Verlag: cbj Kategorie: Für Kinder und Jugendliche Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

Weihnachten steht vor der Tür E-Book

Monika Feth  

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E-Book-Beschreibung Weihnachten steht vor der Tür - Monika Feth

Ein Kater wartet auf Weihnachten – zum Schnurren schön!Weihnachten steht vor der Tür … und das ist wunderbar, denn der Hauskater liebt Besuch! Doch wo bleibt er nur, dieser Weihnachten?, fragt er sich neugierig. Immerhin betreibt die Familie einen Riesenaufwand für diesen geheimnisvollen Besucher, den alle, außer dem Kater, zu kennen scheinen. Es wird gebastelt, eingekauft und Nahrung gehortet – in Form von Keksen – alles für Weihnachten! Der Kater traut sich kaum noch zu schlafen, denn Tag und Nacht lauert er Weihnachten auf. Ob er ihn wohl jemals kennenlernen wird?

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E-Book-Leseprobe Weihnachten steht vor der Tür - Monika Feth

Inhaltsverzeichnis

2. Dezember3. Dezember4. Dezember5. Dezember6. Dezember10. Dezember12. Dezember14. Dezember16. Dezember17. Dezember20. Dezember23. Dezember24. DezemberÜber den AutorCopyright

Ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos.

In Anlehnung an Loriot

Für die wunderbaren Katzen, die mein Leben bereichert haben – ganz besonders Sir Henry und Molly.

Monika Feth

2. Dezember

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Ich lag auf meinem Platz auf der Fensterbank. Es war ekliges, schmieriges Nassepfotenwetter. Wässriger Schnee fiel aus dem grauen Himmel und drückte den Rauch aus den Schornsteinen nieder. Nur noch ein paar Grashalme guckten aus dem Matsch hervor. Die Körner, die Ellen am Morgen ausgestreut hatte, waren längst zugedeckt.

Ich beobachtete das zänkische Vogelvolk, das sich kalte Füße und Schnäbel holte, und freute mich diebisch darüber. Es fällt mir schwer, das zuzugeben, aber Ellen vergöttert Vögel.

Meine Ellen! Vögel!

Man darf ihr das nicht übel nehmen. Man muss Nachsicht üben. Sie ist erst neun und kennt den wahren Charakter dieser Fiederlinge noch nicht.

Ganz anders als der Mann, ihr Vater. Als Ellen sich zum Geburtstag einen Wellensittich wünschte, hat er es rundweg abgelehnt. Das nenne ich Weisheit.

Ein wild schnatternder, zeternder, flügelschlagender Wellensittich in unserem Haus? Igitt!

Ich sah diesen Schreihälsen also zu, wie sie sich um den einen oder anderen Sonnenblumenkern balgten, und schnurrte so vor mich hin.

Da sagte der Mann plötzlich: »Weihnachten steht vor der Tür.«

Es gibt zwei Dinge, die ich über alles liebe: Sardinen in Öl und Besuch. Rasch sprang ich von der Fensterbank und flitzte zur Haustür. Damit mir keines der Kinder zuvorkommen konnte. Die mögen zwar keine Sardinen, aber Besuch lieben sie auch. Und vor allem Fränzchen ist unheimlich schnell.

Weihnachten, über den sie seit Tagen unentwegt redeten – endlich sollte ich ihn kennenlernen!

Etwas war komisch, dass ich nämlich die Klingel überhaupt nicht gehört hatte. Besucher läuten, wenn sie ins Haus wollen. Und wenn die Klingel kaputt ist, klopfen sie an. Nichts davon. Kein Läuten, kein Klopfen. Und es machte auch niemand Anstalten, die Tür zu öffnen. Sogar Fränzchen blieb sitzen.