Wie hast du das gemacht? -  - E-Book

Wie hast du das gemacht? E-Book

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Beschreibung

Wir alle haben Dinge, die auf natürlichem Wege unsere Neugierde auf sich ziehen. Wir alle haben Fragen, die wir gerne fragen. Eine der All-Time-Favorites ist: Wie hast du das gemacht? Immer, wenn wir Menschen begegnen, die etwas Bemerkenswertes erreicht haben, möchten wir genau wissen, wie sie es gemacht haben. Wir möchten alle Details erfahren, die genauen Schritte, die sie gegangen sind, wen sie kontaktiert haben und was sie gesagt haben. Wie sie die Menschen davon überzeugt haben, ihre Idee oder ihr Projekt zu unterstützen und wie sie sich mit Ängsten und Kritik auseinandergesetzt haben. In diesem Buch findest du nun 25 authentische Wie ich es wirklich gemacht habe - Geschichten von Frauen, die nicht nur aus den verschiedensten Nischen und Lebensbereichen kommen, sondern die auch bereit dazu sind, von Höhen, Tiefen und persönlichen Perspektiven als erfolgreiche Unternehmerin, Lebenskünstlerin oder Mentorin zu sprechen. Hier geht es um die WIRKLICHEN Geschichten hinter den Erfolgen von Female Entrepreneurs, unpoliert, ungeschönt und unmodifiziert. Dieses Buch basiert auf persönlichen Erfahrungen der Autorinnen und auch auf den Sorgen, Ängsten und Fragen, die sich unzählige Frauen auf der Suche nach Selbstverwirklichung täglich stellen. Wir hoffen, wir können dich mit diesem Buch ebenso begeistern, wie wir Spaß daran hatten, es für dich zusammenzustellen. Christine Hofmann Sandra Lotz Iris Rausch Verena Huber Nicole Vandieken Susanne Düchting Nicole Wendland Sandra Faas Christine D.A. Hasebrink Mia Vielinger Katharina Pommer Tamara Stifter Doris Gross Michaela Aragonés Brigitte Kendlbacher-Schultermandl Isabel Speckmann Mathilda Serenga Katarzyna Greco Priska Helena Baumann Carolin Otzelberger Astrid Varchmin Ingrid Auer Serena Goldenbaum Alexandra Hör Kathrin Andreas Vorwort von Ruth Moschner

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Seitenzahl: 547

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Dieses Buch ist den Frauen gewidmet, die sich vor schier unlösbaren Problemen und Lebensumständen sehen und sich die Selbstverwirklichung zum Ziel genommen haben. Es werden harte Zeiten kommen, aber wir zeigen dir:

Du bist nicht allein!

INHALT

Vorwort

KAPITEL EINS

Persönlichkeitsentwicklung

Christine Hofmann

Sandra Lotz

Iris Rausch

Verena Huber

Nicole Vandieken

Susanne Düchting

KAPITEL ZWEI

Wenn's erstmal Klick gemacht hat

Nicole Wendland

Sandra Faas

Christine D.A. Hasebrink

Mia Vielinger

Katharina Pommer

Tamara Stifter

Doris Gross

KAPITEL DREI

Das Soziale Umfeld

Michaela Aragonés

Brigitte Kendlbacher-Schultermandl

Isabel Speckmann

Mathilda Serenga

Katarzyna Greco

Priska Helena Baumann

KAPITEL VIER

Wenn eine Vision zur Realität wird

Carolin Otzelberger

Astrid Varchmin

Ingrid Auer

Serena Goldenbaum

Alexandra Höf

Kathrin Andreas

Dankeschön

Willst du Teil des nächsten Buches werden?

VORWORT

$$$$

Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert, in dem den Frauen der westlichen Welt keine Grenzen mehr gesetzt sind. Wir dürfen alleine wohnen, arbeiten, wählen, und ja, dank Angela Merkel sogar davon träumen, eines Tages Bundeskanzlerin zu werden. Nur eines haben wir vor lauter Emanzipation vergessen. Wer bringt uns jetzt bitte bei, wie wir mit dieser schier unendlich wirkenden Freiheit eigentlich umzugehen haben? Das ist doch wie Porsche Cayenne fahren ohne Führerschein! Wie Karibik-Urlaub ohne Schwimmkurs! Wie fünfundfünzig Ikearegale ohne Bauanleitung. Während es noch vor wenigen Jahrzehnten Küche, Kinder und Kirche waren, die uns 24/7 beschäftigt haben, kommen nun noch Kalorien, Karriere und Kerle dazu. Die Männer von heute verfallen nicht selten in nackte Panik, wenn Frau neben dem eigenen Kapital auch noch finanziellen Erfolg oder eine eigene Meinung zu bieten hat. Playmate oder Playmobil? Inzwischen geht es nicht mehr darum, was ich mir aus einer Riesenauswahl an Möglichkeiten heraussuchen möchte, sondern darum, wie ich ALLES unter einen Hut bekomme, wissentlich, dass ich früher oder später genauso kläglich damit scheitern kann. Diese so oft zitierte Selbstverwirklichung, kann die was oder kann die weg? Überfliegerin oder Übeltäterin, das ist doch hier nicht die Frage. Ein Fehler ist nicht zwingend falsch, sondern bringt uns manchmal sogar weiter, als immer nur "Ja" zu sagen und den Risiken aus dem Weg zu gehen. Schließlich hätten wir rückblickend doch auch nicht auf die besten Parties unseres Lebens verzichtet, nur weil sie am Tag danach Kopfschmerzen garantieren. Nicht jeder Moment muss, aber er darf genossen werden. Das freut ihn und gibt ihm auch mal ein gutes Gefühl. Das Ausleben der neuen Freiheit bedeutet nicht, plötzlich versuchen zu müssen, wie ein Mann zu leben. Es bedeutet, die Möglichkeiten und die Kraft der Weiblichkeit zu genießen. Und zu erkennen, dass wir damit nicht alleine sind. Lasst uns doch einfach mal alle gemeinsam klug sein. Jede einzelne. Egal, ob das nun bedeutet, Geschäftsführerin eines Unternehmens zu werden, seine künstlerische Begabung auszuleben, oder zwei bis fünf Kinder ins Leben zu begleiten. Gegenseitigen Respekt und Toleranz inbegriffen. Alles ist möglich. Und alles ist unnötig. Es ist unsere individuelle Entscheidung, egal, was andere von uns denken. Energie, Liebe, Macht – das Urteil anderer macht uns weder stärker noch schwächer. Es erinnert uns aber daran, noch mehr bei uns selbst zu bleiben. Denn am Ende geht es doch nur um eins, ob es den anderen gefällt oder nicht: Zufriedenheit!

Alles Liebe und viel Erfolg,

Ruth Moschner

KAPITEL EINS

Persönlichkeitsentwicklung

CHRISTINE HOFMANN

♦♦♦

Ich wollte ein Leben, in dem ich das mache, was mir am meisten liegt und das mir Freude bereitet. Ich wollte raus aus dem Alltagstrott, dem Stress, dem Hamsterrad, in dem der Faktor Zeit knapp bemessen war und die Arbeit nicht mehr den Sinn lieferte, wofür ich einst den Beruf der medizinisch-technischen Laboratoriumsassistentin erlernte. Ich wollte frei sein, glücklich, unabhängig und natürlich wollte ich auch finanziell wesentlich mehr erreichen, als bisher möglich war. Jahre später: Habe ich das geschafft? Ja! War es immer leicht? Nein! Habe ich immer zu 100 Prozent an mich und meine Fähigkeiten geglaubt? Nein! Zwischendurch waren immer wieder Ängste und Zweifel da, ob ich das wirklich schaffe, ob ich überhaupt gut genug dafür bin. Es gab unzählige Hindernisse, die auftauchten und mich scheinbar um Welten zurückwarfen, doch nur, wie ich heute weiß, um mich danach noch stärker vorankommen zu lassen - das ist schon mal die gute Nachricht. Jeder dieser Hindernisse hat sich im Nachhinein als wert- und sinnvoll erwiesen, denn ohne sie, wäre ich heute nicht die, die ich bin.

Aber von Anfang an:

Wer ist überhaupt Christine Hofmann? Als Erfolgscoach, Autorin und holistische Mentorin zeige ich, wie es gehen kann: In nur kurzer Zeit habe ich es geschafft, aus dem Hamsterrad einer berufstätigen Mutter und Ehefrau auszusteigen und mit einem Zweitjob mich zu einer erfolgreichen und unabhängigen Unternehmerin im On-und Offline-Business zu entwickeln. Für mich liegt das Geheimnis des Erfolges in der Anwendung der universellen Erfolgsprinzipien und in dem Auflösen von unterbewussten Blockaden. Dieses Wissen verpacke ich in leicht anwendbaren Tools und alltagstauglichen Tipps, diese gebe ich als Erfolgs-Expertin für ein MagicBusiness – ein Business, das einfach funktioniert, mit Freude Spaß und Leichtigkeit – seit über acht Jahren erfolgreich an unzählig viele Menschen weiter.

Ja, das bin ich und hier in diesem Buchkapitel werde ich dir berichten, wie ich das gemacht habe, was für Stolpersteine mir begegnet sind und wie ich sie aus dem Weg geräumt habe.

