Von Schneeflocken und Zahnstochern - Peter Golmayer - E-Book

Von Schneeflocken und Zahnstochern E-Book

Peter Golmayer

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Beschreibung

Unter dem Deckmantel einer neuen innovativen Integration, die sich verkürzte Asylverfahren und rasche Eingliederung der Immigranten zum Ziel setzt und dadurch im In- und Ausland große Bewunderung findet, wird in Österreich im Verborgenen eine brutale Abschiebungspolitik betrieben. Durch hartnäckige Nachforschungen kommen der Journalist Alfred H. und über Umwege auch sein bester Freund, der Arzt Gustav G., hinter diese düsteren Machenschaften, wobei sie sich letztendlich zu weit in diese Geschichte vorwagen… Lebhafte Charakterstudien und eine sich stetig zuspitzende Dramatik garantieren für Spannung bis zur letzten Seite.

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Peter Golmayer

Von Schneeflocken undZahnstochern

oderÖsterreich macht frei

Books on Demand

Unter dem Deckmantel einer neuen innovativen Integration, die sich verkürzte Asylverfahren und rasche Eingliederung der Immigranten zum Ziel setzt und dadurch im In- und Ausland große Bewunderung findet, wird in Österreich im Verborgenen eine brutale Abschiebungspolitik betrieben. Durch hartnäckige Nachforschungen kommen der Journalist Alfred H. und über Umwege auch sein bester Freund, der Arzt Gustav G., hinter diese düsteren Machenschaften, wobei sie sich letztendlich zu weit in diese Geschichte vorwagen…

Peter Golmayer, 1976 in Salzburg geboren, studierte Medizin in Graz. Er lebt mit Ehefrau und zwei Kindern in Wolfsegg am Hausruck, Oberösterreich. Neben einigen Gedichten als junger Student ist diese Erzählung, nach über fünfzehnjähriger Schreibpause, das Ergebnis einer vergessenen Leidenschaft.

Für Klara

- blass -

Blass schimmert der letzte Hauch von Wärme,erbleicht der Welten Antlitz mich erfasst,zu hoffen nur bleibt, dass ich erlerne,zu tragen dieser Bürde Last.

Blass schimmert der letzte Hauch von Wärme,und drohend schon die Kälte lacht,doch dennoch wage ich´s und schwärmevon bald vergangener Lebenspracht.

Blass schimmert der letzte Hauch von Wärme,vergessen erscheint der Sonne Pflicht,doch scheinbar noch in größter Ferneregt sich in mir schon neues Licht,das hoffend mich alleine lässt.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III

Kapitel IV

Kapitel V

Kapitel VI

Kapitel VII

Kapitel VIII

Kapitel IX

Kapitel X

Kapitel XI

Kapitel XII

Kapitel XIII

Kapitel XIV

I

Gustav G. saß eingepfercht in einem klapprigen Waggon zwischen dutzenden von Menschen, die dasselbe Schicksal ereilen sollte wie ihn selbst während er unbemerkt vom Strahl eines roten Riesen berührt wurde, der in unermesslicher Ferne nach und nach sein Licht aushauchte, um zu einem weißen Zwergstern zu verkommen. Zwischen dem wenig verbliebenen Stroh, das einen Hinweis auf die frühere Verwendung dieses Waggons erahnen ließ, lag neben ihm am Boden ein Zahnstocher. Völlig deplatziert, ein Zahnstocher erschien ihm hier völlig deplatziert.

Seit etwa zwanzig Minuten schleppte sich der Zug mit seinen ehemaligen Viehwaggons unter der erdrückenden Last seiner Insassen voran. Gustav umklammerte mit seinen Händen die Gitterstäbe, die als Fensterersatz jeweils eine Querseite der Waggons zur Hälfte beflankten. Die Haut an seinen Fingerkuppen war trocken und spröde. Die Landschaft vor seinem Gesicht zog vorbei wie ein verschwommenes grünbraunes Tuch. Er hätte sich gerne in Seide gehüllt, sich und alle Mitreisenden. Eine zarte Schutzschicht, die sie sanft umhüllen sollte. Er hatte keine Ahnung von Seide. Er stellte sich ein wunderbares Gefühl auf seiner Haut vor, zärtliche Frauenhände, die schwebend über seinen Körper streiften, um jegliche Gefahr zu bannen.

