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Wer sich leistungsstarke Mitarbeiter wünscht, muss diese auch zu motivieren wissen. Mitarbeitermotivation ist eine lohnende Investition; es ist keine Frage des Budgets, sondern des Engagements und Einfallsreichtums der Führungskräfte. Neben Selbsttests, mit denen Sie Ihre Fähigkeiten als Chef-Motivator prüfen können, enthält das Buch eine Fülle an Anregungen, wie Sie Ihre Mitarbeiter zu mehr Eigeninitiative und Leistung anspornen. Aus dem Inhalt: - Originelle, inspirierende Ideen für jeden Anlass - Anregungen, die sich sofort umsetzen lassen - Kleine Gesten mit großer Wirkung - Beflügelnde Worte, die nachhaltig motivieren - Tipps für erfolgreiche Mitarbeitergespräche
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Seitenzahl: 118
Veröffentlichungsjahr: 2007
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
3. Auflage, Nachdruck 2013
© 2002, 2013 by Redline Verlag,
ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH,
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Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur GmbH, München
Satz: Redline GmbH, S. Wilhelmer
Druck: Konrad Triltsch GmbH, Ochsenfurt
Printed in Germany
ISBN Print 978-3-636-01537-2
ISBN E-Book (PDF) 978-3-86414-010-5
ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86414-328-1
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Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter
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INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort
Aus der Sicht des Autors
Der Wandel vom CEO zum CMO
Einführung
Matchentscheidende Erfolgsfaktoren in der Mitarbeiterführung
Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche!
Schaffen Sie Freiheiten durch Spielregeln!
Kommunizieren Sie mit System & Pfiff!
CMOs – die Helden der «New Humanity»
Die Sache mit der Mitarbeiterzufriedenheit
Merkpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
Leitsätze für den unternehmerischen Erfolg
Ihre persönliche Motivationsstrategie in sechs Schritten
1. Schritt: Selbstanalyse
Würde ich gerne für jemanden wie mich arbeiten?
2. Schritt: Bedürfnisanalyse
Was Ihre Topmitarbeiter wirklich von Ihnen wollen!
Teamliste
Klimakarte
So beurteile ich meine Vorgesetzten
3. Schritt: Planung
4. Schritt: Umsetzung
Soziale Kompetenz
5. Schritt: Controlling
6. Schritt: Beginnen Sie wieder von vorne!
Mit wenig Kosten viel Erfolg
30 verblüffende Motivationstipps
Ideen zu bestimmten Situationen
Kundenverblüffungen
Geburtstag
Pausen
Geschenkideen zur Geburt
Urlaub
Gesundheit
Überarbeitete Mitarbeiter
Tipps für Gestresste
Motivation ausländischer Mitarbeiter
Vorstellungsgespräche, die motivieren
Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch
Interview-Checkliste
Gesprächsauswertung
Der erste Arbeitstag
Ein Quiz zum Eintritt
Der Einstieg als Mitarbeiter
Der Einstieg als Führungskraft
Austritt aus der Firma
Abschlussfragen mit Folgen
Mitarbeiter, die in Pension gehen
Meetings
Tipps für erfolgreiche Meetings
Moderations-Checkliste für den Meetingleiter
Feedback auf Meetings
20 Meeting-Verblüffungen
Warm-ups
Themen bearbeiten
Auswertung und Abschluss
Saisonbeginn
Weihnachten
Ausnahmesituationen
Todesfall
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
Dufte Sache
Loyalitäts-Check
Konflikte konstruktiv lösen!
Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern
Wichtige Tipps
Tipps für motivierende Mitarbeitergespräche
Tipps zum Gesprächsablauf
Verben, die Ihnen helfen, Ziele treffsicher zu formulieren
Ihre Zielstrategie
Worte, die beflügeln, (und Worte, die demotivieren)
Motivationssprüche
Glossar für CMOs
Dringlichkeitsliste
Danksagung
Autor
The-Weekly-Empowerment
VORWORT
Liebe Leser,
schon früh habe ich erkannt, dass jeder Mensch für das, was er ist, und für das, was er leistet, Anerkennung braucht. Anerkennung gehört zum Berufsleben wie die Butter aufs Brot und vermittelt die Lust, überall das Beste hervorzubringen.
