WordPress 6 Schnelleinstieg - Vladimir Simovic - E-Book

WordPress 6 Schnelleinstieg E-Book

Vladimir Simovic

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Beschreibung

  • WordPress installieren und Schritt für Schritt einrichten
  • Seiten und Beiträge erstellen mit dem Gutenberg-Editor
  • Webdesign individuell anpassen und nützliche Plugins installieren

Dieses Buch ermöglicht Ihnen einen schnellen und einfachen Einstieg in die Website-Erstellung mit WordPress.

Mit der 5-Minuten-Installationsanleitung richten Sie WordPress auch ohne Vorkenntnisse schnell und einfach auf Ihrem eigenen Webspace ein. Bebilderte Anleitungen zeigen Ihnen Schritt für Schritt die Verwendung des Gutenberg-Editors mit seinen umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten. So erstellen Sie ganz einfach Beiträge und Seiten, fügen Bilder, Buttons und Videos ein, erstellen eigene Vorlagen und vieles mehr. Darüber hinaus lernen Sie, wie Sie das Design Ihrer Website oder Ihres Blogs mit Themes und Full Site Editing individuell anpassen und den Funktionsumfang von WordPress mit nützlichen Plugins erweitern.

Tipps und Tricks zu fortgeschrittenen Themen wie Rechteverwaltung und Sicherheit, Performanceoptimierung und das Umziehen einer WordPress-Installation auf einen anderen Server runden diese praktische Einführung ab.

Aktuell zu WordPress Version 6.

Aus dem Inhalt:

  • WordPress installieren und einrichten
  • Grundlegende Einstellungen und Benutzerrollen
  • Beiträge und Seiten erstellen mit dem Gutenberg-Editor
  • Webdesign individuell anpassen mit Themes und Full Site Editing (FSE)
  • Funktionsumfang erweitern mit nützlichen Plugins
  • Datenschutz und Sicherheit, Performance-Optimierung, Barrierefreiheit

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Seitenzahl: 194

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Vladimir Simovic Thordis Bonfranchi-Simovic

WordPress 6

Schnelleinstieg

Blogs und Webseiten erstellenEinfach und ohne Vorkenntnisse

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

ISBN 978-3-7475-0481-91. Auflage 2023

www.mitp.de

E-Mail: [email protected]: +49 7953 / 7189 - 079Telefax: +49 7953 / 7189 - 082

© 2023 mitp-Verlags GmbH & Co. KG, Frechen

Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.

Lektorat: Janina BahlmannSprachkorrektorat: Petra Heubach-ErdmannCover; Christian KalkertElectronic Publishing: Petra Kleinwegen

Dieses Ebook verwendet das ePub-Format und ist optimiert für die Nutzung mit dem iBooks-reader auf dem iPad von Apple. Bei der Verwendung anderer Reader kann es zu Darstellungsproblemen kommen.

Hinweis des Verlages zum Urheberrecht und Digitalen Rechtemanagement (DRM)

Der Verlag räumt Ihnen mit dem Kauf des ebooks das Recht ein, die Inhalte im Rahmen des geltenden Urheberrechts zu nutzen. Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheherrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und Einspeicherung  und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Der Verlag schützt seine ebooks vor Missbrauch des Urheberrechts durch ein digitales Rechtemanagement. Bei Kauf im Webshop des Verlages werden die ebooks mit einem nicht sichtbaren digitalen Wasserzeichen individuell pro Nutzer signiert.

Bei Kauf in anderen ebook-Webshops erfolgt die Signatur durch die Shopbetreiber. Angaben zu diesem DRM finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Anbieter.

Inhalt

Impressum

Einleitung

E.1 Was ist WordPress?

