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In einer Zeit, in der Eigenheiten, Gegensätze und Abgrenzungen im Alltag und Gesellschaftsleben höher gewertet werden als Gemeinsamkeiten und Gleichklang gehört es zu einem seltenen Erlebnis, wenn ein ähnliches Schwingen der eigenen Werke in anderen Werken erkannt werden kann, weil die Verbundenheit zu etwas Größerem, über die Vernunft nicht Fassbaren, durch beide Werke hindurch zu schimmern scheint. Genau solch ein Erlebnis in der Ausstellung der Gemälde von Marion Feldhaus bildete den Ursprung des Projektes: "Der Gemeinsamkeit Klang", einer gemeinsamen Aufführung und Verknüpfung von Bild, Wort und Gesang am 4. Februar 2017 in der Predigerkirche Basel. Das vorliegende Buch verwebt die Bilder von Marion Feldhaus mit den Versen von Jan Stechpalm. Blättern Sie in diesen verwobenen Welten, vielleicht klingt darin der Gesang der Liebeslieder von Schumann, Schubert und Fauré ganz still nach, so wie am Tag der Aufführung? Vielleicht können Sie sich in den Zeilen und Bildern (und vielleicht auch Liedern im Hintergrund) wiederfinden und können ein bisschen spüren von dem, was die Menschheit, Natur und Erde verbindet trotz aller menschlich-rationalen Verblendung und technischen Entfremdung.
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Seitenzahl: 26
Veröffentlichungsjahr: 2017
Riehen-Allschwil, im Dezember 2016
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser
In einer Zeit, in der Eigenheiten, Gegensätze und Abgrenzungen im Alltag und Gesellschaftsleben höher gewertet werden als Gemeinsamkeiten und Gleichklang gehört es zu einem seltenen Erlebnis, wenn ein ähnliches Schwingen der eigenen Werke in anderen Werken erkannt werden kann, weil die Verbundenheit zu etwas Grösserem, durch die Vernunft nicht Fassbaren, durch beide Werke hindurch zu schimmern scheint.
Genau solch ein Erlebnis in der Ausstellung der Gemälde von Marion Feldhaus bildete den Ursprung des Projektes: „Der Gemeinsamkeit Klang“, einer gemeinsamen Aufführung und Verknüpfung von Bild, Wort und Gesang am 4. Februar 2017 in der Predigerkirche Basel. Das vorliegende Buch verwebt die Bilder von Marion Feldhaus mit den Versen von Jan D. Stechpalm. Blättern Sie in diesen verwobenen Welten, vielleicht klingt darin der Gesang der Liebeslieder von Schumann, Schubert und Fauré ganz still nach, so wie am Tag der Aufführung?
Wir hoffen, dass Sie sich wiederfinden können in den Zeilen und Bildern (und vielleicht auch Liedern im Hintergrund) und ein bisschen spüren können von dem, was die Menschheit, Natur und Erde verbindet, trotz aller menschlich-rationalen Verblendung und technischen Entfremdung.
Herzlichst
Marion Feldhaus & Jan D. Stechpalm
Verwobene Welten
Der Gemeinsamkeit Klang
Spaziergang
Cupido
Ja
Ein ungleiches Paar
Gedanken an Dich
Das Herz
Knigge für den Tod
Wenn du fort bist
Heimfahrt
Fremdes Lächeln
Verliebt
Das Versprechen
Glückes Zweifel
Amor
Der Tanz mit der Lust
Strassen-Café
Du bist hier
Tsunami
Hinterm Horizont
Feierabend
Kernphysik des Lebens
Der Adler
Lebensgrund
Abendblick
Ode an den Mond
Himmelstreppe
Ent-Gegnung
selbstlos
Schnee von gestern
sich verleben
Superlative
Die Erde
Die Geburt des Krieges
Was wenn?
Glückseligkeit
Regenbogen
Vermessenheit
Die Vertreibung der Ewigkeit
Schöpfung
Der Zeitdieb
Glauben
Am Morgen
Jahreszeiten des Lebens
Jung
Sphärenmusik
Wo durch wilde Wüsten Flüsse fliessen,
an denen Wälder und Wiesen spriessen,
die Käfer, Vögel und Säuger ernähren
und Herden und Stämmen Schutz gewähren.
Wo sich Kraft und Atome ziellos finden
und magisch zu Molekülen verbinden,
die zu zarten Stoffen verkleben
und in der Zelle erwachen zum Leben.
Wo hirnlose Zellen Körper bilden,
die sanft vom Wilden zur Liebe ermilden,
die Stämme und Städte und Völker erfasst,
durch die der Riss der Gewalt nicht mehr passt.
Wo nahtlos ein Farbtupfer-Leinwand-Verband,
einen Bogen zu Augen und Seele spannt.
Wo Saiten und Stimmen in gemeinsamen Tönen
rat- und rastlos Raumzeit verschönen.
Dort, wo Viel und Klein richtig verwoben,
erhebt sich am Ende das Feine vom Groben,
und wider Hass, Zerstörung und Verneinen
könnte Frieden über allem keimen. (2016)
Verwobene Welten
Acryl auf Leinwand, 150 × 100 cm, 2016
Ein Laut klang einsam durch die Welt,
was manchem vielleicht schon gefällt.
Da traf er einen Konsonanten
und noch andre Varianten.
Als sie gemeinsam so ertönten,
sie gegenseitig sich verschönten
und nicht den ersten oder letzten
