Weißbuch Alterstraumatologie -  - E-Book

Weißbuch Alterstraumatologie E-Book

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Beschreibung

Die Zahl der alterstraumatologischen Verletzungen nimmt in Deutschland durch den demografischen Wandel dramatisch zu. Um dieser Herausforderung zu begegnen und die Versorgung zu verbessern, entstehen zunehmend Alterstraumatologische Zentren, in denen ältere Frakturpatienten gemeinsam durch Unfallchirurgen und Geriater behandelt werden. Ziel des orthogeriatrischen Co-Managements ist es, die körperliche Funktionalität der Patienten nach Fraktur zu verbessern und deren Mortalität und Zahl an Heimeinweisungen zu senken. Das Weißbuch führt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung von älteren Frakturpatienten auf und enthält von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie konsentierte nationale Behandlungsempfehlungen.

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Seitenzahl: 107

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Die Herausgeber

Professor Dr. Ulrich Christoph Liener

Jahrgang 1965. Studium der Humanmedizin an den Universitäten Gießen und Ulm, 1994–2000 Facharztausbildung für Chirurgie, 2000 Facharzt für Chirurgie, 2003 Unfallchirurgie, 2006 Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Seit 7/2009 Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Marienhospital Stuttgart sowie Leiter des Alterstraumazentrums am Marienhospital Stuttgart.

Seit 2014 Leiter der Arbeitsgemeinschaft Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Prof. Dr. Clemens Becker

Jahrgang 1955. Studium der Humanmedizin und Kulturanthropologie in Frankfurt und Gießen. Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Geriatrie.

Seit 2003 Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart. Gemeinsame Leitung des Zentrums für Alterstraumatologie.

Prof. Dr. Kilian Rapp

Jahrgang 1963. Studium der Humanmedizin in Tübingen und Berlin. Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Geriatrie. Aufbaustudiengang ›Public Health‹ in Ulm. Wissenschaftliche Ausbildung am Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm.

Seit 2010 Oberarzt und stellvertretender Forschungsleiter in der Abteilung für Geriatrie und Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart.

Ulrich Christoph Liener, Clemens Becker, Kilian Rapp (Hrsg.)

Weißbuch Alterstraumatologie

Verlag W. Kohlhammer

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Pharmakologische Daten, d. h. u. a. Angaben von Medikamenten, ihren Dosierungen und Applikationen, verändern sich fortlaufend durch klinische Erfahrung, pharmakologische Forschung und Änderung von Produktionsverfahren. Verlag und Autoren haben große Sorgfalt darauf gelegt, dass alle in diesem Buch gemachten Angaben dem derzeitigen Wissensstand entsprechen. Da jedoch die Medizin als Wissenschaft ständig im Fluss ist, da menschliche Irrtümer und Druckfehler nie völlig auszuschließen sind, können Verlag und Autoren hierfür jedoch keine Gewähr und Haftung übernehmen. Jeder Benutzer ist daher dringend angehalten, die gemachten Angaben, insbesondere in Hinsicht auf Arzneimittelnamen, enthaltene Wirkstoffe, spezifische Anwendungsbereiche und Dosierungen anhand des Medikamentenbeipackzettels und der entsprechenden Fachinformationen zu überprüfen und in eigener Verantwortung im Bereich der Patientenversorgung zu handeln. Aufgrund der Auswahl häufig angewendeter Arzneimittel besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen und sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.

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1. Auflage 2018

Alle Rechte vorbehalten

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-034360-3

E-Book-Formate:

pdf:      ISBN 978-3-17-034361-0

epub:   ISBN 978-3-17-034362-7

mobi:   ISBN 978-3-17-034363-4

 

Geleitwort

 

 

Der demografische Wandel wird die Entwicklungen im Gesundheitssystem in den kommenden Jahren wesentlich mitbestimmen. Bereits heute sind durch ein Trauma bedingte Frakturen sowie Insuffizienzfrakturen durch Osteoporose von großer Bedeutung für die medizinische Versorgung des älteren Patienten. Sie sind dabei häufig Folge eines zuvor nicht erkannten körperlichen und geistigen Abbaus, welcher sich im Kontext einer Fraktur weiter beschleunigen kann. Ein solcher für den Patienten negativer Verlauf ist jedoch keinesfalls schicksalhaft.