Mein Motto: Never give up! Mach dein Ding! Wie heißt es so schön: Stolpern, Krönchen richten und weiter geht´s! Nach über 20 Jahren, in denen ich in meinem Traumberuf als medizinisch-technische Laboratoriumassistentin im Gesundheitswesen gearbeitet habe, wurde dieser für mich persönlich zum Albtraum. Der Sinn meiner Arbeit ging für mich verloren und so fiel ich in ein Tief, ich fühlte mich nur noch auslaugt, ohne jegliche Energiereserven. Nachdem mir klar wurde, dass ich so nicht weitermachen konnte, fing ich an, an meiner neuen Zukunft zu planen.

Kurzum, ich startete ein neues Leben. Mir wurde sehr schnell bewusst, dass mich die universellen Gesetze, die Quantenphysik und auch die Erfolgsgesetze von Napoleon Hill und vielen weiteren Erfolgsmenschen faszinierten. Das Schönste daran war, dass ich dieses Wissen aufsaugte und für mich gleich umsetze. So konnte ich feststellen, dass all das, was ich lernte, tatsächlich funktioniert. Positives Denken wurde für mich zur Selbstverständlichkeit. Frage mich nicht, wie viele Leute aus meinem Umfeld mich zu der Zeit einfach nur für verrückt erklärten, mich gar nicht mehr verstanden und die größten Ängste hatten, dass ich in einer Sekte gelandet bin. Und alles nur, weil ich für mich verstanden hatte, wie ich mein Leben ganz einfach ins Positive verändern und ganz nebenbei immer mehr zu mir selbst finden konnte. Es war nicht immer einfach gegen den großen Strom schwimmen. Ehrlich gesagt, habe ich dann vieles für mich behalten und nicht mehr jedem alles erzählt, was ich gerade alles Neues gelernt und erlebt habe. Es war für alle einfach einfacher, wenn ich sie damit nicht überforderte. Heute kann ich sagen, es war eine große Herausforderung, immer bei mir selbst zu bleiben und den Mut zu haben, trotz Gegenwind aus meinem Umfeld meinen Weg weiter zu gehen. Doch immerhin, am Ende habe ich es geschafft und einigen anderen auch den Weg geebnet. Es gab viele Menschen, denen ich in dieser Zeit der Veränderung begegnet bin, auch diejenigen, auf die ich heute sehr gut verzichten kann. Dennoch möchte ich niemanden aus meiner Vergangenheit missen, denn jede Person, die mir begegnet ist, war ein großer Beitrag zu meinem jetzigen grandiosen Leben.

Was mir immer geholfen hat, war die Erkenntnis, dass wirklich alles einen Sinn hatte, auch wenn ich diesen nicht immer gleich erkannte und sich so manches im ersten Moment weniger angenehm, ja, sogar ziemlich schlecht angefühlt hat. Bereits nach kurzer Zeit, genauer gesagt nach circa drei Jahren, in meiner Coaching-Selbstständigkeit hatte ich sehr interessante Klienten in den verschiedensten Bereichen und Ländern und damit auch ein sehr gutes Einkommen. Jedoch war ich unbemerkt und ungewollt von dem damaligen Alltags-Hamsterrad in ein Erfolgs-Hamsterrad geraten. Ich dachte, das wäre ich dem Erfolg schuldig. Unendlich viele Stunden Arbeit und Verzicht, insbesondere in dem Bereich des Familienlebens. Hätte ich hier nicht die Notbremse gezogen und etwas verändert, ich wäre heute ohne meinen Mann und meine Kinder unterwegs und würde sicherlich einen Single-Haushalt führen.

Ich machte mir also Gedanken darum, was ich ändern könnte. Tage und Wochen vergingen. Das Universum hatte mir dann doch zu einer Art Auszeit verholfen, in der ich mehr als genug Zeit bekam, über mein Leben und mein Business nachzudenken. Sechs Wochen verbrachte ich mit Schmerzen, bedingt durch zwei eingeklemmte Nerven und reichlich tiefgreifenden Gedanken. Heute würde ich sagen, es war einfach eine grandiose Zeit der Reflexion, eine Zeit, in der mir klar wurde, was ich wirklich will, mit welchen Menschen und Geschäftspartnern ich wirklich zusammenarbeiten möchte, was mir wirklich Spaß und Freude im Business macht und wie und wo ich für mich einstehe. Ich musste also erstmal aus meiner Komfortzone heraustreten. Ich sagte mehrfach „Nein“ zu Menschen die ich sehr mochte, doch mir klar war, dass dieses „Nein“ ein kraftvolles „Ja!“ zu mir selbst und meinem Business war. Später zeigte sich, dass sich diese Entscheidungen für mich sehr positiv auswirkten. Das MagicBusiness ging weiter, aber es gab auch weitere Herausforderungen, wie der Tod meiner Schwester, meiner Freundin und die Erkrankung meines Mannes. Insgesamt war das eine Zeit, die mich wirklich persönlich sehr beeinflusste, mich sogar außer Gefecht setzte. Und dennoch schaffte ich es, zumindest nach außen hin, weiterhin als die Power-Frau zu erscheinen, die ich ja im tiefsten Inneren immer noch war. Manchmal wünschte ich mir auch sehnsüchtig, dass mich etwas Starkes auffängt und wärmend umhüllt. Angst und Sorgen kamen immer wieder hoch, doch ich gewährte ihnen einfach keinen Platz in meinem Leben. Dafür hatte ich mit zahlreichen Selbstcoaching-Tools gesorgt. Ich schrieb so oft es ging in mein Notizbuch, zahlreiche Afformationen (positive und zielformulierte Warum-Fragen) und beschrieb in meinem Traumalltagstagebuch wie mein Leben wirklich aussieht und was ich alles Tolles und Abenteuerliches erlebe – immer alles in der Gegenwartsform, damit ich es in meine Realität ziehen konnte. Ich fing an, hunderte von Zielen für mich zu formulieren und mir zu überlegen, bis wann ich diese erfüllt haben könnte. Ich habe mir täglich überlegt, was ich in mein Leben erreichen und erleben will.

2014 war dann das Jahr vieler persönlicher Schicksalsschläge. Das, was ich jetzt schreibe, habe ich in dieser Form bisher noch nicht öffentlich berichtet. Doch es ist mir sehr wichtig aufzuzeigen, egal, was auch kommt, es gibt immer einen Weg, seiner Berufung und seinem Erfolg zu folgen. Es geht darum, nicht aufzugeben und jedes Tief als ein Sprungbrett zu nutzen. Ich gebe zu, es bedarf auch jetzt einer gewissen Überwindung, es einfach so zu schreiben.

In diesem Jahr wurde immer offensichtlicher, dass mein Mann seit Jahren unter Burnout bzw. Depressionen litt und es sich nun auch äußerlich zeigte. Er wurde ständig krank und fiel plötzlich für mehrere Tage aus. Zu der Zeit war er in einer beruflichen Auszeit und kümmerte sich komplett um den Haushalt und die Familie, damit ich mein Business voranbringen konnte. Für mich bedeuteten die Ausfälle meines Mannes, dass ich nicht mehr ständig auf Reisen gehen oder verbindlich persönliche Kundentermine außerhalb meines Home-Office wahrnehmen konnte. Dann noch ein weiterer Schock: In diesem Jahr starb meine geliebte Schwester an Krebs. Auch wenn ich heute überglücklich bin, dass ich in der letzten Stunde bei ihr sein konnte, hat es mich zutiefst traumarisiert. Ich erlebte, wie sie verblutete. Dieses Erlebnis hat mich persönlich zutiefst betroffen, sodass ich wiederum für mehrere Wochen nicht arbeiten konnte. Doch auch in der Dunkelheit gab es immer ein Licht, denn ein von mir sehr geschätzter Kollege aus der Schweiz hatte mit mir über Skype gearbeitet und dieses Erlebnis für mich neutralisiert. Ich hatte zwar noch die traumatisierenden Bilder im Kopf, doch die schmerzlichen Emotionen, die mich stetig zum Weinen brachten wurden aufgelöst. Ich konnte also in kürzester Zeit wieder mit meinem Business starten. Du kannst dir sicher vorstellen, dass diese Ereignisse und besonderen Umstände erhebliche Defizite in meinem Einkommensbereich verursachten. Doch das Wort Problem beinhaltet ja schon die Silbe Pro, was durchaus als das Positive verstanden werden kann, und so hatte in diesem Sinne auch für mich alles einen Nebeneffekt. Durch die Zeit, die ich nun intensiv in meinem Home-Office verbrachte, erstellte ich immer mehr digitale Produkte und kümmerte mich um die Vermarktung. Ich spezialisierte mich nun auch auf Internetmarketing, davon profitieren ich und meine Klienten noch heute. Somit schaffte ich es, in kürzester Zeit durch den Verkauf meiner digitalen Produkte, monatlich eine vierstellige Einkommensquelle zu kreieren und somit mehr als meine Fixkosten abzudecken.

