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Das Buch Zumutungen zeigt Gedichte aus alltäglichen Stimmungen.
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Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2019
Schwarzes Buch
Was darf ich sagen?
Asphalt
Worte
Worte II
Leiter
Können
Herbst
Zurück
Ich
Selbst
Geduld
Schicksal
Grenze
Bilder
Staunen
Staunen II
Pissaro
Dazwischen
Stadtmauer
Kirchenglocken
Augenblick
Rosenbogen
Indien
Wurm
Balkon
Traum
Drei
Maske
Lüge
Tod
All
Bilder II
Tanz der Mücken
Turmbau zu Babel
Zumutung
Geduld
Sehnsucht
Melancholie
Stein
Paradies
Nicht-Wissen
Ballast
Zeit
Akten
Wortlos
Liebe
Strand
Trotzen
Wald
Vertrauen
Weg
Keller
Arroganz
Himmel
Natur
Roboter
Gang durch die Altstadt
Geborgenheit
Pfütze
Melancholie II
Risse
Flammen
Stille
Kamera
Tod II
Trotzdem
Glauben
Nicht wollen
Denken
Abschied
Leben
Ruhe
Altern
Blick
Schlüssel
Gesten
Glauben II
Priester
Bahnen
Plötzlich
Abend
Immer jung
Tornister
Yazd
Taube
Amseln
Feuer
Seele
Autobahn
Fenster
Kultur
Zaun
Ende
Regale
Augen
Beten
Uhr
Dunkelheit
Was haben auf deinen Seiten
die Worte gestritten mit mir.
Dein Deckel hielt zusammen,
die vielen Gedanken aus mir.
Du bist so ruhig, so geduldig
mit mir, meiner Ungeduld.
Meine Gedanken wären verloren,
ohne dich, ohne Geduld aus dir!
Was darf ich sagen?
Der Asphalt unter meinen Füßen schweigt,
hört er nicht meine Frage?
Die Sonne heizt den Asphalt auf –
in den Poren versinkt meine Frage.
Heute wurde der Asphalt gebrochen,
die Decke gibt das Gestern frei.
Im Schotter hat sich die Zeit verkrochen,
das Heute färbt sie grau.
Wer fegt früh morgens die Worte auf,
die gestern gesprochen?
Der Asphalt schluckt die Worte auf,
die zu Leitern ließen sich binden.
Worte leben,
Worte jagen,
Worte schaffen ihre Welt.
Worte tragen mich hinüber,
hinüber in ihre Welt.
Worte, sie führen mich,
