Weltretter Grundwissen - Nils Horn - kostenlos E-Book

Weltretter Grundwissen E-Book

Nils Horn

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Beschreibung

Was können wir tun, um eine bessere Welt zu erschaffen? Es gibt Lösungen. Ich habe sie aus dem Internet zusammengetragen. Der Weg besteht darin inneres und äußeres Glück zu verbinden. Das Wissen für eine glückliche Welt ist da. Wir müssen es nur umsetzen. Beginnen wir dort, wo wir persönlich handeln können. Die Wahrheit ist, dass eine bessere Welt möglich ist. Alle Menschen könnten in Glück, Liebe und Frieden miteinander leben. Die Welt könnte ein Paradies sein. Dazu müssen nur die Erkenntnisse der Wissenschaft umgesetzt werden. Es gibt eine Glücksforschung, die uns Anhaltspunkte für eine glückliche Welt liefert. Wissenschaftliche Zitatesammlung mit Beiträgen von mir. Ich hafte nicht für fremde Links.

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Nils Horn

Weltretter Grundwissen

Globalisierung, Welthunger, Klimakatastrophe, Reichtumsverteilung, Weltfrieden, neue Weltordnung

Möge es eine glückliche Welt geben. Mögen alle Weltretter konstruktiv zusammenarbeiten und eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks aufbauen. BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Inhalt

Berühmte Weltretter

Für eine bessere Politik

G20-Gipfel in Hamburg 2017

Globalisierung

China als neue Weltmacht

Politische Krise in Österreich

Der Fluch des Oligarchentums

Die Reichen werden immer reicher

Eine psychisch kranke Welt

Die Glücksforschung

Den Hunger auf der Welt überwinden

Rettet Afrika Armut in Indien

Den Krieg abschaffen

Die Klimakatastophe verhindern

Weltparlament der Religionen

Der Weg der Liebe

Alternativer Nobelpreis

Eine neue soziale Weltordnung

Die Umweltschützerin Vandana Shiva

Tara Stella Deetjen hilft Menschen in den Slums

Deutschland und die Welt

Weltretter und Frustration

WeltretterprojekteGewaltlos für Frieden, Glück und Liebe auf der Welt

Berühmte Weltretter

 

Gandhi

 

Mahatma Gandhi (* 2. Oktober 1869; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, Delhi) war ein indischer Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revolutionär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich Gandhi in Südafrika gegen die Rassentrennung und für die Gleichberechtigung der Inder ein. Danach entwickelte er sich ab Ende der 1910er Jahre in Indien zum politischen und geistigen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Gandhi forderte die Menschenrechte für Unberührbare und Frauen, er trat für die Versöhnung zwischen Hindus und Muslimen ein, kämpfte gegen die koloniale Ausbeutung und für ein neues, autarkes, von der bäuerlichen Lebensweise geprägtes Wirtschaftssystem. Die Unabhängigkeitsbewegung führte mit gewaltfreiem Widerstand, zivilem Ungehorsam und Hungerstreiks schließlich das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbei (1947), verbunden mit der Teilung Indiens. Ein halbes Jahr danach fiel Gandhi einem Attentat zum Opfer. (Wikipedia)

 

70. Todestag von Mahatma Gandhi https://www.ndr.de/info/sendungen/echo_der_welt/Was-von-Gandhi-in-Indien-geblieben-ist,gandhi122.html Mahatma Gandhi ist eine der Ikonen für Frieden und Freiheit, die die Welt nicht vergisst. Vor 70 Jahren, am 30. Januar 1948, wurde Gandhi von einen hinduistischen Fanatiker erschossen. Mahatma Gandhi träumte nicht nur vom friedlichen Zusammenleben der Religionen, sondern auch von einem Indien, in dem die kleinen Bauern durch fairen Handel genug Geld hätten verdienen können, um zu überleben. Inzwischen gibt es in Indien genau 100 Milliardäre und bis zu 200.000 Millionäre. Und trotzdem sterben immer noch Zigtausende Menschen an Mangelernährung. Die Dörfer, die Gandhi und seiner Urenkelin Neelam so wichtig sind, bluten aus. Ihre Bewohner, die ihr Glück als Tagelöhner in den Städten versuchen, werden dort in der Regel ausgebeutet. http://www.deutschlandfunk.de/70-jahre-nach-seinem-tod-gandhis-gott.886.de.html?dram:article_id=409301

