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Ein lustiges Weihnachtsabenteuer für Kinder ab 9 Jahren Die turbulente Weihnachtsgeschichte der Bestsellerautorin Sarah Welk ist das ideale Geschenk für Jungen und Mädchen ab der 3. Klasse und eignet sich wunderbar zum Vorlesen für die kleinen Geschwister. Weihnachten mit dem coolsten Opa der Welt Hurra, Weihnachten und die Winterferien stehen vor der Tür! Dummerweise sitzen Jonas' Eltern am Flughafen fest und können nicht rechtzeitig an Heiligabend zu Hause sein. Aber zum Glück gibt es ja Opa Franz! Der springt ein und hilft Jonas und seiner Schwester Marie, alles für das Fest vorzubereiten. Doch Opa Franz hält nicht viel von durchgeplanten Feiertagen. Er findet, man soll die Dinge spontan angehen: Wie wäre es, wenn die Gans einfach mitfeiert? Kann man sich den Christbaum vielleicht auch im Stadtpark besorgen? Und wäre es nicht schön, am Weihnachtsabend noch ein paar Überraschungsgäste einzuladen ...? Eins ist sicher: An dieses Weihnachtsfest werden sich Jonas und Marie noch lange erinnern! - Lesespaß für Jung und Alt: Eine Weihnachtsgeschichte der anderen Art - Sorgt für strahlende Augen: Ideal als Nikolausgeschenk oder Weihnachtsgeschenk - Das macht der ganzen Familie Spaß: Mit lustigen Bildern von Alexander von Knorre - Perfekt für Grundschüler: Kurze Kapitel und leicht lesbare Schrift für schnelleren Leseerfolg - Extra-Motivation: Zu diesem Buch gibt es ein Quiz bei Antolin Über das Buch: Mit ihrem Kinderbuch "Sommer mit Opa" hat die Autorin Sarah Welk die Herzen der Kinder und Eltern erobert. "Weihnachten mit Opa" ist ein humorvolles und warmherziges Weihnachtsbuch über Familie, Freunde und die Kunst, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2020
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Vollständige eBook-Ausgabe der Hardcoverausgabe
© 2020 arsEdition GmbH, Friedrichstraße 9, D-80801 München
Alle Rechte vorbehalten
Text: Sarah Welk
Cover und Innenillustrationen: Alexander von Knorre
Lektorat: Ulrike Hübner
Dieses Werk wurde vermittelt durch die Autoren- und Projektagentur Gerd F. Rumler, München
ISBN Print 978-3-8458-3588-4
ISBN eBook 978-3-8458-4034-5
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Cover
Titel
Impressum
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Die Autorin
Der Illustrator
Ich ziehe am Busgriff und kriege zu viel.
»Opa«, rufe ich über den Hof. »Die Tür klemmt schon wieder!«
Aber Opa antwortet nicht. Und ich kann ihn nirgends sehen, und das ist schlecht, denn wenn wir nicht in einer Minute losfahren, kommen wir zu spät zum Bahnhof.
»Opa!«, schreie ich. »Jetzt komm endlich!!«
Ich ruckle am Griff, doch der rührt sich nicht, und zwar keinen Millimeter.
»Lass mich mal«, sagt Marie. Marie ist meine kleine Schwester und leider kann sie gar nichts. Das Problem ist aber, dass sie denkt, dass sie alles kann, und deshalb drängelt sie sich jetzt an mir vorbei und grapscht nach dem Metall. Und dann reißt sie am Griff, als wäre sie nicht ganz normal.
»Ey«, rufe ich. »Bist du verrückt? Das kann kaputtgehen!«
Opas Bus ist nämlich uralt und ganz schön rostig und deshalb ziemlich empfindlich. Also jetzt nicht so empfindlich wie das Auto von Papa, das darf man noch nicht mal berühren, weil sonst Fingerabdrücke auf den Lack kommen, und Papa will, dass immer alles picobello ist. Opas Bus ist eher so schrottig-empfindlich.
