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Ganz gleich, ob Sie Einsteiger oder Umsteiger sind: Dieses Buch verschafft Ihnen einen guten Einblick in Windows Server und die Möglichkeiten, die Ihnen das komfortable und flexible Serverbetriebssystem von Microsoft gibt. Das Buch zeigt Ihnen, wie Sie das Betriebssystem installieren, aktivieren und einrichten, wie Sie Rollen und Features anlegen und verwalten, wie Sie eine Domäne erstellen und betreiben, wie Sie DNS und DHCP einrichten, wie Sie mit Hyper-V virtualisieren und vor allem wie Sie Ihre Daten sichern und die Prozesse überwachen. Willkommen in der Windows-Server-Welt!
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Seitenzahl: 531
Veröffentlichungsjahr: 2021
Windows Server für Dummies
Die folgenden Tipps werden Ihr Leben und Ihre Arbeit mit dem Server leichter machen:
Anmelden am Server: Grundsätzlich muss zur Anmeldung am Windows-Server die Tastenkombination + + genutzt werden, um dann Nutzernamen und Passwort einzugeben.Anmelden an einer Domäne: Zur Anmeldung an einen Domänencontroller ist der Nutzername immer in der Form <DOMÄNENNAME\KONTONAME> einzugeben.Wer braucht den Media Player? Standardmäßig ist auch bei Windows Server der Media Player installiert. Durch Aufruf des folgenden Befehls an der Kommandozeile mit Administratorberechtigung ist das Problem erledigt und der Media Player deinstalliert:dism /online /Disable-Feature /FeatureName:WindowsMediaPlayer /norestart
Schneller Zugriff auf die Systemeigenschaften: Sie wollen den Zugriff via Remotedesktop auf Ihren Server ermöglichen? Der folgende Aufruf an der Kommandozeile macht den schnellen Zugriff auf die »altbewährten« Systemeigenschaften möglich, wo Sie diese Einstellung vornehmen können:sysdm.cpl
Informationen zu Sitzungen mit den Remotedesktop-Diensten: Welche Nutzer mit einem Windows-Server via Remotedesktop verbunden sind, zeigt Ihnen der Aufruf des folgenden Befehls:qwinsta /server:<Servername>
Wird <Servername> weggelassen, zeigt der Befehl die Verbindungen zum aktuellen Server an. Auch interessant: Mit dem Parameter /VM zeigt das Programm Informationen zu Sitzungen innerhalb von virtuellen Computern an.»cmd« an der aktuellen Stelle: Gerade Administratoren brauchen häufig die Kommandozeile, die auch durch den Aufruf des Befehls cmd gestartet werden kann. Wer die Eingabeaufforderung direkt an der Stelle im Dateibaum starten will, an der er sich befindet, gibt einfach den Befehl cmd in die Adressleiste des Explorers ein. Dann öffnet sich das Fenster der Eingabeaufforderung mit dem aktuellen Pfad als Startpunkt.SSH-Server unter Windows Server 2019: Wer in seinem Netzwerk nicht nur Windows-, sondern auch Linux-Server einsetzt, wird zum Verbindungsaufbau auch auf die Secure Shell (SSH) zurückgreifen wollen. Die entsprechende Server-Software kann mithilfe der PowerShell installiert werden:Get-WindowsCapability -Online | ? name -like *OpenSSH.Server* | Add-WindowsCapability -Online
Der Aufruf prüft zunächst den korrekten Namen des Pakets, um es dann auch gleich zu installieren. Mit dem nachfolgenden Aufruf wird anschließend der Dienst auf Ihrem Server gestartet:Start-Service sshd
Windows Server für Dummies
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
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Wiley, die Bezeichnung »Für Dummies«, das Dummies-Mann-Logo und darauf bezogene Gestaltungen sind Marken oder eingetragene Marken von John Wiley & Sons, Inc., USA, Deutschland und in anderen Ländern.
Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie eventuelle Druckfehler keine Haftung.
Print ISBN: 978-3-527-71552-7ePub ISBN: 978-3-527-81906-5Coverfoto: © basiczto – stock.adobe.comKorrektur: Claudia Lötschert, Neuss
Thomas Bär, der seit Ende der neunziger Jahre in der IT tätig ist, bringt weitreichende Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung von IT-Prozessen im Gesundheitswesen mit. Dieses in der Praxis gewonnene Wissen hat er seit Anfang 2000 in zahlreichen Publikationen als Fachjournalist in einer großen Zahl von Artikeln umgesetzt. Er lebt und arbeitet in Günzburg.
Frank-Michael Schlede arbeitet seit den achtziger Jahren in der IT und ist seit 1990 als Trainer und Fachjournalist tätig. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten als Redakteur und Chefredakteur in verschiedenen Verlagen arbeitet er seit Ende 2009 als freier IT-Journalist für verschiedene Online- und Print-Publikationen sowie als Trainer für LinkedIn Learning. Er lebt und arbeitet in Pfaffenhofen an der Ilm.
Cover
Titelblatt
Impressum
Über die Autoren
Einführung
Über dieses Buch
Was Sie nicht lesen müssen
Törichte Annahmen über den Leser
Wie dieses Buch aufgebaut ist
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
Wie es weitergeht
Teil I: Windows-Server-Grundlagen
Kapitel 1: Windows-Server-Grundlagen
Das kleine 1x1 der Server
Hardware-Anforderungen
Hardware Compatibility List – HCL
Darf es ein bisschen mehr sein? Sizing des Servers
Kapitel 2: Wer zählt die Versionen und Editionen?
Server-Geschichte: Windows NT Server bis 2019
Windows Server 2019: Neuerungen und Vorteile
Editionen, Versionen und Service-Kanäle
Andere Welten (1): Windows-Subsystem für Linux
Andere Welten (2): Container, Docker, Kubernetes
Windows Server 2022 – die kommende Generation
Kapitel 3: Cloud und lokal
Installation: Cloud oder lokal?
Windows Server in der Azure Cloud
Alternative Cloud-Anbieter und deren Anbindungen
Kapitel 4: Fenster oder Konsole?
Windows-Oberfläche versus Kommandozeile
Was die Eingabeaufforderung so kann
Kommandozeile: Arbeiten direkt »am Prompt«
Kapitel 5: PowerShell und der Server
Wichtige PowerShell-Grundlagen
Begriffe und Besonderheiten der PowerShell
Erste Schritte zum eigenen Skript
PowerShell in der Server-Verwaltung einsetzen
Teil II: Einrichtung und wichtige Rollen
Kapitel 6: Installation von Windows Server
Die Frage nach dem Boot-Medium
Schritt für Schritt: die Installation
Alternative: Core-Server installieren
Kapitel 7: Active Directory
Was ist überhaupt ein Active Directory?
Grundbegriffe rund um das Active Directory
Installation einer Active-Directory-Domäne
Erste Benutzer und Computer
Administrative Konten
Weiteren Domänencontroller in einer Domäne installieren
Replikation
Betriebsmasterrollen
Entfernung eines Domänencontrollers
Active-Directory-Verwaltung über den Client
Active-Directory-Papierkorb
Active-Directory-Verwaltungscenter
Gruppen, Benutzer, Container und OUs
Kapitel 8: DNS und DHCP
Grundlagen der Namensauflösung
Basiseinrichtung des DNS-Server-Diensts
DNS-Konfiguration
Microsoft-DNS-Server-Historie
Allgemeine DNS-Sicherheit
DNS absichern mit DNSSEC und DANE
Konfiguration von DNSSEC
Grundlagen von DHCP
APIPA
Installieren eines DHCP-Servers
IPAM
Kapitel 9: Speicherdienste – Datei-Server
Platten und Storage
RAID, iSCSI-Zielserver und iSCSI-Initiator
iSCSI-Zielspeicheranbieter
Server für NFS
Freigaben, Datei-Server, Ressourcenmanager
Datendeduplizierung
DFS-Namespaces
DFS-Replikation
Grundlagen zu BranchCache für Datei-Server
Grundlagen zu Arbeitsordnern
Kapitel 10: Erweiterte Ressourcenfreigaben
Versteckte und administrative Freigaben
Dateifreigaben organisieren
Dynamic Access Control
Prüfung des effektiven Zugriffs
Kapitel 11: Hyper-V
Virtualisierung: Begriffe und Bestandteile
Vorteile beim Einsatz von Hyper-V
Einrichtung der Hyper-V-Rolle
Hyper-V konfigurieren
Manager für virtuelle Switches
Kapitel 12: Virtuelle Computer einsetzen
Anlegen einer virtuellen Maschine
Konfiguration der virtuellen Maschine
Kapitel 13: Windows und Linux als Gastsystem
Virtuelle Computer mit der PowerShell im Griff
Ein genauerer Blick auf die Prüfpunkte
Ubuntu-Linux als Gastsystem
Kapitel 14: Druckdienste
Begrifflichkeiten
Installation von Druck- und Dokumentendiensten
Druckerserver in der Druckerverwaltung hinzufügen
Arbeiten mit Druckfiltern
Drucker in der Druckerverwaltung hinzufügen
Drucker bereitstellen
Drucker im- und exportieren
Druckaufträge im Spooler ansehen
Line Printer Daemon und Line Printer Remote
Druckertreiberisolation
Internetdrucken
Teil III: Windows-Server im Einsatz
Kapitel 15: Domänen-Beitritt
Vorbedingungen für den Domänen-Beitritt
Einbinden in die Domäne
Offline einer Domäne beitreten
Kapitel 16: Gruppenrichtlinien
Gruppenrichtlinienobjekt verknüpfen
Gruppenrichtlinienobjekt löschen
Gruppenrichtlinien und Gruppen
WMI-Filter
WMI Query Language
Zielgruppenadressierung
Administrative Vorlagen
Central Store
Handlungsempfehlung für Gruppenrichtlinien
Praktische Empfehlungen
Troubleshooting für Gruppenrichtlinien
Kapitel 17: Überwachung des Server-Betriebs
Der Server-Manager
Verwalten des lokalen Servers
Lokalen Server konfigurieren
Überblick über das Tools-Menü
Kapitel 18: Das Windows Admin Center
Was ist das Windows Admin Center (WAC)?