Als Hotelier war mir klar, dass ich nur mit einem Team, dem ich volles Vertrauen schenke, ein gutes Arbeitsklima erzeugen kann. Meine Mitarbeiter für meine Vision zu begeistern war vorrangig. Herzlichkeit, Offenheit, Freude und Anerkennung lassen die besten Kräfte frei werden.
Unser Ziel war es, das beste und erfolgreichste Hotel der Schweiz zu werden – und wir haben dieses Ziel übertroffen! Übertroffen deshalb, weil heute Führungskräfte, die im Albergo Giardino gearbeitet haben, selbst sehr erfolgreiche Hotelmanager geworden sind.
Junge Menschen in ihrer Entwicklung gefördert und mit ihnen zusammen meine Gäste glücklich gemacht zu haben, ist das, worauf ich stolz bin und was meinem Leben Sinn gegeben hat. Andere zu motivieren, besser zu werden als ich selbst, war die Kunst, meine Schwächen auszugleichen.
Ich wusste, wenn man sich auf Lorbeeren ausruht und glaubt, alles zu wissen, dann schafft man sich Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg. Hingegen ist die ständige Bereitschaft, etwas Neues zu lernen und zu wagen, die Voraussetzung für erfolgreiches Handeln. In diesem Sinn bietet das Buch «Der Wandel vom CEO zu CMO» viele auch von mir erprobte Tipps als Motivationsfaktoren. Lassen Sie sich inspirieren.
Hans C. Leu
Gastgeber im Albergo Giardino in Ascona, Schweiz
AUS DER SICHT DES AUTORS
Alle wissen es: Motivation ist die Triebfeder allen Erfolgs. Das Geld ist nur die Auswirkung, die positive Begleiterscheinung. Ich kenne keinen erfolgreichen Unternehmer, Künstler, Schauspieler, der vom Geld angetrieben war, als er Großes geschaffen hat. Doch weshalb ist in vielen Firmen nur wenig von einem motivierenden Klima zu spüren? Weshalb gelingt es nur ganz wenigen Managern, in ihrem Team ein Klima des Vertrauens zu schaffen, Visionen zu entwickeln, die begeistern, und eine Form der Zusammenarbeit zu ermöglichen, die bleibende Werte schafft? An der Intelligenz kann es nicht liegen, denn Manager haben einen sehr hohen fachlichen Wissensstand, bedingt durch ihr Studium und ihre bisherigen Erfahrungen. Doch konzentrieren sie sich nur selten auf den konsequenten Auf- und Ausbau ihrer sozialen Kompetenzen. Gerade diese sind heute bei Führungskräften ebenso wichtig wie die fachlichen Fähigkeiten. Sich im Bereich der sozialen Kompetenz nicht weiterzubilden hat fatale Folgen: Hohe Fluktuationsrate, schlechtes Image im Mitarbeitermarkt und durchschnittliche Leistungen des eigenen Teams.
Die Mitarbeiter von heute haben ganz andere Anforderungen an ihre Arbeitgeber als noch vor wenigen Jahren: Die Selbstverwirklichung, das «Sich-einbringen» und «Nicht-nurausführen-wollen» stellt Führungskräfte vor neue zwischenmenschliche Anforderungen. Das Erteilen von Befehlen weicht dem Unterstützen, Beflügeln, oder nennen wir es ganz einfach Motivieren. Natürlich möchten auch Manager gerne motiviert werden, wissen jedoch nicht so genau, wie man in einem Team den Motivationsprozess in Gang bringt. Eine Flasche Wein und den obligaten Blumenstrauß an Geburtstagen zu schenken, reicht bei weitem nicht!
