Von der Dankbarkeit - Rosemarie Stampa - E-Book

Von der Dankbarkeit E-Book

Rosemarie Stampa

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Beschreibung

Rosemarie Stampa schreibt hier über sehr persönliche Erlebnisse ihrer Heimat in Marienau (Westpreussen) und über ihre Erlebnisse auf der Flucht. Sie ist dankbar, dass sie mit ihren Eltern und ihren 4 Geschwistern die Flucht überstanden hat. Weiter schreibt sie über Erlebnisse mit Musik, Literatur und alltägliche Erlebnisse, die sie froh und dankbar werden lassen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Zueignung

Meinen lieben Eltern in Dankbarkeit zugeeignet.

Danket, danket dem Herrn, denn Er ist sehr freundlich, seine Güt’ und Wahrheit währet ewiglich.

Kanon

Inhaltsverzeichnis

1. Heimat und Nachkriegszeit

2. Familienerlebnisse

3. Berufstätigkeit

4. Musikalische Erlebnisse

5. Literarische Erlebnisse

6. Größere und kleinere Erlebnisse

Vorwort

Ich lade Sie ein, innezuhalten und sich zu erinnern, wofür Sie dankbar sind. Oft sind uns dankbare Fügungen selbstverständlich, so dass wir sie gar nicht würdigen und uns darüber freuen, dass Gott oder ein Schutzengel uns in einer gefährlichen Situation bewahrt hat.

1. Heimat und Nachkriegszeit

Ich bin mit meinen 4 Geschwistern bei meinen Eltern aufgewachsen. In der Nachkriegszeit ging alles sehr bescheiden zu. Aber wir haben viel Nähe, Gebet und Segen erleben dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Einige andere Erlebnisse, für die ich dankbar bin, möchte ich hier aufschreiben.

Ich erinnere die Geburt meines 4 Jahre jüngeren Bruders Wolfgang. Als meine Mutter aus dem Krankenhaus kam, wollte mein Bruder Eugen, der 1 Jahr jünger ist als ich und ich, das Baby gern im Bett haben, weil es so süß war.

Meine Eltern haben uns religiös erzogen. Bei Tisch wurde vor und nach dem Essen ein Gebet

gesprochen. Abends brachte meine Mutter uns ins Bett. Jedes Kind konnte sich vorher ein Gebet und ein Kinderlied aussuchen, was wir am liebsten hören wollten. Das hat uns einen starken Familienzusammenhalt geschenkt.

Weihnachten haben wir Kinder alle ein Gedicht vor dem Tannenbaum aufgesagt. Und zwischen den Gedichten haben wir Weihnachtslieder gesungen, „Rauf und Runter“ und zum Teil auch mehrstimmig. Das war sehr schön.

Ich möchte von unserem richtigen „Zuhause“ berichten. Das war Marienau in Westpreußen. Mein Vater war ein angesehener Kaufmann mit einem größeren Besitz, einem Auto, was 1930 noch eher eine Seltenheit war und unserem Pferd Moritz. Am Sonntag setzte er meinen 1 Jahr jüngeren

Bruder Eugen und mich auf das Pferd zu einem „Spaziergang“ auf dem großen Grundstück. Das fanden wir Kinder ganz toll und aufregend.