Wissensmanagement vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung - Elisabeth Axthammer - E-Book

Wissensmanagement vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung E-Book

Elisabeth Axthammer

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Tourismus - Sonstiges, Note: 2,0, Management Center Innsbruck Internationale Fachhochschulgesellschaft mbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen den Verlust von Wissen durch den demografischen Wandel mit Hilfe von Wissensmanagement bewältigen können. Dazu wird zuerst Wissensmanagement definiert, verschiedene Wissensmanagementansätze werden vorgestellt, Ziele, Erfolgsfaktoren, Barrieren und Anreizsysteme werden zum tieferen Verständnis erläutert. Des Weiteren wird auf die Einflussfaktoren des demografischen Wandels eingegangen, die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung und die daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen werden aufgezeigt. Es zeigt sich, dass für einen erfolgreichen Wissenstransfer in der Unternehmenskultur durch Etablierung einer Wertschätzungskultur der Grundstein gelegt werden muss. Ohne dieses Vertrauen zwischen den jungen und älteren Mitarbeitern kann kein Wissenstransfer stattfinden. Des Weiteren kristallisiert sich heraus, dass sich das ganze Unternehmen auf veränderte Gegebenheiten im Bezug auf den demografischen Wandel einstellen muss. Anhand eines Praxisbeispiels wird anschließend aufgezeigt, wie Unternehmen mit dem drohenden Wissensverlust durch Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, umgehen. Es zeigt, dass kontinuierliches, situativ angepasstes Wissensmanagement nötig ist, um das relevante Wissen des Mitarbeiters für die Organisation zu sichern und verwendbar zu machen. Der Ausblick am Ende der Arbeit zeigt auf, dass der demografische Wandel bisher nicht als Herausforderung von den Unternehmen, der Politik und der Gesellschaft gesehen wird. Dennoch findet er unaufhaltsam statt. Das Wissensmanagement stellt für Unternehmen nur einen Teilbereich dar, in dem sie sich den neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Dennoch ist dieser Teilbereich für Wettbewerbsvorteile ausschlaggebend.

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Veröffentlichungsjahr: 2011

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Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNGG
1.1 Problemstellung
2.1.2 Wissensformen
3 WISSENSMANAGEMENT
Kapitel
4.2.1 Unternehmenskultur
4.2.4 Wissensverlustt
5.2.5 Evaluierungg
6 SCHLUSSBETRACHTUNGG
Kapitel
6.2.1 Hypothesee11
6.2.2 Hypothesee22
6.2.3 Hypothesee33
6.3 Fazitt
7 LITERATURVERZEICHNISS

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… Birgit, die mit mir das Abenteuer Auslandssemester gewagt hat (Good Times Baby, Good Times)

… allen, die mich in Schweden und von daheim aus beim Erstellen dieser Arbeit begleitet haben

… meiner Familie, für die Unterstützung im Studium und in allen Lebenslagen

_

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Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Definitionen von Wissen ............................................................................ 6 Tabelle 2: Bevölkerung Deutschlands von 2005 bis 2030 ........................................ 12 Tabelle 3: Definitionen von Wissensmanagement ................................................... 16 Tabelle 4: Leistungsunterschiede von älteren und jüngeren Arbeitnehmern ........... 34

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1 Einleitung

Die klassische Bevölkerungspyramide Deutschlands, vom Anfang des 20. Jahrhunderts, die durch eine breite Basis und eine zulaufende Spitze gekennzeichnet ist, wird zusehends durch eine „Bevölkerungszwiebel“ mit schmaler Basis und breiter Taille ersetzt (Vgl. Abbildung 5, S.13). Die breite Mitte dieser „Zwiebel“ stellen die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre dar, die sich inzwischen annähernd im Renteneintrittsalter befinden. Derzeit stehen 45 Über-60-Jährige 100 erwerbsfähigen Menschen gegenüber, 2030 werden es mehr als 70 Über-60-Jährige sein.1

Die gesamte Bevölkerungszahl Deutschlands wird in den kommenden Jahren nennenswert sinken. Wie oben beschrieben, wird die Bevölkerung in einem Ausmaß altern, das durch die natürliche, ungesteuerte Zuwanderung nicht ausgeglichen werden kann. In der letzten Konsequenz führt dies dazu, dass die Zahl der Erwerbstätigen stärker sinkt als die Zahl der gesamten Bevölkerung.2