E.2 Fragen und Feedback

Kapitel 1: WordPress installieren und grundlegende Einstellungen

1.1 Voraussetzungen

1.2 Die 5-Minuten-Installation

1.2.1 Herunterladen

1.2.2 Hochladen

1.2.3 Installieren

1.2.4 Mögliche Fehler bei der Installation

1.3 Willkommen bei WordPress!

1.4 Grundlegende Einstellungen

1.4.1 Allgemein

1.4.2 Schreiben – Einstellungen für das Schreiben von Beiträgen

1.4.3 Lesen – Startseite, Blogseite und Newsfeed konfigurieren

1.4.4 Diskussion – Einstellungen für Kommentare und mehr

1.4.5 Medien – Bildeinstellungen

1.4.6 Permalinks – sprechende URLs erstellen

1.4.7 Datenschutz

Kapitel 2: WordPress anpassen

2.1 Backend anpassen

2.2 Profil anpassen

2.2.1 Persönliche Optionen

2.2.2 Name

2.2.3 Kontaktinformationen

2.2.4 Über Dich

2.2.5 Benutzerkonten-Verwaltung

2.2.6 Anwendungspasswörter

2.3 Benutzerverwaltung (Rechtemanagement)

2.4 Plugins

2.4.1 Plugins installieren

2.5 Themes

2.5.1 Themes installieren

Kapitel 3: Seiten und Beiträge verfassen und bearbeiten

3.1 Worin unterscheiden sich Beiträge von Seiten?

3.1.1 Beiträge

3.1.2 Seiten

3.2 Der Gutenberg-Editor

3.2.1 Ansicht anpassen

3.3 Blöcke hinzufügen und Inhalte gestalten

3.4 Text-Blöcke

3.4.1 Absatz

3.4.2 Classic

3.4.3 Code

3.4.4 Liste

3.4.5 Pullquote (»Schönes Zitat«)

3.4.6 Tabelle

3.4.7 Überschrift

3.4.8 Vers

3.4.9 Vorformatiert

3.4.10 Zitat

3.5 Medien-Blöcke

3.5.1 Audio

3.5.2 Bild

3.5.3 Datei

3.5.4 Galerie

3.5.5 Medien und Text

3.5.6 Titelbild (Cover)

3.5.7 Video

3.6 Design-Blöcke

3.6.1 Abstandshalter

3.6.2 Buttons

3.6.3 Gruppe

3.6.4 Mehr

3.6.5 Seitenumbruch

3.6.6 Spalten

3.6.7 Stapel

3.6.8 Trenner

3.6.9 Zeile

3.7 Widgets

3.7.1 Archive

3.7.2 Individuelles HTML

3.7.3 Kalender

3.7.4 Kategorien

3.7.5 Neueste Beiträge

3.7.6 Neueste Kommentare

3.7.7 RSS

3.7.8 Schlagwörter-Wolke

3.7.9 Seitenliste

3.7.10 Shortcode

3.7.11 Social Icons

3.7.12 Suchen

3.8 Theme-Blöcke

3.9 Inhalte einbetten (Einbettungen)

3.10 Blöcke sperren

3.11 Wiederverwendbare Blöcke

3.12 Vorlagen (Patterns)

3.13 Metainformationen und Dokument-Einstellungen

3.13.1 Status & Sichtbarkeit

3.13.2 Template

3.13.3 Revisionen

3.13.4 Permalink

3.13.5 Kategorien

3.13.6 Schlagwörter

3.13.7 Beitragsbild

3.13.8 Textauszug

3.13.9 Diskussion

3.14 Einen Beitrag veröffentlichen

Kapitel 4: Design anpassen

4.1 Full Site Editing

4.1.1 Stile nutzen

4.1.2 Templates bearbeiten

4.1.3 Theme-Blöcke für Templates

4.1.4 Theme exportieren

4.2 Full Site Editing – ein praktisches Beispiel

4.2.1 Template-Teil: Header

4.2.2 Template-Teil: Footer

4.2.3 Startseiten-Template

4.2.4 Einzelbeitrags-Template anpassen

4.3 Ein Theme installieren

4.3.1 Theme automatisch installieren

4.3.2 Theme halbautomatisch oder manuell installieren

4.3.3 Themes updaten

4.4 Ein »klassisches« Theme anpassen

4.4.1 Widget-Bereiche anpassen

4.4.2 Menüs

4.4.3 Customizer

Kapitel 5: Funktionalität erweitern mit Plugins

5.1 Plugins und Sicherheit

5.1.1 Plugins updaten

5.1.2 Plugins automatisiert updaten

5.1.3 Massenupdate von Plugins

5.2 Plugins – eine Auswahl

5.2.1 Antispam Bee: Spamkommentare datenschutzrechtlich sicher bekämpfen

5.2.2 BackWPup Free: Backups erstellen und planen

5.2.3 Cache Enabler: Ladezeit verringern

5.2.4 Code Snippets: Funktionen erweitern, ohne in den Code-Dateien zu arbeiten

5.2.5 Contact Form 7: Einfaches Kontaktformular, in dem mehr steckt

5.2.6 Header Footer Code Manager: Code-Ergänzungen für Nicht-Programmierer

5.2.7 Koko Analytics: Statistik ohne Schnüffeln

5.2.8 Limit Login Attempts Reloaded: Du kommst hier nicht rein

5.2.9 Plugin Report: Erfahren Sie mehr über alle installierten Plugins