 In Südafrika wurde Gandhi bewusst, dass er die Gesellschaft nur verändern konnte, wenn er einen authentischen Lebensstil fand, der Gott angemessenen Raum gab. 1906 gelobte er den Verzicht auf weltlichen Besitz und Selbstdisziplin in Form von sexueller Enthaltsamkeit. "Gott muss sich in jedem noch so kleinen Vollzug unseres Lebens ausdrücken. Das kann nur geschehen, wenn wir ihn umfassend wahrnehmen, realer als unsere fünf Sinne das zu tun vermögen. Eine solche Gotteserfahrung lässt sich durch nichts anderes beweisen als durch die Verwandlung, die ein Menschen in seinem Charakter erlebt, der Gottes Gegenwart wirklich gespürt hat. Solche Zeugnisse findet man hinreichend unter den Weisen und Propheten aller Länder und Glaubensrichtungen." 1907 begann Gandhi in Südafrika den Protest der Inder und Schwarzafrikaner gegen die britische Kolonialmacht zu organisieren. Dabei wurde der Begriff "Satyagraha" zu einem Kennzeichen seines politischen Handeln. Er steht für einen "gewaltfreien Widerstand", der aus der "Kraft der Wahrheit" lebt. Gandhi war sich drüber im Klaren, dass dieser Widerstand Opfer forderte. Er lehrte seine Mitstreiter, die "Satyagrahas", sich auf Gefangenschaft, Demütigungen und Schmerzen einzustellen. Nachdem Mahatma Gandhi mit dem Prinzip des Satyagraha in Südafrika viel erreicht hatte, beschloss er 1915 nach Indien zurückzukehren. Die Verhältnisse, die er dort vorfand, erschütterten ihn zutiefst: Während sich die britische Kolonialmacht an den Natur- und Bodenschätzen des Subkontinents bereicherte, herrschte in den meisten Regionen Indiens bittere Armut. Hungersnöte quälten das Volk. Gandhi übertrug daher das Konzept des Satyagraha auf die indischen Verhältnisse: Er gründete Zeitungen, organisierte gewaltlosen Widerstand und rief die Inder auf, die Zusammenarbeit mit den Briten zu boykottieren. Rasch gewann er Millionen von Anhängern. http://www.sueddeutsche.de/politik/gandhi-verschmaehtes-erbe-1.3845160 70 Jahre nach seinem Tod wird man sich fragen müssen: Was ist übrig vom Erbe des Mahatma? Und haben seine Ideen noch Zukunft? Natürlich halten die Inder ihren Übervater in Ehren. Aber wer etwas genauer hinsieht, merkt auch: Das Gedenken an den Mahatma ist mehr Ritual als gelebtes Erbe. Vermutlich haben seine Nachkommen nicht ganz unrecht, wenn sie vermuten, dass der Mahatma einigermaßen erschrocken wäre, könnte er sehen, was aus Indien geworden ist. Rabiate Umweltzerstörungen, grassierendes Elend in den Dörfern, Hunderte Millionen Bauern, denen noch immer ein Leben in Würde verwehrt ist - all dies würde Gandhi vermutlich traurig stimmen. Wobei man fairerweise sagen muss, dass die Globalisierung vielerorts die Ärmsten vom Wohlstand ausschließt, dass sie die Kluft zwischen Arm und Reich auf allen Kontinenten immer weiter aufreißt. Regierungen, egal welcher Couleur, sind selten fähig oder gewillt, das Elend ganz unten aufzulösen. Ob Gandhi die richtigen Antworten geben könnte, ist nicht gewiss. Wahrscheinlich aber ist, dass den radikalen Asketen der sorglose Konsum, der die Grundlagen allen Lebens bedroht, schockieren würde. Vielleicht würden schon etwas mehr Demut und Bescheidenheit helfen, um Zukunft für alle zu ermöglichen. 

 

 

Mutter Teresa - Ihre Spiritualität und ihr Glaube

 

Mutter Teresa (Heilige Teresa von Kalkutta) (geboren * 26. August 1910; † 5. September 1997 in Kalkutta, Indien) war eine indische Ordensschwester und Missionarin albanischer Herkunft. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Armen, Obdachlosen, Kranken und Sterbenden, für die sie 1979 den Friedensnobelpreis erhielt. In der katholischen Kirche wird Mutter Teresa als Heilige verehrt. (Wikipedia)

 

 

 

Nelson Mandela - Ein Leben für die Freiheit

 

Nelson Mandela (* 18. Juli 1918 - † 5. Dezember 2013), war ein führender südafrikanischer Aktivist und Politiker im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid, sowie von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes. Ab 1944 hatte er sich im African National Congress (ANC) engagiert. Aufgrund seiner Aktivitäten gegen die Apartheidpolitik in seiner Heimat musste Mandela von 1963 bis 1990 insgesamt 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft verbringen.

 

Neben Mahatma Gandhi, Aung San Suu Kyi und Martin Luther King gilt er als herausragender Vertreter im Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit. Mandela war der wichtigste Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Staatswesen in Südafrika. 1993 erhielt er deshalb den Friedensnobelpreis. Bereits zu Lebzeiten wurde er für viele Menschen weltweit zum politischen und moralischen Vorbild.

 

Während seiner Regierungszeit wurden zahlreiche Gesetze der Apartheidszeit widerrufen. Kinder unter sechs Jahren, schwangere und stillende Mütter erhielten eine kostenlose Gesundheitsfürsorge; 1996 wurde die „Primäre Gesundheitsfürsorge“ für alle Südafrikaner kostenfrei. Im Februar 1996 begann die von Mandela eingesetzte Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) unter Leitung des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu mit der Aufarbeitung der Verbrechen zur Zeit der Apartheid. Die Haushalte von rund zwei Millionen Menschen wurden an das Stromnetz angeschlossen, drei Millionen erhielten einen Wasseranschluss, 750.000 Häuser wurden neu gebaut. Mit dem Land Restitution Act of 1994 und dem Land Reform Act 3 of 1996 wurden Schritte zu einer Landreform unternommen. (Wikipedia)

 

 

 

 

Oscar Romero - ein Priester gegen die Militärdiktatur

 

Óscar Romero (* 15. August 1917 - † 24. März 1980) war Erzbischof von El Salvador. Er trat für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land ein und stellte sich damit in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador. Er gilt als einer der prominentesten Verfechter der Befreiungstheologie. Romero wurde während einer von ihm in einer Krankenhauskapelle in San Salvador zelebrierten Messe von einem mit dem Mord beauftragten Soldaten erschossen. Sein Tod markierte den Beginn des Bürgerkriegs in El Salvador. Am 23. Mai 2015 sprach Papst Franziskus Óscar Romero in San Salvador selig. (Wikipedia)