Sehr interessant fand ich dann, dass mir von einigen Personen angeraten wurde, meinen Mann zu verlassen, da er mich ja nur aufhalten würde. Ich sage nur so viel: Ich liebe meinem Mann von ganzem Herzen und wir gehen zusammen durch dick und dünn. Ich denke, wenn man fest daran glaubt, dann schafft man alles – auch schwierigere Zeiten. Auch wenn es noch weitere persönliche Tiefpunkte für mich gab (unter anderem der Tod meiner lieben Freundin), so entspannte sich die Lage zu Hause immer mehr und wandte sich ins Positive. Meinem Mann ging es stetig besser, und es war, als hätten sich alle daran gewöhnt, dass ich fast immer zu Hause war. Ich glaube, meine Familie empfand das wirklich als sehr angenehm und schön, nur ich selbst spürte diese innere Unzufriedenheit. Mir persönlich fehlte das Reisen und die Freiheit zu haben, zu meinen Kunden oder zu Seminaren zu fahren. Um es am Rande zu erwähnen, natürlich kamen diese inneren Zweifel und Fragen hoch: „Darf ich es einfordern, diese Freiheit wiederzuerlangen? Ist das wirklich gut? Ist das vielleicht ein Risiko? Bin ich eine gute Mutter und Ehefrau?“. Ja! Denn wenn ich glücklich bin, dann gebe ich dieses Glück an meine Kinder und an meinem Mann weiter. Wichtig ist, sein persönliches Erfolgsrad rund zu halten, das heißt, auf alle Lebensbereiche wie die Gesundheit, den Spirit, die Weiterbildung, das Wissen, das Business, die Finanzen, die Familie/Freunde und das Umfeld zu achten. Mir war klar, dass das wirklich ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Zufriedenheit und meiner Selbstverwirklichung war und ist, und somit auch ein wesentlicher Faktor für den Erfolg meines MagicBusiness. Und so kam es dann der Punkt, der für mich so wichtig war: Der Tag, an dem ich meinem Mann und meiner Familie mitteilte, dass ich nun wieder voll und ganz in mein Business einsteigen werde. Mein Mann hat es nicht ganz so freudig aufgenommen, stimmte aber schließlich zu, nachdem ich sagte: “Schatz, du weißt, dass ich meine Freiheit brauche und dann viel glücklicher bin, auch mit dir.“ Mit wesentlich mehr Selbstbewusstsein stieg ich also wieder voll ein und der gewünschte Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Innerhalb von vier Monaten hatte ich so viel Umsatz generiert, wie in den ganzen zwei Jahren zuvor. Hurra! Ich war einfach überglücklich. Ich wusste, wenn ich mit Freude und Leichtigkeit in meinem Business neu durchstarte, kann es einfach nur erfolgreich sein. Ich sprühte vor Ideen, ich konnte sie lediglich nicht so schnell umsetzen wie ich gerne wollte.

Was sind nun die besonderen Geheimnisse, die ich angewandt habe, um das alles zu erreichen? Ich erinnere: Never give up! Alles, was dir begegnet, hat einen Sinn, auch, wenn es auf den ersten Blick nicht immer sofort erkennbar ist. Immer, wenn ich eine Idee hatte, ein Funke in mir aufkam, habe ich diese Idee einfach umgesetzt. Ich habe mir vorher nicht großartig überlegt, ob es funktionieren wird, ich habe einfach gemacht. So, wie man aus Spaß und Freude anfängt, ein Bild zu malen und sich dann immer weiter darin vertieft. Dabei kamen immer die besten Ergebnisse heraus. Irgendwann habe ich für mich gelernt, diese Vorhaben erstmal für mich zu behalten, denn es gab eine Zeit, da verlangte ich ständig nach einer Bestätigung von außen, dass meine Idee großartig ist. Doch wurde ich oftmals mit Bedenken und ungewollten Ratschlägen übersät, die mich dann vom Vorhaben abgebracht haben. Immer mehr habe ich auf mein Bauchgefühl gehört statt meinem Verstand zu vertrauen, und das war wirklich ein wichtiger Schritt. Ich habe mich einfach auf das Experiment Bauchgefühl eingelassen. Immer, wenn eine Entscheidung anstand, habe ich zuerst auf mein Gefühl geachtet, fühlte es sich leicht oder schwer an, war da ein Zusammenziehen oder ein tiefes, erweiterndes Durchatmen? Sofern das Gefühl gut und erweiternd war, habe ich mich für den Bauch entschieden und den Kopf ganz außen vorgelassen, egal, was sich darin für ein innerer Film abspielte. Klingt verrückt und war es auch, doch die Ergebnisse waren durchweg so, dass ich bis heute hauptsächlich Bauchentscheidungen treffe. Auch wurde ich mit der Zeit für einige Menschen unbequem, da die bislang liebe und nette Christine nun plötzlich auch mal Tacheles sprach und nicht mehr durchweg alles mitmachte, was andere wollten. Wenn mir etwas nicht gefiel, habe ich es deutlich gesagt oder einfach den Mund gehalten. In beiden Fällen wusste mein Gegenüber genau, dass ich an dem anderen Ende des Seiles zog. Mir gefiel das immer mehr, ich fing an, zu polarisieren und mir war bewusst, dass auch das ein Baustein meines Erfolgswegs war und somit konnte ich immer besser mit Bewertungen und Kritik umgehen. Ich sagte mir selbst bei jeder Bewertung: “YES! Eine Bewertung, das sind 10.000 Euro mehr Einnahmen in diesem Jahr!” (Ein Tool, dass ich von Access® übernommen habe). Somit wurde das Ganze spielerisch und gleichzeitig gewinnbringend, denn ich stellte mich innerlich auf Erfolg und Gewinn ein. Diese Einstellung hat mir auch sehr geholfen, mit meinem Lieblingstool, dem 80/20- Prinzip (was das beinhaltet, erläutere ich später ausführlich), zu arbeiten. Beides ergänzt sich so wundervoll. Immer dann, wenn mal wieder einen Hinweis auf irgendeinen meiner Fehler oder meine Unvollkommenheit bekam, bedankte ich mich und sagte: ”Ich mache es wie Apple und Microsoft: Erst fertig und dann mit Hilfe der Kunden perfekt!”. Ich bewundere ja, wenn etwas perfekt ist, doch bin ich im ersten Schritt nicht dafür gemacht. Ich persönlich würde dann wohl ewig brauchen, um etwas fertig zu bekommen, wenn mir der Druck des Perfektionismus im Nacken sitzt.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob das bei mir immer alles so einfach funktionierte, richtig? Nein, auch ich bin eine ganz normale Frau, die auch mit Ängsten und Selbstzweifeln zu kämpfen hatte, doch habe ich alles für mich mögliche getan, um das loszuwerden. Soweit es ging, versuchte ich alleine klarzukommen. Im Laufe der Zeit wurde es für mich dann immer mehr möglich und angenehmer, auch Hilfe von Coaches, denen ich vertraute, anzunehmen. Und geben wir doch mal zu: Oft sieht man die deutlichsten Fallstricke nicht, da ist ein Coach wirklich Gold wert. Ich habe mir einfach gesagt, dass ein Olympiasieger auch immer wieder trainiert und einen Coach hat, um noch erfolgreicher und besser zu werden, und genau das wollte ich auch! Also begab ich mich auf die Suche, habe zahlreiche Bücher gelesen, mir Videos angesehen, Events besucht, alles, um die richtigen Mentoren für mich zu finden. Manchmal war es Zufall, manchmal ganz gezielt, weil mich der Mensch und sein Leben einfach faszinierte und ich irgendwie daran teilhaben wollte. Ich wollte wissen, wie sie es gemacht haben und dieses Wissen für mich dann gleich umsetzen.

Hier möchte ich dir nun meine wichtigsten Erfolgsfaktoren vorstellen:

Tun und Mut - einfach machen!

Hamburg, das Event Light the fire: Ich war als Teilnehmer dabei und freute mich auf die zahlreichen Vorträge. Direkt am Morgen des ersten Tages kam der befreundete Manager und Veranstalter auf mich zu und fragte mich, ob ich für eine erkrankte Rednerin einspringen könnte. Bevor ich überhaupt richtig darüber nachgedacht habe, hörte ich mich zusagen. Innerlich zersprang ich vor Freude, mein Herz rutsche vor Aufregung in die Hose und als mein Kopf wieder klar wurde, fragte ich mich: “Bist du verrückt geworden?“. Egal, es war die Chance auf dem Event zu sprechen, an dem auch Sir Richard Branson sprach und für mich die Möglichkeit, ihn persönlich kennenzulernen. Es war ein Unternehmer-Event, ich hatte dafür weder einen passenden Vortrag, noch entsprechende Unterlagen mit. Kurz und gut, nachdem feststand, dass die Kollegin nicht kommen würde, hatte ich ungefähr drei Stunden Zeit, mit dem Taxi nach Hause zu fahren, im Taxi den Vortrag zu erarbeiten und auf dem Rückweg, mit meinem Laptop auf dem Schoss, die Präsentation dafür zu basteln. Wieder zurück im Congress Center Hamburg ging ich das Ganze nochmals mit meinem Bekannten durch und dann kam schon die Technik und holte sich meinen Laptop für die Bühne ab. Ohne weitere Vorbereitung stand ich etwas später vor circa 1200 Menschen und verriet die Geheimnisse wirklich erfolgreicher Unternehmer. Alles ging gut und an diesem Wochenende durfte ich Sir Richard Branson persönlich kennenlernen. Mein Erfolgsprinzip, Mut zu haben und einfach zu handeln, hatte sich ausgezahlt!

80/20-Prinzip - Mach erst fertig und dann perfekt!

