Weg ins Unbekannte - Stephano Giovedi - E-Book

Weg ins Unbekannte E-Book

Stephano Giovedi

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Beschreibung

In diesem zweiten Teil seiner Trilogie fragt sich der Protagonist nach dem Sinn des Lebens. Nach dem Sinn seines Lebens. Wofür reißt er sich hier eigentlich den Arsch auf? Er machte sich auf den Weg in ein anderes Leben. Er versuchte Antworten zu finden. Er fand Antworten und Leute die ihm halfen. Ob dies jedoch schon alles ist? Ob es da noch mehr gibt, was es sich lohnt zu finden? Ob er noch mehr ändern muß? Dies und mehr findet er in diesem Buch heraus. Und mehr als einmal wird sich der Leser dabei fragen, ob man so etwas erleben kann, oder wie ein Autor auf solche Gedanken kommt. Der Autor benutzt in diesem Buch auch immer wieder die gewohnt klaren Worte, um seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Trotzdem ist der Text auch sarkastisch und hintersinnig.

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Seitenzahl: 180

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Zu diesem Buch

Vor gut einem halben Jahr stand der

Protagonist dieses Buches auf einem

Schulhof und fragte sich nach dem Sinn des

Lebens.

Nach dem Sinn seines Lebens.

Wofür reißt er sich hier eigentlich den

Arsch auf?

Er machte sich auf den Weg in ein anderes

Leben.

Er versuchte Antworten zu finden. Er fand

Antworten und Leute die ihm halfen.

Ob dies jedoch schon alles ist? Ob es da

noch mehr gibt, was es sich lohnt zu

finden?

Ob er noch mehr ändern muß?

Dies und mehr findet er in diesem Buch

heraus.

Und mehr als einmal wird sich der Leser

dabei fragen, ob man so etwas erleben

kann, oder welche Mittel ein Autor nimmt

um solche Gedanken haben zu.

Der Autor benutzt in diesem Buch auch

immer wieder die gewohnt klaren Worte,

um seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Trotzdem ist der Text auch gewohnt

sarkastisch, doppeldeutig und hintersinnig.

Übrigens, Ähnlichkeiten mit realen

Personen sind natürlich, wie immer, rein

zufällig.

Viel Spaß

Inhaltsverzeichnis

Wie alles begann

Vorabend

Anni

Tag des Kusses

Sekt oder Kaffee

Heiße Teestunde

Der letzte Urlaub

Strandspaziergang

Rettungsboot

Der Handwerker

Wieder daheim

Ein Tag ohne Sport

Trost

Besuche

Picknick im Garten

Kurzurlaub

2. Frühstück

Auf Abwegen

Sommerfest

Hänsel und die Hexe

Ruhe vor dem Sturm

Umzüge

Mittagsschlaf

Ein Jahr ist fast vorbei

Frühstück

Ein merkwürdiger Tag

Träume

Weihnachten

Traumhafte WeihNacht

Autostopp

Silvester

Rückblick

Ein unglaubliches Jahr

WIE ALLES BEGANN

Vorabend

Vor gut einem halben Jahr stand ich, an mir

selbst zweifelnd, abends auf einem

Schulhof. Einige Monate später führten

mich diese Zweifel, ausgelöst durch die

Trennung von meiner damaligen Partnerin

Hermine, in eine Reha.

Hier lernte ich Netty, die eigentlich Annette

heißt, kennen.

Mit ihr beschritt ich den „Weg in ein

anderes Leben“.

Heute will ich sie wieder einmal auf ihrer

Arbeit besuchen.

Es ist Sommer. Ein Tag vor meinem großen

Sommerurlaub.

Eigentlich ist in der Firma nichts mehr zu

tun. Aber ich habe heute noch einen Termin

in Berlin. Also gehe ich doch noch arbeiten.

Es ist ja nicht meine Schuld, wenn man mir

die Hardware wegnimmt. Das ist natürlich

extrem langweilig. Aber Otto & friends

helfen mir bis neun Uhr prima, mich zu

unterhalten, wie immer.

Dann gehe ich zu Hans, ins eigentliche

Büro, zurück.