1.1 Problemstellung

Die aufgezeigte, kontinuierliche Entwicklung stellt die Unternehmensführung vor neue Herausforderungen. Laut einer Studie von Capgemini aus dem Jahr 2007, in der die Personalleiter der 440 größten deutschen Unternehmen befragt wurden, liegt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in den befragten Organisationen bei 32 Jahren, das Maximum bei 47 Jahren.3Diese älteren Mitarbeiter bleiben heutzutage länger erwerbstätig, da sie gut qualifiziert sind. Zudem werden bald die geburtenschwachen Jahrgänge in die Berufswelt eintreten.4Damit befindet sich ein Großteil der Mitarbeiter in der Mitte der eingangs beschriebenen „Bevölkerungszwiebel“. Diese Arbeitskräfte verfügen nicht nur über ein ausgeprägtes Erfahrungswissen, das sie sich in der täglichen Arbeit mit Kunden angeeignet haben, sondern auch über verschiedene, stark ausgeprägte ‚Soft Skills‘, die das Fachwissen der jüngeren Mitarbeiter ergänzen können. Um die generationsspezifischen Wissenspotentiale für die Beschäftigten zugänglich zu

1Vgl. von Kistowski, K.G./Cassens, I. (o. J.) [online]

2Vgl. Fuchs, J./Söhnlein, D. (2005), S.4

3Vgl. Süßmuth, B./Dawidowicz, S./Juhasz, Z. (2007), S.8

4Vgl. Fromm, L. (2008), S.24f

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machen, ist es wichtig, zukünftig vermehrt Wissensmanagementmethoden anzuwenden.5Durch den daraus resultierenden Wissenstransfer kann das Wissen im Unternehmen genutzt und gleichzeitig einem Verlust des Wissens der älteren Mitarbeiter vorgebeugt werden.

Um Wissensmanagementmodelle erfolgreich im Unternehmen zu implementieren, sind verschiedene Hürden zu bewältigen. Hierbei handelt es sich vor allem um die Einstellung der in der Unternehmensorganisation Beschäftigten und die Unternehmenskultur.6Doch nicht nur diese Faktoren sind ausschlaggebend. Dem Wissenstransfer muss ausreichend Raum im Unternehmen eingeräumt werden. Die intergenerativen Wissensprozesse sind in der Organisation zu verankern, um sicherzustellen, dass die aus dem Transfer entstehenden Wissensbestände im weiteren Verlauf zur betrieblichen Handlungspraxis verwendet werden können.7

5Vgl. Spieß, B./Lohkamp, R. (2008), S.20

6Vgl. O’Dell, C./Grayson/C. J./Essaides, N. (199810), S.16ff

7Vgl. Rimser, M. (2006), S.192f

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1.2 Zielsetzung und forschungsleitende Frage

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, anhand der theoretischen Grundlagen der demografischen Entwicklung und des Wissensmanagements aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen durch das Unternehmen erfüllt werden müssen, um Wissensmanagement und den dafür nötigen Wissenstransfer erfolgreich anzuwenden.

AlsProblemstellungergibt sich daher folgende Frage:

- Wie können Unternehmen den Verlust von Wissen durch den demografischen Wandel mit Hilfe von Wissensmanagement bewältigen?

FolgendeHypothesenresultieren aus dieser Zielsetzung:

Hypothese 1:

Hypothese 2:

Hypothese 3:

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1.3 Aufbau der Arbeit

Die Arbeit besteht insgesamt aus 6 Kapiteln.

In der Einleitung soll dem Leser die Grundproblematik näher gebracht und ein Grundverständnis für den Sachverhalt geschaffen werden. Die Zielsetzung wird durch die forschungsleitende Frage und die Hypothesen erläutert.

Im zweiten Kapitel erfolgen grundlegende Definitionen, insbesondere zu den Begriffen Wissen, Wissensmanagement und demografische Entwicklung.

Anschließend wird die Bedeutung des Wissensmanagements für die Unternehmen aufgezeigt, sowie verschiedene Methoden und Modelle des Wissensmanagements aufbereitet.

Das darauffolgende Kapitel beleuchtet den demografischen Wandel im Unternehmen. Es wird auf die neuen Herausforderungen durch die zunehmende Beschäftigung älterer Arbeitnehmer und ihr Arbeitsleben eingegangen.

Die Themengebiete demografischer Wandel und Wissensmanagement werden nachfolgend durch die Erläuterung eines Praxisbeispiels in Verbindung gebracht.

In der abschließenden Schlussbetrachtung erfolgt eine grafische Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse. Die aufgestellten Hypothesen werden beantwortet, es wird aufgezeigt, dass für Unternehmen weiterer Handlungsbedarf besteht.