Ich widme dieses Buch allen Managern und natürlich auch jenen, die bereits CMOs sind und sich von einigen zusätzlichen Ideen inspirieren lassen möchten. Mein Wunsch ist es, dass Sie unsere Tipps benutzen, um zu experimentieren und zu entdecken, welche Kraft in Ihnen steckt, andere zu begeistern. Gewisse Ideen und Ansätze sind vielleicht erst auf den zweiten Blick realisierbar, weil Sie vielleicht zuerst Gründe suchen, etwas nicht zu tun. Stellen Sie sich aber vor, Ihre Mitarbeiter werden später einmal erzählen, sie hätten das Motivieren von Ihnen gelernt. Das wünsche ich Ihnen von Herzen! Und vergessen Sie nicht: «Shoot for the moon. Even if you miss it, you will land among the stars.»
Daniel Zanetti
Meggen, Schweiz
DER WANDEL VOM CEO ZUM CMO
Einführung
Sie können einen Mitarbeiter motivieren, Ihnen seine volle Arbeitsleistung zu geben, und Sie werden erkennen, dass Ihre Mitarbeiter auf einmal nicht mehr nur Mitarbeiter sind, sondern Vermögenswerte Ihres Unternehmens darstellen.
In vielen Unternehmensleitbildern stehen unter dem Punkt Mitarbeiter folgende Aussagen geschrieben:
Unsere Mitarbeiter sind das wichtigste Gut!
• Frage: Wenn die Mitarbeiter in diesen Unternehmen wirklich das wichtigste Gut sind, weshalb arbeiten sie dann oft zu Niedrigstlöhnen?
In unserem Unternehmen stehen die Mitarbeiter im Mittelpunkt!
• Frage: Wenn der Mitarbeiter im Mittelpunkt der Unternehmenskultur steht, weshalb zeigt er dann nicht, dass er glücklich ist, indem er überdurchschnittliche Leistungen erbringt?
Wir möchten motivierte Mitarbeiter!
• Frage: Wenn Sie motivierte Mitarbeiter möchten, weshalb schaffen Sie dann nicht ein Umfeld, das Motivation zulässt?
In den allermeisten Fällen sind solche und andere Aussagen nichts anderes als Wünsche und werden nicht oder nicht konsequent genug gelebt. Auf jeden Fall nicht aus Sicht der Mitarbeiter. An was liegt es, dass nur wenige Unternehmen es schaffen eine nachhaltige und für alle Beteiligten wertvolle Kultur zu schaffen? Liegt es an den schwierigen Rahmenbedingungen, an den rasanten wirtschaftlichen Veränderungen, an der Globalisierung oder gar am Wetter? Natürlich nicht, es liegt an der Führung. Der Spruch «Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken» hat heute mehr denn je seine Gültigkeit. Bei dem rasanten Sesselwechsel wird es schwierig, eine Kultur zu schaffen, die motivierend ist. Kultur weicht heute zu 90 Prozent den kurzfristig zu realisierenden Zahlen. Dieses Spekulantenverhalten ist vergleichbar mit der Börse. Alle wollen die kurzfristig zu realisierenden Supergewinne, dabei weiß man doch genau, dass eine längerfristig angelegte Strategie im Schnitt erfolgreicher ist. Schön, wenn es bald Unternehmen gibt, die die Boni der CEOs auch an der Mitarbeiterbindung messen, denn der wichtigste Grund, weshalb man ein Team bildet, ist der, dass die Produktivität eines Teams größer ist als die Bemühungen jedes Einzelnen.
MATCHENTSCHEIDENDE ERFOLGSFAKTOREN IN DER MITARBEITERFÜHRUNG
Welche Kernkompetenzen helfen Ihnen, eine Topführungskraft zu sein? Nachfolgend gehen wir auf einige Punkte ein, mit denen Sie sich befassen sollten, sofern Sie ein CMO werden möchten!
1. Setzen Sie kontrollierbare Ziele und besprechen Sie diese mit Ihrem Team.
2. Geben Sie Ihre Spielregeln bekannt: Wie sichern Sie den Informationsfluss, welche Meetings finden mit welchem Ziel statt?
