Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie - Hans Günter Wolff - E-Book

Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie E-Book

Hans Günter Wolff

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Beschreibung

Homöopathie unterstützt das eigene Heilbestreben des Organismus und wirkt schnell, sicher und mild. Auch bei Tieren. Tierarzt Dr. H.-G. Wolff wendet sich mit seinem Lebenswerk an Tierärzte, Züchter und engagierte Hundehalter, die auf sanfte Weise helfen und heilen wollen. Übersichtlich und gut verständlich erklärt er typische Hundekrankheiten und gibt Anleitung zu bewährten Mitteln und Dosierungen. Profitieren Sie von seiner langjährigen Erfahrung und finden Sie dank seiner einfühlsamen Beschreibungen sofort die passende Behandlung. NEU: Der beliebte und in viele Sprachen übersetzte Bestseller liegt jetzt aktualisiert in der 15. Auflage vor - aktualisiert von Tierärztin Dr. Barbara Rakow, selbst Homöopathin und Schülerin von Dr. H.-G. Wolff. Alle Informationen sind auf dem neuesten Stand.

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Hans Günter Wolff

Unsere Hunde – gesund durch Homöopathie

Heilfibel eines Tierarztes

15., aktualisierte Auflage, überarbeitet von Barbara Rakow

Lebenslauf Dr. Hans Günter Wolff

Geboren am 18.02.1920 in Niederdorf, Kreis Jarocin, Polen

Studium an der Tierärztlichen Hochschule Hannover

1942 Promotion an der Tierärztlichen Hochschule Hannover

1949 Eröffnung einer Praxis für Kleintiere in Stuttgart

Ab 1974 Schatzmeister im Landesverband Hessen des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)

Ab 1979 als erster Tierarzt Vizepräsident der Liga Medicorum Homeopatica Internationalis (LMHI)

Seit 1983 Mitglied des wissenschaftlichen Fachausschusses der Niedersächsischen Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren in Celle

Zeit seines Lebens bildete er sich weiter und besuchte zahlreiche Seminare zur Fortbildung, u. a. bei A. Voegeli und M. Dorsci

Gestorben am 20.02.1994

Vorwort zur 15. Auflage

Von allen Haustieren steht der Hund dem Menschen wohl am nächsten.

Deshalb lösen Krankheiten oder gar der Tod dieses Hausgenossen beim Hundebesitzer oft starke emotionale Reaktionen aus. Wenn man das Buch von Dr. Wolff liest, stellt man fest, dass viele körperliche, aber auch seelische Störungen des Hundes oft eine überraschende Ähnlichkeit mit der menschlichen Pathologie besitzen. Deshalb ist es auch einleuchtend, dass Veterinär- und Humanmedizin viele Berührungspunkte haben, wie gerade dieses Hundebuch sehr deutlich zeigt. Es ist erstaunlich zu sehen, aus welch umfassender Sicht der Autor hier die Krankheiten des Hundes betrachtet und daraus die wahlanzeigenden Symptome für die homöopathische Behandlung ableitet. Dadurch werden oft nicht nur die vorhandenen Krankheitserscheinungen beseitigt, sondern auch Krankheitsdispositionen gelöscht und die Konstitution des Tieres so verbessert, dass es nach dem Überstehen der Erkrankung gesünder ist als vorher. Das ist nur mit der Homöopathie möglich.

Seit der Tod dem Autor die Feder aus der Hand nahm, hat sich aber die Medizin zum Teil rasant weiterentwickelt. Deshalb ist es ein großes Verdienst von Frau Dr. Rakow, dass sie unter Wahrung der Konzeption von Dr. Wolff mit großer Behutsamkeit die Ergebnisse der neuesten veterinärmedizinischen Forschung in den Text eingearbeitet hat. Sie gab auch eigene bewährte Therapiehinweise und aktualisierte Dosisangaben. So wirkt das Buch immer noch wie aus einem Guss geschrieben und hat nichts von seiner ursprünglichen Faszination eingebüßt. Nicht nur der Laie wird es mit Genuss lesen, sondern auch der Fachmann wird darin viele wertvolle therapeutische Hinweise und zum Teil eine ganz neue Beleuchtung einzelner Krankheitsbilder finden. Die Lektüre ist selbst für den Humanmediziner ein großer Gewinn. Ich bin sicher, dass auch diese neue aktualisierte Auflage auf der Erfolgsspur bleiben wird. So wünsche ich dem Werk eine weite Verbreitung nicht nur bei Hundebesitzern und Veterinärmedizinern, sondern auch bei allen an der Homöopathie Interessierten.