Natürlich darf ich Netty nicht vergessen.

Mail, SMSsen und Telefon, sie hält mich

bei Stimmung. Allerdings muß ich

zurückhaltend sein. Ich habe noch

„Großes“ vor!

Um drei Uhr nachmittags halte ich es nicht

mehr aus.

Ich mache „Feierabend“ und verabschiede

mich von ihr, da ich nach Hause fahre.

Was Netty nicht weiß, mein „zu Hause“ ist

jetzt bei ihr im Büro.

Kurz vor sechzehn Uhr stehe ich bei ihr im

Amt. Ich will sie überraschen und ihr

zeigen, wie Mann sie begrüßen kann, wenn

Mann sie lange nicht gesehen hat.

Leider ist die Tür zu! Ein Kunde? Noch

bevor ich weiß, wie ich die Situation und

Überraschung rette, ist es passiert.

Sie steht auf dem Flur hinter mir!

Plan B!!!

Scheiße, wo ist Plan B! Was jetzt????

Sie reagiert super, und lotst mich gleich ins

Büro. Eine Umarmung, aber das wollte ich

nicht!

Ein dicker fetter Kuss auf die Seite war

geplant! Scheiße!!! Was ist Plan B????

Zitternd überreiche ich ihr ein Ladekabel!

Zitternd!!!

Das ist ja hier gründlich in die Hose

gegangen! So ein Scheiß! Mehr kann man

sich gar nicht blamieren!

Wo ist das Loch im Boden, in dem ich

versinken kann?

Nach der Installation des Kabels an ihrem

Rechner, habe ich mich gefangen. Ich fühle

mich immer noch blöd, aber sie ist Klasse.

Schließlich bin ich doch über eine Stunde

bei ihr.

Dabei habe ich das Gefühl, daß das

„Notfallset“, bestehend aus String,

Cocktails und Kondomen, welches ich ihr

schenke und mein Besuch doch ganz prima

angekommen sind.

Leider muß ich diesmal los. Der Abschied

ist sehr angenehm.

Auf dem Weg nach Hause kommt eine

SMS. Ihr war schwindlig beim Abschied.

Von mir?

Was bedeutet das denn nun schon wieder?

Ich verstehe die Frauen nicht.

Ihr war doch gar nichts anzumerken?

ANNI

Tag des Kusses

Internationaler Tag des Kusses – was der

wohl bringen wird?

Durch Zufall – wirklich! – bin ich mit Netty

verabredet. Aber wenn es den Zufall nicht

gegeben hätte, hätte ich ihn erfunden!

Der Tag beginnt wie immer, naja fast.

Um fünf Uhr bin ich wach und schreibe

einen Gruß.

Aber nun schlafe ich weiter, ich habe ab

heute Urlaub! – drei Wochen.

Gegen sieben Uhr dreißig bin ich wach und

gut gelaunt. Ich beginne schöne

Nachrichten zu schreiben.

Schließlich ist Netty alleine im Amt. Es

scheint zu wirken. Sie beschwert sich nicht,

daß sie sich langweilt.

Gegen Mittag muß ich zum Finanzamt. Von

dort fahre ich nach Perlenberg zum Friseur.

Frisch gestylt mache ich mich auf nach

Spundow, um mich mit ihr auf einen Kaffee

zu treffen.

Ich bin ein, zwei Minuten zu spät, oder sie

ist zu früh. Egal, jedenfalls erwartet sie

mich schon.

Mit einem innigen Kuss begrüßt sie mich.

Wow, nicht schlecht die Frau! Sie küsst und

schmeckt sehr gut. Da geht sofort die

Phantasie mit einem durch!

Wir kaufen ein Paar Schuhe für mich.

Meine gefallen ihr nicht. Die neuen Treter

müssen natürlich eingelaufen werden.

Kein Problem.

Der Sonne scheint herrlich. So gehen wir

am Wasser, der hier fließenden Havel,

spazieren. Es ist wunderschön. Auf einer

Bank bleiben wir sitzen und unterhalten uns

lange und intensiv. Sehr intensiv.

Irgendwie halte ich es nicht mehr aus. Ich

muß eine Entscheidung fällen.