Installation
Konfiguration und erster Einsatz
Kapitel 19: Windows-Server-Updates
Einstellungen und Features für die Updates
Update-Richtlinien verändern
Update-Einstellungen mittels sconfig ändern
Kapitel 20: Backup
Grundlagen der Sicherung und Wiederherstellung
Windows-Server-Sicherung
Einrichten von Backup-Jobs
Recovery-Medium nutzen
Einzelne Dateien wiederherstellen
Worum handelt es sich beim Azure-Backup-Dienst?
Kapitel 21: Ausfälle und deren Vermeidung
Vermeidung von Ausfällen
Monitoring
Kapitel 22: Fernzugriffe
Konsolenzugriffe
Microsoft Management Console (MMC)
Remote Desktop (RDP)
Dritthersteller-Tools
Kapitel 23: Troubleshooting
Erst die Ereignisanzeige – dann der Rest!
Eigene Dokumentationen
Server-Manager als Hilfestellung
IPv6 unterdrücken
Wo finde ich Unterstützung?
Teil IV: Der Top-Ten-Teil
Kapitel 24: Die 10 besten Server-Tools
Veeam Backup & Replication Community Edition
AD Replication Status Tool
Specops Password Auditor für Active Directory
Winscp
Microsoft Security Compliance Toolkit 1.0 (SCT)
WiseDateman Password Control
WireShark
RSAT
SysMon
SysInternals Suite (komplett)
Stichwortverzeichnis
End User License Agreement
Kapitel 5
Tabelle 5.1: Ausgewählte Alias-Bezeichnungen in der PowerShell
Tabelle 5.2: Vergleichsoperatoren der PowerShell
Kapitel 7
Tabelle 7.1: AGULP-Tabelle
Kapitel 8
Tabelle 8.1: Windows-DNS-Server-Features
Kapitel 16
Tabelle 16.1: Typische WQL-Statements für WMI-Filter
Kapitel 1
Abbildung 1.1: Die Oberfläche von Windows Server 2019: Sie ist auf den ersten Bli...
Abbildung 1.2: Erfüllt der Prozessor alle Voraussetzungen für den Einsatz mit Win...
Abbildung 1.3: Bietet Übersicht über Server-Hard- und Software und zeigt die Badg...
Kapitel 2
Abbildung 2.1: Windows Server in einer seiner ersten Ausprägungen hatte viel Ähnl...
Abbildung 2.2: Dieser Windows Server 2019 zeigt sowohl durch die Oberfläche als a...
Abbildung 2.3: Direkte Verbindung zur offenen Linux-Welt: Mithilfe des WSL werden...
Abbildung 2.4: Bis auf die aktualisierte Versionsnummer sind auf den ersten Blick...
Kapitel 3
Abbildung 3.1: Über ein Portal stehen die verschiedenen Möglichkeiten von Azure d...
Abbildung 3.2: Das Anlegen und Erstellen eines virtuellen Windows Servers 2019 au...
Abbildung 3.3: Ein virtueller Windows-2019-Server ist auf der Azure Cloud eingeri...
Abbildung 3.4: Das DHP Dashboard mit dem Ressourcenzugriff
Abbildung 3.5: Zugriff aus dem DHP Datacenter per VNC auf den neuen Server
Abbildung 3.6: Die Firewall-Steuerung von KAMP DHP arbeitet auch mit dynamischen ...
Abbildung 3.7: Anlage eines VPN-Zugangs ins KAMP DHP Datacenter
Kapitel 4
Abbildung 4.1: Die empfohlene »minimale« Installation von Windows Server 2019 geh...
Abbildung 4.2: Standardmäßig ist die PowerShell als Kommandozeile voreingestellt....
Abbildung 4.3: Das Fenster der Eingabeaufforderung lässt bei den aktuellen Versio...
Abbildung 4.4: Zwei Wege, die Festplatten und Laufwerkbuchstaben des Windows-Serv...
Kapitel 5
Abbildung 5.1: Die PowerShell ist in der Version 5 standardmäßig auf allen Versio...
Abbildung 5.2: Die PowerShell ISE (Integrated Scripting Environment) ist ein mäch...
Abbildung 5.3: Ein Aufruf des Cmdlets »get-command« bringt die standardmäßig auf ...
Abbildung 5.4: Mithilfe des sehr flexiblen Pipeline-Mechanismus ist es leicht mög...
Abbildung 5.5: Attribute und Methoden erlauben den Zugriff auf die jeweiligen Eig...
Abbildung 5.6: Die Arbeit mit Variablen in der PowerShell ist einfach. Dabei über...
Abbildung 5.7: Die Arrays stellen Ihnen eine Datenstruktur bereit, die es ermögli...
Abbildung 5.8: Mithilfe der Vergleichsoperatoren können Sie logische Abfragen und...
Abbildung 5.9: Mithilfe der unterschiedliche cmdlets zum Mustervergleich können S...
Abbildung 5.10: Ein einfaches Beispiel für eine »if«-Verzweigung in einem PowerSh...
Abbildung 5.11: Eine einfache »For«-Schleife, die deren grundsätzliche Funktionsw...
Abbildung 5.12: Die Variante »Foreach« der »For«-Schleife eignet sich besonders g...
Abbildung 5.13: Die »While«-Schleife ist eine klassische »abweisende« Schleife: W...
Abbildung 5.14: Die Ausführungsrichtlinien sollen verhindern, dass Nutzer gefährl...
Abbildung 5.15: Welche Prozesse sind aktiv und brauchen wie viel Zeit von der CPU...
Abbildung 5.16: Hilfe steht immer parat in der PowerShell. Ist diese nicht auf de...
Abbildung 5.17: Zwei verschiedene beispielhafte Ausgabemöglichkeiten für Prozesse...
Abbildung 5.18: Mit dem Cmdlet »Get-Printer« bringen Sie alle Drucker und Drucker...
Abbildung 5.19: Schnelles Umbenennen eines Druckernamens mithilfe des Cmdlets »Re...
Abbildung 5.20: Die PowerShell bieten Ihnen viele Module und Cmdlets, mit deren H...
Abbildung 5.21: Diese Auflistung zeigt, welche Cmdlets für die Arbeit mit Netzwer...
Abbildung 5.22: Standardmäßig unterstützt Windows Server 2019 zunächst keine Adap...
Abbildung 5.23: Nach der Installation des WLAN-Features muss nur noch der entspre...
Abbildung 5.24: Mithilfe des Cmdlets »Get-NetIPAddress« können Sie viele Informat...
Abbildung 5.25: Direkt die Verbindung zu einem System im Netzwerk überprüfen? Das...
Abbildung 5.26: Mithilfe von »Test-NetConnection« können Sie nicht nur die Verbin...
Kapitel 6
Abbildung 6.1: Die freie Software »Rufus« hilft dabei, einen bootfähigen USB-Stic...
Abbildung 6.2: Der erste Bildschirm bei der Installation von Windows Server 2019 ...
Abbildung 6.3: Eine wichtige Auswahl bei der Installation: Welche Edition von Win...
Abbildung 6.4: Die Auswahl der Installationsart: Bei einer neuen Installation von...
Abbildung 6.5: Wo möchten Sie Windows installieren? In diesem Menü können Sie die...
Abbildung 6.6: Der wichtigste Schritt nach dem ersten Neustart: das Festlegen ein...
Abbildung 6.7: Geschafft: Der Windows-Server ist installiert. Zum Entsperren des ...
Abbildung 6.8: Die sehr »spartanische« Oberfläche bei der Installation als Core-S...
Abbildung 6.9: In einer Core-Server-Installation stehen einige Programme an der K...
Abbildung 6.10: Der Editor kann auch auf dem Core-Server eingesetzt werden und so...
Kapitel 7
Abbildung 7.1: Der Installationsassistent unterstützt den Administrator bei der E...
Abbildung 7.2: Die Installation des Domänendiensts ist abgeschlossen.
Abbildung 7.3: Alles klar – die Installation des DC kann beginnen.
Abbildung 7.4: Die Anlage eines Benutzerkontos auf dem Server
Abbildung 7.5: Für Änderungen sind nun Administrationsrechte erforderlich.
Abbildung 7.6: Aufruf der Computerverwaltung vom Server aus
Abbildung 7.7: Alle lokalen Konten sind deaktiviert.