Das Paretoprinzip, auch 80/20-Prinzip, möchte ich dir mithilfe eines persönlichen Beispiels von mir vorstellen: Als ich mein erstes Buch veröffentlicht habe, fanden sich darin mehrere Rechtschreibfehler. Damals konnte ich mir einfach noch kein Lektorat leisten. Trotzdem ging das Buch so auf den Markt und wurde hundertfach verkauft, erst mit Fehlern, später dann ohne, so wie bei Apple und Microsoft. Das 80/20-Prinzip funktioniert! Natürlich muss man dann auch mit dem Feedback umgehen, so gab es auch einige kritische Stimmen dazu, doch auch zahlreiche positive Anmerkungen zu den gemachten „Fehlern“.

Authentizität - sei du selbst und mach dein Ding!

Ja, ich bin ich selbst und verändere damit meine Welt. Das war zwar manchmal ein steiniger und ungewohnter Weg, doch am Ende führte er mich zu meinem persönlichen und ganzheitlichen Erfolg. Das Ganze ging sogar soweit, dass ich im Zuge von Verhandlungsgesprächen einem Buchverlag plötzlich eine Absage erteilte. Der Verleger legte mir ein Buch von einem anderen Verlag vor und meinte, ich könne den Stil davon einfach kopieren, das fände er optimal. Sorry, aber das ging gar nicht, also sagte ich: „Danke, und tschüss!“. Trotz, oder gerade wegen dieser Entscheidung fühlte ich mich zu 100 Prozent mit mir im Einklang.

Nutze deine Intuition!

Intuition, was ist das? Ein Bauchgefühl, eine Idee, ein sechster Sinn oder einfach emotional spürbares Wissen? Ich, als damaliger Kopfmensch, der im Labor gearbeitet hat und sehr wissenschaftlich unterwegs war, wurde im Laufe der letzten zehn Jahre zum Bauchmensch. Inzwischen entscheide ich nur noch mithilfe meiner Intuition und nutze dafür hilfreiche Methoden, wie beispielsweise den kinesiologischen Fingertest. Dies ist ein Muskeltest mit dem man das Unterbewusstsein befragen kann um unbewusste Informationen bewusst zu machen.

Sei täglich dankbar!

Mein wichtigster Antrieb! Warum? Weil mich Dankbarkeit unsagbar schnell aus einem Tief herausholen kann, egal in welcher Situation. Nehmen wir den Tod meiner Schwester, natürlich war ich unsagbar traurig. Doch der Gedanke daran, wie sie die letzten Monate genossen hat und sich an jeder Kleinigkeit erfreuen konnte, zaubert mir jetzt noch ein Lächeln auf meine Lippen. Auch hat uns diese Zeit viel mehr zusammengebracht, als die ganzen Jahre zuvor; dafür bin ich sehr dankbar. Der Tod meiner Freundin Roswitha, eine einzigartige Frau, die bewusst gegangen ist, indem sie einfach weitere lebenserhaltende Maßnahmen ablehnte, hat mich ebenso einiges gelehrt. Ich habe für mich den Tod anders kennengelernt. Man kann offen darüber reden und wichtige Dinge erledigen, um für sich wichtige Glücksmomente zu erfahren. Die Art zu leben ist immer eine Wahl, die wir selber treffen, genau das hat mir der Tod von Roswitha intensiv gezeigt.

Dankbarkeit auch für die Erkrankung meines Mannes. Wie ich das empfinden konnte? Das entsprechende Gefühl war nicht sofort da, doch es hat mir vor allem eins gezeigt: Ich schaffe das! Ich bleibe am Ball, ich mache weiter, vielleicht auch anders als gedacht, doch ich glaube an mich und mein MagicBusiness.

Heute nehme ich mir meistens vor dem Schlafen ein wenig Zeit, um den Tag noch einmal gedanklich durchzugehen und bin dankbar für das, was mir begegnet ist. Ich bin als ganz normale Angestellte gestartet und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich etwas Besonderes war oder vielleicht besondere Fähigkeiten hatte. Alles was ich hatte, war das Gefühl, dass ich grundsätzlich etwas in meinem Leben erreichen wollte. Mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwert waren anfangs noch sehr optimierungs-bedürftig. Vielleicht bin ich sogar zu blauäugig gestartet, habe einfach das umgesetzt, was mir Mentoren mitgegeben haben und somit das Fundament für mein heutiges MagicLeben gelegt. Vielleicht war aber genau das der optimale Start für mich. Noch vor zehn Jahren hätte ich mir nicht mal im Geringsten vorstellen können, dass sich mein Leben so extrem positiv verändern würde und ich heute nur noch das tue, was mir Spaß und Freude bereitet (Steuerbelege sortieren klammern wir da mal aus!). Heute erlebe ich mit meiner Familie Situationen und Urlaube, von denen wir damals nicht einmal ansatzweise zu träumen gewagt hätten. Wir genießen bewusst den heutigen Wohlstand, gerade weil wir auch sehr knappe Zeiten erlebt haben. Zeiten, in denen ich kaum wusste, wie ich offene Rechnungen bezahlen soll. Was ich damit sagen will, ist, wenn ich das geschafft habe, dann schaffst du das auch! Das Ganze ist ein Prozess, kein Hokuspokus. Glaube mir, Erfolg und Reichtum ist machbar.

Christine Hofmann im Kurzportrait:

Christine ist Erfolgscoach, Autorin, holistische Mentorin und Gründerin von ZenBusiness® und zeigt, wie es gehen kann. In nur kurzer Zeit hat sie es geschafft: Raus aus dem Hamsterrad einer berufstätige Mutter mit Zweitjob, hin zu einer erfolgreichen und unabhängigen Unternehmerin im On- und Offline-Business. Zusammen mit Ihrem Mann und vier Kindern lebt sie in Hamburg. Für sie liegt das Geheimnis des Erfolges in der Anwendung der universellen Erfolgsprinzipien und dem Lösen von unterbewussten Blockaden . Dieses Wissen sowie leicht anwendbare Tools und alltagstaugliche Tipps gibt die Expertin für ein authentisches Business seit mehreren Jahren erfolgreich an Tausende von Menschen weiter. Eine Zusammenarbeit mit Ihr kann virtuell, wie auch persönlich in Hamburg stattfinden, mehr Informationen dazu auf Ihrer Homepage: https://christinehofmann.com und www.blockaden-lösen.com

„Egal was auch kommt, es gibt immer einen Weg, seiner Berufung und seinem Erfolg zu folgen.“

Christine Hofmann

#WIEHASTDUDASGEMACHT

SANDRA LOTZ

$$$$

Das Jahr 2017 war für mich das intensivste Jahr meines bisher 37jährigen Lebens. Im Frühjahr wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert. Es folgten mehrere OP’s und viele Monate Therapie. Wenn ich das so normalerweise erzähle, dann erhalte ich oft folgende Reaktion: „Oh, du Arme, wie schrecklich. Aber du siehst gut aus, wirklich.“ Und oft höre ich aus diesen Worten eine gewisse Verwunderung heraus: „Wie kann es dir so gut gehen, wenn du doch so schwer krank warst? “, und vielleicht schwingen auch ein paar Zweifel mit: „Geht es dir wirklich so gut, oder sieht das nur so aus?“. Ich gebe dann gerne meine Standard-Antwort: Selbstverständlich habe ich auch mal schlechte Momente. Aber insgesamt fühle ich mich sehr nah bei mir und bin dankbar für das, was ich lernen durfte. In solchen Gesprächen ernte ich dann mindestens interessierte Blicke. Noch häufiger hingegen spüre ich sogar so etwas wie Neid. Den Krebs, den will keiner. Aber dieses tiefe Gefühl der Zufriedenheit, dieses bei sich sein, innerlich stark und in Balance sein – das will jeder.

Wie ich das hinbekommen habe, ist eine Entwicklung, die schon lange vor der Krebs-Diagnose begann. Um diese Geschichte erzählen zu können, verrate ich dir, dass es früher mal zwei Sandras gab. Obwohl ich psychisch absolut gesund bin, fühlte ich mich ganz lange so, als hätte ich eine gespaltene Persönlichkeit. Wenn ich alleine in meiner Homebase war, mich mit geliebten Dingen umgab oder vertraute Menschen an meiner Seite hatte, fühlte ich mich total wohl. Dann war ich in meinem Element, konnte mich und meine Persönlichkeit voll ausleben. Das war die Sandra, die ganz natürlich Stärke aus sich selbst ziehen konnte. Ganz anders war es jedoch, wenn ich mich draußen in der freien Welt aufhielt. Fremde Menschen, die an mir zogen und etwas von mir wollten. Geräusche und Lärm, die mich stressten. Aufgaben und Inhalte, die ich unnötig fand. Durch mein Leben zog sich viele, viele Jahre lang das Gefühl von „Ich bin irgendwie anders. Ich bin nicht gut, so wie ich bin. Ich muss mehr so sein wie andere. Ich muss funktionieren.“

Ich wurde zu einer absoluten Meisterin darin, mir selbst einzureden, dass ich anders sein müsste. Heute weiß ich, dass es sich dabei um negative Glaubenssätze handelte – eine sehr wirksame Form der Selbstsabotage. Damals war ich jedoch fest davon überzeugt, dass ich wirklich verkehrt war. Im Vergleich mit anderen fühlte ich mich häufig wie ein Alien. Statt langer blonder Haare hatte ich braune, kurze Locken, die grundsätzlich nie so lagen, wie ich das wollte. Meine Nase war schon immer größer als gefühlt alle anderen Nasen auf diesem Planeten. In der Schule rutschte ich ab dem Gymnasium immer weiter ab. Statt für Dinge zu lernen, die mich nicht interessierten, verdiente ich lieber Geld bei der Mathe-Nachhilfe, in der Tanzschule und später dann als Kellnerin. Und dann noch mein Inneres … Bei mir war – egal was – nie so einfach, leicht, easy-peasy, wie ich es bei anderen zu erleben glaubte. Ich empfand vieles als anstrengend und musste mich oft zusammenreißen, um weiterzumachen. Das war die zweite Sandra: Die junge Frau voller Selbstzweifel.

