Unheimliches Österreich - Gabriele Hasmann - E-Book

Unheimliches Österreich E-Book

Gabriele Hasmann

4,6

Beschreibung

Hier spukt es! Ein verschmähter Architekt, verkohlte Leichen und eine hässliche Sängerin in der Staatsoper: Gabriele Hasmann erzählt Geschichten, die Gänsehaut hervorrufen. Es spukt in allen Bundesländern von unheimlichen Orten bis zu mysteriösen Begegnungen. In bewährter Manier hat die Autorin Schauplätze wie das Heidenreichsteiner Moor, das Schloss Limberg und den Weißensee besucht, mit Augenzeugen gesprochen, historische Quellen gesichtet und dabei Schauriges ans Tageslicht gebracht ...

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Seitenzahl: 272

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Über dieses Buch

In Wien taucht der „Ferdl“ seit Jahrhunderten immer wieder in einem Wirtshaus auf, um seine Geschichte zu erzählen und ein Achterl zu trinken, in Galtür verwirrt ein pfeifender Mann seit Jahren Wanderer und im Kärntner Weißensee taucht mitunter ein blasses Frauengesicht unter der Wasseroberfläche auf …

Nach ihrem Bestseller „Spuk in Österreich“ hat Gabriele Hasmann erneut unheimliche Orte im ganzen Land aufgesucht. In bewährter Manier hat sie mit Augenzeugen gesprochen sowie historische Quellen gesichtet und bringt nun, begleitet von interessanten Hintergrundinformationen, Schauriges ans Tageslicht.

… und ich merkte wohl, Gespenster sind noch furchtbarer, wenn sie den schwarzen Mantel der Nacht abwerfen und sich im hellen Mittagslichte sehen lassen.

Heinrich Heine, Reisebilder. Vierter Teil, »Die Stadt Lucca«

Niemand fürchtet Gespenster mehr als der, der nicht an sie glaubt.

Chinesisches Sprichwort

Inhalt

Vorwort

Wien Spukkarte

Wien

Staatsoper

Ein geschmähter Architekt, staubige Gestalten und eine hässliche Sängerin

Ruprechtskirche

Die schwarze Witwe

Ehemaliges Gestapo-Haus, Morzinplatz

Noch einmal die schwarze Witwe, »Tweeeeiiin« und Marianne

Schottenstift

Die weiße Frau

Justizanstalt Josefstadt

Gefangen bis in alle Ewigkeit

Allgemeines Krankenhaus (AKH)

Ein totes Findelkind, ein Freund und unheimliche Schatten

Unter der City Wiens

Der Ferdl

Josef-Afritsch-Heim & Schloss Wilhelminenberg

Lachende Kinder und weiße Nebelschwaden

Österreich Spukkarte

Niederösterreich

Heidenreichsteiner Moor

Licht im Dunkeln

Schallaburg

Spuren im Schnee, eine entstellte Frau und Blutflecken auf dem Parkett

Baden bei Wien

Ein ruheloser Römer, ein unglückliches Liebespaar und die alte Frau mit den Einkaufstaschen

Oberösterreich

Schloss Hartheim

Der reuevolle Pfleger

Steiermark

Schloss Limberg

Die rote Hexe und der grüne Ritter

Grubenunglück Lassing

Dunkle Vorahnung

Burgenland

Mörbisch am See, Kroisbach – Grenzgebiet Österreich-Ungarn

Die Nebelgestalt

Kärnten

Ruine Hohenwart, Schmarotzerwald

Pferd ohne Reiter

Weißensee in den Gailtaler Alpen

Das Gesicht im Wasser und ein unheimliches Klopfen

Salzburg

Stadt Salzburg: Gutshof in der Neukommgasse 26

Der spukende Scharfrichter

Wilhelmskapelle zwischen Sankt Koloman und Seewaldsee

Es wohnt in den Bäumen

Tirol

Burg Heinfels, Osttirol

Ein Klatschen, ein Prasseln und die gelbe Wolke über dem Turm

Galtür

Ein Summen und Pfeifen auf dem Panoramaweg

Vorarlberg

Bielerhöhe

Drei Lichtsäulen und ein grinsender Mann

Quellen

Dank

Vorwort

Wieder einmal sind wir dem Ruf der Geister gefolgt oder, besser gesagt, den Berichten der Menschen, die laut eigenen Aussagen Wesen aus dem Jenseits begegnet sind. Wir haben uns auf die Spuren der beschriebenen Phänomene begeben und versucht, ihre Existenz historisch zu belegen und zu erklären.

Wir reisten dabei wieder durch ganz Österreich und besuchten die Orte, an denen es spuken soll oder über die unerklärliche paranormale Vorkommnisse gemeldet wurden.

Auf unserer Reise trafen wir die Menschen, die seltsame Dinge erlebt hatten und sich uns anvertrauten. Aufgrund ihrer Erzählungen haben wir die geschichtlichen Hintergründe zu Ereignissen und Lokalitäten recherchiert und für Sie die spannendsten Geschichten in diesem Buch zusammengetragen. Einige dieser Personen hatten kein Problem damit, namentlich genannt zu werden, andere wiederum scheuten sich davor, ihre Identität preiszugeben, weil sie den Spott ihrer Mitmenschen fürchten.