Abbildung 7.8: Standard-Gruppenzuordnung eines Administratorkontos
Abbildung 7.9: Das vordefinierte Administrator-Konto wurde deaktiviert.
Abbildung 7.10: Hinzufügen von Servern in den Server-Manager
Abbildung 7.11: Gruppenzuordnung auf einem RODC
Abbildung 7.12: Auswahl des Replikationspartners für den neuen DC
Abbildung 7.13: Namentlich nicht ganz passend – Fileserver2 ist nun auch ein DC.
Abbildung 7.14: Namensauflösung zur Domäne mit zwei DCs
Abbildung 7.15: Beide Server in der Demo-Umgebung sind demselben Standort zugewie...
Abbildung 7.16: Pro Replikationsverbindung kann der Administrator einen Zeitplan ...
Abbildung 7.17: Mit dem »netdom«-Kommando ermittelt der Administrator die aktuell...
Abbildung 7.18: Das Entfernen eines nicht mehr aktiven DC ist über einen Assisten...
Abbildung 7.19: Die Aktivierung des AD-Papierkorbs im AD-Verwaltungscenter ist nu...
Abbildung 7.20: Neben der Wiederherstellung gelöschter Objekte können Sie im Verw...
Abbildung 7.21: Vordefinierte Sicherheitsgruppen im Container »Builtin«
Abbildung 7.22: Bei Anlage einer Gruppe legt der Administrator im Gruppenbereich ...
Abbildung 7.23: Benutzer können Mitglieder verschiedener Gruppen sein.
Abbildung 7.24: Die Mehrheit der Dienste unter Windows arbeitet mit dem Konto »SY...
Abbildung 7.25: Ausgabe der Gruppenzugehörigkeiten
Kapitel 8
Abbildung 8.1: Durch Manipulation der »hosts«-Datei erzeugt die Namensauflösung s...
Abbildung 8.2: Die Installation des DNS-Diensts wird durch den Assistenten unters...
Abbildung 8.3: Ein DNS-Server ist typischerweise für eine oder mehrere Zonen zust...
Abbildung 8.4: Ob Fantasiename oder echter Name – die Namensauflösung funktionier...
Abbildung 8.5: Die Debugprotokollierung hilft bei der Fehlersuche.
Abbildung 8.6: Die Wiederherstellung der Stammhinweise ist durch die Kopierfunkti...
Abbildung 8.7: Sofern A-Eintrag und PTR-Eintrag vorliegen, löst »nslookup« in bei...
Abbildung 8.8: Computer erlauben als Client die Abfrage vieler DNS-Server.
Abbildung 8.9: Die Überprüfung des Master-DNS-Servers ist für die erfolgreiche An...
Abbildung 8.10: DNS-Server ohne AD-integrierte DNS-Zonen speichern die Dateien im...
Abbildung 8.11: Administratoren verwenden dieses Dialogfenster zur Festlegung der...
Abbildung 8.12: Die Erstellung der Schlüsselsignatur sieht komplizierter aus, als...
Abbildung 8.13: DNSSEC erweitert die Zone um eine Vielzahl von Einträgen.
Abbildung 8.14: Prüfung der DNSSEC-Einstellungen im Vergleich
Abbildung 8.15: Ohne Autorisierung funktioniert ein DHCP-Server im AD nicht ordnu...
Abbildung 8.16: Die IP-Bereichsangabe im DHCP-Dialog ist dankenswert einfach.
Abbildung 8.17: Denkbar einfach und schnell zu bearbeiten: die Eingabe der notwen...
Abbildung 8.18: Zur Bearbeitung von Reservierungslisten eignet sich ein Tabellenk...
Abbildung 8.19: Der Massenimport für IP-Reservierungen ist mit der PowerShell seh...
Abbildung 8.20: Über Server- und Bereichsoptionen steuern Administratoren grundle...
Abbildung 8.21: Konfiguration einer Failover-Beziehung als »Hot Standby«
Abbildung 8.22: Welche Rolle der Server im DHCP-Failover einnimmt, gibt das Eigen...
Abbildung 8.23: Welche Rolle der Server im DHCP-Failover einnimmt, gibt das Eigen...
Abbildung 8.24: Die Einrichtung von IPAM startet im Server-Manager.
Abbildung 8.25: IPAM-Konfiguration: selber machen – oder machen lassen?
Abbildung 8.26: Die Einrichtung von IPAM erfordert die Anlage einiger Gruppenrich...
Abbildung 8.27: Erfolgreich – die Gruppenrichtlinienobjekte wurden erzeugt.
Abbildung 8.28: IP-Adressverwaltung mit IPAM
Kapitel 9
Abbildung 9.1: Die Installation der Server-Rolle geschieht, wie gewohnt, über den...
Abbildung 9.2: Im Server-Manager ist für den Administrator ersichtlich, welche iS...
Abbildung 9.3: Wie gewöhnliche Festplatten muss der Administrator den iSCSI-Daten...
Abbildung 9.4: Schattenkopien und Vorgängerversionen funktionieren auch ohne die ...
Abbildung 9.5: Automatische Erstellung von Schattenkopien unter Windows über die ...
Abbildung 9.6: Die Installation über den Server-Manager fügt die Verwaltungstools...
Abbildung 9.7: Dank eines Assistenten ist die Einrichtung einer NFS-Freigabe mit ...
Abbildung 9.8: In der obigen Einstellung hätte jeder Computer Vollzugriff auf die...
Abbildung 9.9: Die NFS-Freigabe-Verwaltung direkt im Windows Explorer
Abbildung 9.10: Die Freigabe von Ordnern und Volumes funktioniert unabhängig von ...
Abbildung 9.11: Der Datei-Server-Dialog erlaubt den Zugriff auf einen Teilbereich...
Abbildung 9.12: Je nach Einstellung protokolliert der Server in seiner Ereignisan...
Abbildung 9.13: Die Speicherberichteverwaltung erlaubt die unkomplizierte Erstell...
Abbildung 9.14: Die Konfiguration der Datendeduplizierung nimmt der Administrator...
Abbildung 9.15: DFS-Namespaces erlauben eine Freigabebereitstellung, ohne aus den...
Abbildung 9.16: Der Windows-Replikationsdienst DFS-R eignet sich für eher statisc...
Kapitel 10
Abbildung 10.1: PCs in der Netzwerkumgebung von Windows
Abbildung 10.2: Auflistung aller Freigaben auf dem PC
Abbildung 10.3: Laufwerkzuordnung per Gruppenrichtlinie
Abbildung 10.4: ERSTELLER-BESITZER wurde entfernt.
Abbildung 10.5: Obwohl kein Zugriff erlaubt, wird der Ordner dennoch angezeigt
Abbildung 10.6: Aktivierung von ABE im Server-Manager
Abbildung 10.8: Eingabe eines Attributwerts in den erweiterten Features
Abbildung 10.9: Die Verwendung von DCA erfordert die Aktivierung auf den DCs.
Abbildung 10.7: Möglichkeit zur Einrichtung der dynamischen Zugriffssteuerung (DA...
Abbildung 10.10: Festlegung der Berechtigung
Abbildung 10.11: Zuordnung einer CAP über eine Gruppenrichtlinie
Abbildung 10.12: Der Eintrag der Ressource Property im Ressourcen-Manager
Abbildung 10.13: Zuordnung einer Ressource Property
Abbildung 10.14: Zuweisung einer Richtlinie zu einer Datei
Abbildung 10.15: Anzeige des effektiven Zugriffs basierend auf Ansprüchen (Claims...
Kapitel 11
Abbildung 11.1: Der Assistent im Server-Manager führt Schritt für Schritt durch d...
Abbildung 11.2: Die Features für den Hyper-V: Durch sie kommen die Verwaltungswer...
Abbildung 11.3: Ein wichtiger Schritt bei der Einrichtung von Hyper-V ist das Anl...
Abbildung 11.4: Die Konsole des Hyper-Managers: Sie erlaubt unter anderem das Ers...
Abbildung 11.5: Etwas verborgen finden sich im Einstellungsmenü von Hyper-V auch ...
Abbildung 11.6: Der Manager für virtuelle Switches: Ohne einen solchen virtuellen...
Abbildung 11.7: Das Anlegen eines ersten externen virtuellen Switches ist mit dem...
Abbildung 11.8: Nachdem der Switch angelegt wurde, existiert ein virtueller Netzw...
Abbildung 11.9: Das Modul Hyper-V der PowerShell stellt auch eine Reihe von Befeh...
Abbildung 11.10: Das Anlegen und Zuweisen eines neuen virtuellen Switches ist mit...
Kapitel 12
Abbildung 12.1: Der Eintrag »Virtueller Computer« führt zum Assistenten für das A...
Abbildung 12.2: Die Wahl der Generation einer virtuellen Maschine ist davon abhän...
Abbildung 12.3: Unter »Netzwerk konfigurieren« legen Sie fest, ob und mit welchem...
Abbildung 12.4: Hier können Sie die virtuelle Festplatte anlegen und konfiguriere...
Abbildung 12.5: Die abschließende Zusammenfassung zeigt alle Einstellung, die Sie...
Abbildung 12.6: Die noch »leere« virtuelle Maschine kann nun über die Einstellung...
Abbildung 12.7: Konfiguration und Verwaltung wie bei einem »echten« PC: Diese Ein...