In den Zwanzigern empfand ich mein Leben als inneren Kampf. Nach dem Abitur landete ich in einer Bankausbildung. Ich erwog kurz, Psychologie zu studieren, denn da zog es mich inhaltlich hin. Aber bei meinem Notendurchschnitt? Forget it. Und trauen tat ich mich auch nicht. Und irgendwie gefiel es mir dann auch in der Bank, denn plötzlich war ich wieder in etwas gut. Mit meinem ersten Job im Kundenservice war ich jedoch total unterfordert. Ich wollte mehr wissen, mehr verstehen, interessante und spannende Themen bearbeiten und weiterentwickeln. Also absolvierte ich in meiner Freizeit zwei Studiengänge, bis ich in einer Rekordzeit von fünf Jahren endlich mein Diplom in Betriebswirtschaftslehre in der Tasche hatte. Mir lagen die Inhalte, ich war diszipliniert und mit Motivation dabei. Damals tauchte das erste Mal der Gedanke in meinem Kopf auf, selbst Unternehmerin zu sein. Nur hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, in welchem Bereich. Und so schob ich diese Idee wieder in die hinterste Ecke meines Kopfes, wo sie kein Unheil anrichten konnte.

Ich blieb einfach in der Bank und stieg mit den Jahren immer schneller ins Hamsterrad. Es gibt ja diesen Spruch, dass ein Hamsterrad sich von innen anfühlt wie eine Karriereleiter. Mit etwas Abstand kann ich heute sagen, dass es bei mir so war. Doch damals habe ich das nicht erkannt. Meine Umwelt sah in mir eine Frau, die Karriere in einem Umfeld voller Männer machte. Heute kann ich nachvollziehen, dass das so gewirkt hat. Tatsächlich war das aber nie mein Antritt. Mein einziger Wunsch war immer nur, mein Können wirklich einzusetzen – und damit die Welt ein kleines bisschen zu verändern. Ich war zutiefst intrinsisch motiviert. Denn ich war immer fest davon überzeugt, dass ich etwas kann. Auch wenn man oft versucht hat, mich klein zu halten, und neben mir viel schlechter ausgebildete (männliche) Kollegen befördert wurden. Dass – trotz der Schwierigkeiten - mit den Jahren Verantwortung, Status und Gehalt immer mehr zunahmen, war ein netter Nebeneffekt, der mein Ego zusätzlich anstachelte. Da ich also irgendwie in ein Leben reingeschlittert war, in dem ich – als erfolgreiche Business-Frau – die meiste Zeit draußen und fremden Einflüssen ausgesetzt war, hatte ich viele, viele Jahre mit meiner unsicheren Sandra zu kämpfen. Ich schreibe bewusst Kampf, denn ich habe es als einen inneren Kampf erlebt. Ich kämpfte gegen mich selbst. Ich kämpfte gegen das, was ich wirklich bin, und was in mir steckte. Ich hörte mehr auf andere als auf mich selbst. Ich wollte immer schnell alles erledigen. Ich wollte immer funktionieren. Ich wollte alles richtig machen. Ich wollte keine bis wenig Fehler machen. Ich wollte weiterkommen. Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber an diese Sandra und dachte, sie sei echt und gehöre zu mir. Ich lebte, arbeitete und liebte mit ihr. Und ich arbeitete mich an ihr ab. Immer und immer weiter. Mein Fokus lag darauf, erfolgreich im Job zu sein und einen Partner für die Familienplanung zu finden. Einfach, aber wahr.

Hätte man mich damals gefragt, was mein größter Wunsch ist – ich hätte geantwortet „Ein bisschen mehr wie der Durchschnitt zu sein“. Ich war einfach null bei mir und komplett in der äußeren Welt verankert. Innerlich fühlte ich mich weit von mir selbst entfernt. Versteh mich nicht falsch: Hätte ich damals das gespürt, was ich heute wahrnehmen kann, dann hätte ich längst eingegriffen. Ich bin eine Macherin und übernehme Verantwortung. Doch tatsächlich habe ich in dieser Zeit meines Lebens nicht besonders viel gespürt. Ich habe emotionale Instabilitäten, Weinkrämpfe, häufige Erkältungen und den allgemeinen Weltfrust als „Fehler“ abgetan. Ich dachte, wenn ich nur besser funktioniere, dann würde ich auch mehr Erfolg haben. Egal, ob im Job oder privat. Wie ich heute weiß, waren dies alles Anzeichen meiner Seele. Sie signalisierte mir damit, dass ich mein Leben ändern möge. Sie wies mich darauf hin, dass eine andere Art von Leben für mich vorgesehen ist. Sie wollte mich dazu bewegen, hinzusehen und zu erkennen. Als ich nicht auf sie hörte, schickte sie mir Krankheiten: Rückenschmerzen und ständige Magenkrämpfe. Die Medizin verwendet hierfür den schönen Begriff Psychosomatik. Viel treffender ist mit meinem Wissen von heute, diese als körperlichen Ausdruck des seelischen Schmerzes einzuordnen. Ich versuchte es mit mir bekannten Mitteln zu lösen. Ich redete mir gut zu. Ich fing an, Bücher zu lesen, die sich damit beschäftigten, wie man sich als Frau im Job durchsetzt. Ich wurde hart im Nehmen und hielt deutlich mehr aus als gut für mich war. Ich bewarb mich mehrmals bei anderen Unternehmen, aber es sollte nicht sein. Ich konzentrierte mich auf mein Studium als Eintrittskarte für eine bessere Art von Job.

Ich hätte einfach gehen können.

Ich hätte mir Hilfe und Unterstützung suchen können.

Ich hätte mehr auf mich hören sollen.

Ich hätte weniger auf andere hören sollen.

Ich hätte mir selbst mehr wert sein können.

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Das alles habe ich nicht oder nicht genug getan. Denn das war noch die Sandra, die wenig darüber wusste, wie sie selbst, die Menschen und die Welt allgemein tickt.

Die erste Krise kam mit Ende 20. Und es kam, wie es kommen musste: Kurz vor meinem 30. Geburtstag zog mir der Haufen meiner angesammelten Probleme den Boden unter den Füßen weg. Stellenweise fühlte ich mich in dieser Zeit wie unter einer Glasglocke. Tief in mir ahnte ich, dass ich echt Probleme hatte. Dennoch teilte ich das nur mit wenigen Menschen. Nach außen hin, vor allem im Job, versuchte ich vorzuspielen, dass alles nicht so schlimm sei. Natürlich würde ich es schaffen. Ich schaffe immer alles, oder? In der Rückschau weiß ich, welche drei Phasen ich durchlaufen habe, damit es mir wieder gut ging.

Stabilisierung

Sport & Bewegung: Ich begann regelmäßig Sport zu treiben, ging auch immer mal wieder in die Sauna und machte Waldspaziergänge.

Gesundes Essen: Ich fing zu dieser Zeit an zu kochen. Vorher konnte ich maximal eine Maggi Fix-Tüte in irgendetwas einrühren. Ich machte meine ersten Erfahrungen mit Gemüsekisten und lernte nach und nach, wie man ein schmackhaftes Essen zubereitet.

Stressreduzierung: Ich begann mit Yoga. Anfangs war ich kritisch, aber ich wollte es zumindest mal ausprobieren. Das klappte wunderbar. Ich war von der ersten Stunde an verliebt. Und meine Liebe wurde über die Jahre immer stärker.

Anregung & Entspannung: Ich wählte ein gutes Mittel zwischen Ablenkung, indem ich viel unterwegs war, neue Menschen kennenlernte und Freundschaften schloss. Gleichzeitig genoss ich – nachdem mein Studium endlich um war – die Zeit für mich zu Hause in meiner neuen eigenen Homebase.

Innere Aufarbeitung: Mit professioneller Unterstützung erkannte ich, dass einfach gerade zu viel „kaputt“ war. Es gab zu viele „Baustellen“. Meine Erschöpfung war eine ganz natürliche Reaktion auf die vielen Probleme, die sich in meinem Leben angesammelt hatten.

Erste Veränderungen machten sich natürlich bemerkbar, denn das Leben merkt, wenn wieder Platz für etwas Neues ist. Und so bekam ich eines Abends im Frühjahr 2011 eine Nachricht, die mein Leben veränderte. Die Nachricht enthielt die Frage, ob ich als IT-Projektleiterin nach Nürnberg kommen möchte. Zum Verständnis: In Nürnberg kannte ich keine Sau, und es lag um die 400km von Hannover entfernt, wo ich zu diesem Zeitpunkt seit zehn Jahren wohnte. Und ich war keine ITlerin, sondern Bankerin. Würde ich die neuen Aufgaben packen? Würde ich ein Team von Menschen hin zu einem Projekterfolg führen können? Würde am Ende tatsächlich Software bei den Banken laufen, die ich selbst mit entwickelt hatte? Ich war mit der Entscheidung überfordert und kam so das erste Mal mit Coaching in Berührung. Ich buchte einige Sitzungen und ließ mich von meinem Coach durch die Job-Entscheidung und Bewerbungsphase begleiten. Schnell stand fest: Ich würde das Angebot aus Nürnberg annehmen.