Karlsruhe, Sommer 2012

Dr. med. Karl-Heinz Gebhardt

Vorwort zur 10. Auflage

Die Bücher von Dr. med. vet. H. G. Wolff sind seit langer Zeit ein fester Begriff nicht nur bei Veterinärmedizinern und homöopathischen Ärzten, sondern vor allem bei den vielen Tierhaltern, die nach den Anweisungen des Autors ihren vierbeinigen Lieblingen immer wieder erfolgreich helfen konnten.

Man kann ohne Übertreibung sagen, dass kein homöopathisches Werk in diesem Jahrhundert, mit Ausnahme vielleicht von Hahnemanns Organon, im deutschen Sprachraum in kurzer Zeit so weite Verbreitung fand wie diese Bücher von Dr. Wolff. Sie wurden in mehrere Sprachen übersetzt und sogar in Blindenschrift übertragen. Nun liegt bereits die 10. Auflage vor. Dr. Wolff hat sie nochmals sorgfältig überarbeitet und sagte danach, nun könne er nichts mehr verbessern. Nach fachlichen, stilistischen und didaktischen Aspekten empfand er diese Fassung als die Krönung des Werkes und ahnte nicht, dass ihm der Tod so bald für immer die Feder aus der Hand nehmen sollte.

Dr. Wolff war von einer tiefen Liebe zu den Tieren erfüllt, aber auch zu den Menschen, die sich um ihre Hausgenossen sorgten. In einer der begeisterten Zuschriften von Lesern seiner Werke wurde er „Der wiedergeborene Franz von Assisi“ genannt, eine überaus treffende Bezeichnung. Seine Ratschläge waren so erfolgreich, dass ihn nicht nur viele Tierbesitzer, sondern auch andere Menschen bei eigenen Krankheiten konsultierten. Er war ein Mensch von hoher Sensitivität und feiner Beobachtungsgabe, der trotz seiner großen Erfolge nach dem Motto „Mehr sein als scheinen“ lebte.

Für die Verbreitung der Homöopathie nicht nur in Laienkreisen, sondern auch in der Veterinärmedizin und indirekt in der Humanmedizin hat er mit seinen Büchern einen entscheidenden Beitrag geleistet und damit auch der wissenschaftlichen Anerkennung der Homöopathie den Weg bereitet. Diese 10. Auflage stellt nun sein Vermächtnis dar. Wir werden ihm am besten gerecht, wenn wir gleich ihm tagtäglich die Homöopathie nach den von Hahnemann und seinen Nachfolgern formulierten strengen Regeln anwenden und die Erfolge dokumentieren.

Dem Autor, der uns unvergessen bleiben wird, schulden wir Dank von Mensch und Tier. Möge auch dieses Buch, wie alle seine Vorläufer, vielen Tieren und damit auch Menschen von Nutzen sein!