 

Ökumenisches Heilgenlexikon: Die Politik in El Salvador war geprägt von Unterdrückung der Arbeiter, der Bauern und Teilen des Klerus durch das Militär und die rechtsgerichteten Herrscherfamilien. Romero galt als Konservativer, der ein gutes Einvernehmen mit der Regierung garantierte. Doch die Brutalität der Militärs und die Not der Landbevölkerung bewirkten eine deutlich kritische Positionierung des neuen Erzbischofs. Schlüsselerlebnisse waren für Romero das im Februar 1977 von Militärs und Sicherheitskräften verübte Massaker an Demonstranten, die sich versammelt hatten, um gegen den Betrug bei den Präsidentschaftswahlen zu protestieren, zum anderen die Ermordung des Jesuitenpaters Rutilio Grande und zweier seiner Begleiter im 1977. Sein radikales Eintreten für die Armen, Entrechteten und Ausgebeuteten und sein unbeugsamer Einsatz für Gerechtigkeit machten ihn bald schon zur herausragenden Stimme der lateinamerikanischen Befreiungstheologie.

 

 

 

Martin Luther King Jr. - A 5 Minute Biography

 

Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 in Atlanta ; † 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement). Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung (Racial segregation) in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil.

 

Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde King bei einem Attentat in Memphis erschossen. Ab etwa 1963 wurde „We Shall Overcome“, gesungen von Joan Baez, die politisch mit King zusammenarbeitete, zur Hymne der Bürgerrechtsbewegung.

 

King wandte sich ab 1966 mehr und mehr gegen den Vietnamkrieg. Wie viele weiße Amerikaner standen auch große Teile der schwarzen Bevölkerung auf Seiten der Befürworter dieses Krieges. Doch King wich nicht zurück, er ging von da an den eingeschlagenen gewaltlosen Weg nicht nur gegen die Rassentrennung im Süden, sondern auch zunehmend gegen Armut und Krieg. In diesem Zusammenhang argumentierte er oft, dass viele Milliarden US-Dollar, mit denen große soziale Probleme behoben werden könnten, in den Krieg investiert würden. Er versuchte, nun für alle benachteiligten Menschen bessere Lebensbedingungen zu erreichen.

 

King kritisierte in Ost-Berlin in den überfüllten Kirchen vor Tausenden Menschen „trennende Mauern der Feindschaft“ und überbrachte ihnen Grüße aus der ganzen Welt: „Es gibt eine gemeinsame Menschlichkeit, die uns für die Leiden untereinander empfindlich macht. In diesem Glauben können wir aus dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung schlagen. In diesem Glauben werden wir miteinander arbeiten, miteinander beten, miteinander kämpfen, miteinander leiden, miteinander für die Freiheit aufstehen in der Gewissheit, dass wir eines Tages frei sein werden.“

 

 

 

Dalai Lama - ein Porträt (ARD)Dalai Lama: Meaning of a Successful Life

 

Tenzin Gyatso (* 6. Juli 1935) ist der 14. Dalai Lama. Ab seiner Inthronisierung war er, wie alle Dalai Lamas zuvor, Oberhaupt der tibetischen Regierung und gilt als geistliches Oberhaupt der Tibeter. 1989 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

Während des Tibetaufstands gegen die chinesische Besetzung verließ Tenzin Gyatso am 17. März 1959 seinen Sommerpalast Norbulingka und floh nach Indien. Am 3. April 1959 informierte Jawaharlal Nehru das indische Parlament darüber, dass er dem Dalai Lama, seiner Familie und den Begleitern Asyl gewährte.

 

Neben früheren politischen Aktivitäten setzt sich der 14. Dalai Lama stets intensiv für den friedfertigen, konstruktiven und mitfühlenden Dialog der Menschen ein. Dazu führte er Vortragsreisen rund um den Globus und gab Schriften heraus, in denen die differenzierten Vorstellungen der tibeto-buddhistischen Religion zu Fragen der Lebenspraxis, zur Natur des menschlichen Bewusstseins und weiteren existenziellen Fragen erläutert werden. Der Dalai Lama gilt als Freund des Christentums und war oftmals Gast im Vatikan; freundschaftlich verbunden war er mit Papst Johannes Paul II.

 

Für seine Bemühungen, mit friedlichen Mitteln auf die Lage in seinem Heimatland Tibet aufmerksam zu machen, wurde ihm 1989 der Friedensnobelpreis verliehen. 2005 erklärte er in einer Rede, Krieg sei „veraltet“ („out of date“), und das Ziel eine demilitarisierte Welt. Er ist Unterstützer der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). (Wikipedia)

 

 

 

Papst Franziskus

 

( * 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien) ist seit dem 13. März 2013 der 266. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats. Franziskus ist als Argentinier der erste Lateinamerikaner in diesem Amt und zudem der erste Papst, der dem Orden der Jesuiten angehört.

 

Wegen seines jahrzehntelangen Eintretens für die Armen erwarten Befreiungstheologen, Vertreter kirchlicher Hilfswerke und Historiker von Franziskus erhebliche Kirchenreformen, starke Solidarität mit Randgruppen und eine scharfe Kritik am neoliberalen Wirtschaftsmodell. Im Juli 2013 besuchte Franziskus bei seiner ersten Fernreise und als erster Papst die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa und das dortige Aufnahmelager für Armutsflüchtlinge aus Afrika. Er bat um Vergebung für die im Jahresdurchschnitt 1500 bei Überfahrten ertrunkenen Bootsflüchtlinge und kritisierte die „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ gegenüber diesem Elend.