Neben der individualisierten Indikationsstellung zur Frakturversorgung sind die Begleiterkrankungen und die Funktionalität unserer älteren Patienten entscheidend für den Behandlungsverlauf und den längerfristigen Behandlungserfolg. Wissenschaftliche Leitlinien sind prinzipiell hilfreich. Gerade im höheren Lebensalter gilt es jedoch, der spezifischen Situation des Patienten in besonderem Maße gerecht zu werden. Dieses gelingt zuverlässig mit Hilfe des geriatrischen Assessments. Das individuelle Behandlungsziel muss basierend auf den Erfordernissen und den Wünschen des älteren Patienten entwickelt werden. Hier spielen auch psychosoziale Bedingungen sowie das Lebensumfeld der Patienten eine große Rolle. Die Wiederherstellung des »Status ante« ist das bevorzugte Ziel, welches jedoch gemäß den individuellen Ressourcen oftmals modifiziert werden muss. Die Rückkehr in das häusliche und soziale Umfeld ist jedoch immer das gemeinsame Streben des Patienten und aller an seiner Genesung beteiligten Professionen.

In diesen komplexen Szenarien ist eine interdisziplinäre und interprofessionelle Kooperation unverzichtbar. Diese basiert auf der wertschätzenden Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Geriatern sowie aller beteiligten Berufsgruppen. Die Gruppe der älteren Patienten benötigt eine engmaschige ärztliche Betreuung, welche sowohl von unfallchirurgischer Seite als auch durch die Geriatrie geleistet werden muss. Dabei gilt es immer, der individuellen Situation gerecht zu werden. Die enge Kooperation zwischen Unfallchirurgie und Geriatrie hat sich in der Praxis in jeder Hinsicht bewährt. Gemeinsame Assessments sowie die darauf beruhenden Behandlungspläne sind entscheidend für den günstigen peri- und postoperativen Verlauf. Die Empfehlungen über die einzuleitende Rehabilitation – sei es als geriatrische Frührehabilitation bzw. als »klassische« geriatrische oder orthopädische Rehabilitation – werden gemeinsam abgestimmt.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sind sich der vielfältigen Herausforderungen in der Versorgung des älteren Patienten seit Jahren bewusst und nehmen diese gerne an. Deren Bewältigung dient unter anderem die Entwicklung spezifischer Programme sowie die Einrichtung gemeinsamer, zertifizierter Zentren für Alterstraumatologie. Diese erfolgreiche kollegiale Zusammenarbeit findet ihren Niederschlag in dem vorliegenden, gemeinsamen Weißbuch Alterstraumatologie, das den aktuellen Stand der Alterstraumatologie in Deutschland darstellt und notwendige Aktionsräume aufzeigt.

Gemeinsam erreichen wir mehr – für unsere Patienten!

Prof. Dr. Dr. Reinhard Hoffmann

Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (2014–2017)

Prof. Dr. Jürgen Bauer

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie

 

Einführung

 

 

Die Zahl der typischen alterstraumatologischen Verletzungen wie Hüft- oder Oberarmfrakturen nimmt in Deutschland weiter zu. Damit wird die Sicherstellung einer guten akutmedizinischen Versorgung älterer Patienten nach sturz- oder osteoporosebedingten Frakturen immer wichtiger. In einer 2014 vom Robert Koch-Institut vorgelegten Untersuchung zeigte sich, dass sturzbedingte Verletzungen neben Herzerkrankungen, Krebs, Demenz und Schlaganfall zu den fünf wichtigsten Ursachen für einen Verlust an qualitätsadjustierten Lebensjahren gehören (Plass et al. 2014). Daten aus benachbarten europäischen Ländern zeigen, dass bei Patienten, die durch Unfallchirurgen und Geriater in alterstraumatologischen Abteilungen gemeinsam behandelt werden, die 30-Tage- und Ein-Jahres-Mortalität um mehr als 25% gesenkt werden konnte (Hawley et al. 2016). Zudem konnte eindrucksvoll gezeigt werden, dass die frühe Einbeziehung geriatrischer Behandlungsprinzipien zu besseren funktionellen Ergebnissen führte (Prestmo et al. 2015). Hunderte Heimeinweisungen wären vermeidbar und häusliche Pflegebedürftigkeit reduzierbar, wenn eine hochwertige, evidenzbasierte Akutbehandlung und Rehabilitation von älteren Patienten nach altersassoziierten Frakturen in erfahrenen, qualifizierten Abteilungen durchgeführt würde. Die hierfür nötigen Strukturen und Prozesse sind in Deutschland bisher nur teilweise vorhanden und sollten in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden.