Dieser Job- und Stadtwechsel veränderte mich in vielfacher Hinsicht und setze eine große Energie bei mir frei. Aber es war auch eine sehr anstrengende Zeit, da alles sehr schnell gehen musste. Es war mein erster Jobwechsel, und ich merkte schnell, dass das neue Unternehmen anders tickte als das alte. Ich war hier als IT-Projektleiterin intensiver gefordert. Es herrschte mehr Druck durch enge Deadlines, Kostenreduzierung und durch fehlende Kapazitäten im Haus. Insgesamt wuchs mein Verantwortungs- und Entscheidungsspielraum durch den neuen Job entscheidend. Zu der fachlichen Verantwortung kam die Führungsverantwortung. Was ich schnell merkte: Projektmanagement ist absolut mein Ding. Ich bin ein Naturtalent im Organisieren, Strukturieren, Analysieren, über den Tellerrand schauen und alles im Blick behalten. Ich kann gut die Fäden in der Hand behalten und Menschen lenken bzw. vernetzen. Endlich war ich nach den vielen Jahren innerer Suche an dem Punkt, dass ich sagen konnte: Ich hatte (vorerst) meine berufliche Heimat gefunden – das Projektmanagement. Ich konnte selbständig, eigenverantwortlich und mit viel Power an neuen, coolen Themen arbeiten. Dass ich in diesem Job schon sehr viel von einer selbständigen Unternehmerin zeigte, fiel mir zu diesem Zeitpunkt nicht auf. Dazu befand ich mich in einer mir gänzlich unbekannten Stadt. Und dann auch noch als Niedersächsin in Bayern. Also, in Franken. Die Mentalitätsunterschiede spürte ich schnell. Richtiges ankommen fiel mir schwer. Aber ich tat einiges dafür, war viel unterwegs, lernte neue Menschen kennen und war insgesamt offen für alles. Ich war auf mich allein gestellt und musste irgendwie klarkommen. Meine Familie war mehr als 500km entfernt. Jeder Umzug bringt auch Umstellungen mit sich. Es mussten neue Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte gefunden werden. Neue Wege mussten sich erst finden. Es brauchte ein Jahr, bis ich halbwegs klar kam und mich nicht mehr ständig fehl am Platz fühlte.

Reflektion

In meinem ersten Coaching hatte ich supergute Erfahrungen gemacht. Ich habe gespürt, wie viel in nur wenigen Stunden innerlich in mir bewegt und geklärt wurde. Durch das Coaching konnte ich meine Stärke und meine Persönlichkeit viel besser einschätzen. Nachdem ich halbwegs in der neuen Umgebung angekommen war, spürte ich, dass ich genau dort weitermachen wollte. Meine alte Liebe zur Psychologie erwachte wieder. Erster Kunde: Ich selbst. Ich fing an, mich stärker mit mir zu beschäftigen. Ich las Zeitschriften und die ersten, noch einfachen, Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung. Dazu machte ich mir Notizen in meinem allerersten Journal, damals noch schlicht „Notizbuch“ genannt. Und ich vergas es auch wieder, denn der Job forderte mich immer mehr. Durch mein Talent für Projektmanagement übernahm ich schnell viel Verantwortung. Es wurde jemand gebraucht, der den Überblick behält und gut managen konnte. Und ich war da, hatte Lust und traute es mir zu. So wurde ich mit der Zeit Teammanagerin und führte zuletzt fachlich ein Team von knapp 20 Menschen. Es war eine wunderbare Aufgabe, die ich inhaltlich sehr mochte. Aber dieser Job brachte mich meinen eigenen inneren Abgründen näher. Stress und Druck machten aus mir mit der Zeit einen anderen Menschen. Ich wurde härter, kritischer und wollte immer mehr kontrollieren, damit nichts schief geht. Den Druck, den ich selbst spürte, gab ich in schlimmen Momenten auch an mein Team weiter.

Trotz mittlerweile regelmäßigem Yoga und Entspannung fühlte ich mich zunehmend erledigt. Ich suchte nach Gründen. Die anderen waren zwar auch häufig kaputt, aber nicht so schlimm wie ich. Ich realisierte langsam, dass ich viel mehr an Informationen und zwischenmenschlichen Beziehungen wahrnahm als andere. Gerade im Projektmanagement kann das sehr hilfreich sein. Es kommen unterschiedlichste Menschen, in verschiedenen Rollen und mit individuellen Motiven zusammen.

Viel aufzunehmen ist eine wichtige Grundlage, um im Job erfolgreich zu sein. Aber wer viel wahrnimmt, muss auch mehr verarbeiten als andere. Hat einfach mehr „in sich“. Und diese Dinge müssen auch irgendwie wieder raus, sonst platzt ein Mensch irgendwann innerlich. Alte Fragen tauchen wieder auf, die ich nie beantwortet hatte: Wieso bist du anders? Woher kommt das? Und was tust du damit? Parallel hatte sich mein Interesse für Coaching vertieft und ich befand mich selbst in der Ausbildung. Auch hier machte ich die Erfahrung, die ich schon einige Jahre vorher empfunden hatte. Wenn es Raum gibt in deinem Leben, und es auch sein soll, dann kommt es auch zu dir. Eine Coaching-Ausbildung verändert dich als Mensch grundlegend. In meiner Ausbildung lag ein Fokus darauf, keine eigenen Themen in die Sitzungen mit den Coachees hereinzunehmen und nicht zu beraten. Der Job ist, den anderen auf seinem Weg zu unterstützen – denn jeder ist selbst Experte für sein eigenes Leben. Was sich so einfach liest, war durchaus anspruchsvoll zu lernen. Aber mich hatte es gepackt. Ich wollte verstehen, Themen lösen, die ich schon mein Leben lang mit mir rum schleppte und irgendwann vielleicht selbst einmal anderen Menschen helfen. Letzteres war nur ein kleiner, vager Gedanke in meinem Hinterkopf. Zu groß waren noch die Ängste und Zweifel der alten Sandra.

Der Job beherrschte mein Leben. Als dann auch noch zwischenmenschliche Probleme auftraten zog ich irgendwann die Notbremse und reichte meine Kündigung ein. Meinem Team sagte ich die volle Wahrheit für meinen Weggang: Ich konnte mich zuletzt nicht mehr im Spiegel anschauen, da ich mich als Mensch so sehr verändert hatte. Das war nicht mehr die offene, positive, strahlende Sandra, die ich im Idealzustand bin und auch sein möchte. Diese gestresste Frau, die funktioniert und Dinge tun muss, hinter denen sie nicht steht, passt nicht zu mir. Man sagt mir nach, dass ich sehr authentisch bin und meine Werte lebe. Damals habe ich am eigenen Leib gespürt, wie schlecht es mir geht, wenn ich gezwungen bin, gegen meine Werte zu handeln.

Ich sage gerne, dass es bei mir erst mit 30 so richtig los ging. Alle Schritte, die ich ab dann gegangen bin, haben sich sehr für mein Lebensglück ausgezahlt. Der Neustart in Nürnberg brachte mehr Selbstvertrauen, mehr Selbstbewusstsein und mehr Selbstsicherheit. Auch der berufliche Erfolg war wichtig für mich. Vielleicht musste ich es mir einmal selbst beweisen, dass ich es „kann“ – nachdem ich so viele Jahre darauf hingearbeitet hatte. Meine Coaching-Ausbildung war der Startschuss in meiner Persönlichkeitsentwicklung. Ich schaltete von da an in den fünften Gang und arbeitete nach und nach meine Persönlichkeit auf. Was ich hier in kürzester Zeit über mich und das Leben lernte, war enorm. Ich lernte mich wirklich kennen, und es gelang mir auch, mich als Mensch besser anzunehmen. Was ich lange nicht sehen wollte, lies sich dann mit zunehmender Kenntnis nicht mehr verleugnen: Ich bin hochsensibel. Meine große Wahrnehmungsfähigkeit und die daraus entstehende Erschöpfung. Meine Lärmempfindlichkeit. Das ständige Gefühl des unter Druck stehen, wenn zu viele Reize auf mich einprasseln. Meine Empathie und das „Sehen“ in anderen Menschen. Hochsensible nehmen allgemein mehr wahr. Welcher Art diese Wahrnehmung ist, ist unterschiedlich. Der eine hört oder sieht mehr, ein anderer spürt mehr. Häufig ist es auch ein Mix. Durch das ständige Aufnehmen von Informationen ist bei Hochsensiblen einfach schneller der Akku leer. Sie brauchen dann mehr Pausen und mehr Ruhe.