5.2.10 Redirection: Weiterleitungen einrichten und verwalten

5.2.11 Shariff Wrapper: Sicherer Kontakt zu sozialen Netzwerken

5.2.12 The SEO Framework: Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung

5.2.13 User Role Editor: Benutzergruppen verwalten und individuell anpassen

5.2.14 WP Maintenance Mode & Coming Soon: Baustellenseite anlegen

5.2.15 WP Rollback: Updates rückgängig machen

Kapitel 6: Tipps für Fortgeschrittene

6.1 Sicherheit erhöhen

6.1.1 Datenbankpräfix ändern

6.1.2 Nutzername und Passwort

6.1.3 Automatische Benutzerregistrierung deaktiviert lassen

6.1.4 Anmeldeversuche begrenzen mit Limit Login Attempts Reloaded

6.1.5 XML-RPC-Schnittstelle sperren

6.1.6 Zugriff einschränken

6.2 Performance optimieren

6.2.1 Warum ist die Optimierung der Ladezeiten wichtig?

6.2.2 Ein solides Fundament erstellen

6.2.3 Plugins zur Verbesserung der Performance

6.2.4 Optimierung des Servers

6.2.5 Hilfreiche Tools und ein paar abschließende Worte

6.3 Themes individualisieren

6.3.1 Child-Theme

6.3.2 Vorlagen

6.4 Beiträge und Seiten erstellen

6.4.1 Schneller Entwurf

6.4.2 Links einfügen

6.4.3 Sonderzeichen einfügen

6.4.4 Tastaturkürzel

6.4.5 HTML-Anker – bestimmte Textstellen anspringen

6.4.6 QuickEdit

6.5 Barrierefreie Website

6.5.1 Warum ist eine barrierefreie WordPress-Website wichtig?

6.5.2 Was bedeutet »barrierefreie Website«?

6.5.3 Hilfreiche Plugins

6.6 Weitere Tipps und Tools

6.6.1 Website-Zustand und -Bericht

6.6.2 Mit einer WP-Installation umziehen

6.6.3 wp-config.php – die Konfigurationsdatei

6.6.4 Fehler finden mit dem Debug-Modus

6.6.5 All-in-one – die options.php

Einleitung

E.1 Was ist WordPress?

WordPress ist ein freies Content-Management-System (CMS). WordPress wurde ab 2003 von Matthew Mullenweg als Software für Weblogs programmiert. Blogs gab es bereits seit den 90er-Jahren und für die Veröffentlichung standen verschiedene Programme bzw. Skripte zur Verfügung. WordPress stach aber heraus durch das Einhalten von Webstandards sowie die Benutzerfreundlichkeit bei gleichzeitiger Flexibilität.

CMS

Ein Content-Management-System (kurz CMS, deutsch Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software zur Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Darstellung digitaler Inhalte (Content). Diese Inhalte werden auf einer Website präsentiert, sie können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen.

Ein CMS kann meist ohne oder mit wenig Programmier- oder HTML-Kenntnissen bedient werden, da die Mehrzahl der Systeme über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt.

WordPress wurde und wird als Open-Source-Projekt ständig weiterentwickelt. Heute wird es von über 43 Prozent1 aller Websites verwendet, deren CMS bekannt ist, und ist damit das am weitesten verbreitete System für deren Betrieb. Von einer Million der meistbesuchten Websites verwendet etwa ein Drittel WordPress.

Open Source

Unter Open Source (engl. für »offene Quelle«), wird Software verstanden, deren Quellcode für jeden öffentlich zugänglich ist. Er kann von Dritten eingesehen, verändert und genutzt werden.

WordPress bezeichnet sich selbst als

Powerful and empowering (dt.: leistungsstark und befähigend)

(Quelle: wordpress.org2)

Um den Nutzern ein leistungsstarkes System zu bieten und sie damit zu befähigen, eigene Inhalte zu publizieren und Ideen umzusetzen, stehen vier Aspekte im Fokus:

Gestaltung ganz nach Ihrem Geschmack

WordPress bietet Ihnen eine »leere Leinwand«. Sie können dabei nicht nur das Design (mit Themes), sondern auch die Funktionalität (mit Plugins) Ihrer Website ganz an Ihren Geschmack und Ihre Anforderungen anpassen.

Erweiterbarkeit

WordPress kann mit mehreren Zehntausend Plugins in seiner Funktionalität erweitert werden, sodass Sie daraus eine Website, einen Shop, ein Portfolio oder sogar ein soziales Netzwerk aufbauen können.

Uneingeschränkte Eigentümerschaft

Wenn Sie WordPress auf dem eigenen Webspace installieren, gehören das Design und die Daten Ihnen.

Zuverlässigkeit und Vertrauen

Die Open-Source-Software WordPress wird von einer weltweiten Gemeinschaft an Entwicklern stetig weiterentwickelt. So bleibt WordPress »so stabil und sicher wie möglich«.

In den folgenden Kapiteln möchten wir Ihnen zeigen, was das ganz konkret bedeutet, und möchten Ihnen anhand vieler Beispiele zeigen, wie Sie eine eigene Website mit WordPress installieren, gestalten und betreiben können.

Dabei zeigen wir Ihnen, wie Sie WordPress nach Ihrem Geschmack gestalten, wie Sie Inhalte einbinden und die Funktionalität erweitern. Mit der Installation auf dem eigenen Webspace haben Sie die maximale Freiheit über Ihre eigenen Inhalte, können aber gleichzeitig auf das Engagement einer weltweit tätigen Gemeinschaft vertrauen, die WordPress stetig weiterentwickelt und optimiert.

Eine gute Inspirationsquelle dafür, was mit WordPress alles möglich ist, bietet der Showcase3 von WordPress.org selbst.

Wir wünschen Ihnen mit diesem Buch und mit WordPress viel Spaß und Erfolg.

Thordis Bonfranchi-Simovic &Vladimir Simovic

E.2 Fragen und Feedback

Unsere Verlagsprodukte werden mit großer Sorgfalt erstellt. Sollten Sie trotzdem einen Fehler bemerken oder eine andere Anmerkung zum Buch haben, freuen wir uns über eine direkte Rückmeldung an [email protected].

Falls es zu diesem Buch bereits eine Errata-Liste gibt, finden Sie diese unter www.mitp.de/0479 im Reiter Downloads.

1 https://w3techs.com/technologies/overview/content_management

2 https://wordpress.org

3 https://wordpress.org/showcase/

Kapitel 1WordPress installieren und grundlegende Einstellungen

Nachdem Sie im ersten Kapitel erfahren haben, was WordPress ist, wie es entstanden ist und wo man es überall einsetzen kann, geht es nun darum, WordPress zu installieren und grundlegende Einstellungen vorzunehmen.

Zusätzlich dazu geht es auch schon um die wichtigen Themen Backups, Updates und Sicherheit und wie diese zusammenhängen.

WordPress.org vs. WordPress.com

Am Anfang kann es für Einsteiger verwirrend wirken, dass es sowohl die Domain WordPress.org als auch die Domain WordPress.com gibt. Was ist der Unterschied?

Auf WordPress.org1 befindet sich das Projekt WordPress mit der Dokumentation, mit den Erweiterungen und den kostenlosen Themes. Hier finden Sie auch das Paket2, das Sie herunterladen und auf Ihrem Server installieren können.

WordPress.com3 dagegen ist ein kommerzieller Dienst, bei dem Sie Ihre Website einrichten können. Grundlegende Funktionen sind kostenlos, aber sobald Sie weitere Funktionen wie zum Beispiel eine eigene Domain wünschen, dann kostet das.

1.1 Voraussetzungen

Bevor Sie mit der Installation von WordPress beginnen, sollten Sie sich vergewissern, ob der Server bzw. Webspace, auf dem Sie die Installation durchführen möchten, auch alle Voraussetzungen erfüllt.

Zurzeit sind das für WordPress 6 die folgenden:

Webspace, am besten mit Apache als Webserver PHP ab der Version 7.4MySQL-Datenbank ab der Version 5.7, alternativ MariaDB ab Version 10.3 https-Unterstützung

Außerdem sollten Sie sich über folgende Punkte Klarheit verschaffen:

Ist die Datenbank installiert und kennen Sie die Zugangsdaten?Haben Sie einen FTP-Zugang und kennen Sie dessen Zugangsdaten?Haben Sie ein FTP-Programm, einen Texteditor und ein Entpack-Programm für Zip-Dateien zur Verfügung?Optional: Haben Sie Zugriff auf die .htaccess-Datei? Falls ja, können Sie hier u. a. Weiterleitungen oder einen Passwortschutz einrichten oder auch Anweisungen für das Caching hinterlegen.Optional: Wird Apache als Webserver eingesetzt und ist sein Modul mod_rewrite aktiv? Dies benötigen Sie, damit Sie »sprechende URLs« erstellen können.

Können Sie alle Punkte mit »Ja« beantworten, steht der Installation von WordPress nichts mehr im Wege.

1.2 Die 5-Minuten-Installation

1.2.1 Herunterladen

Die aktuelle Version von WordPress erhalten Sie an verschiedenen Stellen: Die deutsche Version ist unter anderem auf der offiziellen de-Website4 verfügbar.

Nachdem Sie das gezippte Paket heruntergeladen haben, müssen Sie es zunächst entpacken.

1.2.2 Hochladen

Laden Sie nun alle WordPress-Dateien mit einem FTP-Programm auf Ihren Serverplatz und rufen Sie die Installationsdatei auf. Fahren Sie mit der Begrüßung von WordPress fort.

FTP-Programm

Mithilfe eines FTP-Programms können Sie Dateien von Ihrem Rechner (Client) auf einen Server hochladen. Die Abkürzung FTP steht dabei für File Transfer Protocol, also Dateiübertragungsprotokoll. Die Zugangsdaten, die Sie benötigen, um auf Ihren Server zugreifen zu können, bekommen Sie bei Ihrem Hoster.

Ein verbreitetes FTP-Programm wäre beispielsweise FileZilla5. Hierbei handelt es sich um eine freie Software, die für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux zur Verfügung steht.

1.2.3 Installieren

Nach dem Hochladen auf den Server müssen Sie die Konfigurationsdatei setup-config.php aufrufen, die sich im Ordner wp-admin befindet. Die Adresse, die Sie im Browser aufrufen müssen, lautet also:

www.meine-blog-adresse.de/wp-admin/setup-config.php

Meistens reicht es aus, die Domain aufzurufen, und Sie werden automatisch zur Konfigurationsdatei weitergeleitet.

Wenn Sie nicht das deutsche Sprachpaket installieren, müssen Sie zunächst die Sprache auswählen, in der WordPress installiert werden soll (siehe Abbildung 1.1).

Zunächst wird Ihnen mitgeteilt, welche Zugangsdaten Sie für die Installation benötigen (siehe Abbildung 1.2).

Datenbank-NameDatenbank-BenutzernameDatenbank-PasswortDatenbank-ServerTabellen-Präfix

Abbildung 1.1: Sprachauswahl bei der Installation von WordPress

Abbildung 1.2: Los geht’s!

Als Nächstes müssen Sie die Details für die Konfigurationsdatei wp-config.php angeben. Sie beziehen sich auf die Datenbank, in der WordPress sämtliche Inhalte und Einstellungen speichern wird. Mit der Ausnahme von hochgeladenen Dateien (Bilder, Audio, Video etc.) sowie den installierten Plugins und Themes befinden sich nur die WordPress-Core-Dateien auf Ihrem Server. Alle Textinhalte und Einstellungen für WordPress selbst sowie auch für die installierten Plugins und Themes werden in der Datenbank gespeichert.

Abbildung 1.3: Angaben für die Konfigurationsdatei

Sie müssen das Formular mit den Informationen ausfüllen, die Sie von Ihrem Hoster erhalten haben. In den meisten Fällen finden Sie diese Informationen in der Verwaltungsoberfläche Ihres Webkontos oder in der E-Mail, die Sie bei der Registrierung von Ihrem Provider erhalten haben. Mehrheitlich ist es notwendig, dass Sie selbst noch eine Datenbank anlegen. Wie das geht, erfahren Sie von Ihrem Provider.

Konkret müssen Sie im Formular den Namen der Datenbank angeben, dann den Benutzernamen und das Passwort. Den Wert localhost können Sie in den meisten Fällen unverändert lassen, falls Ihr Provider Ihnen nicht etwas anderes mitgeteilt hat.

Als Datenbankpräfix wird der Wert wp_ vorgegeben. Dies ist das Präfix für die einzelnen Datenbanktabellen, in denen alle Inhalte und Einstellungen gespeichert werden.

Datenbankpräfix

Aus Sicherheitsgründen wird oft empfohlen, ein anderes Präfix zu wählen, aber der Sicherheitsgewinn durch diese Maßnahme ist bestenfalls gering. Dennoch empfehlen auch wir, ein individuelles Präfix zu wählen. Warum?

Zum einen, weil die Maßnahme in wenigen Sekunden erledigt ist und nur einmal durchgeführt werden muss. Zum anderen müssen Sie, wenn Sie mehrere WordPress-Installationen in einer Datenbank unterbringen wollen, auf jeden Fall mit individuellen Präfixen arbeiten. Andernfalls verweigert das Installationsskript die Durchführung der Installation, wenn bereits eine Installation mit demselben Präfix in der Datenbank vorhanden ist. Das ist auch wünschenswert, denn so wird die bestehende Installation nicht überschrieben.

Ein individuelles Präfix könnte z. B. so aussehen: my_blog_. In der Datenbank hätten Sie dann u. a. eine Tabelle my_blog_posts und my_blog_options.

Schon nach kurzer Zeit erscheint die Willkommensnachricht von WordPress, wie in Abbildung 1.4 gezeigt.

Abbildung 1.4: WordPress-Begrüßung

Sollten Sie eine Fehlermeldung und keine Willkommensnachricht erhalten, möchten wir Sie auf den nächsten Abschnitt in diesem Kapitel verweisen.

In dem nun angezeigten Formular können respektive müssen Sie nun einige Informationen eingeben:

Titel der Website Benutzername Kennwort E-Mail-Adresse des Administrators

Der Seitentitel, genauer ausgedrückt der Titel der Website, den Sie hier eingeben, erscheint je nach verwendetem Theme im Kopfbereich und wird als Teil der Kopf-, genauer ausgedrückt Titelleiste des Browsers angezeigt. Sie können den Namen jederzeit in den Einstellungen (Menüpunkt: Einstellungen|Allgemein) ändern.

Bei der Wahl des Benutzernamens sollten Sie niemals den üblichen Standardnamen admin, administrator o. Ä. verwenden. Wenn Sie einen individuelleren Namen verwenden, verringern Sie das Risiko, dass potenzielle Angreifer mithilfe von Skripten versuchen, auf vielfältige Art und Weise in Ihr Weblog einzudringen. Der Standard-Benutzername ist vergleichbar mit einem gekippten Fenster oder einer unzureichend verschlossenen Wohnungstür.

Auch bei der Wahl Ihres Passworts sollten Sie auf Sicherheit achten. Das Passwort sollte mindestens neun Zeichen haben und auf jeden Fall mindestens aus Groß- und Kleinbuchstaben bestehen. Noch besser ist es, wenn Zahlen und Sonderzeichen – zum Beispiel ! oder ? –enthalten sind. Es ist nicht die schlechteste Idee, das von WordPress generierte Passwort zu verwenden.

Die E-Mail-Adresse sollte Ihre eigene und gültig sein, da an diese Adresse ein neues Passwort geschickt wird, wenn Sie Ihr ursprüngliches beispielsweise verlieren. Sie können die Adresse später in den Einstellungen (Menüpunkt: Einstellungen|Allgemein) ändern.

Unterhalb der Eingabefelder befindet sich eine Checkbox mit folgendem Text:

Verhindern Sie, dass Suchmaschinen diese Website indizieren.

Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Sie sollten sie aktivieren, wenn Sie zunächst in Ruhe an Ihrem Weblog arbeiten wollen, ohne dass diverse Dienste und das »Bloggerdorf« wissen, dass ein neues Weblog das Licht der Welt erblickt hat. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie diese Funktion in den Einstellungen (Menüpunkt: Einstellungen|Datenschutz) wieder deaktivieren.

Die Erfolgsmeldung nach so wenigen Einstellungen wird Sie hoffentlich erfreuen.

Abbildung 1.5: Die WordPress-Installation war erfolgreich!

Sie haben WordPress nun erfolgreich installiert.

1.2.4 Mögliche Fehler bei der Installation

Natürlich können während der Installation Fehlermeldungen auftreten. In den allermeisten Fällen sind diese allerdings auf falsche Einträge in der Konfigurationsdatei zurückzuführen.

Überprüfen Sie daher im Formular nochmals die folgenden Einstellungen:

Kennen Sie den korrekten Datenbanknamen und haben Sie ihn in der Konfigurationsdatei richtig vermerkt? Kennen Sie den korrekten Benutzernamen für die Datenbank und haben Sie diesen in der Konfigurationsdatei korrekt vermerkt?Kennen Sie das richtige Passwort für die Datenbank und haben Sie es in der Konfigurationsdatei korrekt vermerkt?

Ein weiterer häufiger Fehler ist, dass das gewählte Datenbankpräfix bereits existiert – aufgrund einer früheren Installation. Auch in diesem Fall erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung.

1.3 Willkommen bei WordPress!

In diesem Abschnitt geht es nun um die Anpassung von WordPress an Ihre Bedürfnisse.

Nachdem Sie sich zum ersten Mal bei WordPress angemeldet haben, wird Ihnen ein Willkommensfenster angezeigt, das wichtige Links enthält, die neuen Benutzern den Einstieg erleichtern. Von hier aus können Sie Ihre erste Seite erstellen oder mit den Anpassungen beginnen. Wir werden in diesem Abschnitt auf alle relevanten Bereiche eingehen.

Frontend und Backend

Unter dem Begriff Frontend wird im Web der Bereich verstanden, der Besuchern der Website angezeigt wird. Man könnte auch vom »öffentlichen Bereich« sprechen. Der Begriff Backend meint den Administrationsbereich, den nur eingeloggte Benutzer aufrufen können. Hier werden die Inhalte erstellt und Einstellungen angepasst.

Doch bevor wir beginnen, sollten Sie einmal schauen, wie die Website (also das Frontend) aussieht. So können Sie sich ein besseres Bild davon machen, was genau Sie mit den verschiedenen Einstellungen bewirken.

Sie erreichen Ihre Website über den Aufruf Ihrer Domain, auf der Sie WordPress installiert haben:

www.meine-blog-adresse.de

Alternativ dazu können Sie auch über den Direktlink, der sich in der Adminleiste des Backends oben links (rechts neben dem WordPress-Logo) befindet, ins Frontend wechseln (siehe Abbildung 1.6).

Im linken Kopfbereich sehen Sie den von Ihnen gewählten Blogtitel und rechts einen Menüeintrag zur Beispiel-Seite. Im Inhaltsbereich finden Sie den ersten Beitrag, der klassischerweise »Hallo Welt« heißt.

In das Administrationsmenü gelangen Sie zurück, wenn Sie das Dropdown-Menü öffnen, das sich hinter dem Blogtitel in der Administrationsleiste befindet (siehe Abbildung 1.7).

Abbildung 1.6: Hallo Welt

Abbildung 1.7: Zurück ins Backend

Adminleiste

Die Adminleiste im Frontend wird nur angezeigt, wenn Sie eingeloggt sind und diese Option nicht deaktiviert haben. Wenn Sie die Website besuchen, während Sie abgemeldet sind, und auf der Seite selbst kein direkter Link zum Einloggen vorhanden ist, rufen Sie einfach die Webadresse www.meine-website.de/wp-login.php oder www.meine-website.de/wp-admin/ auf, um zum Login-Bereich zu gelangen.

1.4Grundlegende Einstellungen

Das Menü im WordPress-Backend umfasst die folgenden Punkte:

DashboardBeiträgeMedienSeitenKommentareDesignPluginsBenutzerWerkzeugeEinstellungen

Die grundlegenden Einstellungen finden Sie beim letzten Menüpunkt. Er ist wiederum in Unterpunkte unterteilt.

1.4.1 Allgemein

In den allgemeinen Einstellungen geht es vorrangig um einige administrative Einstellungen zu Ihrer WordPress-Installation (siehe Abbildung 1.8).

Hier empfiehlt es sich, v. a. den Untertitel anzupassen, da dieser den Standard-Wert »Eine weitere WordPress-Website« enthält. Geben Sie einfach einen passenden Untertitel für Ihre Website in das entsprechende Textfeld ein – natürlich können Sie das Feld auch leer lassen. Der Untertitel kann jedoch in den Suchergebnissen oder beim Teilen auf sozialen Medien verwendet werden, auch wenn er nicht im Design des Themes angezeigt wird.

In diesem Abschnitt können Sie auch den Titel der Website und die Administrator-E-Mail-Adresse ändern, die Sie bei der Installation angegeben haben.

Der nächste Punkt, den Sie hier finden, ist die Option zur Sprache. Hier können Sie auswählen, welches Sprachpaket verwendet oder zusätzlich installiert werden soll. Zurzeit kann man aus über 100 verschiedenen Sprachpaketen wählen.

Abbildung 1.8: Allgemeine Einstellungen

Die installierten Sprachdateien können vom Admin verwendet werden, um einzustellen, welche Sprache für die Website verwendet wird (Frontend), sie stehen aber auch als Backend-Sprachen zur Verfügung. Im Profil der jeweiligen Benutzer (Menüpunkt: Benutzer|Ihr Profil) kann nämlich ausgewählt werden, in welcher Sprache das Backend angezeigt werden soll. Seit WordPress-Version 5.9 kann dies auch beim Einloggen ausgewählt werden. Dies ist unabhängig (!) von der Sprache, in der WordPress im Frontend, d. h. für Besucher, angezeigt wird.

Sprachpaket installieren

Um ein zusätzliches Sprachpaket zu installieren, reicht es, die gewünschte Sprache aus der Dropdown-Liste auszuwählen und die Einstellungen zu speichern. Wenn diese Sprache aber nur im Backend für Nutzer zur Verfügung stehen soll und nicht im Frontend, müssen Sie die Sprache anschließend wieder wechseln. Das neu installierte Sprachpaket steht dann Nutzern zur Verfügung, hat aber keine Auswirkung auf die Darstellung im Frontend.

Zu guter Letzt können Sie noch Ihre Zeitzone sowie das Datums- und Zeitformat und den ersten Tag der Woche einstellen.

Vergessen Sie nicht, Ihre Eingaben mit einem Klick auf die Schaltfläche Änderungen speichern zu bestätigen.

1.4.2 Schreiben – Einstellungen für das Schreiben von Beiträgen

Die Einstellungen in diesem Bereich beziehen sich ausschließlich auf die Beiträge Ihrer Website, nicht auf die Seiten. Zunächst legen Sie die Standardkategorie und die Standardvorlage für Ihre Beiträge fest. Das heißt, wenn Sie einen Beitrag schreiben und keine Kategorie und/oder Formatvorlage auswählen, wird der Beitrag in dieser Kategorie mit der entsprechenden Formatvorlage veröffentlicht.

Schreiben per E-Mail

Mit WordPress ist es auch möglich, Beiträge per E-Mail zu veröffentlichen. Dazu müssen Sie ein E-Mail-Konto einrichten, das nur die jeweiligen Redakteure und Autoren kennen sollten, denn alle E-Mails, die an diese Adresse geschickt werden, werden automatisch als Beitrag veröffentlicht.

Um Spammern das Leben schwer(er) zu machen, empfiehlt es sich außerdem, ein exotisches Präfix für die Adresse zu verwenden. Ein gutes Beispiel wäre [email protected], ein schlechtes [email protected] oder [email protected].

Um diese Funktion zu nutzen, müssen Sie den Mailserver, den Port, Ihren Login-Namen, das Passwort und eine Standardkategorie angeben, in der die Mails veröffentlicht werden sollen.

Abbildung 1.9: Schreibeinstellungen

Dienste aktualisieren

Im unteren Teil dieses Unterabschnitts haben Sie die Möglichkeit, die Aktualisierungsdienste zu verwalten. Hier benachrichtigt Ihr Weblog einen bestimmten Dienst oder eine Website darüber, dass es etwas Neues in Ihrem Weblog gibt. Da Sie aber bei der Installation die Checkbox Verhindern Sie, dass Suchmaschinen diese Website indizieren angekreuzt haben, wenn Sie der Anleitung in Abschnitt 1.2.3 »Installieren« gefolgt sind, ist logischerweise auch die Benachrichtigung der Ping-Dienste deaktiviert.

Sie können die Benachrichtigungsfunktion hier jederzeit wieder aktivieren oder deaktivieren. Klicken Sie dazu auf den Link Sichtbarkeit für Suchmaschinen und aktivieren Sie im Unterabschnitt Einstellungen|Lesen die Suchmaschinensichtbarkeit Ihrer Website.

1.4.3 Lesen – Startseite, Blogseite und Newsfeed konfigurieren

Im Bereich Einstellungen|Lesen geht es vorrangig um die Präsentation der Inhalte auf Ihrer Website.

Abbildung 1.10: Leseeinstellungen

Hier können Sie die folgenden Parameter festlegen:

Welcher Inhalt soll als Startseite respektive Homepage angezeigt werden? – Eine Blogseite, also eine Seite mit den neuesten Beiträgen oder eine statische Seite? – Wenn Sie die Variante »statische Seite« gewählt haben, können Sie hier die entsprechende Startseite auswählen und auch die Seite angeben, die alle Beiträge enthalten soll.Maximale Anzahl von Beiträgen auf einer BlogseiteMaximale Anzahl von Beiträgen, die im Newsfeed angezeigt werdenSollen im Newsfeed die vollständigen Beiträge oder nur ein Auszug angezeigt werden?