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Edvard Munch neu entdecken – durch seine eigenen Worte. Ein Geschenkband voller Gedanken über Kunst, Leben und Tod Ein intensiver Blick in den Kopf eines der bedeutendsten Künstler der Moderne: In diesem außergewöhnlichen Geschenkbuch begegnet uns Edvard Munch nicht nur als Maler, sondern auch als scharfsinniger Beobachter, wortgewaltiger Denker und literarischer Autor. Seine Briefe, Tagebuchnotizen, Aphorismen und literarischen Fragmente offenbaren eine faszinierende Gedankenwelt, die untrennbar mit seiner Kunst verbunden ist. Wie ein Gespenst verlasse ich dich versammelt auf über 160 Seiten prägnante Zitate Munchs zu zentralen Themen wie Kunst und Natur, Einsamkeit, Tod, Geld, Freundschaft und kreativer Schaffensdrang. Der Band wird ergänzt durch 42 eindrucksvolle Abbildungen – viele davon doppelseitig –, die den visuellen Kosmos des Künstlers atmosphärisch vertiefen. - Ausgewählte Texte aus Briefen, Notizen und Fragmenten Edvard Munchs - 42 stimmungsvolle Abbildungen seiner Werke - Ein bibliophiles Geschenk für alle, die Munchs Kunst und Denken vereinen möchten Ob als Inspirationsquelle, kunstvoll gestaltetes Geschenk oder tiefgründige Lektüre für Kunstinteressierte – dieses Buch schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Bild und Wort, zwischen Innenwelt und Ausdruck. Herausgegeben vom Munch Museum in Oslo und jetzt bei Hatje Cantz erhältlich. Edvard Munch (1863–1944) war einer der bedeutendsten Künstler der Moderne. Seine intensive Auseinandersetzung mit Malerei, Grafik, Zeichnung, Skulptur, Foto und Film hat ihm eine einzigartige Stellung in der norwegischen und internationalen Kunstgeschichte eingebracht.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Wie ein Gespenst verlasse ich dich
Wie ein Gespenstverlasse ich dich
Zitate von Edvard Munch
© 2018 Munch, Oslo (www.munchmuseet.no)
Diese Ausgabe 2022
Alle Zitate entstammen dem digitalen Archiv des Munchmuseets von
Edvard Munchs Texten: www.emunch.no
Über Munchs Texte, S. 161: Hilde Bøe
Übersetzung aus dem Norwegischen: Nikita Mathias
Redaktionsassistenz: Karen E. Lerheim
Publikationsleitung: Josephine Langebrekke
Design und Layout: deTuria Design
Herausgegeben vom Munchmuseet
Schriftsatz: Minion 11,5/16
Papier: Arctic Matt 130 g
Druck: RKGrafisk, Oslo
ISBN: 978-82-93560-15-9
Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion der Inhalte dieses Buches bedarf in jeglicher Form der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.
Alle fotografischen Abbildungen von Munchs Werken:
© Munchmuseet
MUNCH bedankt sich bei unseren Sponsoren und Unterstützern
Kunst und Natur
Freunde und Feinde
Norwegen
Gesundheit
Munch Über Sich
Liebe
Vigeland und Andere Künstler
Lebensanschauungen
Geld
Tod
Edvard Munch
Munchs Texte
Kunstwerke und Fotografien
Wenn ich mir meine Aufzeichnungen anschaue, finde ich vieles davon naiv – dort finden sich auch Klagen über mein grausames Schicksal, die nicht sehr männlich wirken.
Skizzenbuch 1909–11
Die Kunst begann als dekorative Kunst sagt man – Das ist eine Lüge – Man erzählte seine Geschichte – Man verkündete seinen Gottesglauben auf Steinen und Wandflächen
Undatierte notiz
Die Religion unserer Zeit – das heißt Das Seelenleben unserer Zeit muss reflektiert werden – Es darf nicht bloß dekorative Kunst geben Dieses Wort hat viel Schaden angerichtet
Undatierte notiz
Man spricht immer über dekorative Kunst Die Kunst sei seit ihren Anfängen Ausschmückung gewesen – sagt man Das ist, als wollte man behaupten, Dichtung sei Unterhaltungsliteratur
Notiz 1930–40
Durch meine Kunst habe ich versucht, mir das Leben und dessen Sinn zu erklären – Ich wollte auch anderen dabei helfen, sich über das Leben im Klaren zu werden
Notiz 1930–34
Die Rede wurde geschaffen, um Menschen zu belügen, zu verwirren und zu betrügen – Dichtung und Poesie sind der Hohlspiegel des Paradoxons, geschaffen, um einen Schimmer der Wahrheit einzufangen und zu spiegeln
Undatierte notiz in einem exemplar von Émile Zolas Nana
Es ist besser, ein gutes unfertiges Bild zu malen als ein schlechtes fertiges – Viele glauben, ein Bild sei fertig, wenn sie so viele Details wie möglich ausgeführt haben
Ein Strich kann ein fertiges Kunstwerk sein
Das, was man malt, muss mit Wille und Gefühl dargestellt werden – Es hilft nicht, etwas so zu malen, dass bloß gefühllose und willenlose Dinge beigefügt werden
Skizzenbuch 1927–34