 

In Gottesdiensten rief er kirchliche Amtsträger mit einem Zitat Mutter Teresas dazu auf, „Christus in den Armen zu dienen“, Elendsviertel aufzusuchen, Jugendliche einzuladen, Christus auch an den Rändern der Gesellschaft zu folgen und eine „Kultur der Begegnung“ statt der von „Wegwerfmentalität“ geprägten Kultur aufzubauen. Die Jugend rief er dazu auf sich einzumischen, als christliche Antwort auf die sozialen und politischen Unruhen eine gerechte, solidarische Welt zu bauen und dazu notfalls auch in ihren Diözesen für Unruhe zu sorgen. Er bat um ein Ende aller bewaffneten Konflikte und forderte dazu auf, die Schreie der Leidenden und Sterbenden, etwa im Nahen Osten, zu hören.

 

In seinem Lehrschreiben Evangelii Gaudium (Abschnitte 53–60) entfaltete Franziskus eine Kritik der gegenwärtigen freien Marktwirtschaft: „Diese Wirtschaft tötet.“ Gemäß Gottes Gebot „Du sollst nicht töten“ müsse die Kirche dem Grenzen setzen: „Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung“, „Nein zur neuen Vergötterung des Geldes“, „Nein zu einem Geld, das regiert, statt zu dienen“, „Nein zur sozialen Ungleichheit, die Gewalt hervorbringt“. Die Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und das „Gesetz des Stärkeren“ hätten große Bevölkerungsanteile von Arbeit und Lebensperspektiven ausgeschlossen. Der Mensch werde nur noch als Konsumgut behandelt und daher nicht bloß ausgebeutet und unterdrückt, sondern wie Müll weggeworfen. Die „Überlauf“-Theorie, wonach Wirtschaftswachstum von allein mehr Gleichheit und soziale Einbindung bewirke, sei empirisch nie bestätigt worden. Die entstandene „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ mache unfähig zum Mitgefühl gegenüber dem Leiden anderer und zur Fürsorge.

 

Die tiefste Ursache der gegenwärtigen Finanzkrise sei, dass die Vorherrschaft des Geldes akzeptiert und der Vorrang des Menschen geleugnet werde. Ideologien, die die absolute Autonomie der Märkte und Finanzspekulation verteidigen und jede staatliche Kontrolle ablehnten, hätten eine wachsende Kluft zwischen den Einkommen und eine neue unsichtbare Tyrannei erzeugt. Schulden, deren Zinsen, Korruption und Steuerhinterziehung hätten weltweite Ausmaße angenommen. In diesem System sei „alles Schwache wie die Umwelt wehrlos gegenüber den Interessen des vergötterten Marktes, die zur absoluten Regel werden.“ Die ökonomisch erzeugte soziale Ungleichheit bewirke ihrerseits Gewalt, „weil das gesellschaftliche und wirtschaftliche System an der Wurzel ungerecht ist“: „Das in den ungerechten Gesellschaftsstrukturen kristallisierte Böse ist der Grund, warum man sich keine bessere Zukunft erwarten kann.“

 

Franziskus hat sich, genauso wie Johannes Paul II., offen gegen die Mafia gestellt. Bei einem Besuch in Kalabrien im März 2014 hat er gegen Italiens Mafiosi ein Zeichen gesetzt. Im Juni 2014 bekräftigte Franziskus erneut seine diesbezügliche Haltung mit markanten Worten. Zum Weltumwelttag der Vereinten Nationen am 5. Juni 2013 appellierte Franziskus, der „Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln Einhalt zu gewähren“. Er kritisierte die allgemeine Denkweise der „Wegwerfkultur“ und die Macht des Geldes – nicht der Mensch, sondern das Geld regiert. Er appellierte, der Kultur des Verschwendens und Wegwerfens entgegenzuwirken. In einer Rede vor brasilianischen Verantwortungsträgern aus Politik und Gesellschaft rief Franziskus im Juli 2013 zum Schutz des Amazonas auf.

 

Am 18. Juni 2015 veröffentlichte der Vatikan die Enzyklika Laudato si’, die sich maßgeblich mit dem Umwelt- und Klimaschutz befasst sowie mit Problemen, die durch Ignorieren ökologischer Zusammenhänge verschärft werden wie sozialer Ungerechtigkeit oder Erschöpfung der natürlichen Ressourcen. Gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse nannte er den Menschen als Hauptverursacher der globalen Erwärmung und vieler weiterer Umweltprobleme. Er forderte einen Ausstieg aus der Nutzung Fossiler Energieträger, insbesondere Kohle und Erdöl, und erklärte die Energiewende, d. h. den Übergang zu nachhaltigen Energiegewinnung in Form von erneuerbaren Energien, zu einer moralischen Notwendigkeit. Zudem kritisiert er die Plünderung von wertvollen Ressourcen für wirtschaftliche Tätigkeiten und kritisiert den hierdurch verursachten Verlust an Biodiversität, wodurch Spezies und ihre Gene, die in Zukunft wertvolle Ressourcen z. B. für medizinische Zwecke darstellen könnten, unwiederbringlich verloren gingen.