Karlsruhe, April 1994

Dr. K.-H. Gebhardt

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur 15. Auflage

Vorwort zur 10. Auflage

Einleitung

Zur homöopathischen Arznei

Eingeben der Arznei

Aus einem Brief an einen Tierfreund

Erkrankungen nach Organsystemen

1 Krankheiten des Kopfes

1.1 Augen

1.1.1 Gerstenkorn

1.1.2 Tränenkanal

1.1.3 Feigwarzen

1.1.4 Bindehaut

1.1.5 Nickhaut

1.1.6 Hornhautveränderungen

1.1.7 Star

1.2 Ohren

1.2.1 Entzündung des äußeren Gehörganges, Ohrenzwang, Ohrenschmalz, Warzen

1.2.2 Entzündung des inneren Ohres (Otitis media)

1.2.3 Ohrrand-Ekzem, Ohrmilben

1.2.4 Lederohr, Narbenkontraktion nach Verletzungen des Ohrrandes

1.2.5 Ohrspeicheldrüse

1.2.6 Gehörverlust

1.3 Gehirn

1.3.1 Gehirnhaut- und Gehirnentzündung

1.3.2 Schlaganfall (Apoplexie)

1.4 Zähne

1.4.1 Zahnen

1.4.2 Zahnstein

1.4.3 Karies

1.4.4 Parodontose

1.4.5 Verfärbung der Zähne

1.4.6 Schmelzdefekte

1.4.7 Lockere Zähne

1.4.8 Mundgeruch

1.4.9 Mundfäule

1.4.10 Froschgeschwulst (Ranula)

1.4.11 Lefzenekzem

1.4.12 Mundwinkelrhagaden

1.4.13 Zahnfleischwucherung (Epulis)

2 Atemwege

2.1 Obere Luftwege

2.1.1 Nasenausfluss, akut

2.1.2 Nasenausfluss, chronisch (Nasennebenhöhlen)

2.1.3 Nasenspiegel

2.2 Hals

2.2.1 Mandelentzündung (Tonsillitis, Angina)

2.2.2 Kehlkopfkatarrh

2.2.3 Kropf

2.3 Untere Luftwege

2.3.1 Husten

2.3.2 Bronchitis

2.3.3 Reizhusten

2.3.4 Lungenentzündung

2.3.5 Brustfellentzündung

3 Herz

3.1 Herz- und Kreislaufmittel

4 Verdauungsorgane

4.1 Magen

4.1.1 Mundgeruch

4.1.2 Appetitstörungen

4.1.3 Erbrechen

4.1.4 Magenkatarrh (Gastritis)

4.1.5 Magendrehung (Torsio ventriculi)

4.1.6 Krankheiten der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und Milz

4.1.7 Abmagerung

4.1.8 Fütterung

4.2 Leber

4.2.1 Lebererkrankungen

4.2.2 Gelbsucht

4.3 Darm

4.3.1 Verstopfung

4.3.2 Kolik (Meteorismus)

4.3.3 Darmparasiten

4.3.4 Darmkatarrh

4.3.5 Analdrüsen

4.3.6 Afterkrankheiten

5 Bewegungsapparat

5.1 Muskeln

5.1.1 Überanstrengung

5.1.2 Muskelrheuma

5.1.3 Gliedmaßen, Gliederzittern

5.2 Bänder, Sehnen, Gelenke

5.2.1 Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen (Bursahygrom)

5.2.2 Verstauchung (Distorsion)

5.2.3 Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis)

