Winston (Band 3) - Jagd auf die Tresorräuber - Frauke Scheunemann - E-Book

Winston (Band 3) - Jagd auf die Tresorräuber E-Book

Frauke Scheunemann

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Beschreibung

Skandal an Kiras Schule: Jemand hat den Tresor mit den Abiklausuren entwendet! Toms älterer Bruder Nico ist verzweifelt und befürchtet, dass die Prüfung nun wiederholt werden muss. Aber wie sind die Unbekannten überhaupt in den abgeschlossenen Raum gelangt? Das riecht nach einem neuen Fall für Kater Winston! Mit tierisch scharfem Verstand, seiner unbeirrbaren Spürnase und der Unterstützung seiner zwei- und vierbeinigen Freunde macht sich Winston daran, das Rätsel zu lösen. Die Kinderbuchreihe rund um die Freundschaft zwischen Kater Winston und Kira aus der Feder von Bestsellerautorin Frauke Scheunemann, bekannt durch die Dackelblick-Bücher, wurde mit dem deutschen Katzen-Krimi-Preis 2013 ausgezeichnet.

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Seitenzahl: 229

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Für Christiane.

Bœuf Stroganoff, die Polizei und ein sehr hungriger Kater.

Babuschkas Laune wird zusehends schlechter. Sie steht in der Küche, wirft immer wieder einen Blick durch das Fenster und schüttelt dann so empört den Kopf, dass ihre imposante Hochsteckfrisur bedrohlich hin und her schwankt.

»Wo bleibt Anna mit Kind?«, schimpft sie laut vor sich hin, während sie die Töpfe vom Herd nimmt und neben die Spüle stellt. »Wenn noch lange warten, dann Essen nichts mehr gut!«

Essen nichts mehr gut? Das wäre aber schade, denn tatsächlich riecht das, was Babuschka da gekocht hat, ausgesprochen lecker, und ich habe mir schon große Hoffnungen gemacht, etwas davon abzubekommen. Das Gericht scheint überwiegend aus feinstem Rindfleisch zu bestehen, mir läuft schon das Wasser im Maul zusammen, wenn ich nur daran denke. Man nennt es Bœuf Stroganoff, was zwar ein seltsamer Name ist, aber Babuschka hat es schon mal gekocht, und es schmeckte ganz ausgezeichnet. Babuschka ist überhaupt eine ausgezeichnete Köchin, und die Tatsache, dass sie in letzter Zeit so oft durch unsere Küche wirbelt, kann ich als Mitglied dieser Familie nur begrüßen.

Ich, Winston Churchill, meines Zeichens sehr vornehmer und sehr schwarzer Britisch-Kurzhaar-Kater, habe nämlich einen äußerst verwöhnten Gaumen. Es empfiehlt sich also, frisch für mich zu kochen. Jedenfalls, wenn man mich bei Laune halten will. Und das gelingt Babuschka immer ganz vorzüglich. Aus diesem Grund genießt die alte Dame bei mir höchstes Ansehen.

Meine anderen menschlichen Mitbewohner sind da allerdings nicht unbedingt derselben Meinung. Da wäre zum einen der einzige Mann neben mir, Professor Werner Hagedorn. Wenn Babuschka ihn böse anguckt, weil er schon wieder seine Bücher überall rumliegen gelassen hat, dann seufzt er manchmal ganz tief. Ich glaube, er denkt dann an die Zeiten, als er noch allein mit mir in seiner schönen großen Wohnung lebte und seine Sachen einfach hinlegen konnte, wo er wollte. War das immer ruhig bei uns – herrlich!

Das änderte sich dramatisch, als Werner eine neue Haushälterin einstellte: Anna. Die zog gemeinsam mit ihrer Tochter Kira bei uns ein, und durch dieses dreizehnjährige Mädchen kam auf einmal richtig Leben in die Bude. Erst fand ich das total doof, aber nach und nach sah ich ein, dass mein bisheriges Leben eigentlich ziemlich langweilig gewesen war. Kira wurde meine beste Freundin, und gemeinsam haben wir sogar schon echte Kriminalfälle gelöst. Kinder und Katzen sind nämlich ganz hervorragende Detektive – zusammen einfach unschlagbar!