 

Im September 2017, kurz nachdem die Hurrikans Irma und Harvey große Verwüstungen in der Karibik und den USA verursacht hatten, kritisierte Franziskus Leugner des menschengemachten Klimawandels. Klimawandelleugner sollten „bitte zu den Wissenschaftlern gehen und sich bei ihnen informieren“, diese würden sich „sehr klar und präzise“ ausdrücken. Zudem äußerte er, man müsse schon „dumm“ und „stur“ sein, um den Klimawandel zu leugnen, was als indirekte Anspielung auf den amerikanischen Präsidenten Donald Trump interpretiert wurde. (Wikipedia)

 

 

 

Malala Yousafzai bei Markus Lanz ZDF

 

Malala Yousafzai (* 12. Juli 1997) ist eine Kinderrechtsaktivistin aus dem Swat-Tal in Pakistan. Am 10. Oktober 2014 wurde ihr gemeinsam mit Kailash Satyarthi der Friedensnobelpreis zuerkannt. Seit dem 10. April 2017 ist Yousafzai Friedensbotschafterin der UN.

 

Seit Januar 2009, als sie elf Jahre alt war, berichtete Yousafzai auf einer Webseite der BBC in einem Blog-Tagebuch unter dem Pseudonym Gul Makai über Gewalttaten der pakistanischen Taliban im Swat-Tal. Diese Terrororganisation hatte seit 2004 im Swat-Tal Einfluss gewonnen und 2007 damit begonnen, Schulen für Mädchen zu zerstören und gegnerische Pakistaner zu ermorden. Sie verboten Mädchen den Schulbesuch, das Hören von Musik, das Tanzen und das unverschleierte Betreten öffentlicher Räume. Im Dezember 2008 kam ein Reporter der BBC auf die Idee, eine betroffene Schülerin berichten zu lassen, und sprach den Leiter einer Privatschule an, der schließlich seine Tochter Malala vorschlug. Ihr Blog wurde schnell in Pakistan bekannt und schließlich ins Englische übersetzt. Im Jahr 2011 wurde ihr Pseudonym aufgedeckt, als sie für den Internationalen Kinder-Friedenspreis nominiert wurde.

 

Am 9. Oktober 2012 hielten einige Taliban ihren Schulbus auf der Heimfahrt an und fragten nach Yousafzai. Ein Taliban schoss aus nächster Nähe auf sie. Dabei wurde sie durch Schüsse in Kopf und Hals schwer verletzt. Außerdem verletzten die Attentäter einige ihrer Mitschülerinnen. Yousafzai musste in einem Militärkrankenhaus in Peschawar operiert werden. Später wurde sie nach Großbritannien ausgeflogen und ins Queen Elizabeth Hospital in Birmingham verlegt.

 

Im Dezember 2012 wurde in Zusammenarbeit mit der UNESCO der Malala-Fonds gegründet, um weltweit das Recht von Kindern auf Bildung durchzusetzen. Das Magazin Time kürte sie nach Barack Obama zur zweitwichtigsten Person des Jahres 2012.

 

Am 7. Februar 2013 konnte Yousafzai das Krankenhaus in Birmingham verlassen. Am 12. Juli 2013, ihrem 16. Geburtstag, sprach sie vor der Jugendversammlung der UNO. Es war ihre erste öffentliche Rede seit dem Attentat. Sie überreichte dem anwesenden UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Petition für die Bildung aller Kinder mit vier Millionen Unterschriften.

 

Am 11. Oktober war sie Gast bei US-Präsident Barack Obama und seiner Familie im Weißen Haus. Bei dieser Gelegenheit dankte sie ihm einerseits für die Hilfe der USA für Pakistan und die Bildung von Mädchen, kritisierte andererseits aber Obamas Fortführung des Drohnenkrieges: „Ich habe auch meine Besorgnis ausgedrückt, dass Drohnenangriffe Terrorismus fördern. Durch diese Taten werden unschuldige Opfer getötet, und das führt zu Abscheu in der Bevölkerung Pakistans.“

 

 

Daphne Caruana

 

17.10.2017 Heute verehre ich Daphne Caruana. Sie gab ihr Leben für eine bessere Welt.http://www.tagesschau.de/ausland/malta-journalistin-101.html

 

Sie hatte an den "Malta Files" gearbeitet und wollte nachweisen, dass EU-Konzerne mithilfe des Inselstaats in großem Stil Steuern hinterziehen: Die Journalistin Caruana ist mit einer Bombe getötet worden. Vor zwei Wochen erst hatte Daphne Caruana Anzeige erstattet - wegen der Todesdrohungen, die sie erhalten hatte. Jetzt ist sie in ihrem Auto umgebracht worden, mit einer Bombe, die im Fahrzeug versteckt war. Die Investigativjournalistin hatte an den sogenannten Malta Files gearbeitet, rund 150.000 vertraulichen Dokumenten der maltesischen Finanzbehörde, die offenlegen, wie Unternehmen und Privatleute über Malta in großem Umfang Steuerzahlungen vermeiden. Viele Unternehmen haben dort Briefkastenfirmen gegründet. Darunter auch DAX-Konzerne wie BMW, BASF und die Lufthansa. Caruana Galizia war Zeugin des U-Ausschusses zu Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

 

 

 

US-Demokratin Ocasio-Cortez. Die Hoffnung aus der Bronx 18.08.2018

https://www.tagesschau.de/ausland/cortez-105.html

 

Sie hat Charisma, Visionen und Konzepte - alles, was der demokratischen Partei bisher gefehlt hat. Die 28 Jahre alte Ocasio-Cortez gilt als Shooting-Star der US-Partei. Sie ist ein Star wie aus einem Bilderbuch oder einer Netflix-Serie: Sie ist schön. Sie ist klug. Sie ist kämpferisch. Und sie hat eine Geschichte, die keiner besser erfinden könnte: Alexandria Ocasio-Cortez ist eine Arbeitertochter aus der Bronx, dem Armenhaus New Yorks. Wie bei so vielen dort, stammt ihre Familie aus Puerto Rico. Ihr Klassenkampf beginnt mit fünf. Da schicken die Eltern die kluge Tochter auf eine Schule, auf die eigentlich fast nur Weiße gehen. Doch sie kämpft sich durch. Sie finanziert über Jobs ihr Wirtschaftsstudium in Boston. Mit 22 gründet sie einen Buchverlag. Mit 28 schlägt sie im Juni bei Vorwahlen den Lokal-Titanen der Demokraten: Joe Crowley. Der ist doppelt so alt. Vielfach so reich. Und wurde schon als Sprecher des Repräsentantenhauses gehandelt. Ocasio-Cortez glaubt es erst selbst nicht. "Ich hatte meine Nachrichten nicht gecheckt, als ich zur Wahlparty fuhr. Und als ich ankam, da rannten alle Reporter auf mich zu ..." Ocasio-Cortez betont: "Wir sind eine Bewegung." Sie bezeichnet sich als demokratische Sozialistin. Sie kämpfte im Team mit Bernie Sanders, der Gallionsfigur der Linken im letzten Präsidentschaftswahlkampf. Bessere Löhne, Krankenversicherung für alle, freie Bildung und keine Studiengebühren: Wenn Ocasio-Cortez spricht, hören viele auch Sanders. "Ich glaube, dass in einer modernen, moralischen und reichen Gesellschaft niemand zu arm zum Leben sein sollte", sagt sie.

Die Generation der 20- bis 30-Jährigen bejubelt Ocasio-Cortez als eine von ihnen. Als Hoffnungsträgerin für eine Politik der Moral und Gerechtigkeit. Der jetzigen Regierung fehle immer das Geld, kritisiert Ocasio-Cortez. "Die Taschen sind immer leer, wenn es um moralisch richtige Dinge geht. Aber wenn es um Steuererleichterungen für Millionäre geht. Oder für endlose Kriege. Dann wird genug Geld dafür erfunden."

 

Nils: Wundervoll. Die Welt braucht Hoffnungsträger.

 

 

 

Heldin des Tages Greta Thunberg

 

Gestern gab es bei Anne Will eine gute Diskussion über den Klimaschutz und die Fridays for Future Bewegung. Anne Will vom 31. März 2019: Streiken statt Pauken - ändert die Generation Greta die Politik? https://www.youtube.com/watch?v=BelRMj2maSo

 

Wikipedia: GretaThunberg (* 3. Januar 2003) ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. Die von ihr ausgelösten „Schulstreiks für das Klima“ sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays For Future“ gewachsen. Mit Schulstreiks möchte sie erreichen, dass Schweden das Übereinkommen von Paris einhält.Kernposition Thunbergs ist, dass die Politik viel zu wenig für Klimaschutz tue und damit unverantwortlich handle, insbesondere gegenüber jungen Menschen. Sie fordert eine erhebliche Intensivierung der Klimaschutzbemühungen weltweit und will so lange weiterstreiken, bis ihr Heimatland Schweden die Treibhausgasemissionen um 15 % pro Jahr reduziert. Thunberg argumentiert, dass die Biosphäre geopfert werde, damit reiche Menschen in Ländern wie Schweden in Luxus leben können. Mit Verweis auf die seit 1995 jährlich stattfindenden Klimakonferenzen und die trotzdem steigenden Treibhausgasemissionen sieht sie Politikversagen. Unter anderem sprach sie auf der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 und betonte die Schwere der Klimakrise, die noch nicht verstanden sei: Politiker verhielten sich unverantwortlich und wie kleine Kinder, daher sei es nun an der jungen Generation, ihre Zukunft selbst in die eigenen Hände zu nehmen und das zu tun, was die Politik schon lange hätte tun müssen.  Nachdem am 15. März 2019 in verschiedenen Städten laut Veranstaltern weltweit über 1,4 Millionen Schüler demonstriert hatten, appellierte Thunberg, zur Lösung der Klimakrise sich von der besten verfügbaren Wissenschaft leiten zu lassen.

 

 

 

https://youtu.be/4Y1lZQsyuSQ 

 

Der YouTuber Rezo

 

Wikipedia: Rezo (* nach eigenen Angaben 14. August 1992 in Wuppertal) ist ein deutscher Produzent von Webvideos. Auf seinen beiden YouTube-Kanälen veröffentlicht er Musik- und Comedyvideos. Rezo gehört zum Influencer-Netzwerk Tube One, welches von Ströer Digital vermarktet wird. Am 18. Mai 2019, eine Woche vor der Europawahl 2019, veröffentlichte Rezo ein gegen wesentliche politische Positionen insbesondere der Parteien CDU, CSU und SPD gerichtetes Video, das innerhalb der ersten acht Tage mehr als 11,5 Millionen Mal abgerufen wurde und eine breite gesellschaftliche Debatte ausgelöst hat. 