Als ich es endlich begriff, weinte ich vor Glück. Ich bin sonst kein Mensch, der in Schubladen denkt. Aber die Tatsache, dass es einen Grund für mein „anders sein“ gibt, nahm eine große Last von mir. Ab da an dachte ich nicht mehr, dass ich anders sein müsste. Ich lernte, dass es eine Frage des Umgangs und des Umfelds ist. Unter meinesgleichen bin ich ganz „normal“. Zudem bin ich auch noch ein Scanner-Typ. Als Scanner werden Menschen bezeichnet, die viele Interessen haben, aber sich nicht festlegen können. Scanner sind die mit den ständigen Wechseln im Lebenslauf. Mit den Umbrüchen und Querschlägen im Leben. Und das trifft zu: Ich war zwar jahrelang in einer Bank, habe aber dort von Kundenberatung, Controlling, Marketing, IT, Projektmanagement und zuletzt Projektportfoliomanagement so ziemlich alles gemacht. Ich bin schon oft umgezogen und würde niemals Garantie dafür übernehmen, dass ich mein Leben lang im Rhein-Main-Gebiet bleiben werde. Ja, ich empfinde es auch immer als krass, aber mittlerweile liebe ich es auch: Ich kann und will tausende von Dingen. Ich hatte nie den Wunsch, in irgendeinem eingeschränkten, kleinen Gebiet Fachexperte zu sein. Wenn ich einmal etwas grob verstanden habe, dann reicht mir das häufig. Neue Jobs langweilen mich nach spätestens ein bis zwei Jahren. Ich brauche ständig was Neues: Zusätzliche Aufgaben, mehr Verantwortung, Herausforderungen, spannende Menschen oder eine andere Umgebung. Oder alles auf einmal. Wenn ich nicht genug inspiriert werde, gehe ich ein. Man nennt mich auch „Weiterbildungsjunkie“.

Nachdem ich endlich wusste, wie ich als Mensch „ticke“, war mir schnell klar, dass ich mich noch einmal verändern musste. Hochsensible und Scanner brauchen eine andere Arbeitsumgebung. Der stressige Job in der IT war damals, als ich noch nicht gelernt hatte, mit meinem eigenen Energielevel umzugehen, zu viel für mich. Du kannst dir das so vorstellen, dass ich morgens „mit vollem Tank“ zur Arbeit fuhr. Und dann waren da viele Menschen und viele Themen. Das kann und mag ich. Da ich aber mit anderen in einem Büro saß, mir meine Zeit nicht frei einteilen konnte und auch ständige „Feuerwehr“-Einsätze nötig waren, brauchte es manchmal nur eine Stunde im Büro – und ich stand mächtig unter Stress. Abends musste ich mit Yoga und Sofa auftanken. Ich brauchte absolute Ruhe – Fernseher und Musik waren schon zu viel. Also entschied ich mich, ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Komplette Neuorientierung. Dieses Mal selbst gesteuert und nicht von außen getrieben. Ich wollte in meine Wunsch-Region in den Speckgürtel Frankfurts. Ich musste raus aus dem Stress und suchte mir daher einen neuen Job ohne Führungsverantwortung in einem angenehmen Umfeld mit Entwicklungsperspektiven. Positiv war: Ich konnte mir den Job aussuchen. Das hat mir gezeigt, dass Klarheit und Selbstvertrauen einen im Leben enorm weiterbringen. Nach dem Umzug gründete ich mein Sidebusiness und half Menschen dabei, sich persönlich und beruflich neu zu orientieren. Ich reduzierte irgendwann meinen Vollzeit-Job auf drei Tage, um noch mehr Ruhe in mein Leben zu bringen und mehr Raum für das Coaching und die psychologischen Themen zu haben. Aber etwas blieb, was ich damals nicht so erkannte: Der Wunsch nach Kontrolle. Der Blick nach außen. Ein gewisser Ehrgeiz. Ich dachte, ich sei auf dem richtigen Weg. Aber dann kam alles anders. Denn der fünfte Gang reichte in meinem Leben nicht, es muss schon der Turbo sein. Und so kam Anfang des Jahres 2017 der größte Wendepunkt für mich.

Von einem Moment auf den nächsten fiel mein Leben wie ein Kartenhaus zusammen, als ich im Frühjahr 2017 erfuhr, dass bei mir Brustkrebs diagnostiziert worden war. Unglaubliche Ängste, Sorgen und Nöte waren von nun Bestandteil meines Lebens. Ich, die ein sehr selbstbestimmter Mensch ist, musste sich plötzlich dem Therapieplan von Ärzten unterordnen. Es wurden Urlaube abgesagt und andere Termine gestrichen. Die Arbeit – egal ob in der Bank oder nebenberuflich – war plötzlich zweitrangig.

Die Diagnose Krebs löste Bahnbrechendes in mir aus. Ich hatte verdammt Angst um mein Leben und wollte nicht sterben. Mit nur 36 Jahren wurde ich mit meiner eigenen Endlichkeit konfrontiert. Und ich merkte: Wenn ich jetzt gehen müsste, dann hätte ich mein Leben nicht genug gelebt. Dann hätte ich zu wenig von den Sachen getan, die mich wirklich glücklich machen und erfüllen. Ich spürte ganz tief in mir drin eine große Kraft. Ich war mir ganz sicher, dass das Leben mir eine zweite Chance gibt. Und diese wollte ich nutzen.

Mir waren zwei Dinge sehr schnell klar:

Ich stehe offen zu dieser Erkrankung. Krankheit ist nichts, für das wir uns schämen müssen. Krankheit gehört vielmehr in die Mitte dieser Gesellschaft. Krankheit ist ein Teil des Lebens. Über Krankheit darf gesprochen werden. Über Krankheit darf geschrieben werden. So entstand die Idee für meinen persönlichen Blog „Goodbye Knötchen“, in dem ich meine Diagnose verarbeitete und meine Gedanken mit anderen teilte. Und dies zeige ich auch in den sozialen Medien.

Ich habe eine positive Haltung zu meiner Diagnose. Ich sehe es als etwas, woran ich wachsen kann. Als etwas, was mich wach rüttelt und mir die Richtung zeigt. Als etwas, was gute Dinge in meinem Leben festigt. Und schlechte Dinge rausschmeißt.

Im Nachhinein erscheint es mir so, dass in meinem Inneren große, wichtige Erkenntnisse förmlich nur darauf gewartet haben, dass sie nach draußen dürfen. Nur sieben Monate nach der Diagnose bin ich ein anderer Mensch, den ich schlicht „die neue Sandra“ nenne.

Was mir geholfen hat, waren die „Basics“, die ich bereits in meinem Leben etabliert hatte: Sport & Bewegung, gesundes Essen, regelmäßige Stressreduzierung, ein guter Mix aus Anregung & Entspannung und innere Aufarbeitung. Mit der Diagnose schaute ich mir an, was ich in diesen Bereichen noch verändern wollte, damit es mir noch besser gehen würde. Ich begann auch sofort mit dem Lesen. Recherchieren hat mir schon immer geholfen. Stapelweise lagen die Bücher bei mir zu Hause. Mein Ansatz war, mich breit zu informieren. Ich las alles über Krebs, seine Entstehung und den Umgang mit dieser Erkrankung, was ich finden konnte. Und ich war dabei offen für sämtliche medizinische Richtungen. Dazu beschäftige ich mich intensiv mit der psychischen bzw. mentalen Seite dieser Krankheit. So kamen auch Themen in mein Leben, die ich zuvor noch als „zu esoterisch“ abgelehnt hätte. Und dadurch begriff ich: In mir steckt ein zutiefst spiritueller Mensch. Eine unglaubliche Erkenntnis. Dadurch fand ich den „Sandra“-Weg – einen Mix aus allem, was mir persönlich gut tat. Denn ich lernte, dass es bei Krankheiten nicht die eine Wahrheit gibt. Es gibt immer nur die eigene, persönliche Wahrheit.

Täglich Yoga und Mediation sowie regelmäßige Waldspaziergänge gaben meinem Tag einen festen Rahmen und sorgten für eine gute Anbindung an mein Inneres. Endlich hatte ich mal Zeit, fernab des Alltags in mich hineinzuspüren. Ich nahm mir auch Zeit dafür, wieder Kind zu sein. Zu lauter, peinlicher Musik zu tanzen und zu singen – großartig! Ich lernte, auf meine Intuition zu hören und ihr zu folgen. Dazu gehörte auch, zwischendurch zu arbeiten. Denn die Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Und so konnte ich lernen, meinen Aufgaben achtsam und ohne Stress nachzugehen. Mit mir selbst und an meinen aktuellen Themen zu arbeiten gehört für mich mittlerweile dazu. Ich muss schmunzeln, wenn ich daran denke, wie wirr und ziellos ich früher durchs Leben gelaufen bin. Helfen tut mir mittlerweile mein tägliches Journaling, indem ich Kontakt zu meiner Seele, meinem Herzen und auch zu Knötchen aufbaue. Unter Journaling versteht man das Schreiben als Methode zur persönlichen Entwicklung, indem man beispielsweise seine Wünsche formuliert. Yoga und Meditation unterstützen das. Und ich suche mir regelmäßig ganz unterschiedliche Coaches, Lehrer oder Heiler. Dabei verlasse mich auf mein Gespür, wer für welches Thema der Richtige ist.