Zwischen den Gitterstäben schob sich ein breites sonnendurchflutetes Band hindurch. Ein Bild aus seiner Kindheit tauchte auf und ein kurzes Lächeln drängte sich in sein Gesicht:

Als kleiner Junge saß er in einem Zimmer. Das Zimmer wurde durch den Sonneneinfall in zwei keilförmige Hälften geteilt – einen Sonnenkeil und einen Schattenkeil. Seine kindliche Hand streifte über den Teppich. Feinste Staubpartikel wirbelten hoch und begannen im Sonnenkeil zu schweben. Sofort eilten ihm damals die letzten Sachunterrichtsstunden über den Aufbau der kleinsten Materieteilchen durch den Kopf. Der bedrohliche Blick der Lehrerin durch die viel zu dicken Brillengläser kam ihm in den Sinn. Ihre rougefarbenen Wangen und die knallroten Lippen. Er lief zu seiner Mutter und verkündete:

„Mama, ich kann Moleküle sehen.“

Dass es sich dabei lediglich um Staub handeln sollte, ließ ihn erstmals an der Intelligenz seiner Mutter zweifeln.

Er spürte das sonnenwarme Metall der Gitterstäbe unter seinen Händen. Durch Korrosion und Rost war es brüchig geworden und blätterte in der Abendsonne wie silberrote Schneeflocken zu Boden. So bekam auch der Zahnstocher Gesellschaft. Es hatte ein wenig abgekühlt und auch der Fahrtwind tat gut. Das Warten in der glühenden Nachmittagssonne, stellte vor der Abfahrt, bereits eine erste große Herausforderung an die Reisenden dar. Der schwere Atem, die brennenden Füße, das Spannen der Sehnen.

„Rückt halt ein wenig zusammen, macht es euch gemütlich“, verhallte das höhnische Johlen eines Graumantels in Gustavs Erinnerung. Eine angenehm kühle Brise strich über ihre Gesichter. Der deutliche Geruch von Schweiß war darin wahrzunehmen. Nicht dieser vertraute, von fleißiger Arbeit herrührende, Schweiß, der unangenehme und zum Teil penetrant stechende Sensationen in dem dafür vorgesehenen Sinnesorgan hervorrufen konnte – nein, es war eine Note von Schweiß, die von einer Reise in eine unbekannte Zukunft erzählte. Einer Zukunft, an die noch keiner der so bunt zusammen gewürfelten Insassen je zuvor auch nur einen Gedanken vergeuden wollte. Es war die Angst, die in der Luft lag, mit einer deftigen Priese Ungewissheit. Diese Mischung brachte nicht nur die Lokomotive, sondern auch die Fahrgäste zum Keuchen. Doch eigentlich war es der Geruch des nahen Todes, der sich in unerbittlicher Intensität ausbreitete.

Beständig ging die Fahrt voran. Das stetige Rattern der Räder auf den Schienen erweckte in seiner monotonen Gleichmäßigkeit, einen Hauch von Vertrautheit. Die blinzelnden Strahlen der Abendsonne rekelten sich nur noch gelegentlich hinter den vorüber ziehenden Hügeln und den mit Wehmut geschwängerten Wolken hervor. Eine sanfte Schwere legte sich auf die Reisenden und hie und da machte sich ein Funken Hoffnung auf den Weg, den Hügeln entgegen, um den Strahlen der Sonne eine Nuance an Impedanzschwankung zu verleihen. Die Nadel im Heuhaufen – gut, dachte Gustav, aber ein Zahnstocher im Stroh? Wenn es wenigstens ein passendes Sprichwort dafür gäbe. Die meisten Mitfahrenden hatten sich bereits erschöpft einen Schlafplatz im engen Waggon gesichert. Ihre Beine lagen durcheinander wie ein Mikado Spiel. Die Dämmerung verlor sich in der drängenden Nacht zu kleinen grauen Schatten. Der Mond umhüllte sich mit Sorgenfalten. Behäbig setzte sich nun auch der sonst so wendige und galante Gustav, in der unvertrauten Nähe so vieler fremder Körper, zu Boden. Er zupfte seine völlig verknitterte Hose zu Recht, neigte seinen Oberkörper zur Seite und folgte nach wenigen Minuten wirrer Gedanken dem dumpfen Sog der Erschöpfung in einen traurigen Schlaf.

Ein kurzer Stich ließ ihn diesen schmerzhaft unterbrechen. Zögerlich glitt er mit seiner rechten Hand die verknitterte Hose abwärts über den Unterschenkel bis zum Fuß. Dort zog er sich einen schmalen, spitzen Gegenstand aus der Sohle, streckte seine Hand hoch zu den Gitterstäben, und warf das kleine Hölzchen aus dem fahrenden Zug.

„Verdammter Zahnstocher“, fluchte er vor sich hin, bevor er, vom orange getränkten Mond eine behütete Nacht vorgegaukelt, wieder in seichten Schlaf fiel.

„Österreich macht frei, Österreich macht frei“, hörte man ihn noch murmeln, und das Stroh am Boden des Waggons verlor in der Tiefe der Nacht vibrierend an Wärme. Der Mond legte seine Sorgenfalten ab und hüllte sich in ein dichtes Grau.