 

Rezos wirklicher Name ist nicht öffentlich bekannt. Er benennt Aachen als seinen Wohnort. Gemäß eigenen Angaben studierte er Informatik an der Technischen Universität Dortmund und schloss 2016 mit einem Master of Science ab. Seit seinem 14. Lebensjahr spielte er in verschiedenen Bands Gitarre. Ein Erkennungsmerkmal sind seine blau gefärbten Haare. 

 

Rezo erreichte Bekanntheit mit seinem YouTube-Kanal, auf dem er selbst produzierte Videos mit Coverversionen und Mashups von Musikstücken veröffentlichte. Am 25. Januar 2016 wurde er auf dem YouTube-Kanal von MrTrashpack in dem Format WuzzUp zum „Kanal der Woche“ ausgerufen, was ihm größere Reichweite verschaffte. Den beiden von ihm betriebenen YouTube-Kanälen folgen mehr als zwei Millionen Menschen.

 

In seinem Video warf er besonders den Unionsparteien vor, „zur immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland beizutragen, den Klimawandel mit voranzutreiben und die USA unhinterfragt in ihren kriegerischen Auseinandersetzungen zu unterstützen“. Zudem äußerte er sich zu den Themenfeldern Bildung, Urheberrecht und Drogenpolitik. Am Ende des Videos spricht er verbal eine indirekte Wahlempfehlung für Die Grünen und die Linke aus. Das Video wurde innerhalb weniger Tage millionenfach angeklickt und vielfach rezipiert. So erreichte das Video bis zum Tag der Europawahl in Deutschland über 10 Millionen Aufrufe. Das ZDF sprach nach dem Ausgang der Europawahl und den Wahlergebnissen von einem „Rezo-Effekt“. 

 

Der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Hektor Haarkötter bezeichnete Blogger und YouTuber als „ernsthafte Faktoren“ im politischen Diskurs. Es zeige, „dass die sogenannte Jugend von heute alles andere als depolitisiert ist“. Fridtjof Küchemann (FAZ.net) meinte: „Wir sollten ihm dankbar sein. […] Die Tür zu den Jugendzimmern [steht] jetzt offen – offen für eine politische Auseinandersetzung.“ 

Für eine bessere Politik

 

1. Ich wünsche eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks. Es ist wichtig das Ziel klar zu sehen, damit wir auch den Weg dort hin erkennen können. 

 

2. Die derzeitige Welt ist gekennzeichnet durch den globalen Kapitalismus. Der Kapitalismus bewirkt extremen Reichtum bei einigen wenigen Menschen und äußeres und inneres Unglück bei der Mehrheit. In Deutschland verfügen die obersten zehn Prozent über rund 40 Prozent des Gesamteinkommens und die unteren 50 Prozent über 17 Prozent. Ihr unermesslicher Reichtum ermöglicht es den Superreichen Politiker zu bestechen (weltweite Korruption, Parteienfinanzierung, siehe dazu in Deutschland die Flick-Affäre, Lobbyismus), die Massenmedien zu kaufen (Werbefinanzierung, direkte Eigentümerrechte beim Privatfernsehen) und die Weltwirtschaft zu kontrollieren. Eine Schweizer Studie kommt zu dem Ergebnis, dass lediglich 147 Konzerne die Weltwirtschaft kontrollieren. Besonders Banken und Rentenfonds stehen mit ihrem Einfluss ganz weit vorne. 

 

3. Auf der Welt dominiert der Egoismus. Viele Völker der Welt bekämpfen sich statt gemeinsam an dem Aufbau einer bessern Welt zu arbeiten. Es gibt viele Kriege, Flüchtlinge, Ausbeutung, Armut und Hunger. Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt leiden an Hunger, obwohl genug Reichtum auf der Welt existiert um alle Menschen satt zu machen. Die Massenmedien verbreiten die Ideologie des äußeren Glücks, des Konsums und des ewigen Kampfes. Es ist eine Lüge, durch die die Menschheit verdummt wird, um besser beherrscht und ausgebeutet werden zu können.

 

4. Die Wahrheit ist, dass eine bessere Welt möglich ist. Alle Menschen könnten in Glück, Liebe und Frieden miteinander leben. Die Welt könnte ein Paradies sein. Dazu müssen nur die Erkenntnisse der Wissenschaft umgesetzt werden. Es gibt eine Glücksforschung, die uns Anhaltspunkte für eine glückliche Welt liefert. Es gibt eine wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die genau herausgearbeitet hat wie der Hunger in der Welt überwunden werden kann. Es gibt viele Hilfsorganisationen, die an dem großen Ziel einer besseren Welt arbeiten. Das Wissen für eine bessere Welt ist da. Es muss nur umgesetzt werden. Dazu braucht es viele Menschen, die sich für eine Welt der Liebe, des Frieden und des allgemeinen Glücks engagieren.

 

5. Der erste Schritt ist es, dass wir in uns Frieden schaffen und eine Motivation der Liebe erzeugen. Dabei können Yogatechniken wie Meditation und positives Denken helfen.

 

6. Der zweite Schritt ist die Entwicklung und Förderung positiver Werte. Wir brauchen eine Neubesinnung auf positive Werte wie Liebe, Frieden, Weisheit, Rechtschaffenheit und Glück. Diese Neubesinnung kann durch jeden Einzelnen, durch die Schulen, durch die öffentlichen Massenmedien und auch durch die Politiker erfolgen.