Und dann wurde alles ganz einfach in meinem Leben. Trotz Brustkrebs. Trotz Schmerzen. Trotz Therapie und Reha. Jeden Tag ein kleines bisschen mehr. Die Zeit zu Hause zeigte mir, wie gut ich das kann: Mich selbst beschäftigen, produktiv sein, mir meine Zeit selbst einteilen. Und wie gut mir das tut: So schlafen, essen, Sport machen und einfach leben. Ich schärfte meinen eigenen, ganz persönlichen Lebensstil. Die Vorstellung, weiterhin drei Tage in der Woche in die Bank zu fahren, fühlte sich auf einmal falsch an. Das begonnene Downshifting reichte mir nicht mehr, ich brauchte mehr. Dazu kam die immer klarer werdende Erkenntnis, dass ich ein Leben leben will, wo ich mich selbst verwirklichen und einbringen kann. Und zwar so richtig! Und so entschloss ich mich zu kündigen und aufs Ganze zu gehen. Ich wollte die Dinge hervorholen, die schon jahrelang in mir drin waren: Der Wunsch, Unternehmerin zu sein. Der Wunsch, noch mehr Menschen in ihrem Leben durch Phasen der Veränderung zu begleiten. Mein Interesse für Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Coaching. Das wiederentdeckte Interesse am Schreiben. Die Erkenntnis, dass ich das tägliche Praktizieren von Yoga und Meditation nicht nur selbst brauche, sondern auch an andere weitergeben möchte. Konkret heißt das: Ab sofort bin ich Vollzeit-Unternehmerin und begleite Menschen dabei, ihre innere Stärke und Balance wiederzufinden.

Und so stehe ich jetzt da: Ich bin 37 Jahre und habe gerade meine 16jährige Banking-Karriere hingeschmissen. Demnächst bin ich ohne festes Einkommen. Ich habe den Brustkrebs überstanden. Ich lebe in der vierten Stadt und bestimmt wird es nicht die letzte Station sein. Ich bin Single und habe keine Kinder. Ich habe einige Pläne, aber so genau weiß ich nicht, was kommt. Ich fühle mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich frei. Und es fühlt sich großartig an.

Ich brauchte mehr Tiefe, um wirklich ich zu sein. Ich benötigte in etwa sieben Jahre der intensiven, bewussten Suche, um bei mir anzukommen. Es brauchte dafür zwei große und mehrere kleine Krisen. Es brauchte dafür eine potenziell lebensbedrohliche Krankheit. Natürlich lerne ich auch heute noch jeden Tag dazu. Aber es ist ein bewusstes, friedvolles Lernen in dem Bewusstsein, dass wir alle kontinuierlich wachsen dürfen. Ein anderer Job oder Wohnort, die langen Jahre, in denen ich in der Bank nach Erfüllung gesucht habe – das waren alles äußere Faktoren, die meine innere Zerrissenheit gespiegelt haben. Die ständige Sucherei hat mit dem Annehmen meiner Brustkrebs-Erkrankung endlich aufgehört. Sie ist einer inneren Zufriedenheit und Ruhe gewichen. Aus den zwei Sandras ist nun wirklich eine Sandra geworden. Der Raum, aus dem ich selbst ganz natürlich Stärke aus mir selbst ziehe, hat sich bedeutend vergrößert. Ich bin ein Mensch mit Tiefgang. Ich will die Menschen und die Welt verstehen. Ich nehme sehr viel von anderen auf. Und sobald ich etwas spüre (und dazu braucht nicht unbedingt etwas gesagt worden zu sein), fange ich an zu denken, einzusortieren, zu verarbeiten und neue Gedanken, Impulse und Anregungen zu entwickeln. Ich denke immer nach vorne. Ich bin ein zutiefst positiver Mensch. Ich bin ein extrem vielseitiger Mensch mit vielen Begabungen. Nur in natürlichen Dingen des Alltags bin ich manchmal etwas ungeschickt. Denn meist treiben mich gerade gedanklich wieder andere, viel wichtigere Dinge um. Ich denke vernetzt und in Chancen. Ich fühle sofort, wenn man etwas verbessern kann, wenn sich Menschen kennenlernen sollten oder wo das Potenzial eines Menschen liegt. Ich bin nur happy, wenn ich 1000 Dinge managen darf.

Das alles ist Ausdruck meiner Persönlichkeit: Der Hochsensibilität und der Vielbegabung. Der hohen emotionalen, intra- und interpersonellen Intelligenz. Ich brauche nicht versuchen anders zu sein, denn ich kann und bin es nicht. Ich habe lange dafür gebraucht, aber heute weiß ich: Das ist meine größte Gabe. Wenn ich versuche, sie in einer Bank zu verstecken, kann ich nur scheitern. Und krank werden. Es gibt nur einen Weg, mit dieser Gabe zu leben. Nämlich sie wirklich auszuleben. Sie in die Welt zu bringen. Deshalb habe ich mich entschieden, das Leben so zu leben, wie ich als Mensch angelegt bin. Ich will versuchen eine größtmögliche Übereinstimmung zwischen meinen Fähigkeiten, Talenten und Erfahrungen und meiner Wirkung in dieser Welt zu schaffen. Ich bin auf dem Weg, das nach draußen zu bringen, wofür ich bestimmt bin. Und seitdem ich das lebe – auch schon während der Therapie – merkte ich, wie ich immer stärker bei mir selbst ankomme. Ich bin innerlich stark und in guter Balance. Ich habe jede Menge Energie, da ich gelernt habe, wie ich wieder auftanken kann. Ich kenne meine Energieräuber, meide sie oder habe einen neuen Umgang mit ihnen gefunden. Ich bin mit mir selbst im Reinen. Ich nehme mich in allen Facetten an: Die Sensible, die Powerfrau, die Ängstliche, die Liebende. Ich habe ein Urvertrauen, dass mir das Leben Gutes will. Ich spüre, dass ich vollständig ich sein darf. Ich weiß heute, dass ich die Dinge fließen lassen darf. Meine Seele und ich – wir haben mittlerweile einen richtig guten Draht zueinander. Ich habe verstanden, was sie mir all die Jahre sagen wollte.

Meine wichtigsten Learnings über das Leben:

Mein Körper entscheidet, wann ich Ruhepausen brauche – nicht mein Geist.

Jeder darf sein, wie er ist. Und wenn man sich gefunden hat, dann findet das Leben auch ein Plätzchen für dich.

Es ist ok, wenn du mich nicht mögen solltest. Ich mag auch nicht jeden. Zu starke Anpassung bringt nichts außer innerliche Schmerzen.

Ich darf Fehler machen. Und zwar täglich. Und von Herzen. Aber ich möchte aus ihnen lernen. Damit ich sie nicht noch mal mache.

Verdrängen ist keine Form der Bewältigung ist. Bewältigen tut man nur, indem man verarbeitet. Und zum Verarbeiten gehört – genau – die innere Arbeit, das wirkliche Auseinandersetzen mit dem Thema.

Flow ist wichtiger als Planung. Liebe ist größer als Angst. Authentizität ist wichtiger als Gefallen wollen.

Und was hat das mit dir zu tun?

Ich glaube mittlerweile, dass wir in einem Zeitalter des Wachsens und der Entwicklung leben. Und dazu braucht es – und das ist meine tiefste Überzeugung – wieder mehr Fokus auf jeden Einzelnen, denn jeder Einzelne ist wertvoll für die Gemeinschaft. Und genauso braucht es den Fokus, dass wir eine Gemeinschaft, ein Kollektiv sind. Wir brauchen Verbindung, Netzwerke, Unterstützung und Liebe für uns selbst und den anderen. Nur so können wir die Themen, die uns in dieser Welt begegnen, bewältigen. Und aus diesem verbindenden, unterstützenden Gedanken heraus, teile ich hier mit dir meine eigene Geschichte. Sie war nicht immer einfach. Und ich wünsche mir, ich hätte früher gelernt. Vielleicht hätte ich das Schlimmste, den Krebs, verhindern können. Aber so war es nicht. Mittlerweile glaube ich, dass es mir bestimmt war, genau diese Erfahrung zu machen. Und zwar deswegen, damit ich sie dir weitergeben kann. Meine Geschichte ist nicht gewöhnlich. Sie hat ihre Höhen und Tiefen. Aber sie ist lehrreich. Und wenn sie hilft, dich in deinem Leben zu unterstützen, dir eine Inspiration zu sein oder dir auch einen konkreten Tipp zu geben, wie du genau jetzt dein Leben selbst in die Hand nehmen und ändern kannst – dann hat alles einen Sinn gehabt.

Sandra Lotz im Kurzportrait:

Sandra ist gelernte Bankkauffrau, Diplom-Betriebswirtin, Projektmanagerin und Business Coach und lebt aktuell in der Nähe von Frankfurt am Main. Als Projekt- und Teammanagerin stand sie jahrelang unter Strom und hatte auch privat einen vollen Alltag. Irgendwann spürte sie instinktiv, dass sie etwas verändern musste, und begann sich intensiv mit positiven Ritualen für mehr Gesundheit, Balance und Zufriedenheit in ihrem Leben auseinander zu setzen. Yoga, gesundes Essen und ausgedehnte Waldspaziergänge wurden regelmäßiger Bestandteil ihres Tages. 2016 machte sie sich nach Beendigung ihrer Coaching-Ausbildung nebenberuflich selbständig. Ihre Brustkrebs-Erkrankung im Frühjahr 2017 gab ihr dann den entscheidenden Anstoß, einen kompletten Neuanfang zu wagen und nur noch ihre Herzensziele in den Fokus zu stellen. Sandra beendete nach 16 Jahren ihre erfolgreiche Banking-Karriere und arbeitet seitdem als Coach, Trainerin und Autorin mit dem Schwerpunkt innere Stärke und Balance. Sie begleitet Menschen dabei, in ihre eigene Kraft zu kommen und mehr Resilienz aufzubauen.

www.sandralotz.de/wiehastdudasgemacht

https://www.facebook.com/starkvoninnen

„Meine Seele und ich – wir haben mittlerweile einen richtig guten Draht zueinander“.

Sandra Lotz

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