Abbildung 12.8: Im Eintrag »Firmware« können Sie die Startreihenfolge der virtuel...
Abbildung 12.9: Die Einstellungen für den Arbeitsspeicher der virtuellen Maschine...
Abbildung 12.10: In den Einstellungen für den SCSI-Controller können Sie weitere ...
Abbildung 12.11: Prüfpunkte sind ein sehr nützliches Feature, durch das virtuelle...
Kapitel 13
Abbildung 13.1: Um die Installation des Betriebssystems in der VM zu starten, müs...
Abbildung 13.2: Ohne virtuelles DVD-Laufwerk geht es nicht. Nur so kann das Gasts...
Abbildung 13.3: Kein Unterschied zu einer »normalen« Installation, sobald der vir...
Abbildung 13.4: Der virtuelle Computer ist aktiv und bietet bei der Anmeldung mit...
Abbildung 13.5: Der Netzwerkadapter im Gastsystem: ein Ausschnitt aus dem Vollbil...
Abbildung 13.6: Das Menü an der oberen Leiste der Konsole bietet einige Einstell-...
Abbildung 13.7: Das PowerShell-Modul für Hyper-V stellt eine große Auswahl an Cmd...
Abbildung 13.8: Informationen zu den aktiven und nicht aktiven virtuellen Maschin...
Abbildung 13.9: Prüfpunkte können im Hyper-V-Manager direkt aus dem Kontextmenü d...
Abbildung 13.10: Der neue Prüfpunkt wurde in einer aktiven virtuellen Maschine er...
Abbildung 13.11: Das Cmdlet »Checkpoint-VM« hilft dabei, einen neuen Prüfpunkt fü...
Abbildung 13.12: Das Zurücksetzen eines virtuellen Computers durch die Anwendunge...
Abbildung 13.13: Auch mithilfe der PowerShell kann ein virtueller Computer auf ei...
Abbildung 13.14: Ein sicherer Start für einen virtuellen Computer mit Ubuntu-Linu...
Abbildung 13.15: Die Installation einer aktuellen Linux-Version (hier Ubuntu 20.0...
Abbildung 13.16: Nach der Installation: Ubuntu Linux in einer virtuellen Maschine...
Abbildung 13.17: Mithilfe dieser Konfiguration im Linux-Gast kann dieser im Vollb...
Kapitel 14
Abbildung 14.1: Mit der Zeit sammeln sich Unmengen an Druckertreibern.
Abbildung 14.2: Bei der Rollenbeschreibung wurde der Text nicht übersetzt.
Abbildung 14.3: Die Dienste LPD und IPP werden die meisten Administratoren nicht ...
Abbildung 14.4: Bei Bedarf kann sich der Administrator die Gesamtzahl der Element...
Abbildung 14.5: Die Druckerverwaltung erlaubt die Anlage eigener Filter, die der ...
Abbildung 14.6: Wenn es schnell gehen soll: Ohne Druckertreiberidentifikation geh...
Abbildung 14.7: Druckertreiber lädt der Administrator über das »Windows Update« b...
Abbildung 14.8: Das Kommandozeilentool »PrintBrm.exe« ist beim Umzug oder zur Sic...
Abbildung 14.9: Altmodisch, unsicher – aber praktisch: der LPR-Druck
Abbildung 14.10: Den Betriebsmodus der Treiberisolation legt der Administrator pr...
Abbildung 14.11: Um Internetdruck auf dem Server zu nutzen, ist die gleichzeitige...
Abbildung 14.12: Die Verwaltungsseite für Druckaufträge
Abbildung 14.13: Der Client für den Internetdruck auf einem Windows-10-PC
Kapitel 15
Abbildung 15.1: Vor dem Beitritt zur Domäne: Der Server besitzt bereits einen ein...
Abbildung 15.2: Ein Aufruf des Ping-Kommandos zeigt, ob der Domänencontroller vom...
Abbildung 15.3: Damit der Server in die Domäne aufgenommen werden kann, müssen Än...
Abbildung 15.4: In den Eigenschaften des IPv4-Protokolls konfigurieren Sie Ihr Sy...
Abbildung 15.5: Es ist nicht unbedingt notwendig, aber praktisch, wenn bereits im...
Abbildung 15.6: Der Server wird Mitglied der Domäne, deren Namen an dieser Stelle...
Abbildung 15.7: Die eigentliche Anmeldung an der Domäne erfolgt mit dem Konto ein...
Abbildung 15.8: Die Anmeldung an einer Domäne muss immer den Namen der Domäne ent...
Abbildung 15.9: Ein Offline-Beitritt zu einer AD-Domäne gliedert sich in zwei Sch...
Abbildung 15.10: Der zweite Schritt: Auf dem Server wird die Datei mit den Daten ...
Kapitel 16
Abbildung 16.1: Gruppenrichtlinienobjekte sind OUs in der Gruppenrichtlinienverwa...
Abbildung 16.2: Anlage einer Verknüpfung für eine Gruppenrichtlinie
Abbildung 16.3: Die Abarbeitungsreihenfolge verläuft von unten nach oben.
Abbildung 16.4: Inhalt und Ablageort des Gruppenrichtlinienobjekts
Abbildung 16.5: Beim Löschen eines Gruppenrichtlinienobjekts entfernt Windows aut...
Abbildung 16.6: Mit der Sicherheitsfilterung wirken Gruppenrichtlinien direkt auf...
Abbildung 16.7: Das WMI Filter Validation Utility ersetzt die fehlende Testfunkti...
Abbildung 16.8: Zielgruppenadressierung mit zwei Eigenschaften in einer ODER-Verk...
Abbildung 16.9: Administrative Vorlagen erlauben eine einfache Einstellungssteuer...
Abbildung 16.10: Das Dialogfenster für administrative Vorlagen
Abbildung 16.11: Mithilfe der expliziten Zuweisung von Anmelderechten wird die An...
Abbildung 16.12: Nur bestimmte Personen dürfen sich an diesem Computer anmelden.
Abbildung 16.13: Ein Desktophintergrund, der per Gruppenrichtlinie festgelegt wur...
Abbildung 16.14: Windows bietet viele Möglichkeiten, die Sicherheit zu erhöhen: b...
Abbildung 16.15: Hier ist die Zuordnung des Browsers über die Dateinamenerweiteru...
Abbildung 16.16: Programme im Griff: Wordpad kann nun nicht mehr gestartet werden...
Abbildung 16.17: Eine Auswertung von Gruppenrichtlinien per »gpresult«
Kapitel 17
Abbildung 17.1: Beim ersten Start meldet sich der Server-Manager mit einem Dashbo...
Abbildung 17.2: Fast alle Einstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten sind dire...
Abbildung 17.3: Bei den Eigenschaften des Server-Managers ist es möglich, das Akt...
Abbildung 17.4: Die Seite »Lokaler Server« des Server-Managers bietet viele Infor...
Abbildung 17.5: Nach der Auswahl von »Lokaler Server herunterfahren« können Sie d...
Abbildung 17.6: Bei den Eigenschaften des lokalen Servers sind die Einträge als H...
Abbildung 17.7: Mehrere Wege führen zu den Server-Tools: Sie sind aus dem Server-...
Abbildung 17.8: Viele Tools – wie hier die Computerverwaltung – werden in einer M...
Abbildung 17.9: Die drei Windows-Protokolle »Anwendung«, »Sicherheit« und »System...
Kapitel 18
Abbildung 18.1: Wer das Windows Admin Center einsetzen will, kann sich auf Micros...
Abbildung 18.2: Bei der Installation des WAC entscheiden Sie auch, ob Sie Microso...
Abbildung 18.3: Für die Installation auf einem Stand-alone-Server ist der Einsatz...
Abbildung 18.4: Es erleichtert die Verwaltung entfernter Systeme mit dem WAC, wen...
Abbildung 18.5: Der letzte Schritt: Port für den Dienst angeben und Zertifikat zu...
Abbildung 18.6: Wie starte ich das Windows Admin Center? Der Setup-Assistent gibt...
Abbildung 18.7: Der erste Start: Noch ist nur der Windows-Server, auf dem das WAC...
Abbildung 18.8: Auswahl und Hinzufügen einer Ressource zum WAC auf einem Windows ...
Abbildung 18.9: Das Hinzufügen eines Servers zum Windows Admin Center
Abbildung 18.10: Der neue Server wurde hinzugefügt und erscheint in der Übersicht...
Abbildung 18.11: Mehrere Systeme mit den gleichen Anmeldedaten einzubinden, gelin...
Abbildung 18.12: Nach Auswahl der Einstellungen werden dem Nutzer zunächst die Ko...
Abbildung 18.13: Wie kann das WAC auf das Internet zugreifen? Manchmal kann es du...
Abbildung 18.14: Das Windows Admin Center kann mit vielen Erweiterungen ergänzt w...
Abbildung 18.15: WAC zeigt die verfügbaren Erweiterungen mitsamt deren Details an...
Abbildung 18.16: Die Übersichtsseite eines Servers zeigt im Windows Admin Center ...
Abbildung 18.17: Das Menü »Einstellungen« ermöglicht es Ihnen, einige wichtige Be...
Abbildung 18.18: Die »Rollenbasierte Zugriffssteuerung« ermöglicht es Nutzern, be...
