück; mit ihr hab‘ ich mich so gut verstanden. Wir waren uns so ähnlich, hier ‘ne Beule, dort ‘ne Schramme – das verbindet. Du wolltest sie während der Renovierung überarbeiten lassen. Ich fürchte, die steht irgendwo im Keller und wartet noch auf ihr Make up – und hat Sehnsucht nach mir!
Nicht nur im Sommer ein Thema:
Urlaubsträume/Traumurlaube
Zugfahrt nach Kreativien - Die Schreibaufgabe
Zur Einstimmung spielen wir das Kinderspiel „Ich packe meinen Koffer für die Reise nach Kreativien und nehme mit…“ Spielzeit: 5 Minuten