Zumindest in Gedanken finden sich meine

Hand plötzlich auf Annis wunderschönen,

nackten Schenkeln wieder. Doch statt der

erwarteten Ohrfeige, fühle ich eine Hand,

die die meine streichelt.

Ich werde mutiger und lasse meine Hand

ganz langsam unter ihren kurzen Rock

gleiten. Oder besser, schiebe ihn etwas

hoch. Die Finger bleiben dabei immer an

ihren Schenkeln. Anni scheint ihren Spaß

daran zu haben, denn sie setzt sich

entspannter hin und ihre Hand gleitet von

meiner herunter, um sich dann mit meinen

Shorts zu beschäftigen. Hat da jemand

gewartet???

Das will ich jetzt wissen und strecke die

Finger unter den Rock nach ihrem Höschen

aus. Sie lässt den Finger gewähren und

spreizt die Beine unmerklich noch ein

bisschen an. Dadurch erreiche ich ihr

Kätzchen, welches ich vorsichtig drückend

liebkose. Sie beugt sich zu mir herüber um

mich zu küssen. Und diesmal spüre ich ihre

Zunge, die fordernd die meine sucht und

auch schnell findet.

Auch ihre Hände sind mittlerweile im

oberen Bereich meiner Shorts angekommen

und tasten suchend und fordernd zugleich

ab, was sich dort bietet.

Man wie lange wäre das her, daß ich sowas

erlebte.

Mit Hermine, meiner Ex, fünfzehn Jahre,

jedenfalls mit dieser unverdorbenen,

anfänglichen Leidenschaft. In den letzten

Jahren war ich mehr mit meiner Hand

verabredet als mit Hermine.

Doch schon geht es weiter.

Ich bin etwas aus der Übung, aber Annis

zärtlich fordernde Hand in meinem Schritt,

ihre Zunge in meinem Mund und meine

Hand an ihrem Slip zeigen mir, daß ich es

doch noch nicht verlernt habe.

Was ist das geil!

Man und wir sitzen auf einer Parkbank! Es

sind außer uns auch noch andere Leute hier.

Gegenüber am anderen Ufer liegen Schiffe.

Das man uns bestimmt gut sieht, ist uns

aber völlig egal.

Im Gegenteil, eine gefühlte Ewigkeit

genießen wir dieses Gefummel, dann setzen

wir langsam den Spaziergang fort.

Allerdings immer wieder unterbrochen von

Küssen.

Innigen Küssen.

Händchen haltend und ein bisschen

grabbelnd.

So fühlen und benehmen sich Teenager.

Unglaublich, dieser Kaffee den wir

mittlerweile trinken Hat sie mir etwas

hineingemixt? Es ist unglaublich.

Ich höre Netty reden und antworte, aber

nehme gleichzeitig eine viel phantastischere

Ebene war.

Auf jeden Fall ist es mindestens genauso

anregend und heiß wie der sehr gute Kaffee

der vor mir steht.

Nach einer kleinen Pause in dieser

Bäckerei, bei Eis, finde ich mich mit Netty,

wieder auf einer Parkbank ein, um weiter zu

quatschen. Es war schön am Wasser.

„Leider“ brachte mir das Eis keine

Abkühlung, „wie erhofft“.

Wir reden noch intensiver als vorher.

Dabei gleiten meine Hände diesmal

deutlich schneller unter den Rock von Anni

– wie ich Netty‘s geiles Ebenbild in meiner

Phantasie nenne.

Ich massiere ihre Scham liebevoll. Aber

auch sie hat ihre Zurückhaltung aufgegeben

und knöpft mir die Hose auf. In meinem

Slip sucht sie ein kleines Männchen,

welches unter ihren zarten Fingern schnell

ein stattlicher Mann wird. Das Ganze wird

von innigen Küssen begleitet, aber auch

leider durch Passanten immer wieder

unterbrochen.

Schamloses Gesindel, stören Liebende auf

einer Parkbank!

Während ich meine Hand unter dem Rock

gut verbergen kann, muß mein Mann immer

wieder schnell in die mittlerweile etwas

enge Jeans. So geht das nicht. Außerdem

soll man aufhören, wenn es am schönsten

ist.