Alterstraumatologische Frakturen haben schon jetzt eine sehr hohe ökonomische Relevanz; die Kosten betragen mehrere Milliarden Euro. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten, die durch Frakturen verursacht werden, in den nächsten Jahren stark ansteigen werden. Die Prognosemodelle für alle Fallgruppen weisen darauf hin, dass systematische und systemische Präventionsmaßnahmen erforderlich sein werden, damit die Mengenentwicklung beherrschbar und steuerbar bleibt.

Die gegenwärtige Situation erinnert an die Diskussion bei der Einführung der Stroke Units vor mehr als zehn Jahren. Es ist unstrittig, dass im Bereich der Schlaganfallbehandlung eine gut koordinierte interdisziplinäre Behandlung, eingebettet in ein dichtes Versorgungsnetz, die Prävention, Therapie und Rehabilitation verbessert hat. Dieser Weg muss auch im Bereich der Alterstraumatologie beschritten werden. Dabei sollte auf die Stärken des deutschen Gesundheitswesens, wie deren Innovationsfähigkeit, aufgebaut werden. Die Erfahrungen anderer europäischer Länder in der Alterstraumatologie im Bereich der Auditierung und Prozessevaluation sollten auf deutsche Verhältnisse angepasst und konsequent implementiert werden.

In Deutschland werden derzeit mehr als 400.000 alterstraumatologische Frakturen pro Jahr stationär behandelt. Prototyp ist hierbei die Fraktur des coxalen Femurs (umgangssprachlich oft, aber nicht korrekt, »Oberschenkelhalsbruch« genannt). Das Durchschnittsalter dieser Patienten liegt mittlerweile bei über 82 Jahren.

Die strukturelle Organisation und die hiermit verbundenen Prozesse vieler deutscher Krankenhäuser sind derzeit noch nicht optimal auf die alterstraumatologischen Herausforderungen vorbereitet. Die Gesundheitspolitik und die Leistungsträger legen zu Recht großen Wert auf die Qualität der Versorgung. Die präoperative, intraoperative und postoperative Versorgung der überwiegend hochaltrigen Patienten setzt eine koordinierte Behandlung von Unfallchirurgie, Anästhesie, Geriatrie und Nachbardisziplinen wie der Pflege und der Therapieberufe voraus. Derzeit erfüllen weniger als 100 Zentren in Deutschland die Voraussetzungen einer zertifizierten Alterstraumatologie. In den kommenden fünf Jahren ist davon auszugehen, dass sich viele Abteilungen auf den Weg machen werden, diese Voraussetzungen zu erfüllen. Das Weißbuch setzt sich zum Ziel, die Strukturen und Prozesse zu beschreiben, die hierfür nötig sind. Der Bewertungsmaßstab hierfür sind klinische Studien mit hoher Qualität. Die dazu nötigen Formen der Zusammenarbeit sind in Deutschland noch nicht gelebte Praxis.

Es geht darum, bis 2020 interdisziplinäre und interprofessionelle Einheiten zu schaffen, die die Stärken aller Teammitglieder gegenseitig anerkennen und fördern. Dies betrifft ärztliche und nichtärztliche Gesundheitsfachberufe. Neben den Pflegeberufen sind hier die therapeutischen Berufsgruppen an erster Stelle zu nennen. Bei der Diskussion ist zu bedenken, dass die gegenwärtige Bewertung durch die DRG-Systematik diese Prozesse nur teilweise im Rahmen der frührehabilitativen Komplexbehandlung abbildet. So werden weniger als 50% der Patienten eines alterstraumatologischen Zentrums über das Merkmal einer frührehabilitativen Komplexbehandlung korrekt erfasst. Dabei reicht das alterstraumatologische Spektrum vom ambulant behandelten Patienten mit Radiusfraktur bis hin zum multimorbiden, in einem Pflegeheim lebenden Patienten mit Hüftfraktur.

Vor diesem Hintergrund enthält das Weißbuch eine kurze Zusammenfassung der unfallchirurgischen Therapie häufiger Frakturtypen. Der Stand der Wissenschaft wird in einer auch für Nichtmediziner verständlichen Sprache zusammengefasst. Im Bereich der unfallchirurgischen Therapie zeigt sich die Stärke einer innovativen Medizintechnik. Durch neue operative Verfahren und Implantate können relevante Fortschritte erreicht werden.