Gustav wusste nicht, wie lange die Fahrt bereits gedauert hatte, als er mit steifen, schmerzenden Gliedern erwachte und zögerlich ein erstes verhaltenes Öffnen seiner Augenlider zuließ. Zaghaft versuchte er sich einen Platz zum Durchstrecken zu verschaffen. Mit der Bewegung ließen auch die Schmerzen nach und er wagte es sich aufzusetzen. Sogleich bemerkte er eine Veränderung. Das Rattern und Vibrieren, das ihm gerade noch ein Mindestmaß an Vertrautheit vorgeheuchelt hatte, war verstummt. Der Zug stand still. Hatten sie ihr Ziel bereits erreicht? Ihr Ziel, das verdammt noch mal nie ihr Ziel sein sollte und geschweige denn sein wollte. Langsam begannen auch in den übrigen Körpern vereinzelt Muskelgruppen zu zucken, um in träge, verhaltene und unsichere Bewegungen überzugehen. Einer nach dem anderen setzte sich auf. Ihre Blicke trafen holprig aufeinander wie die ersten Gehversuche eines Rehkitzes wenige Minuten nach seiner Geburt. Erneut breitete sich die Angst aus. Wie Brandzeichen einer Rinderherde markierte sie ihre Augen und hielt sie alle am Boden. Die Angst fesselte ihre Glieder, kerbte sich tief um ihre Gelenke und ließ sie in der lauen Morgenluft zittern. Keiner wagte es aufzustehen, sogar das Atmen schien ihnen eine bedrohliche Gefahr darzustellen. Gustav wischte mit seinen Händen das spärliche Stroh vor seinen verschränkten Beinen beiseite. Die blanken Holzdielen kamen zum Vorschein, dann stand er auf.

Die ersten Blicke durch die Gitterstäbe brachten ihm Gewissheit. Entsetzt sank er wieder zu Boden. Der Atem stockte ihm wie denaturiertes Eiweiß. Er spürte sein Herz bis in den Hals pochen. Die Mitfahrenden starrten ihn an; starrten auf seinen Hals. Konnten sie sehen, wie das Schlagen seines Herzens ihm langsam die Kehle zuschnürte? Konnten sie sehen, wie sich die Angst von den Augen hinunter bis tief in sein Herz brannte? Er sah alles, alles so, wie es ihm Alfred beschrieben hatte. Die Glatzköpfe standen in zerstreuten Gruppen umher, sie palaverten, gestikulierten, grölten und lachten. Über ihnen schwebte ein Dunst aus primitiven Gedanken. Dazwischen die Männer mit den langen grauen Mänteln. Diese hingen in schweren Falten zu Boden, wie Vorhänge, die vor der winterlichen Kälte schützen sollten. Männer, die keine Spuren hinterlassen konnten, da diese von ihren Mänteln sogleich wieder verwischt wurden. Hirnlose und Spurlose. – Hier war die todbringende Meute also tatsächlich versammelt. Er sah auch den Stollen. Bei seinem kurzen Blick durch die Stäbe konnte er das schwarze Nichts genau erkennen. Der Zug hatte exakt vor der Einfahrt in den Stollen angehalten.

„Das Böse kann nie siegen“, erinnerte er sich an seine Kindheit.

„Wenn ich die Fenster eines völlig verdunkelten Hauses öffne, so wird immer das Licht hineinstrahlen und niemals die Dunkelheit heraus.“

Aber wo waren die Fenster des Stollens?

Wie sollte er je Licht in diese Finsternis bringen?

Wer sollte nun das Böse noch aufhalten?

II

Gustav stand in der Küche und hielt das Messer mit dem schwarzen Griff und der viel zu kurzen Klinge in der Hand. Er setzte es gerade an, die wuchtig gewachsene Zucchini in gleichmäßige Scheiben zu schneiden, als sein Blick über die am Küchenblock abgelegte Zeitung schweifte.

„PFF – Die große Chance für Österreich“ las er in großen Lettern.

Vor wenigen Monaten erst hatte die österreichische Regierung das neueste Ergebnis einer Nationalratsbestimmung zum Fremdenrecht in freudigster Pose der zuständigen Beamten verkünden lassen.

„Eine Innovation sondergleichen.“

„Eine Vorreiterrolle für ganz Europa.“

„Österreich macht frei!“ – So die Schlagzeilen in den Gazetten. Progressive forcierte Flüchtlingsintegration, kurz PFF, so der exakte Wortlaut der schon damals so verdächtigen politischen Errungenschaft. Gustav zweifelte von Anfang an an den Machenschaften der amtierenden Politiker. Zu schön klang der plötzliche Sinneswandel nach den äußerst turbulenten vergangenen Jahren, vor allem in Bezug auf das Fremdenrecht.