Vielleicht könnten wir die Tür mit einem Schraubenzieher aufkriegen, aber der liegt leider auf dem Armaturenbrett hinter der Scheibe, und das ist schlecht. Daneben sehe ich auch noch eine leere Kekspackung, Opas Wackel-Elvis, eine Bürste mit langen grauen Haaren drin und ziemlich viele Tabakkrümel, aber die Sachen kann man alle sowieso nicht brauchen, um eine Autotür zu reparieren.
»Ich. Bin. Ein. King. Ich. Krieg. Das. Auf«, schnauft Marie und reißt am Griff und hopst dazu im Takt.
»Nee, ist klar«, antworte ich. »Eher King Kong, würde ich sagen.«
King Kong ist so ein richtig hässlicher Monsteraffe aus einem Film. Moritz und ich haben den mal heimlich geguckt, als ich bei ihm übernachtet habe. Eigentlich ist der erst ab zwölf. Aber das bin ich ja fast, und deshalb war der für mich auch nicht sehr gruselig.
Also nicht zu gruselig, meine ich. Ich bin nachts nur einmal kurz aufgewacht und dachte, dass im Regal vielleicht ein Riesenaffe sitzt und mich anstarrt. Aber dann waren das zum Glück nur Lego-Kisten, und das ist ja eigentlich auch klar, denn in echt gibt es gar keine Monsteraffen, die Frauen entführen. Obwohl, irgendwie auch ein bisschen schade. King Kong könnte sonst gerne mal vorbeikommen und Marie für ein paar Wochen ausleihen. Dann würden die beiden schön zusammen im Wald leben und ich hätte endlich meine Ruhe.
»Ich! Bin! King! Kong! King! Kong!«, brüllt Marie jetzt und reißt so fest am Griff, dass ihr ganzer Arm schlackert.
»Marie!«, rufe ich. »Pass auf! Das geht ka…«
Gerade als ich »… putt!« schreien will, kracht es so laut, dass mir fast die Ohren wegfliegen, und Marie schleudert nach hinten.
Sie knallt gegen meine Brust und ich klammere mich an ihrem Arm fest, und das ist leider nicht die beste Idee, denn jetzt rumsen wir beide hin und liegen wie so bekloppte Maikäfer auf dem Boden.
Also mein Rücken liegt auf dem Boden oder besser gesagt auf einer gefrorenen Pfütze und Maries Rücken liegt auf meinem Bauch, und über ihrer Schulter sehe ich nichts, nur ihren Wollhandschuh, und der reckt sich hoch in den blauen Himmel und umklammert dabei immer noch den rostigen Türgriff. Leider.
»Na toll«, zische ich. »Super gemacht.«
»Upsi«, murmelt Marie. Sie setzt sich auf und dreht den Griff hin und her. »Das kann man ganz leicht wieder reparieren.«
»Ja klar«, antworte ich. »Vielleicht mit Kleberknete, oder wie?«
Kleberknete haben wir zu Nikolaus gekriegt.
»Damit könnt ihr ganz toll Bilder an euren Zimmerwänden anbringen, und das hinterlässt keine Spuren«, hat Mama gesagt und gestrahlt.
Und seitdem macht Marie ALLES mit Kleberknete fest. Sie hat damit sogar innen in Mamas Koffer ein Überraschungsbild geklebt, das sie erst auf Mallorca finden sollte. Da sind die nämlich gerade, also Mama und Papa, meine ich.
»Nee«, murmelt Marie und starrt auf den Griff. »Ich glaub, das hält nicht.«
Wie doof ist das denn! Ich schlage mir mit der Hand an die Stirn und da sehe ich Opa. Er pfeift und zieht die Haustür hinter sich zu und dann streicht er sich ein paar graue Strähnen hinter das rechte Ohr und klemmt die Haare mit einer selbst gedrehten Zigarette fest.