5.2.4 Gelenkentzündung (Arthritis)

5.2.5 Luxationsneigung

5.3 Knochen

5.3.1 Rachitis und Entwicklungsstörungen

5.3.2 Knochenbruch

5.3.3 Nagelabnormitäten

5.3.4 Wolfskrallen

6 Männliche Geschlechtsorgane

6.1 Vorhautkatarrh

6.2 Neubildungen am Penis

6.3 Hodenerkrankungen

6.3.1 Hodenekzem

6.3.2 Hodenentzündung

6.3.3 Hodenfehler

6.4 Prostata

6.4.1 Prostatitis

6.4.2 Prostatahypertrophie

6.4.3 Prostataödem

6.4.4 Prostataverhärtung

6.5 Geschlechtstrieb

6.5.1 Übermäßiger Geschlechtstrieb

6.5.2 Onanie

6.5.3 Deckunlust

7 Weibliche Geschlechtsorgane

7.1 Geburtshilfe

7.1.1 Vorbereitung

7.1.2 Wehenschwäche

7.1.3 Milchmangel

7.1.4 Milchüberschuss

7.1.5 Eklampsie

7.2 Entzündung des Gesäuges (Mastitis)

7.3 Scheinschwangerschaft

7.4 Sterilität

7.5 Gebärmutterentzündung (Pyometra)

7.6 Sterilisationsfolgen

7.7 Regulierung der Läufigkeit

8 Harnwege

8.1 Blasenentzündung

8.2 Blasenlähmung

8.3 Blasengrieß und -steine

8.4 Nierenentzündung

9 Krankheiten der Haut

9.1 Haarausfall

9.1.1 Haarverfilzung

9.1.2 Haarbruch

9.1.3 Schuppen

9.2 Allergie (Nesselsucht)

9.3 Juckreiz und Räude

9.3.1 Räude

9.4 Ekzem

9.4.1 Sulfur

9.4.2 Psorinum

9.5 Furunkulose, Akne

9.6 Abszess

9.7 Mykose (Hautpilz)

9.8 Parasiten

9.9 Warzen

9.10 Verfärbung des Haarkleides

10 Nervensystem

10.1 Verhaltensstörungen

10.1.1 Angst

10.1.2 Eifersucht

10.1.3 Heimweh

10.1.4 Fahrkrankheit (Flug-, Auto-, Eisenbahn-, Seekrankheit)

10.2 Epilepsie

10.3 Lähmungen

10.4 Veitstanz, Muskelzucken, Muskeltic (Myoklonie)

10.5 Neuralgien

10.6 Aufbaumittel, homöopathische Stärkungsmittel

10.6.1 Nux vomica D 6–D30

10.6.2 Kalium phosphoricum D 12

10.6.3 Calcium phosphoricum D 6–D12

10.6.4 Staphisagria D 6

10.6.5 China D 6

11 Infektionskrankheiten

11.1 Staupe

11.2 Stuttgarter Hundeseuche, Leptospirose

11.3 Toxoplasmose

11.4 Aujeszkysche Krankheit

11.5 Tetanus

11.6 Seuchenhafter Brechdurchfall, Magen-Darm-Grippe, Virusdiarrhö

11.7 Impfungen

12 Verletzungen

12.1 Wundbehandlung

12.2 Bisse und Stiche, Blutungen

12.3 Verbrennungen

12.4 Hitzschlag, Sonnenstich

12.5 Gehirnerschütterung

12.6 Operationen

13 Vergiftungen

14 Geschwülste

14.1 Geschwülste der Milchleiste

14.2 Individualisierung weiterer Geschwülste

14.3 Grützbeutel (Atherom)

15 Krankheitsentstehung

15.1 Verlangen nach unverdaulichen Dingen

16 Vorgeburtliche Behandlung (Eugenische Kur)

17 Einige Konstitutionstypen

17.1 Acidum formicicum (Ameisensäure)

17.2 Arnica

17.3 Arsenicum album

17.4 Barium carbonicum

17.5 Graphites

17.6 Ignatia

17.7 Lycopodium

17.8 Natrium muriaticum

17.9 Nux vomica

17.10 Phosphorus

17.11 Pulsatilla

17.12 Sepia

17.13 Sulfur

18 Der gesunde Hund – der alte Hund

18.1 Merkmale der Gesundheit

18.2 Besonderheiten des Alters

Anhang

19 Leserzuschriften (Auszug)

20 Alphabetisches Mittelverzeichnis

21 Verschiedene Aufsätze und Vorträge

21.1 Der kranke Hund

21.2 Der Bandscheibenvorfall beim Hund

21.3 Sind die Wirkungen homöopathischer Potenzen bei Tieren auch auf „Suggestion“ zurückzuführen?

21.4 Einige wichtige homöopathische Arzneimittel in der Veterinärpraxis

21.5 Taking the case from a silent patient Washington 1974

21.6 Die Tollwut beim Menschen und ihre Behandlung

21.6.1 Literatur

21.6.2 Nachsatz 1977

21.7 Ein Beitrag über den Wert von Impfungen bei Mensch und Tier

21.7.1 Entdeckung und Entwicklung der Impfungen

21.7.2 Die Bedeutung des Impfalters

21.7.3 Impfungen und natürliches Krankheitsauftreten

21.7.4 Homöopathie als Impfersatz beim Tier

21.7.5 Schädliche Folgen der Impfung

21.7.6 Die homöopathische Alternative

22 Literaturverzeichnis

23 Sachverzeichnis

Einleitung

Dieser vorliegende Band ist der Tierwelt vorbehalten, die mit uns Menschen diesen Planeten teilt.

Obwohl alle höheren Tierarten Krankheitssymptome produzieren können und somit der homöopathischen Heilart ebenso zugängig sind wie der Mensch, wird im Folgenden nur vom Hund die Rede sein als dem Tier, das dem Menschen am nächsten steht, ja nach dem Philosophen SCHOPENHAUER „des Menschen größte Erwerbung“ ist.

Die hier vorliegende Schrift hatte ihren Wegbereiter in dem 1964 bei Haug, Heidelberg, erschienenen Büchlein „Gesunde Hunde durch homöopathische Behandlung“, das in viele Teile der Welt gegangen ist. Diese Tatsache gerade beweist, dass es selbstständig denkende Tierfreunde überall gibt, die für ihre Pets eine Heilmethode wünschen, fern von chemischen Stoffen, von arzneilichen Nebenwirkungen oder gar Arzneischäden. Diese Freunde bevorzugen ein Heilverfahren, das nicht allein schon im Mutterleib durch eine Eugenische Kur die Gesundheit der noch nicht Geborenen fördert, sondern auch bei seiner Anwendung im Krankheitsfall den Organismus so weitgehend autovakziniert, immunisiert (der Begriff der Impfung liegt nicht weit davon), dass er von Krankheit zu Krankheit widerstandsfähiger und gesünder wird.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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