Netty und ich schlendern irgendwann zu

ihrem Auto zurück. Sie muß noch fürs

Wochenende einkaufen. Wir haben ja auch

lange genug gequatscht.

Am Auto, das relativ abseits auf einem

Parkplatz steht, geben wir uns einen so

intensiven Abschiedskuß, daß die Phantasie

erneut mit mir durchgeht.

Anni und ich müssen uns doch noch mal ins

Auto setzen. Ich küsse sie wieder und dabei

gleitet meine Hand über ihre

wohlgeformten Brüste. Das begeistert sie

sehr und bald sitzt sie mit offener Bluse da,

damit ich an ihren Knospen knabbern kann.

Während ich das tue, entkleidet sie meinen

Mann komplett und beginnt, im zu zeigen,

daß auch die Franzosen den Tag des Kusses

kennen. Oh, Mann. Ist daß heiß!

Draußen.

Hier im Wagen ist es eigentlich

unerträglich.

Aber wir können irgendwie nicht

voneinander lassen. Die Fenster sind bereits

beschlagen und das Auto erregt langsam die

Aufmerksamkeit der Passanten auf dem

Parkplatz.

Glücklicherweise.

Es fehlte nicht mehr viel und sie hätte auf

meinem – nackten! – Schoß gesessen.

Netty muß nun leider nach Hause und wir

trennen uns auf dem Parkplatz.

Ich Lusche habe mich trotz der schönen

Küsse nicht getraut. Nur meine Phantasie

wurde beflügelt und ist total mit mir

durchgegangen.

Netty fährt, ich gehe noch einkaufen.

Noch nie fand ich eine Kühlabteilung im

Supermarkt so toll. Die Kälte bringt auch

meine wirren Gedanken wieder aufs

Normalmaß.

Netty, die Ärmste muß im heißen Auto

fahren, das könnte ich jetzt nicht. Jedenfalls

nicht sofort.

Sie hat mich mit den Küssen so aufgegeilt!

Was für ein wundervoller Tag mit Anni, äh

Netty, oder beiden.

So viel Spaß wie heute hatte ich jedenfalls

lange nicht mehr. Selbst wenn es nur

Kopfkino war! Anni das war geil!

Es geht mir fantastisch.

Ich hatte aber auch den Eindruck, daß Netty

die intensiven Gespräche, so wie mir, auch

viel Spaß machten. Ich hoffe, wir können

das demnächst wiederholen.

Der Tag war anders, als ich gedacht hatte,

ganz anders, aber supergeil. Im wahrsten

Sinne. Danke, Netty, Du bist eine tolle Frau

und Freundin!

Solch einen heißen, anregenden

„Kaffee“ will ich wieder!

Es folgt ein gemischter Tag.

Nach dem gestrigen Tag bin ich gespannt,

wie es heute wird.

Nun, es läßt sich besser an als ich dachte.

Schon am frühen Morgen bekomme ich

wieder eine Nachricht von Netty.

OK, sie hatte keine gute Nacht, aber der

Rest ist super süß. Es ist schon schön, wenn

Mann vermisst wird!

Den ganzen Tag geht es nun wieder hin und

her. Doppeldeutig, schlüpfrig und anrüchig

am Anfang. Am liebsten würde ich ihr

schreiben, wie gerne ich sie liebkosen

möchte. Daß ich mich in sie hinein

wünsche. Man macht mich alleine der

Gedanke wieder geil. Aber ich bin zu feige.

Das Wetter ist zum Abgewöhnen. Ich hätte

da eine so schöne Idee. Aber leider muß

Netty auf den Gendarmenmarkt.

Schade. Es wäre, glaube ich, ein großer

Spaß geworden sie zu treffen. Vielleicht

sogar die gedanklichen, süßen Spielchen

mit Anni von gestern in die Tat mit Netty

umzusetzen.

So muß ich also baden gehen. Und was

passiert, schon wieder ist Netty in der

Leitung. Wieder wird ewig gequatscht, bis

die Leitung glüht.

Abends gehen noch ein paar Mails hin und

her, ich versuche die Lage zu entspannen.