Abbildung 18.19: Nachdem die »Rollenbasierte Zugriffssteuerung« aktiviert wurde, ...
Abbildung 18.20: WAC erlaubt es dem Nutzer, jedes Tool aus der Liste in einem eig...
Kapitel 19
Abbildung 19.1: Gibt es Updates für meinen Server? Die Windows-Einstellungen und ...
Abbildung 19.2: Windows Server zeigt Ihnen an, welche Richtlinien für die Updates...
Abbildung 19.3: Auf der Seite »Update und Sicherheit« finden Sie unter »Windows U...
Abbildung 19.4: Sie können das Herunterladen der Updates auf dieser Seite für sie...
Abbildung 19.5: Mithilfe der »Erweiterten Optionen« ist es möglich, die Installat...
Abbildung 19.6: Die Übermittlungsoptimierung kann Downloads von Updates beschleun...
Abbildung 19.7: Kein automatischer Neustart für den Server: Der Zeitraum für dies...
Abbildung 19.8: Wenn Updates wieder entfernt werden müssen, kommt auf dem Server ...
Abbildung 19.9: Über den Aufruf von »gpedit.msc« kann auf Windows Server der Edit...
Abbildung 19.10: Mit dem Eintrag »Automatische Updates konfigurieren« können Sie ...
Abbildung 19.11: Auch das Kommandozeilen-Programm »sconfig« bietet recht komforta...
Abbildung 19.12: Mithilfe von »sconfig« können Sie die Update-Einstellungen sehr ...
Kapitel 20
Abbildung 20.1: Die »Windows Server-Sicherung« ist komplett assistentengestützt u...
Abbildung 20.2: VSS-Optionen für die Sicherung von einzelnen Elementen
Abbildung 20.3: Zunächst gilt es, den Speicherort für das Backup auszuwählen, dan...
Abbildung 20.4: Die »Windows Server-Sicherung« bietet die Optionen zur vollständi...
Kapitel 21
Abbildung 21.1: Die schnelle Installation von Updates ist die wichtigste Maßnahme...
Abbildung 21.2: Wird die entsprechende Option aktiviert, erhält der Server auch U...
Abbildung 21.3: Mit »mdsched« können Sie den Betriebszustand des Arbeitsspeichers...
Abbildung 21.4: Die Windows-Bordmittel bieten eine laufende Überwachung, um Serve...
Abbildung 21.5: Nagios XI und NCPA helfen dem Windows-Administrator beim Monitori...
Abbildung 21.6: O&O Syspectr eignet sich besonders für verteilte Umgebungen.
Kapitel 22
Abbildung 22.1: Zugriff auf die Konsole über PS-Execute
Abbildung 22.2: Zugriff über Windows-PowerShell-Remoting
Abbildung 22.3: Verbindung mit einem anderen Computer in der MMC herstellen
Abbildung 22.4: Aktivierte Remotedesktop-Verbindung auf einem Windows Server 2022...
Abbildung 22.5: Das kostenlose Ultra-VNC bietet ebenfalls die Funktion zur Versch...
Abbildung 22.6: Bekannte Fernzugriffslösung aus Deutschland: Teamviewer
Abbildung 22.7: Kostenfreie Fernwartungs-Software von O&O Software – Syspectr
Kapitel 23
Abbildung 23.1: Erste Anlaufstelle bei Fehlverhalten: das Eventlog
Abbildung 23.2: Die Zeichen stehen auf Rot – der Server-Manager erinnert den Admi...
Abbildung 23.3: Ergebnis einer BPA-Prüfung des DHCP-Service
Abbildung 23.4: Microsoft hilft bei der Suche nach dem einen passenden Partner.
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Server – das sind doch diese Maschinen, die irgendwo im Rechenzentrum (oder gar »in der Wolke«) stehen und auf denen alles abläuft: Unsere Mail liegt auf irgendeinem Server bei einem Provider, Daten werden auf einem Cloud-Laufwerk gespeichert, das sich in der Regel auf irgendeinem Server befindet, und im Büro ermahnt die IT die Mitarbeiter streng, alle Daten nur auf dem Server in der Domäne abzuspeichern.
Und obwohl uns allen Server alltäglich begegnen, muss doch kein Nutzer tiefer in das Thema einsteigen. Warum also ein Buch – zudem ein Dummies-Buch –, das sich mit diesem Thema der IT-Profis und -Nerds beschäftigt?
So ernteten wir dann zunächst auch milden Spott und Kopfschütteln von unseren vielen Bekannten und Freunden aus dem IT-Umfeld. Allgemeiner Tenor war: »Dummies und Server, das passt nicht«. Ein Blick auf die vielen Bücher auf dem Markt, die sich der Thematik »Windows Server« widmen, zeigt dann auch vor allem Werke, die einen Seitenumfang von 1.000 Seiten und mehr haben.
Wer dieses Buch lesen sollte? Nach unserer Meinung: alle! Alle, die sich mit Windows-Servern auseinandersetzen möchten, entweder aus rein privatem Interesse oder weil es beruflich ansteht. In dem vorliegenden Buch sind die Themen aufeinander abgestimmt und in eine logisch aufbauende Reihenfolge gebracht. Somit haben auch Laien die Möglichkeit, sich rasch in das Server-Thema einzufinden.
Windows für den Dauerbetrieb, ein Windows-Computer, der Dienste für andere Benutzer und Computer zur Verfügung stellt – das ist ein Windows-Server. Wenn Sie so etwas bewerkstelligen möchten, dann sind Sie hier goldrichtig.
Als IT-Journalisten sind wir es gewohnt, auf den Punkt zu schreiben und ohne Umschweife ein Thema zu betrachten. Diese Erfahrung aus vielen Hundert Zeitschriftenbeiträgen haben wir mit in das Buch genommen. Wir haben uns dabei ohne permanente Querverweise auf die wesentlichen Funktionsbereiche konzentriert. Alles, was Sie hier lesen, ist 1:1 so getestet und umgesetzt worden – es funktioniert!
Keine Sorge! Die wichtigsten Grundlagen für den Server-Betrieb haben durchaus Bestand. Eine Domäne, DNS und DHCP – das sind Funktionalitäten, die bereits in den frühen 2000er-Jahren mit Windows-Servern bewerkstelligt wurden. Auch wenn der IT-Branche stets unterstellt wird, dass sich faktisch alles rasch verändert, so ist dies bei den Betriebsgrundlagen glücklicherweise nicht der Fall. Mit jeder neuen Version wurde es jedoch für den Administrator immer einfacher. Diese Einfachheit darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie als IT-Verantwortlicher für Server genau verstehen müssen, was »unter der Haube« geschieht.
Wenn Sie im Internet nach Hilfestellungen bei Problemen suchen, achten Sie bitte unbedingt auf den Zeitstempel der Information. Nicht selten finden sich ältere Posts noch immer sehr weit oben in den Suchergebnissen und beschreiben Lösungswege, die nicht mehr aktuell sind.
Dieses Buch ist als Einführung in das Thema Windows Server gedacht und kann an einem Stück von vorne bis hinten durchgearbeitet werden. Natürlich können Sie jederzeit Kapitel überspringen, in denen Themen behandelt werden, die nicht interessant für Sie sind. Wir empfehlen jedoch das Durcharbeiten von Kapitel zu Kapitel.
Da Sie sich die Einleitung bis hierhin durchgelesen haben, gehen wir davon aus, dass Sie ein wahrlich ernstes Interesse an Windows-Servern haben. Als der Verlag auf uns zukam, haben wir uns einige Gedanken gemacht, wer das Buch wohl lesen wird. Dabei haben wir die folgenden möglichen Lesergruppen identifiziert:
IT-Professional.
Sie haben schon viel Erfahrung im IT-Bereich und möchten Ihr Wissen um den Bereich Windows Server erweitern. Bisher haben Sie die Leistungen der Server genutzt, nun möchten Sie sie auch selbst bereitstellen können und sich mit diesem Bereich weiterbilden.
Computer-Enthusiast.
Sie sind so was wie ein »Nerd«: Sie kennen sich bei IT-Themen bestens aus und möchten irgendwann einmal Workloads mit Windows-Servern bereitstellen. Erfahren Sie, welche Grundlagen für Exchange, SQL-Server und SharePoint erforderlich sind.
Umsteiger.
Sie sind Linux-Administrator und möchten die Microsoft-Besonderheiten in einer strukturierten, kompakten Art und Weise kennenlernen.
Angehende Fachinformatiker
. Sie stehen in der Ausbildung und möchten das Grundlagenwissen über Windows-Server noch einmal von jemand anderem beschrieben erhalten.
Wir haben dieses Buch in drei Teile aufgeteilt. Während der erste Teil einige Grundlagen, Hintergründe und Entwicklungen rund um den Windows-Server beschreibt, sind die Teile II und III auf die Praxis ausgerichtet.