Dass aus Wien die meisten Berichte von Erscheinungen aus dem Jenseits bei uns eintrafen, ist insofern nicht verwunderlich, als die Stadt aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit offensichtlich besonders viele Seelen beherbergt, die noch nicht erlöst wurden und sich immer wieder »zu Wort« melden und in Erinnerung rufen.

Doch längst nicht jeder »Diesseitige« empfängt die Signale von Verstorbenen, sieht, hört oder spürt sie oder kann sie gar deuten, sollte er tatsächlich über Antennen für das Übersinnliche verfügen. Dadurch erklärt sich, dass viele Menschen an sogenannten schaurigen Orten, an denen es »angeblich« spukt, die Präsenz aus dem Totenreich gar nicht bemerken.

Dennoch lohnt es sich, alle in diesem Buch angeführten Gebäude oder Plätze einmal zu besuchen. Denn sie sind auch ohne Geister ganz schön gruselig, vor allem, wenn man um die jeweiligen historischen Ereignisse und Hintergründe weiß.

Wir dürfen davon ausgehen, dass sich insbesondere unerfreuliche oder schlimme, aber auch einfach außergewöhnliche Geschehnisse an einem Ort manifestieren können. Und deshalb ist es gar nicht ausgeschlossen, dass Sie an einem solchen Ort Wesen aus dem Jenseits begegnen, die mit Ihnen Kontakt aufnehmen oder sich Ihnen zeigen, um zu vermitteln: »Es gibt uns, hier sind wir!«

Viel Spaß beim Lesen und viele Gänsehautmomente

wünscht Ihnen

Gabriele Hasmann

[email protected]; www.wunschtext.at

Was geht in Menschen vor, die glauben, Kontakt zu Geistern gehabt zu haben? Denken sie, es handle um Einbildung, um eine Übermüdungserscheinung oder ein Stresssymptom?

Diese Frage lässt sich sicher nicht pauschal beantworten.

Alle unsere Gesprächspartnerinnen und -partner haben die Phänomene so erlebt und geschildert, wie sie in diesem Buch wiedergegeben werden. Und selbstverständlich sind alle diese Menschen nicht verrückt!

Womöglich gibt es für einige der beschriebenen Vorkommnisse durchaus »natürliche« Ursachen. Doch das herauszufinden, war bei der Arbeit an dieser Sammlung von Spukberichten nicht unser Anliegen. Ein solches Unterfangen wäre auch praktisch nicht möglich. Denn im Zusammenhang mit paranormalen Vorkommnissen lassen sich immer nur flüchtige Einblicke in eine andere Welt erhaschen, die nicht ohne Weiteres rekonstruierbar oder gar wiederholbar sind.

Ich beschäftige mich inzwischen seit über 20 Jahren mit rational unerklärlichen Phänomenen und setze mich dabei unter anderem intensiv mit der menschlichen Wahrnehmung auseinander. Dadurch habe ich gelernt, dass Illusionen oder auch Fehldeutungen unseres Gehirns einfach passieren, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Das wiederum macht die Sache kompliziert, weil wir uns die Fragen stellen müssen: Was haben wir tatsächlich wahrgenommen, was haben wir erlebt? Was war vielleicht nur eine Illusion?

Die Antworten auf diese Fragen werden wohl für immer ein Geheimnis bleiben …

In diesem Sinne möchte ich Sie nun selbst entscheiden lassen, ob es sich in unseren Berichten wirklich um Begegnungen zwischen Diesseits und Jenseits handelt, oder ob den Erzählern der Geschichten nicht doch bisweilen ihre Fantasie einen Streich gespielt hat.

Angenehmes Gruseln wünscht Ihnen

Uschi Hepp

[email protected], www.api.co.at

Wien

Staatsoper

Ein geschmähter Architekt, staubige Gestalten und eine hässliche Sängerin

Die Wiener Staatsoper – das »erste Haus am Ring« und eine der berühmtesten kulturellen Institutionen der Welt – trat Mitte des 19. Jahrhunderts die Nachfolge der Wiener Hofoper an, die von den Habsburgern gegründet worden war und deren Aufführungen ab 1810 zum größten Teil im k. k. Hof-Theater am Kärntnertor stattfanden.

Noch während man in der Stadt diskutierte, wo die neue Oper stehen und wer sie finanzieren sollte, erbot sich im Jahr 1853 der als Finanzgenie bekannte Wiener Jurist und Musikschriftsteller Dr. Joseph Adalbert Bacher, den Neubau zu finanzieren. Als großer Fan und seit 1847 enger Vertrauter des Opernkomponisten Giacomo Meyerbeer wollte er für seinen Star eine würdige Aufführungsstätte schaffen. Doch dieser Deal platzte aufgrund monetärer Differenzen sowie wegen der fortschreitenden geistigen Erkrankung des edlen Gönners und seiner Unterbringung in einer »Irrenanstalt«.

Tatsächlich wurde die Errichtung des »Neuen Hauses« auf der Ringstraße, dessen Bauplatz Kaiser Franz Joseph I. selbst ausgesucht hatte, als erstes Projekt dieser Art aus dem Wiener Stadterweiterungsfonds bestritten – auch wenn andere Quellen behaupten, der Herrscher selbst habe sie bezahlt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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