Aber mit der letzten Mail weiß ich,

eigentlich wünschen wir uns dasselbe. Das

tut mir schon ein bisschen gut. Aber

eigentlich soll sie ja nicht leiden.

Ganz alleine war es nicht so schön, sie hat

mir aber die Zeit sehr versüßt.

Nach einem weiteren Tag ohne Netty

gelingt es mir, heute einen schönen Tag zu

gestalten. Einen sehr schönen Tag.

Bereits um drei Uhr dreißig bin ich wach.

Ewig weiß ich nicht was ich machen soll,

bis ich um fünf endlich wieder den

Morgengruß an Netty schicken kann. Leider

macht dieser Text mich so geil, daß ich

nicht mehr schlafen kann. Aber sie kann

deshalb den Tag auch nicht mehr richtig

arbeiten. Mit Worten wie:

„Aber Mann kann sich vorher ja auch mit

den oft gereichten Biskuit-Teilchen

beschäftigen. In Italien sind es immer zwei.

Kleine reizvolle Hügel mit einer

Zuckersüßen Spitze. Es bereitet mir eine

unbändige Freude, gedankenversunken

diese süßen Hügel zu umstreichen. Nach

einer Weile führe ich sie zum Mund und

beginne sie zu lecken. Das kann ewig so

gehen. Bis ich mich eines besseren besinne

und anfange, mit den Lippen die Spitzen zu

genießen.

Wow macht das Spaß.

Ab und zu will auch die Zunge die Spitzen

berühren, bevor ich ganz, ganz zärtlich

anfange, daran zu knabbern.

Alleine dieser Gedanke macht mir richtig

große Lust. Auf einen schönen, heißen

Kaffee mit Dir. Ich wünsche Dir einen

fantastischen Tag. Sei allerliebst gegrüßt

und geküsst.“

habe ich sie wohl verwirrt!

Mein Plan für heute, ich besuche sie

überraschend im Büro. Glücklicherweise

frage ich vorher nach.

Es klappt nicht, sagt sie. Schade.

Aber ich schaffe es trotzdem, sie heute noch

zu treffen.

Das ist ja geil.

Ich fahre also erst mal schnell einkaufen.

Dann geht es zum Volkspark Ruhfelde.

Dort treffen wir uns auf einen leckeren

Kaffee. Und kaum sitzen wir zusammen,

geht die Phantasie wieder mit mir durch.

Ich glaube, ich sollte das Trinken aufgeben.

Sekt oder Kaffee

Ich sehe vor meinem geistigen Auge, daß es

mit dem Kaffee wieder nix wird.

Dafür habe ich etwas Sekt dabei und kaum

daß ich bei Anni im Auto sitze, geht das

Geknutschte schon wieder los.

Nach kurzer Zeit ist klar, wir gehen erst mal

auf die Rückbank, genießen den Sekt und

dann sehen wir, was kommt.

Vielmehr wer.

Küssen, Trinken und immer intimere

Berührungen führen schnell dazu, daß ich

nackt bin, während Anni nur noch die

offene Bluse trägt.

Wieder kann ich ihren schönen Nippeln

nicht entsagen. Sie streichelt mich sanft in

den Wahnsinn, um dann zärtlich mit ihren

Lippen meinem harten Mann zu

schmeicheln. Das wird also höchstens

Kaffee Französisch. Und dann spüre ich

langsam, wahrscheinlich auch mit Schuss!

Ich weiß mittlerweile warum ihr Schwager

immer Hexe zu Anni sagt. Sie kann zaubern.

Sie verwandelt mickrige Äste in große

Bäume. Ich halte es nicht mehr aus. Soll sie

sehen was sie davon hat. Ich ziehe ihren

Mund zu mir hoch. Unter dem Vorwand sie

küssen zu wollen bringe ich sie dazu, sich in

meinen Schoß zu setzen.

Ja, daß geht nicht so einfach. Mein harter

Mann hat nur auf sie gewartet und dringt

nun langsam in sie ein.

Ooooh was für ein Gefühl, als ihre Lippen

mich umschließen und ich in ihrer

Liebesspalte versinke. Und das ganze

nimmt kein Ende. Keiner will aufhören.