Was jetzt Babuschka mit alldem zu tun hat? Ganz einfach – sie ist die russische Großmutter von Kira und wohnt seit geraumer Zeit ebenfalls bei uns. Eigentlich wollte sie uns nur für ein paar Tage besuchen. Aber dann kam sie zu der Erkenntnis, dass ihre Hilfe in Sachen Kindererziehung und allgemeiner Lebensführung bei uns dringend benötigt würde. Also ist sie einfach geblieben.

Anna ist davon noch weniger begeistert als Werner – sie will nicht mehr mit ihrer Mutter zusammen wohnen. Ich weiß zwar nicht warum, aber Menschen sind offenbar nicht mehr so gern mit ihren Eltern zusammen, wenn sie erst mal groß sind. Gut, wir Katzen müssen unsere Familie zwar meist auch verlassen, wenn wir noch klein sind. Aber grundsätzlich hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn meine Mutter auch durch Werners Wohnung schnurren würde. Auch wenn sie im Gegensatz zu Babuschka überhaupt nicht kochen kann.

Mit entschlossenen Schritten stapft Babuschka jetzt an mir vorbei in den Flur. Ob sie runter auf die Straße will, um nach Anna und Kira zu suchen? Nein, sie holt sich nur das Telefon, das auf der Kommode neben der Wohnungstür steht. Energisch tippt sie darauf herum, dann hält sie es an ihr Ohr.

»Nedodniza takaja, gdjezhe ty? Pachemie nje padkhodish k tjeljefonu?«

Wenn Babuschka auf Russisch flucht, ist sie wirklich sauer. Normalerweise bemüht sie sich, Deutsch zu sprechen. Für mich ist das aber kein Problem, denn mein Russisch ist ausgezeichnet, und so weiß ich, dass sich Babuschka gerade darüber ärgert, dass Anna nicht an ihr Telefon geht. Woher ich Russisch kann? Tja, das ist wirklich eine lange Geschichte und liegt im Wesentlichen daran, dass Kira und ich einmal die Körper getauscht haben, als wir beide in ein Gewitter geraten sind. Klingt unglaublich, ist aber wahr. Gott sei Dank konnten wir nach einiger Zeit wieder zurücktauschen, aber ein paar menschliche Fähigkeiten habe ich noch behalten. Seitdem kann ich nämlich nicht nur Russisch, sondern auch lesen und schreiben.

Babuschka dreht sich zu mir um. »Komm, Katerrr«, sagt sie mit rollendem R. »Wenn Anna und Kira zu spät, wir essen schon. Sollst du auch kriegen etwas von Stroganoff. Ist sähr leckerrr!«

Ich schnurre begeistert. Ein ausgezeichneter Plan! Und wenn die beiden das Mittagessen verpassen, bleibt bestimmt viel mehr für mich übrig! Normalerweise gibt’s von Babuschka immer nur ein Häppchen für mich, aber nun scheint sie entschlossen, meinen Napf mit einer ordentlichen Portion zu füllen. Ganz nach meinem Geschmack.

Babuschka läuft wieder in Richtung Küche, ich stromere hinterher. Dort angekommen, stellt sie meinen Napf auf die Arbeitsplatte, greift nach einer großen Kelle und …

In diesem Moment höre ich, wie die Wohnungstür aufgeschlossen wird. Anna und Kira kommen nach Hause! Babuschka legt sofort die Kelle zur Seite und läuft in den Flur zurück. Oh nein! Heißt das etwa kein Stroganoff mehr für mich? Warum müssen die denn ausgerechnet jetzt kommen? Trödeln erst stundenlang rum, um dann im völlig falschen Moment hier aufzukreuzen. Frechheit!

»Oma, Oma! Stell dir vor, die Polizei war heute in der Schule!« Kira kommt in die Wohnung gestürmt und pfeffert ihre Schultasche auf den Boden, was ihr gleich hochgezogene Augenbrauen von ihrer Großmutter einbringt. Babuschka schätzt es überhaupt nicht, wenn Sachen nicht sofort an ihren Platz gebracht werden, und die Schultasche gehört eindeutig nicht in den Flur, sondern ins Kinderzimmer.