Was unterscheidet eigentlich einen Server von einem normalen Windows-Rechner, wie ihn die meisten Nutzer auf oder unter ihrem Schreibtisch stehen haben? Um den Windows-Server von einem »normalen« Rechner (ganz gleich ob unter Windows oder einem anderen Betriebssystem) abzugrenzen, befassen wir uns in diesem ersten Teil nicht nur mit der Entwicklung des Windows-Servers von den NT-Frühzeiten über Windows 2000 bis hin zur aktuellen Version 2022, sondern zeigen Ihnen auch, was ein Server-System generell ausmacht: Welche Art von Hardware definiert einen Server? Welche unterschiedlichen Server-Editionen bietet Ihnen Microsoft? Zudem zeigen wir in diesem Teil auch, wie Sie mit dem Server grundsätzlich arbeiten können – nämlich sowohl mit der bekannten Windows-Oberfläche als auch direkt in der Kommandozeile. Dabei erfahren Sie auch, wie Sie die PowerShell einsetzen können, um Ihren Server zu verwalten.
Nachdem Sie in Teil I etwas über die Server-Grundlagen und das kleine 1x1 solcher Systeme gelesen haben, wenden wir uns in Teil II der Technik des Windows-Servers zu. Wir schildern, wie das Server-Betriebssystem auf die Hardware kommt, und beschreiben die Unterschiede zwischen dem »Server mit Windows-Oberfläche« und einem Core-Server. Dann geht es ausführlich um ein Thema, das den Server in Theorie und Praxis an sich definiert: der Verzeichnisdienst Active Directory, seine Installation und seine Funktionen, aber auch um andere wichtige Rollen und Features, die Sie höchstwahrscheinlich für Ihren Windows-Server benötigen und deshalb auch einrichten müssen. Neben Diensten wie DNS und DHCP geht es in diesem Teil um die oft geschmähten, aber wichtigen Druckerdienste und nicht zuletzt um die Rolle, die Windows Server mit Hyper-V bei der Virtualisierung spielt.
Alles, was Sie in Teil I und Teil II gelesen und dann vielleicht auch selbst ausprobiert haben, kann Ihnen im »echten Server-Leben« helfen oder ist in einigen Fällen auch Voraussetzung dafür, dass Sie Ihren Windows-Server dann auch einsetzen können. Im dritten Teil unseres Buchs befassen wir uns mit einigen Themen, die im täglichen Server-Einsatz auf Sie zukommen: Sie lernen, wie Sie Ihren Server in eine bestehende Domäne und damit in ein bestehendes AD-Netzwerk aufnehmen können. Ein weiteres extrem wichtiges Thema beim täglichen Einsatz eines Windows-Servers sind zweifelsohne die Gruppenrichtlinien, die wir Ihnen ausführlich vorstellen und erläutern. Für den alltäglichen Betrieb unerlässlich sind dann noch die Themen, die sich mit der Überwachung des Server-Betriebs befassen. In diesem Zusammenhang stellen wir Ihnen auch das neue Admin Center vor und zeigen, wie Sie damit arbeiten können. Zu den Themen, die bei Anwendern und Administratoren eher einen unteren Platz auf der Beliebtheitsskala einnehmen, gehören die Updates und Backups ebenso wie die Vermeidung von Ausfällen und das allgemeine Troubleshooting – sie runden den dritten Teil im Hinblick auf den Server-Einsatz sinnvoll ab.
Kein Dummies-Buch ohne Top-Ten-Teil: Wir nennen Ihnen zehn Software-Werkzeuge aus der Praxis, die Ihnen die Arbeit mit einem Windows-Server sehr erleichtern können.
Damit Sie dieses Buch einfacher lesen und leichter benutzen können, machen Sie Symbole auf bestimmte Informationen aufmerksam.
Die Hand mit dem Faden kennzeichnet Informationen, an die Sie sich erinnern sollten, zum Beispiel einen besonderen Befehl, den Sie bei der Arbeit mit dem Windows Server immer wieder verwenden können.
Es war ein andauerndes Diskussionsthema zwischen uns, den Autoren, und dem Lektorat, an welcher Stelle es denn einfach »zu technisch« wird. Allerdings haben wir uns zumeist mit der Begründung durchgesetzt, dass ein Server nun mal ein hochtechnisches Thema ist. Es ist uns aber auch klar, dass nicht jeder wie wir in einer »Tekie-Blase« leben und arbeiten kann. Darum haben wir nach Möglichkeit versucht, technische Informationen, die wir als besonders interessant oder wichtig erachten, mit dem Techniker-Symbol zu kennzeichnen. Sicher werden Sie diese Informationen nicht immer brauchen – aber wenn es technische Fragen gibt, sind Sie hier richtig.
Wenn Sie beim Ausprobieren vorsichtig sein müssen, damit Sie keine wichtigen Dateien löschen oder Ihre Umgebung ansonsten irgendwie beschädigen, haben wir die entsprechenden Informationen mit dem Warndreieck versehen. Gerade, wenn Sie mit einem Server arbeiten, sollten Sie sich an diese Ratschläge unbedingt halten. Glauben Sie uns, dass Sie sich dadurch viele Stunden oder gar Tage der Fehlersuche und Frustration sparen können.
Mit der Glühbirne kennzeichnen wir einen besonderen Tipp, der Ihnen Vorteile bringt, wenn Sie ihn befolgen.
Dieses Buch vermittelt die Grundlagen zu Windows-Servern und den essenziellen Diensten, die eine lokale Domäne braucht. Welche Literatur für Sie im Anschluss wichtig ist, hängt davon ab, was Sie bewerkstelligen möchten. Dem Zeitgeist entsprechend würden wir Ihnen Microsoft Azure für Dummies ans Herz legen, da zukünftige IT-Entwicklungen auf Cloud-Techniken aufsetzen.
Geht es für Sie beruflich mit Windows-Servern weiter, so ist möglicherweise der Erwerb eines entsprechenden Zertifikats von Microsoft für Administratoren eine interessante Option. Das Zertifikatsprogramm von Microsoft ist aktuell in einem starken Wandel, sodass wir an dieser Stelle keine direkte Empfehlung für einzelne Kurse geben möchten. Es ist aber auf jedem Fall ein sinnvoller Schritt, sich das erworbene Wissen zertifizieren zu lassen.
Aber nun wünschen wir Ihnen erst mal viel Spaß und Eifer mit unserem Buch!
Teil I
IN DIESEM TEIL …
Das kleine 1x1 der ServerWindows-Server-EditionenUnterschiede: Cloud oder lokal?Wie man mit dem Server arbeiten kann: GUI, Konsole und PowerShellKapitel 1
IN DIESEM KAPITEL
Das kleine 1x1 der Server
Hardware für Windows Server
Hardware Compatibility List – HCL)
Darf es ein bisschen mehr sein? Sizing des Servers
Ganz gleich, in welchem Umfeld Sie arbeiten oder wie oft Sie privat Computer einsetzen: Microsofts Betriebssystem Windows ist Ihnen sicher bekannt, und wahrscheinlich haben Sie auch schon damit gearbeitet.
Ebenso werden Sie, gerade im beruflichen Umfeld, schon auf die eine oder andere Art mit einem Server – häufig eben auch mit einem Windows-Server – in Berührung gekommen sein, auf dem Sie dann über das Netzwerk Ihre Dokumente und Arbeiten ablegen. Hatten Sie dabei bereits die Gelegenheit, einen Blick auf die Oberfläche des aktuellen Windows Server 2019 zu werfen, so werden Sie zunächst einmal feststellen, dass diese sich scheinbar kaum von der Oberfläche der aktuellen Version Windows 10 auf Ihrem Desktop unterscheidet. Die Abbildung 1.1 zeigt das auch sehr deutlich. In diesem Kapitel erfahren Sie, wo die wesentlichen Unterschiede zwischen diesen zwei Ausprägungen des Betriebssystems liegen, was Windows Server ausmacht und auch, wie ein solcher Server in der Regel ausgerüstet sein sollte.
Der Begriff eines Servers wird in der IT zumeist durch zwei Definitionen charakterisiert beziehungsweise auch so verwendet: Wer den Blick mehr auf die Hardware richtet, wird einen Server in der Regel als eine physische Maschine beschreiben, die in einem Netzwerk eingebunden ist. Auf dieser Maschine sind dann neben dem Betriebssystem eine oder mehrere Software-basierende Server-Lösungen wie beispielsweise Mail- oder Anwendungs-Server aktiv. Solche Hardware-Server werden dann häufig auch als Hostsysteme bezeichnet.
Abbildung 1.1: Die Oberfläche von Windows Server 2019: Sie ist auf den ersten Blick nur schwer von der von Windows 10 zu unterscheiden.
Bei den Software-basierten Servern handelt es sich um Programme, die anderen Rechnern – den sogenannten Clients – bestimmte Dienste über das Netzwerk zur Verfügung stellen. Die Verbindung funktioniert dabei nach dem Client-Server-Prinzip. Server-Programme müssen aber nicht zwangsläufig auf einer Server-Hardware oder einem speziellen Server-Betriebssystem installiert sein und betrieben werden. Grundsätzlich kann jeder Rechner als Server agieren, wobei dabei natürlich nicht die gleiche Leistungsfähigkeit bereitsteht, die ein Server-Betriebssystem oder eine entsprechende Server-Hardware bieten kann.