 

7. Damit inneres Glück entsteht, müssen Glücksstrukturen in der Gesellschaft aufgebaut werden. Wichtig ist die Einführung des Faches Glück an den Schulen. Die Glücksforschung an den Universitäten muss gefördert werden. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist aufgerufen den Menschen in Deutschland das Wissen vom Glück zu vermitteln. Freiwillige Glücksschulung für Familien und Menschen in Beziehungen. Glückliche Familien entstehen durch glücksförderndes Verhalten und günstige äußere Rahmenbedingungen. Förderung des Miteinanders und nicht des Gegeneinanders in der Gesellschaft.

 

8. Artgerechte Tierhaltung. Stopp der Klimaerwärmung. Mehr Sonne in Deutschland (Spaß muss auch sein).

 

9. Statt mehr Geld für das Militär soll mehr Geld für die Entwicklunghilfe bereitgestellt werden. Dabei soll darauf geachtet werden, dass mit dem Geld nicht die Reichen und die Korruption gefördert wird, sondern das es direkt den Armen und Bedürftigen zugute kommt. Nothilfe muss geleistet werden, aber der Schwerpunkt soll auf der Förderung der Eigeninitiative und dem Aufbau der Selbstversorgung liegen. Arbeit für alle. Genug Geld zum Leben für alle.

 

10. Gesellschaftpolitisch gehen wir den Weg der sanften Schritte. Wir bewahren alles was sich bewährt hat. Wir stärken dort die Liebe, den Frieden und das Glück, wo es möglich ist.

 

11. Eine glückliche Welt entsteht erst, wenn weltweit die dafür notwendigen Strukturen aufgebaut werden. Wir brauchen eine Glückskultur, und zwar keine Konsumkultur, sondern eine Kultur der Positiven Werte.  Wir brauchen eine neue Perspektive. Wir müssen die Welt von den Grundsätzen des Glücks, des Friedens, der Weisheit und der Liebe neu organisieren. Das wird ein langer Weg. Der erste Schritt besteht darin, das Ziel klar zu sehen.

 

 

Zustand der Erde immer lebensbedrohlicher 13.03.2019

https://www.tagesschau.de/ausland/un-umweltschaeden-tote-101.html  

Um den Zustand der Erde ist es einem UN-Bericht zufolge so schlecht bestellt, dass immer mehr Menschen massive Gesundheitsprobleme erleiden und sogar daran sterben. Der Global Environment Outlook (GEO) der Vereinten Nationen rechnet vor, dass ein Viertel der Erkrankungen und vorzeitigen Todesfälle weltweit durch Umweltverschmutzung und -zerstörung verursacht wird. Demnach waren allein 2015 neun Millionen Tote darauf zurückzuführen.

 

In der im Rahmen der UN-Umweltkonferenz in Nairobi veröffentlichen Studie heißt es, Luft- und Wasserverschmutzung sowie die fortschreitende Zerstörung von Ökosystemen beeinträchtigten die Lebensräume von Milliarden von Menschen. "Entweder wir verbessern den Umweltschutz drastisch, oder Millionen von Menschen werden in Städten und Regionen in Asien, dem Nahen Osten und in Afrika bis Mitte des Jahrhunderts vorzeitig sterben", schreiben die Verfasser.

 

Als Beispiel nennt die Studie etwa gegen Antibiotika resistente Infektionen, die bis 2050 voraussichtlich weltweit die größte Todesursache sein werden. Um dies zu vermeiden, müssen demnach viel mehr Menschen Zugang zu günstigen Technologien zur Abwasserreinigung bekommen. Die Nutzung von Antibiotika müsse bei Menschen und in der Landwirtschaft viel stärker kontrolliert werden, hieß es.

 

Der Bericht nennt auch Probleme wie die Vermüllung der Ozeane durch Plastik, die Zerstückelung von Lebensräumen von Tieren und Luftverschmutzung. All dies führe zu einem "Massenaussterben von Arten". So könne die Erde auch langsam den Bedürfnissen der Menschen nicht mehr gerecht werden, hieß es. Zugleich öffne sich die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter. Übermäßiger Konsum, Lebensmittelverschwendung und Verschmutzung in den Industrieländern führe in ärmeren Ländern zu Hunger, sich verschärfender Armut und Krankheiten.Der GEO-Bericht zum Zustand der Erde ist nach eigenen Angaben die ausführlichste Umweltstudie der Vereinten Nationen der vergangenen fünf Jahre. An dem Papier arbeiteten rund 250 Wissenschaftler aus 70 Ländern sechs Jahre lang.

 

Nils: Alle wissen es und keiner tut etwas dagegen. Jedenfalls tun wir nicht genug. Es wird Zeit für eine große Neubesinnung. 

G20-Gipfel in Hamburg 2017

 

Machtpoker auf dem G20-Gipfel | Weltspiegel extra

G20 in Hamburg (Spiegel TV)

G20 Die schlimmsten Szenen des Straßenkampfes

Grenzenlose Solidarität statt G20 - Friedliche Demo mit ca.76.000 Menschen in Hamburg

Pressegespräch des Kirchlichen Bündnisses

G20: Alternativgipfel für globale Solidarität

 

Gestern war ich auf dem Gipfel für internationale Solidarität. Er fand zwei Tage vor dem Treffen der 20 Staatschefs in Hamburg in der Kampnagelfabrik statt. Hauptrednerin war Vandana Shiva, die berühmte indische Menschen- und Umweltschutzaktivistin. Desweiteren sprachen ein brasilianischer und ein südafrikanischer Gewerkschaftsvertreter und zwei deutsche Menschenrechtsaktivistinnen.