Kira kümmert sich allerdings nicht um die Augenbrauen ihrer Großmutter, sondern erzählt aufgeregt weiter: »Im Sophie Scholl ist gestern Nacht eingebrochen worden! Den gesamten Tresor haben die Diebe gestohlen! Sie sind ins Zimmer vom Direx und haben den Panzerschrank aus der Wand gerissen. Und dann sind sie mit dem ganzen Teil abgehauen. Wahnsinn, oder?«

Maunz! Das klingt in der Tat ziemlich aufregend, und für einen klitzekleinen Moment vergesse ich sogar, dass ich Hunger habe. Die Sophie-Scholl-Schule liegt direkt neben dem Wilhelminen-Gymnasium, das Kira besucht. Während das Wilhelminen-Gymnasium mit seiner weißen Fassade und dem Türmchen fast wie ein Schloss aussieht, ist das Sophie Scholl ein imposanter roter Backsteinbau. Ein paarmal habe ich schon davor gewartet, weil die beiden Schulen einige Kurse und Arbeitsgemeinschaften zusammen veranstalten. Es fällt mir offen gestanden schwer, mir vorzustellen, wie Verbrecher einen ganzen Tresor aus diesem Haus tragen, das fast wie eine Festung wirkt – so riesig und uneinnehmbar.

Babuschka hingegen ist von Kiras Schilderungen überhaupt nicht beeindruckt. »Komm, setz dich in Kuche. Essen wird sonst kalt!«

»Oma, hast du überhaupt verstanden, was ich gerade erzählt habe? Da waren Verbrecher in der Schule!«

Dimitra Kovalenko gibt ein unwilliges Geräusch von sich und schüttelt den Kopf. »Da, da«, sagt sie schließlich, was auf Russisch ja, ja heißt, »hab ich schon verstanden. Aber verstehe nicht, warum ihr so spät? Braucht Polizei etwa deine Hilfe, Kind?«

Bevor Kira dazu noch etwas sagen kann, antwortet Anna, die mittlerweile auch im Wohnungsflur angekommen ist. »Nein, Mamuschka, aber meine! Kira hat nur auf mich gewartet.«

»Wie das? Du hilfst Polizei?«

»Genau. Die Polizei hat heute Mittag alle Personen befragt, die einen Schlüssel zur Eingangstür der Sophie-Scholl-Schule haben. Denn die Täter müssen ja irgendwie in die Schule gekommen sein. Und ins Direktorenzimmer.«

»Und du hast Schlussel?«

»Genau. Ich leite doch donnerstagnachmittags immer das gemeinsame Unterstufenorchester in der Aula vom Scholl. Da brauche ich natürlich einen Schlüssel, um danach abzuschließen.«

Stimmt. Am Donnerstag kommt Anna immer spät nach Hause. Überhaupt ist sie mittlerweile mehr Musiklehrerin als Haushälterin. Das war sie schon in Russland, dem Land, aus dem sie vor fünf Jahren mit Kira ausgewandert ist. Dort, genauer gesagt in der Stadt Omsk, hat sie die Kinder in Klavier und Gesang unterrichtet. Und seit Kira zusammen mit mir und meinen Freunden von der Hofkatzenbande dafür gesorgt hat, dass der alte Musiklehrer des Wilhelminen-Gymnasiums ins Gefängnis gewandert ist, unterrichtet Anna dort Musik. Erst ab und zu, jetzt immer öfter. Für Werners Haushalt bleibt da nicht mehr viel Zeit.

Aber dafür haben wir ja nun Gott sei Dank Babuschka! Wenn Anna an der Schule arbeitet, schwingt Babuschka hier Putzlappen und Kochlöffel. Und wenn sie gerade keins von beidem tut, dann überwacht sie mit strengem Blick, dass Kira auch wirklich ihre Hausaufgaben macht oder brav Klavier übt. Eigentlich ist sie immer zur Stelle, wenn es etwas zu tun gibt. Wie praktisch, dass sie mittlerweile Werners kleines Arbeitszimmer bewohnt. Da hat sie es nie weit zu ihrem nächsten Einsatzort. Nur der arme Werner musste all seine Bücher, Akten und sonstigen Krimskrams mitsamt seinem Schreibtisch in eine Ecke des Wohnzimmers hinüberschaffen. Allerdings erträgt mein Werner das sehr tapfer und sagt, das sei nur ein Provisorium, bis Babuschka endlich eine eigene Wohnung gefunden habe. Ich finde, das klingt nach einem guten Plan. Auch wenn ich überhaupt nicht weiß, was ein Provisorium ist.