Eine unglaubliche Ewigkeit darf ich ihre

Weiblichkeit genießen. Ist das geil!

Irgendwann ist es vorbei, ich kann nicht

mehr. Noch ein paar zärtliche Küsse und

Streicheleinheiten, dann brechen wir

endgültig auf.

Unzählige Tassen Kaffee später, trennen

sich die Wege von Netty und mir wieder.

Nach den intensiven Gesprächen zieht jeder

seines Weges und fährt nach Hause.

War das schön und interessant! Morgen

bitte wieder!

Und heute wird’s noch besser, bestimmt!

Vormittags bringe ich Helene in die Schule.

Anschließend geht‘s nach Hause.

Ein paar Telefonate mit Freunden, ein paar

SMSsen mit Netty.

Nun habe ich eigentlich nicht mehr viel vor.

Für einen guten Whiskey ist es aber selbst

mir noch zu zeitig. Da fällt mir ein, ich

habe früher zum chillen immer Tee

getrunken. Eine ganze Kanne, über

Kopfhörer Musik gehört und die Welt

konnte mich. Das klingt doch gut!

Also schnell in die Küche und Wasser

aufgesetzt. Im Teeschrank warten ein paar

gute Sorten.

Eine halbe Stunde später gebe ich mich

dem Tee hin. Die Musik tut ihr übriges und

die Erinnerung an den Tagtraum von

gestern beflügelt mich. Ich beginne

abzugleiten.

Heiße Teestunde

Ich stelle mir vor, wie ich gegen Mittag

losfahre. Ich besorge noch Blumen.

Dann verschwinde ich nach Berlin und

kümmere mich um das Hotelzimmer, in dem

ich heute Anni treffen will. Sie weiß von

nichts, sie denkt wir treffen uns nur auf

einen Kaffee. Ein bisschen wild Knutschen

in einem Café. Maximal eine Auto –

Nummer wie gestern.

Ich checke ein und bereite alles für ihren

Besuch vor.

Der Champus wird kalt gestellt. Die

Blumen werden verteilt. Ein schöner

Rosenstrauß kommt auf den Tisch. Eine

einzelne Rose kommt auf das Bett, auf Ihr

Kopfkissen. Der Rest der Zimmer wird mit

Rosenblüten bestreut. Ich mache alles

schick. Mal sehen, ob’s gefällt. Ich denke,

so könnte man bei einer Frau ihrer Klasse

Eindruck schinden.

Dann spaziere ich durch den angrenzenden

Park zum Treffpunkt.

In einem Café lasse ich mich nieder und

warte auf Anni.

Als sie sich endlich meldet, stellen wir fest,

wir warten an unterschiedlichen Orten

aufeinander. Glücklicherweise, sind sie

nicht so weit auseinander.

Nach fünf Minuten treffen wir uns endlich.

Sie ist völlig fertig. Sie hatte eine Menge

Ärger im Büro.

Ich kümmere mich sofort um sie.

Ein paar nette Worte, eine kleine Massage

(von Seele und Nacken, später von Zunge

und Po) und ihre Stimmung hebt sich.

Obwohl ich alleine bin, hebt sich bei dieser

Vorstellung auch meine Stimmung sichtbar!

Als wir im Hotel sind, geht es sofort wieder

los. Im Flur umarmen wir uns innigst.

Meine Hände tasten sie sofort ungeniert ab.

Die Hand verschwindet schnell in ihrem

Schritt und wir küssen und küssen uns.

Dann entdeckt sie die Blumen und ist hin

und weg.

Das kennt sie nur aus Erzählungen.

Betrunken von diesem Anblick läßt sich

Anni den Champus schmecken und von mir

ausziehen. Ganz langsam.

Erst das Kleid öffnen. Mit viel Gefühl

umspiele ich ihre schönen Brüste, bis der

BH fällt. Was hat sie für einen geilen String

an! Leider muß auch er fallen, ist er doch

meiner Zunge im Weg, die ihre Lustspalte

erforschen will.

Sie läßt sich aufs Bett fallen und spreizt

langsam die Beine. Ich liebkose ihr

Kätzchen gefühlvoll mit Zunge und Fingern.

Dann beginnt sie, mich freizulegen. Und im

Nu nimmt sie meinen Mann zwischen ihre

Lippen und streichelt ihn sanft mit der

Zunge und den zarten Fingern. Ballspielen

beherrscht sie perfekt!

Ihre Hände sind überall und bald bin ich

über ihr, um kraftvoll in sie einzudringen

und sie zu benutzen, wie nur ein Mann eine

Frau zu benutzen vermag. Sie bebt bald

unter mir und nimmt jeden Stoß mit einem

freudigen Wimmern mit. Das könnte ewig so

gehen, aber irgendwann verlassen auch

mich die Kräfte und ich sinke erschöpft

neben ihr in die Kissen.

Sie ergreift sofort die Chance, mich wieder

zärtlich streicheln zu können. Ich genieße

die Pause, während wir in ein gemütliches

Gespräch abgleiten. Nach kurzer Zeit

beginnen wir jedoch wieder uns den

liebesbedürftigen Körperteilen zu widmen.

Sie kniet sich über mich, so daß ich mit der

Zunge in ihre Lustspalte eindringen kann,

während sie meinen Zauberstab groß

werden läßt. Lange halte ich ihre

Forderung, die sie mit den Lippen so

vehement vorbringt, nicht stand und fühle

mich ganz langsam in sie ein.

Ganz langsam. Immer tiefer und immer

wieder zustoßend. Ooooh sie genießt.

Genau wie ich. Was für eine großartige

Frau. Wie sie mich umschlingt, mit ihrer

feuchten, warmen, engen Liebesspalte.

Unglaublich. Warum habe ich so lange

gewartet?

Dieses Gefühl habe ich so lange nicht

erlebt und genossen.

Anni, was ist das geil mit Dir.

Danke, daß ich das erleben darf!

Viel zu schnell geht die Zeit vorbei. Viel zu

schnell ist der Tee alle und die leere Tasse

zeigt an, daß ich mich sinnvolleren Sachen

widmen sollte, als mich mit schwülstigen

Phantasien aufzugeilen. Ok.

Ich öffne den Laptop und suche mir eine

Seite im Netz, die mir hilft, die starke

Anspannung zu lösen. Jetzt zwischen

Netty‘s Schenkel zu gleiten wäre mit

Sicherheit viel angenehmer als von meiner

Hand versorgt zu werden. Betrachten wir es

als erste Hilfe.

Vielleicht schaffe ich es irgendwann, Netty

so zu betören, daß sie sich mir hingibt.

Nicht immer nur Quatschen. Und selbst

dafür muß sie ausbrechen. Nur um mir ihr

Herz auszuschütten. Das ist doch Scheiße!

Trotzdem freue ich mich, daß ich sie habe,

Denn so heiß ist der Kaffee bei Netty zu

Hause auch schon lange nicht mehr, aber

trotzdem, sie ist verheiratet.

Unten in der Küche erwarten mich

mittlerweile Hermine, meine Ex, und Mel,

eine gemeinsame Freundin. Das ist wie eine

kalte Dusche. Also eigentlich ist Mel ganz

nett, aber nicht mein Typ.

Aber dann Hermine!

Wäre ich nach der Phantasie erregt in die

Küche gegangen, wäre schlagartig Schluss

mit der Geilheit gewesen. Hermine törnt

mich inzwischen echt ab.

War schon gut, daß ich mir im

Herrenzimmer noch einen runtergeholt

habe. So ist Mann besser entspannt.

Obwohl. Mel hat was merkt. Sie fragt

gleich, ob ich was erzählen möchte. Da ich

darüber hinweg gehe, hat sich das Thema

aber gleich wieder erledigt. Schwein

gehabt. Ich habe keinen Bock einer

„Fremden“ meine Masturbationsphantasien

mitzuteilen.

Da zimmere ich lieber schnell einen

Tomatensalat mit viel Knoblauch. Vielleicht

lenkt der starke Geruch Mel‘s weibliche

Neugier ab.

Wir essen ihn gemeinsam und quatschen

belangloses Zeug, dann ist der Tag auch