So lassen sich auch ganz verschiedene Software-basierte Server-Typen auf einer physischen Maschine unter einem Betriebssystem betreiben. Im professionellen Einsatz ist es jedoch häufig so, dass jeder Server auf einem eigenständigen Rechner untergebracht oder sogar auf mehrere Rechner verteilt wird. Die IT-Fachleute sprechen dann von einem dedizierten Server. Auf diese Weise lässt es sich dann vermeiden, dass sich Hardware- und Software-Auslastung eines Diensts auf die Performance anderer Dienste auswirkt, was gerade dann der Fall sein kann, wenn viele Client-Systeme den entsprechenden Dienst einsetzen. Wenn wir hier in diesem Buch von Windows-Server reden, dann meinen wir damit Microsofts Server-Betriebssystem.
Grundsätzlich geht es beim Client-Server-Modell (auch Client-Server-Konzept, -Architektur, -System oder -Prinzip genannt) darum, Aufgaben und Dienstleistungen innerhalb eines Netzwerks zu verteilen. Dabei werden die entsprechenden Aufgaben von Programmen bearbeitet, die in Clients und Server unterteilt werden. Das Client-System kann einen oder auch mehrere Dienste vom Server anfordern (zum Beispiel die aktuell benötigten Betriebsmittel). Bei den Clients kann es sich beispielsweise um Arbeitsrechner unter Windows oder Linux, um sogenannte Thin Clients oder mobile Endsysteme handeln. Der dafür zuständige Server kann sich auf demselben oder einem anderen Rechner im Netzwerk befinden. Er antwortet auf die Anforderung und stellt das Programm, eine Funktion oder die Betriebsmittel zur Verfügung. In der Regel ist ein solcher Server dazu in der Lage, gleichzeitig mehrere Clients zu bedienen.
Obwohl es – wie zuvor bereits ausgeführt – im Prinzip möglich ist, einen »normalen« PC, auf dem beispielsweise ein Windows 10 installiert ist, als Server-System zu betreiben, das beispielsweise anderen Rechnern im Netzwerk Dateidienste zur Verfügung stellt, ist dieses Vorgehen in der Praxis weder ratsam noch effizient. Aufgrund der höheren Anforderungen, die an einen Server und das Server-Betriebssystem gestellt werden, ergeben sich auch entsprechende Anforderungen an die Server-Hardware: Der Standard-PC vom Elektronik-Discounter ist in der Regel nicht dafür geeignet.
Microsoft stellt sowohl für die Desktop- als auch für die Server-Betriebssysteme Listen mit den Anforderungen bereit, die eine Hardware für den Einsatz mit dem jeweiligen System erfüllen muss. Wer also beispielsweise Windows Server in der Version 2019 aufsetzen will, kann in der offiziellen Onlinedokumentation von Microsoft unter der Adresse https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/get-started-19/sys-reqs-19 die entsprechenden Daten finden. Aus gutem Grund weisen die Microsoft-Experten an dieser Stelle aber darauf hin, dass es schwierig ist, allgemeingültige Angaben für die Systemanforderungen eines Server-Betriebssystems zu geben.
Dass es viele Möglichkeiten gibt, ein Server-Betriebssystem bereitzustellen, ist es grundsätzlich unrealistisch, allgemein gültige Systemanforderungen anzugeben. Wer einen Servereinsatz plant, sollte für jede Server-Rolle, die er in seinem Netz bereitstellen möchte, die Dokumentation zurate ziehen. Dort findet er dann auch Informationen über die Ressourcenanforderungen, die für bestimmte Server-Rollen wichtig sind. Letztendlich sollte jeder, der einen Server professionell einsetzen will, Testbereitstellungen durchführen, um die entsprechenden Systemanforderungen für benötigte Bereitstellungsszenarien zu ermitteln.
Trotzdem kann es sinnvoll sein, einen kurzen Blick auf die Voraussetzungen zu werfen, die Microsoft als minimal für den Einsatz des Server-Betriebssystems nennt. Als CPU muss bei den aktuellen Versionen des Windows-Servers unbedingt ein 64-Bit-Prozessor zum Einsatz kommen. Von der bei früheren Versionen bis hin zu Windows Server 2008 noch erhältlichen Unterstützung für 32-Bit-Hardware hat Microsoft endgültig Abschied genommen. Als Taktfrequenz für den eingesetzten Prozessor nennt der Hersteller einen Minimalwert von 1,4 GHz. Weiterhin wichtig: Neben der allgemeinen Kompatibilität zum x64-Anweisungsset muss die eingesetzte CPU unter anderem auch bestimmte Sicherheitstechniken wie NX (No execute) oder DEP (Data Execution Prevention) direkt in Hardware unterstützen.
Sind Sie sich nicht sicher, ob eine von Ihnen als Server geplante Hardware die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, so können Sie entweder in den Datenblättern des Herstellers suchen oder die Freeware CoreInfo verwenden, die von Microsoft unter der Adresse https://docs.microsoft.com/de-de/sysinternals/downloads/coreinfo zum Herunterladen angeboten wird. Dieses in der Abbildung 1.2 zu sehende Kommandozeilenprogramm zeigt Ihnen alle Informationen zu der im jeweiligen System verbauten CPU an. Diese Anzeige umfasst zumeist deutlich mehr als zwei Bildschirmseiten an Informationen, aber das Programm bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mittels Parameter an der Kommandozeile nur ausgesuchte Details anzeigen zu lassen.
Abbildung 1.2: Erfüllt der Prozessor alle Voraussetzungen für den Einsatz mit Windows Server? Das Freeware-Programm CoreInfo gibt Auskunft.
Zu den weiteren wichtigen Faktoren für den Server-Einsatz gehören Art und Umfang des Hauptspeichers (RAM). Wenn Sie den Windows-Server in seiner »minimalistischsten« Ausprägung – also in der sogenannten Core-Version ohne Windows-Desktop – installieren wollen, so können Sie diesen durchaus mit 512 MByte RAM betreiben. Wollen Sie allerdings eine Windows-Oberfläche auf Ihrem Server einsetzen, so müssen es dann mindestens 2 GByte RAM sein, die sich in Ihrem System wiederfinden. Für einen Server-Rechner sollten dabei grundsätzlich RAM-Module mit ECC-Technik (Fehlerkorrektur-Technik) zum Einsatz kommen, bei denen Fehler bei der Speicherung und Übertragung von Daten erkannt und durch Redundanzen korrigiert werden können.
Wenn Sie jemals auch nur einen Windows-10-Rechner selbst aufgesetzt haben, werden Sie wahrscheinlich schon wissen, dass Sie mit den hier genannten Minimalwerten für den Hauptspeicher Ihres Servers kaum glücklich werden können. Können Sie einen Windows-Server im Testbetrieb noch durchaus mit 16 oder vielleicht sogar 8 GByte RAM betreiben, so sollten Sie im produktiven Einsatz doch mindestens 32 oder besser 64 GByte RAM in einem solchen Gerät einsetzen. Gerade wenn Sie daran denken, den Server auch als Host für spätere Virtualisierungsprojekte zu nutzen, sollten Sie keinesfalls mit Hauptspeicher geizen.
Gleiches gilt für den Speicherplatz, den Ihr Server auf der Festplatte benötigt. Microsoft gibt hier als absolutes Minimum eine Größe von 32 GByte für die Systempartition an – was dann gerade für einen Windows-Server in der Core-Version (also ohne grafische Benutzeroberfläche) und der Rolle als Webserver ausreicht. Bereits wenn Sie erwägen, Ihren Server über das Netzwerk zu installieren, benötigen Sie mehr Speicherplatz für die Systempartition. Beim Einsatz von mehr als 16 GByte Hauptspeicher wird ebenfalls mehr Speicherplatz für Auslagerungen, Ruhezustand und Sicherungsdateien in der Systempartition benötigt. Weiterhin sollten Sie beachten, dass Sie für den Einsatz unter Windows Server 2019 in Ihrem System einen Speicheradapter benötigen, der mit der PCI-Express-Architekturspezifikation konform ist. Speichergeräte, die nur das PATA-Protokoll (Parallel Advanced Technology Attachment) unterstützen, können Sie unter Windows Server 2019 nicht einsetzen – das gilt generell für alle Start-, Auslagerungs- oder Datenlaufwerke des Systems und natürlich auch für weitere (ältere) Protokolle zur Datenübermittlung wie ATA/IDE und EIDE.
Neben der Selbstverständlichkeit mindestens eines Ethernet-Adapters, der im Gigabit-Bereich arbeitet und sinnvollerweise auch PXE (Pre-boot Execution Environment) unterstützt, brauchen Sie ein DVD-Laufwerk, falls Sie Ihr Server-System von einem solchen Medium installieren wollen. Grafikkarte und Monitor sollten in der Lage sein, eine Mindestauflösung von 1024 x 768 (Super-VGA) zu unterstützen.
Für die Installation von Windows Server 2019 auf Ihrer Hardware ist es nicht unbedingt notwendig, dass sich auf dem Motherboard des Rechners ein sogenannter TPM-Chip (Trusted Platform Module) befindet. Wollen Sie bei dem Server aber Features wie die Bitlocker-Verschlüsselung auch für das Betriebssystem nutzen, wird dieser Chip benötigt. Wenn das der Fall ist, muss bei solchen Hardware-basierten TPMs die Version 2.0 der TPM-Spezifikation implementiert sein. Dieses muss zudem über ein EK-Zertifikat (Endorsement Key) verfügen, das entweder vorab vom Hardware-Hersteller für das TPM bereitgestellt wird oder beim ersten Start vom Gerät abgerufen werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Microsoft-Dokumentation zum TPM-Schlüsselnachweis: https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/identity/ad-ds/manage/component-updates/tpm-key-attestation.
Wenn Sie unsere Auflistung der grundsätzlich benötigten Hardware aufmerksam durchgelesen haben, fragen Sie sich nun vielleicht, wie Sie die richtige Hardware für Ihr Windows-Server-Betriebssystem finden und dann sicher sein können, dass die gewählten Komponenten auch reibungslos mit dem Betriebssystem zusammenarbeiten können. Microsoft hat zu diesem Zweck das sogenannte »Windows Hardware Compatibility Program« ins Leben gerufen, das dabei helfen soll, Systeme zu entwickeln beziehungsweise die Systeme und Komponenten zu finden, die problemlos und sicher mit der gewünschten Betriebssystemversion zusammenarbeiten. Der im Web bereitstehende »Windows Server Catalog«, der in Abbildung 1.3 zu sehen ist, hilft ebenfalls bei diesen Fragen.
IT-Profis werfen daher zunächst einen Blick auf die HCL (Hardware Compatibility List), bevor sie sich für ein bestimmtes System entscheiden. Neben der mehr auf die Bedürfnisse der Hardware-Entwickler ausgerichteten Dokumentation zum Hardware-Kompatibilitätsprogramm unter https://docs.microsoft.com/de-de/windows-hardware/design/compatibility/ bietet sich für den Entscheidungsprozess vor allen Dingen der sogenannte »Windows Server Catalog« unter https://www.windowsservercatalog.com/ an, um die richtige Hard- und Software für Ihren Windows-Server zu finden. Dort werden zudem die Badges vorgestellt, die Hardware-Hersteller wie Dell und Hewlett-Packard beispielsweise auf ihren Server-Systemen anbringen, um zu verdeutlichen, dass diese Rechner den Vorgaben der HCL entsprechen.
Abbildung 1.3: Bietet Übersicht über Server-Hard- und Software und zeigt die Badges: der Windows Server Catalog
Nachdem Sie nun wissen, welche minimale Ausrüstung Sie benötigen, um einen Windows-Server zu betreiben, und vielleicht auch schon mal einen Blick auf das Angebot der verschiedenen Hardware-Anbieter geworfen haben, steht nun noch die Frage im Raum, wie viel Server es denn sein darf.
Eine recht einfache Antwort darauf finden Sie, wenn Sie ganz ähnlich der Aussage vorgehen, die Sie von einem geschäftstüchtigen Verkäufer beispielsweise zur Unterstützung der Entscheidung beim Kauf eines neuen Autos bekommen: »Nehmen Sie einfach ein bisschen mehr, wer weiß, wann Sie es dann vielleicht brauchen …«.
Nun geht es beim Server-Sizing – also bei der Entscheidung, wie »groß und mächtig« die Hardware für Ihren Windows-Server ausfallen soll – nicht nur um das vorhandene Budget, sondern auch um die Anforderungen, die Sie beziehungsweise Ihr Unternehmen und die Nutzer an den Server stellen. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Aspekten, zu denen unter anderem Dinge wie Ausfallsicherheit, Verfügbarkeit der Hardware und Erweiterbarkeit zählen. Aber die Leistungsfähigkeit – gern auch als Performance bezeichnet – ist und bleibt ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Serverwahl. So geht es dann eben beim Server-Sizing in den meisten Fällen darum, den Server mit der besten Performance für den Einsatz der gewünschten Anwendungen im eigenen Unternehmen zu finden.
Soll ein Windows-Server beispielsweise als reiner Datenbank-Server zum Einsatz kommen, so ist es in der Regel relativ einfach, die Entscheidungen zu fällen: Hier machen die Anbieter solcher Lösungen – ebenso wie die Anbieter anderer professioneller Anwendungen wie CRM- oder ERP-Systeme – ziemlich genaue Angaben darüber, wie viel zusätzlichen Hauptspeicher der Server beispielsweise benötigen wird, wenn die Anwendung noch einmal 50 Nutzer mehr bedienen soll. Bei einer allgemeineren Betrachtung sollten Sie sich in Bezug auf die Ausrüstung und das Sizing Ihres Windows-Servers unter anderem die folgenden Fragen stellen:
Wie schnell werden Anfragen beantwortet und Operationen durchgeführt?
Wie viele dieser Anfragen und Operationen kann Ihr Server gleichzeitig bearbeiten?
Wie viel Zeit benötigt der Server, um gespeicherte Informationen zu lesen oder zu schreiben?
Kapitel 2
IN DIESEM KAPITEL
Server-Geschichte: Windows NT Server bis 2019
Windows Server 2019: Neuerungen und Vorteile
Editionen, Versionen und Service-Kanäle
Andere Welten (1): Windows-Subsystem für Linux
Andere Welten (2): Container, Docker, Kubernetes
Windows Server 2022 – die kommende Generation
Im ersten Kapitel haben wir uns allgemein mit der Definition und den Fähigkeiten eines Server-Betriebssystems befasst. Nun wollen wir uns mehr Windows Server und seinen verschiedenen Ausprägungen, Versionen und Editionen zuwenden.
Dazu werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die Entwicklung des Server-Betriebssystems aus Redmond: Microsoft hat Anfang der 1980er-Jahre begonnen, neben dem damals weitverbreiteten MS-DOS mit Windows NT (für »New Technology«) eine weitere Betriebssystemlinie zu entwickeln und zu etablieren, die besonders den Ansprüchen großer Unternehmen und professioneller Anwender gerecht werden sollte. Dabei ging es vor allen Dingen um die Bereiche Geschwindigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Solche Features konnten bis zu diesem Zeitpunkt nur von den RISC-basierten (Reduced Instruction Set Computer) Rechnern geliefert werden, die unter den verschiedensten Unix-Derivaten arbeiteten. Mit einem Server-System, das auf die x86-Architektur der Intel-Prozessoren aufsetzte und dort Merkmale wie symmetrisches Multiprocessing zur Verfügung stellte, konnte Microsoft eine weitaus preisgünstigere Server-Architektur anbieten.
RISC: Reduced Instruction Set Computer (Computer mit reduziertem Befehlssatz). Hier geht es darum, wie der Befehlssatz eines Prozessors aufgebaut wird, also um die Architektur der CPU. Bei den RISC-CPUs wurde auf komplexe Befehle verzichtet, sodass die Ausführung der Assembler-Programme in einem Prozessortakt ablaufen konnte. Diese Prozessoren haben heute allerdings kaum noch Bedeutung, da beispielsweise auch die CISC-Prozessoren (Complex Instruction Set Computer) von Intel seit Anfang der 90er-Jahre solche Techniken bieten.
Multiprocessing: Beim Multiprocessing können Programme von mehreren Prozessoren verarbeitet werden. Dieser Begriff bezeichnet häufig auch die gleichzeitige Bearbeitung eines Programms durch mehrere Computer.
Microsoft pflegt leider eine lange Tradition, wenn es darum geht, Software und ganz besonders Betriebssysteme mit Bezeichnungen und Nummerierungen zu versehen, die sich im Lauf der Zeit immer mal wieder ändern. Darum folgt hier auch nur ein sehr komprimierter Überblick über die einzelnen Versionen und ihr Erscheinungsdatum:
Windows NT 3.1 bis 4.0: Diese ersten Versionen von Microsofts Server-Betriebssystem kamen von 1993 bis 1996 auf den Markt. Während die Versionen 3.1, 3,5 und 3.51 zum NT-Release 3 gehörten (Abbildung 2.1 zeigt Windows NT Server Version 3.1), trug einzig der NT Server 4.0 die Release-Nummer 4. Von diesem Betriebssystem bot Microsoft erstmals auch eine sogenannte Enterprise-Version für größere Unternehmen und eine Multiuser-fähige Version unter der Bezeichnung Windows NT 4.0 Terminal Server an.
Abbildung 2.1: Windows Server in einer seiner ersten Ausprägungen hatte viel Ähnlichkeit mit dem damaligen Windows auf dem Desktop.
Windows 2000 bis Windows Server 2003 R2: Diese Versionen, die in den Jahren 2000 bis 2005 auf den Markt kamen, gehören zu den NT-Betriebssystemen, die intern eine Release-Nummer 5 tragen. Mit dem Windows Server 2003 (NT 5.2) gab es dann erstmals auch eine spezielle Version für den Einsatz als Speicherplattform. Diese Variante – der Windows Storage Server – wurde als Bundle-Produkt von Hardware-Anbietern vertrieben. Ab Windows Server 2003 stand das Betriebssystem auch in der 64-Bit-Variante zur Verfügung. Auch eine Version unter der Bezeichnung Windows Home Server kam mit dem Release Windows Server 2003 R2 auf den Markt.
Windows Server 2008 bis Windows Server 2012 R2: Diese Versionen erschienen von 2008 bis 2013 und gehören zu der Reihe der NT 6-Releases. Die Version Windows Server 2008 R2 war die erste, die nur noch in der 64-Bit-Ausprägung zur Verfügung stand.
Windows Server 2016 bis Windows Server 2019: Die Server der aktuellen NT 10-Line wurden von Microsoft von 2016 bis 2018 veröffentlicht. Sie bieten den Nutzern in der GUI-Version die gleiche Oberfläche wie Windows 10 an.