Ergänzend hierzu wird das perioperative Management durch die Anästhesie und Geriatrie vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses zusammengefasst. Internationale Studien zeigen, dass die perioperative Mortalität gesenkt werden kann, wenn eine optimal koordinierte Therapie stattfindet. Viele, aber nicht alle, Komplikationen wie Pneumonie, tiefe Beinvenenthrombose, Blutungskomplikationen, Delir, Dekubitus und Infekte der Harnwege sind vermeidbar.

Die postoperative Trainingstherapie und Rehabilitation ist von herausragender Bedeutung, wenn das gesellschaftlich akzeptierte Ziel der Vermeidung und Minimierung von Pflegebedürftigkeit erreicht werden soll. Die meisten Frakturen führen über eine Phase der relativen oder absoluten Immobilität zu muskulären, koordinativen und kognitiven Defiziten. Die auch in Deutschland durchgeführten Meilensteinstudien zeigen, dass das rehabilitative Potential der meisten Patienten nicht ausreichend genutzt wird.

Bei praktisch allen alterstraumatologischen Patienten wird die Behandlung nicht mit der Entlassung aus dem Akutbereich oder der stationären Rehabilitation abgeschlossen sein. Die ambulante Behandlung weist unverändert erhebliche Defizite auf. Dies betrifft die konsequente Behandlung der Osteoporose zur Sekundärprävention ebenso wie eine konsequente ambulante Sturzprävention. Bei der Verbesserung der Schnittstellen steht Deutschland noch am Anfang.

Clemens Becker, Kilian Rapp und Ulrich Christoph Liener

Literatur

 

Hawley S, Javaid MK, Prieto-Alhambra D, Lippett J, Sheard S, Arden NK, Cooper C, Judge A; REFReSH study group. Clinical effectiveness of orthogeriatric and fracture liaison service models of care for hip fracture patients: population-based longitudinal study. Age Ageing. 2016 Mar;45(2):236-42.

Plass D, Vos T, Hornberg C, Scheidt-Nave C, Zeeb H, Krämer A: Trends in disease burden in Germany – results, implications and limitations of the Global Burden of Disease Study. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 629–38.

Prestmo A, Hagen G, Sletvold O, Helbostad JL, Thingstad P, Taraldsen K, Lydersen S, Halsteinli V, Saltnes T, Lamb SE, Johnsen LG, Saltvedt I. Comprehensive geriatric care for patients with hip fractures: a prospective, randomised, controlled trial. Lancet. 2015 Apr 25;385(9978):1623-33.

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Geleitwort

Einführung

Teil I – Zur Einführung

1 Epidemiologie und Kosten osteoporotischer Frakturen in Deutschland

2 Herausforderungen in der Betreuung hochaltriger Menschen nach einem Trauma

Teil II – Prä- und perioperative Phase

1 Präoperative Diagnostik

2 Zeitpunkt der Operation von proximalen Femurfrakturen

3 Anästhesiologische Verfahren und Schmerztherapie

4 Antikoagulation bei alterstraumatologischen Patienten

5 Delir und Demenz

Teil III – Frakturversorgung

1 Implantatfixierung und Endoprothetik im osteoporotischen Knochen

2 Proximale Femurfrakturen

3 Frakturen der Wirbelsäule

4 Distale Radiusfrakturen

5 Proximale Humerusfrakturen

6 Polytrauma inklusive Schädelhirntrauma (SHT)

Teil IV – Orthogeriatrie

1 Modelle orthogeriatrischer Versorgung

Teil V – Postoperative Phase

1 Diagnostik und Therapie der Osteoporose nach Fraktur

2 Rehabilitation und Training

3 Ernährung

4 Sturzangst und Depression

5 Sturzprävention

Anhang

Nützliche Links zum Thema Alterstraumatologie und Ausblick

Herausgeber- und Autorenverzeichnis

Stichwortverzeichnis

 

 

 

Teil I   Zur Einführung

 

1   Epidemiologie und Kosten osteoporotischer Frakturen in Deutschland

2   Herausforderungen in der Betreuung hochaltriger Menschen nach einem Trauma

1          Epidemiologie und Kosten osteoporotischer Frakturen in Deutschland