Das Fass ist voll – hieß es da noch vor kurzem, wenn wieder einmal das Öffnen der Grenzen für diverse Flüchtlingsströme aus krisengeschüttelten osteuropäischen, arabischen oder afrikanischen Ländern zur politischen Debatte stand, und auch nach Österreich der Hilferuf nach einem Mitwirken an der Lösung der prekären Flüchtlingssituation drang.

Der Vergleich mit dem Fass zauberte Gustav immer ein schelmisches Lächeln ins Gesicht, das seine Mundwinkel magisch in die Höhe zog, als würden sie durch zwei implantierte Magneten in seinen Ohrläppchen angezogen. Das Fass ist voll, jawohl!! – Voller Bier. – Das konnte den Durchschnittsösterreicher doch nicht beunruhigen. Er konnte nicht umhin, eine ständige Assoziation mit dem gepflegten Trinkverhalten vieler Österreicher im Rahmen solcher politischer Exkurse oder Schlagwörter herzustellen.

Gut gefüllte Brauereikeller, in denen die Menschen im Bier planschten. Die unterschiedlichsten Sorten mit ihren bunt verführerischen Etiketten schwebten vor ihm und etliche Werbeslogans, in denen das flüssige Gold genüsslich prickelnd in der Kehle von adrett gekleideten, sportlichen Männern verschwand. Zunehmend gewannen in diese Werbesendungen auch laszive Frauenblicke Einzug, denen der Schluck aus der Bierflasche, die pure Erotik einzuhauchen schien.

Was sollte einem also anderes übrig bleiben, als diesem einzigartigen Getränk zu verfallen.

Das Fass ist leer. - Diese Schlagzeile hätte sicherlich alle in Panik versetzt. Die letzten Tropfen Bier ausgesoffen, versiegt in den gierigen Schlünden der ach so fleißigen Stammtischbesucher und frommen Kirchgänger, deren Scheinheiligkeit und Blasphemie beim sonntäglichen Gang zum Gotteshaus nur noch durch den anschließenden Bierkonsum beim Frühschoppen zu übertreffen war. Kein Festtag ohne Bierzelt. Keine Leber ohne Zirrhose. Keine Parteiveranstaltung ohne alkoholgeschwängerte Parolen zur offensichtlichen Ausländerfreundlichkeit der Österreicher. Viel zu viele Unsicherheiten lagen diesbezüglich in den vergangenen Jahren. Gustav wollte einer Änderung der österreichischen Fremdenpolitik in so kurzer Zeit keinen Glauben schenken. Und nun wurde ein völlig neues politisches Programm vorgestellt, mit dem Ziel einer ausgeklügelten Integration bei gleichzeitig stark verkürztem Asylverfahren.

„Nur eine bunte Gesellschaft kann für die Ansprüche der Zukunft ausreichend gewappnet sein.“

„Wir brauchen die Erfahrungen jener Mitmenschen, die teils unter völlig anderen und widrigeren Bedingungen aufgewachsen sind als wir selbst um eine vernünftige und moderne Zukunft für Österreich zu sichern“, so die Worte der Politiker.

Die Änderung war da. Und sie war massiv.

Der Druck auf Österreich, sowohl seitens der EU, als auch auf internationaler Ebene war zuletzt deutlich gestiegen. Ein Land, das sich getrost zu einer der fortschrittlichsten und reichsten Nationen der Welt zählen durfte, suchte nach wie vor nach gezwungenen Ausreden für die immer noch – im Ländervergleich – deutlich niedrigsten Zahlen an Flüchtlingen und Asylwerbern, die tatsächlich aufgenommen und integriert wurden. Diese Kritik wuchs über die Zeit an und brachte die österreichische Regierung in Handlungszwang. Darüber hinaus war es immer wieder zu kritischen Abschiebungen gekommen, die durch regionale und überregionale Medien hoch gespielt, für negatives Aufsehen über die Grenzen unseres Landes hinaus sorgten. Es war Zeit für eine Veränderung, Zeit für Innovation, Zeit für die PFF.

Seit dem neuerlichen Mitte-Rechts-Ruck vor zwei Jahren betrat das rechtspopulistische Lager in Begleitung der Christlich-Konservativen wieder die politische Bühne Österreichs. Die zuvor bestehende linksdemokratische Koalition hatte sich völlig in einem Rettet die Welt Konstrukt verzettelt, zudem wurden peinlichste Korruptionsvorwürfe laut und auch bestätigt. Lachhafte Statisten einer immer mächtiger werdenden Wirtschaftslobby, die in Sandalen gegen die Globalisierung kämpfen wollten. Immer häufiger las man Wörter aus der Bühnensprache für die Beschreibung der politischen Geschehnisse. Es stellte sich nur noch die Frage, ob es sich um ein Marionettentheater, oder eine Darbietung real existierender Laienschauspieler handeln sollte.