3. Beziehen Sie Ihr Team in Entscheidungsprozesse mit ein und nützen Sie das Know-how aller.
4. Legen Sie mit Ihren Mitarbeitern fest, über welche Kompetenzen und Fähigkeiten Ihr Team insgesamt verfügen sollte.
5. Zeigen auch Sie Ihre Stärken und Schwächen klar auf. Ergänzen Sie Ihre persönlichen Schwächen durch Stärken Ihrer Mitarbeiter.
6. Räumen Sie für Lob und Kritik genügend Zeit ein.
7. Machen Sie die Vorzüge der Zusammenarbeit und die Wichtigkeit jeder einzelnen Arbeit deutlich.
8. Nutzen Sie das Netzwerk, das Sie im Laufe Ihres bisherigen Werdegangs aufgebaut haben.
9. Informieren Sie Ihre Vorgesetzten unaufgefordert.
10. Untersuchen Sie Ihr neues Kommunikationsgeflecht und nützen Sie auch hier das Know-how Ihres Teams.
11. Stellen Sie die Weichen für die weitere Entwicklung. Planen Sie die notwendige Weiterbildung (intern oder extern) frühzeitig.
12. Analysieren Sie Ihre Leistungen und leiten Sie daraus kontrollierbare Maßnahmen ab.
Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche!
CMOs haben die Fähigkeit, Teams zu entwickeln!
Führen heißt zusammenarbeiten, kooperieren. Um Teams strategisch (nach Kernkompetenz und Typus) zusammenzustellen, benötigt man viel Geschick und Freude am Arbeiten mit und für Menschen. Sie müssen genau wissen, was Sie können und was Sie nicht können. Erst dann werden Sie in der Lage sein, Teams auf- und auszubauen. Zudem werden Sie erst dann Ihr Glück als Führungskraft erlangen, wenn Sie fähig sind, die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter positiv zu beeinflussen und zu nutzen.
CMOs haben die Bereitschaft, Spitzenleistungen zu erbringen!
Gute Führungskräfte wissen, dass Durchschnitt Rückschritt heißt. Nur wer bereit ist, konsequent zielorientiert zu arbeiten, und zudem den Aufwand nicht scheut, wird in die Champions League einziehen.
CMOs können vernetzt denken und handeln!
Die Welt ist ein Dorf. In der bestehenden Flut von Informationen die Zusammenhänge zu erkennen, ist sehr schwierig geworden. Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, ist oft ein Ding der Unmöglichkeit! Und trotzdem sollten Sie immer das große Ganze vor Augen haben und kleine und große Entscheidungen schnell und überzeugend fällen. Denn wie heißt es so schön: Die Großen fressen nicht die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Wir rechnen nicht mehr in Kalenderjahren, sondern in Internetjahren.
CMOs haben Lust zu lernen!
Mit dem Wissen von gestern können Sie nicht die Zukunft bewältigen. Sie benötigen die Wissenslust, Ihr Know-how laufend zu erweitern und Ihre Kernkompetenzen stetig auszubauen.
Schaffen Sie Freiheiten durch Spielregeln!
Ohne Spielregeln, in welcher Form auch immer, ist ein erfolgreiches Zusammenarbeiten nicht möglich. Stellen Sie sich einmal ein Fußballspiel vor, das vonstatten gehen sollte, ohne dass die Spieler die Regeln kennen. Die eine Mannschaft stellt ein Tor auf, das nur halb so breit ist wie jenes des Gegners. Ein Spieler interpretiert ein «Offside» auf seine ganz individuelle Art. Ein faires Spiel wäre unter solchen Umständen also gar nicht möglich. Genauso verhält es sich bei der Arbeit. Erst wenn die Spielregeln der Zusammenarbeit gemeinsam definiert wurden, wird das Team erfolgreich arbeiten können. Erst dann sind Spitzenleistungen möglich.
