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Inwieweit sind Großprojekte wie der Berlin-Brandenburger Flughafen, die Elbphilharmonie, der Nürburgring, aber auch die Rekordschulden und die drohende Zahlungsunfähigkeit ganzer Staaten Ausdruck einer "Politik der Maßlosigkeit"? Sind Schulden- und Steuerbremse wirksame Werkzeuge zur Bewältigung der globalen Finanzkrise? Politiker, Journalisten und Wirtschaftsakteure gehen der Frage nach Verantwortung und Generationen-Gerechtigkeit nach. Die EDITION LINGEN STIFTUNG nimmt in diesem Band die Sprache der Politiker unter die Lupe - zugleich wird die Aufgabe der Medien und die Eigenverantwortung der Bürger hinterfragt. Mit Beiträgen von: Arnold Kirchner Ulrich Wickert Rainer Brüderle Dieter Engels Peter Ramsauer Petra Merkel Wolfgang Schäuble Edmund Stoiber Hermann Otto Solms Friedrich Merz Philipp Mißfelder Julia Klöckner Bernhard Wimmer Hermann Schäfer Mainhardt Graf von Nayhauß Roland Berger Gertrud Höhler Michael Inacker Renate Künast Dagmar Wöhrl Johannes Singhammer Nikolaus Blome
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Seitenzahl: 156
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Vorwort
Arnold KirchnerVerschwendung
Ulrich WickertVerschwendung – Folge geistiger Störung?
Rainer BrüderlePolitiker sind nicht die besseren Baumeister, schon gar nicht die besseren Banker
Dieter EngelsWas uns alle so gern empört
Peter RamsauerZwischenruf
Petra MerkelVon Pfennigfuchsern und Erbsenzählern
Wolfgang SchäubleGerechtigkeit statt Gleichheit – Zur zukünftigen Ausrichtung unseres Sozialstaates
Edmund StoiberDie Schuldenbremse einhalten – und keine Tricks für neue Schulden!
Hermann Otto SolmsJa zur Steuerbremse, nein zur Verschwendung – Plädoyer gegen eine „Politik der Maßlosigkeit“
Friedrich MerzStaatsverschuldung – können Demokratien überhaupt sparen?
Philipp MißfelderVerschwenderisches Handeln ist Politik von gestern
Julia Klöckner„Leuchtturm“ Nürburgring
Bernhard WimmerAlbtraum „World Conference Center Bonn“ – reingelegt von einem Betrüger
Hermann SchäferVarianten zum Thema „Verschwendung“ aus Museums- und Geschichtsperspektive
Mainhardt Graf von NayhaußVon Sparen keine Spur
Roland BergerPolitik und Großprojekte – wo die wahre Verschwendung von Ressourcen liegt
Gertrud HöhlerEin Narr, der mehr gibt, als er hat
Michael InackerGefallene Engel – Gesellschaft ohne Barmherzigkeit
Renate Künast„Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“
Dagmar WöhrlDie fetten Jahre sind vorbei – Förderung bürgerlichen Engagements immer wichtiger
Johannes SinghammerVerschwendung von Ressourcen und Werten
Nikolaus BlomeAlles Verschwender? Wirklich?
Impressum
Vorwort
„Was, bitte schön, versteht man eigentlich unter Verschwendung?“, fragt Ulrich Wickert und stellt an den Anfang dieses Sammelbandes eine Begriffsbestimmung: „Verschwendung“ ist laut Brockhaus „der oft auf einer geistigen Störung beruhende Hang zu übermäßigen, sinn- und zwecklosen Ausgaben“. Doch auch Ausgaben, die sich als sinn- und zwecklos erwiesen haben, wurden ursprünglich von Beamten und Abgeordneten ausgedacht und beschlossen. Gemäß Brockhaus-Definition muss also die Frage beantwortet werden, auf welche „geistige Störung“ dieses Verhalten zurückzuführen ist.
Rainer Brüderle benennt in seinem Beitrag verschiedene Gründe für die Verschwendung von Steuermitteln, zu der es trotz der Kontrollinstanzen einer Demokratie kommt. Laut Brüderle liegt dies an der Selbstüberschätzung, Eitelkeit und Maßlosigkeit der handelnden Personen. Nur so konnte es beispielsweise zu den desaströsen Fehlspekulationen der Landesbanken kommen, durch die Milliarden vernichtet wurden.
Der Präsident des Bundesrechnungshofes, Dieter Engels, mahnt an, beim Thema „Verschwendung“ nicht den üblichen „Empörungsritualen“ zu folgen. Ihm geht es nicht um eine akademische Begriffsbestimmung, sondern um Beispiele, die deutlich machen, dass Prestigedenken, Irrsinn bei Bauprojekten – bei denen ein „Zurück“ angeblich nicht mehr möglich ist –, Nachlässigkeit und bisweilen auch Amtsmissbrauch, Untreue oder Korruption im Spiel sind.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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