Was ich auch nicht weiß: Wann bekomme ich nun endlich etwas von dem Bœuf Stroganoff? Mittlerweile habe ich einen wirklichen, ausgewachsenen Riesenhunger. Meine Menschen sollen sich bloß nicht einbilden, dass ich gerade schnurre! Es ist mein Magen, der knurrt!

Leider beachtet mich niemand. Stattdessen fährt Anna mit ihrer Schilderung der Polizeiaktion fort und bleibt dabei einfach im Flur stehen. »Wir wurden alle einzeln befragt, das hat natürlich ganz schön lange gedauert. Sie wollten wissen, ob uns etwas aufgefallen sei oder ob wir in letzter Zeit unseren Schlüssel mal verliehen oder verloren hätten.«

»Und, hast du?«, will Babuschka wissen.

Anna schüttelt den Kopf. »Nein. Das ist ja ein Generalschlüssel. Der passt auf alle Türen der Schule – den hüte ich wie meinen Augapfel!«

»Dann gut. Dann jetzt essen wir!«, verkündet Babuschka mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldet. Aber von wem sollte der bei einem so köstlichen Gericht auch kommen? Von mir bestimmt nicht!

Kira rollt mit den Augen, macht sich dann aber auf in Richtung Küche und setzt sich an den Tisch. Als ihre Großmutter ihr eine sehr ordentliche Portion auf ihren Teller häuft, ist sie gedanklich aber schon wieder bei dem Einbruch. »Weißt du, Oma, dass das schon der dritte Tresorraub innerhalb von nur vier Wochen war?«

»Woher soll ich wissen?«, fragt Babuschka. Sehr berechtigter Weise, wie ich finde. Ich wusste davon zum Beispiel auch nichts. Rein gar nichts! Und ich übertreibe nicht, wenn ich mich für einen ungewöhnlich gut informierten Kater halte.

»Ist aber so!«, erklärt Kira mit ernster Miene. »Eine Riesensumme Geld haben die Diebe schon erbeutet. Allein im Sophie Scholl sollen fünftausend Euro im Tresor gewesen sein – die gesamten Wocheneinnahmen der Schulkantine!«

Anna nickt und Babuschka reißt die Augen auf.

»Ja, der Koch ist völlig verzweifelt«, erzählt Kira weiter. »Wovon soll er bloß in den nächsten Tagen die Lebensmittel kaufen, um für uns zu kochen?«

Ach du heilige Ölsardine! Die Lage ist ernst! Nicht auszudenken, wenn es in der Kantine auf einmal kein Essen mehr gäbe! Sicher hat nicht jedes Kind so ein Glück wie Kira und eine Oma, die fast jeden Tag tolles Essen kocht. Hektisch schlage ich mit meinem Schwanz hin und her.

Anna lacht. »Guckt mal, Winston sieht ganz unglücklich aus. Sobald es ums Essen geht, hört bei ihm der Spaß auf. Komm, füll ihm ein bisschen Fleisch in sein Schälchen, Kira.«

Endlich! So bedauernswert das Schicksal des armen Schulkochs auch ist, bin ich doch froh, dass nun endlich mal jemand an mich denkt. Kira hantiert mit einem Löffel herum, dann stellt sie das Schälchen mitsamt seines köstlich duftenden Inhalts neben meinen Trinknapf. Gierig stürze ich mich darauf, es ist einfach zu lecker!

»Katerrr immer Hunger!«, stellt Babuschka fest. »Hat er guten Geschmack, aber wenn er zu dick wird, muss er halten Diät!«

Was heißt denn hier zu dick? Ich bin rank und schlank und wahrscheinlich in der Form meines Lebens!

Kira kichert. »Winston auf Diät? Da hätte unser Mitbewohner aber bestimmt ziemlich schlechte Laune. Andererseits: Ob es Odette egal ist, wenn er irgendwann eine richtige Plauze mit sich rumschleppt? Was meinst du, Winston? Findet sie dich auch mit Bäuchlein gut? Dann friss ruhig weiter.«

Was, bitte, hat denn Odette jetzt damit zu tun? Bei ihr handelt es sich zum einen um die schönste weiße Katze, die man sich vorstellen kann, zum anderen um meine beste Freundin. Sie bewohnt den Hinterhof unseres Hauses. Mit niemandem verstehe ich mich so gut wie mit ihr. Also, abgesehen von Kira. Und wenn es also jemandem völlig egal sein dürfte, ob ich ein bisschen fülliger um die Hüften geworden bin, dann doch wohl einer guten Freundin. Für die zählen nur meine inneren Werte. Und von denen habe ich reichlich! Ich bin schlau, freundlich, hilfsbereit, scharfsinnig und … äh, was habe ich noch vergessen? Ach ja, bescheiden bin ich natürlich auch noch. Und ungeheuer mutig. Sonst hätte ich nicht schon zwei echte Verbrecher dingfest gemacht. Und außerdem sehe ich auch noch sehr gut aus. Bauch hin oder her. Oder etwa nicht?

Verstohlen blicke ich an mir entlang. Bin ich wirklich ein wenig dicker geworden? Hm, vielleicht einen Hauch. Und sollte das Odette tatsächlich stören? Ich meine, ich bin noch lange nicht so dick wie Spike, der Kater, der sich ebenfalls in unserem Hof rumtreibt. Und natürlich sehe ich viel gepflegter aus als Karamell, Spikes Kumpel, der zwar dünn, aber struppig ist. Aber was, wenn Odette mich nicht mehr so schön findet, wie ich sie?

Bei diesem Gedanken bleibt mir das letzte Stück Bœuf Stroganoff glatt im Halse stecken, nur mühsam kann ich es herunterschlucken. Ich beschließe, in nächster Zeit mehr auf meine Ernährung zu achten und mich mehr zu bewegen. Laufen ist bestimmt gut für die Figur, und wenn ich ehrlich bin, war ich in den letzten Wochen relativ faul. Immer nur auf dem Sofa herumzuliegen oder höchstens eine Runde im Hof herumzustromern, ist einfach nicht das Richtige, wenn man in Form bleiben will.

Allerdings habe ich gar keine Lust, allein durch Hamburg zu rennen. Dabei wäre das kein Problem, wir haben nämlich seit ein paar Wochen eine Katzenklappe in unserer Wohnungstür und der Haustür. Das war Babuschkas Idee. Aus unerklärlichen Gründen war sie der Meinung, die Kratzspuren, die ich unserer Tür schon zugefügt hatte, wenn ich nach Ausflügen wieder in die Wohnung wollte, seien auf Dauer nicht so schön. Trotzdem beschließe ich, mit meinen sportlichen Ambitionen lieber zu warten, bis Kira mal wieder in der Stadt unterwegs ist. Es macht einfach viel mehr Spaß, wenn man Gesellschaft hat.

Ich straffe meinen Körper und werfe Kira einen Blick zu, der hoffentlich pure Unternehmungslust signalisiert. Also, meine Liebe: Wenn du heute Nachmittag losziehst – ich bin dabei! Wäre doch gelacht, wenn ich nicht binnen kürzester Zeit wieder ein Top-Figur hätte …

Viele Fragen und das Gesetz der Serie.

»Barmbek, Lurup, Billstedt – und jetzt Harvestehude! Vier Hamburger Stadtteile, alle in völlig unterschiedlichen Ecken! Was sagt uns das?« Tom schaut fragend in die Runde.

Ich schaue fragend zurück. Mir sagt das nämlich überhaupt nichts. Aber ich bin sowieso nicht im Schweinsgalopp hinter Kira hergehetzt, um irgendwelche Rätsel zu lösen, sondern um mir meinen nichtvorhandenen Bauch abzutrainieren! Stattdessen sitze ich nun hier, auf dem Bett im Kinderzimmer von Kiras Schulfreund Tom, und soll mir den Kopf über Hamburger Stadtteile zerbrechen. Da wäre ich doch lieber zu Hause geblieben.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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