Es reicht jedoch nicht, einfach mit Schlagwörtern wie Respekt oder Toleranz um sich zu werfen. Viel wichtiger ist dabei die Definition, was darunter zu verstehen ist. Untermauern Sie hierzu die Spielregeln mit Beispielen aus dem Alltag:
Ein möglicher Punkt Ihrer Spielregeln:
Wir lösen zwischenmenschliche Probleme schnell und direkt und tragen damit viel zu einer positiven Stimmung im Team bei.
Ein Beispiel aus dem Betriebsalltag:
Meinungsverschiedenheiten sind natürlich. Es kann jedoch nicht angehen, dass wir in Abwesenheit eines Arbeitskollegen schlecht über ihn sprechen. Das ist nicht nur schlecht für die Stimmung im Team, sondern zeugt auch von einer schwachen Sozialkompetenz. Vorsicht: Es ist viel einfacher, Problemen aus dem Weg zu gehen, als sie konstruktiv zu lösen …
Weitere Tipps:
• Definieren Sie, was Mitarbeiter können und machen müssen.
• Geben Sie Beispiele, was Mitarbeiter entscheiden können und was nicht.
• Erklären Sie Vision und Zielsetzung der Firma.
• Zeigen Sie die Belohnung für hervorragende Teamleistung auf.
• Schaffen Sie Belohnungen für quantitative und qualitative Ziele.
• Erklären Sie Ihren Mitarbeitern, wie eine Firma funktioniert.
• Lernen Sie, als Coach und nicht als Chef zu arbeiten.
• Zeigen Sie auf, weshalb Geschwindigkeit bei Entscheidungen wichtig ist.
• Lehren Sie Ihr Team, lösungsorientiert zu denken.
• Schaffen Sie unverzüglich Diskussionen ab, in denen Vorwürfe dominieren.
Kommunizieren Sie mit System & Pfiff!
Kommunikation heißt Verständigung und Umgang zwischen Personen. Es umfasst also nicht nur das, was wir sagen, sondern auch, wie wir es sagen und zu wem. Wir stellen durch Kommunikation eine Verbindung zu unseren Kunden her. Kommunikation beginnt jedoch lange bevor auch nur einer ein Wort gesprochen hat. Die Art und Weise, wie wir uns verhalten und was wir aussprechen, wird nicht nur durch den Verstand geleitet, sondern auch durch die Emotionen und die psychische Grundempfindlichkeit der Kunden.
Jedes Gespräch läuft auf zwei Ebenen ab: verbal und non-verbal. Bei verbaler Kommunikation geht es um Worte, Informationen, Fakten usw., also um rationale Botschaften. Bei nonverbaler Kommunikation geht es um Mimik, Gestik usw. Mit der Art und Weise, wie wir etwas sagen, drücken wir dem anderen gegenüber unsere Gefühle aus. Wer vor Leuten kommuniziert, der muss sich über seine Ausstrahlung im Klaren sein. Bedenken Sie: Ihre Worte beeinflussen zu zehn Prozent, Ihr Tonfall zu 40 Prozent, Ihr Verhalten zu 50 Prozent. Diese Einsicht, verbunden mit dem Wissen, dass die Aufnahmefähigkeit beim Hören nach 15 Minuten rapide nachlässt, gibt uns wichtige Hinweise für die Wissensvermittlung. Das WIE ist matchentscheidend! Folgende Faktoren sind wichtige Grundpfeiler beim Kommunizieren:
• Kompetenz – versteht er, was er sagt?
• Glaubwürdigkeit – ist er überzeugt von dem, was er sagt?
• Erotik – spricht er sein Publikum an, kommt etwas rüber?
Es ist erwiesen, dass lediglich 10 Prozent der verbalen Kommunikation (also Inhalt), jedoch 90 Prozent der para- und nonverbalen Kommunikation (Stimme, Auftreten etc.) beim Publikum hängen bleibt.
Die Kommunikation in Unternehmen im Allgemeinen hat ein zentrales Problem: Sie unterliegt in den meisten Firmen keinem Controlling! Das ökonomische Denken hat in diesem Bereich leider noch nicht Einzug gehalten. Um Ihre Kommunikation effizienter zu gestalten, sollten Sie folgende Punkte bedenken:
