50 Angelfische und wie man sie fängt - Hans Eiber - E-Book
SONDERANGEBOT

50 Angelfische und wie man sie fängt E-Book

Hans Eiber

0,0
12,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 4,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

Ziel des handlichen Ratgebers "50 Angelfische und wie man sie fängt" (BLV Buchverlag) ist es, einen kompakten Überblick über die beliebtesten Angelfische und die populären Angelmethoden zu geben. Dem Einsteiger ermöglicht er eine schnelle, sichere Orientierung am Gewässer. Und auch erfahrene Angler erhalten wertvolle Informationen über Fischarten, die sie vielleicht noch nie am Haken hatten. Klar gegliedert und strukturiert stellen ausführliche Porträts 34 Süßwasserfische und 16 europäischen Meeresfische mit detailgenauen Zeichnungen vor, die eindeutiges Erkennen ermöglichen. Zu jedem der Fische gibt es Kompaktinformationen zu Erkennungsmerkmalen, Größe und Gewicht, Verwertung, Vorkommen und Lebensweise, Fangsaison und Ernährung, zu Angelpraxis und Geräten. Auch für die verschiedenen Angelmethoden erhält der Angler die passenden Geräteempfehlungen. Zudem erfährt er Grundsätzliches zur Angelschnur und zu den verschiedenen Köderarten. Angeln ist seine Leidenschaft: Autor Hans Eiber begann bereits im Alter von 12 Jahren mit dem Angeln und ist heute ein versierter Angel-Experte. Von seiner jahrzehntelangen Erfahrung profitieren die Leser seiner Bücher und Zeitschriftenbeiträge.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 103

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Impressum

© 2019 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Verbreitung durch Film, Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Lektorat: Gerhard Seilmeier

Umschlagkonzeption und Gestaltung: BLV Buchverlag

Herstellung: Ruth Bost

Satz und Layout: Uhl + Massopust GmbH, Aalen

ISBN 978-3-8354-6119-2

2. Auflage 2019

Bildnachweis

Ebert, Sebastian: S. 35 u; Laible, Gerd: S. 43 o.r.; Lüttge, Peter: S. 39 o.r., 81 o.r., 87 o.r., 89 o.r., 91, 107 o.; Scholz, Jürgen: Fischzeichnungen (Steckbriefe) >; Alle übrigen Fotos und Illustrationen vom Verfasser.

Umschlagfoto: Hans Eiber

Syndication: www.seasons.agency

Unser E-Book enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Im Laufe der Zeit können die Adressen vereinzelt ungültig werden und/oder deren Inhalte sich ändern.

Die BLV-Homepage finden Sie im Internet unter www.blv.de

www.facebook.com/blvVerlag

Liebe Leserin und lieber Leser,

wir freuen uns, dass Sie sich für ein BLV-Buch entschieden haben. Mit Ihrem Kauf setzen Sie auf die Qualität, Kompetenz und Aktualität unserer Bücher. Dafür sagen wir Danke! Ihre Meinung ist uns wichtig, daher senden Sie uns bitte Ihre Anregungen, Kritik oder Lob zu unseren Büchern.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weiteren Rat zum Thema? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Wir sind für Sie da!Montag – Donnerstag: 9.00–17.00 Uhr Freitag: 9.00–16.00 Uhr

Telefon: 00800 / 72 37 33 33*Telefax: 00800 I 50 12 05 44*Mo–Do: 9.00–17.00 UhrFr: 9.00–16.00 Uhr(*gebührenfrei in D, A, CH)E-Mail: [email protected]

GRÄFE UND UNZER Verlag Leserservice Postfach 860313 81630 München

Hinweis

Das vorliegende ebook wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder Autoren noch Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im ebook vorgestellten Informationen resultieren, eine Haftung übernehmen.

Vorwort

Angeln liegt im Trend. Unsere schnelllebige Zeit fordert ihren Tribut, viele Menschen fühlen sich wieder zur Natur hingezogen, um Ausgleich zu finden von Stress und Anspannung des Alltags. Die Teilnehmerzahlen an den jährlich stattfindenden Vorbereitungskursen zum Ablegen der Fischerprüfung zeigen es. Bei diesen Lehrgängen erfährt der angehende Angler aber zeitbedingt im Allgemeinen nur sehr begrenzt etwas über das »Wo, wie und Womit«. Der eigentliche Lernprozess, das Aneignen der notwendigen Fertigkeiten, um einen Fisch auch wirklich in den eigenen Kescher zu bekommen, beginnt erst hinterher. Gut wer dann einen Lehrmeister hat, der ihm die ersten Schritte am Wasser erleichtert.

Auch dieses Buch soll helfen die ersten Erlebnisse am Wasser erfolgreich verlaufen zu lassen. Es stellt fünfzig der beliebtesten Angelfische in Mittel- und auch Nordeuropa vor, denn spricht man über das Angeln im Salzwasser, kommt man an den Küstengewässern Norwegens nicht vorbei, dem Lieblingsziel vieler Meeresangler. Die steckbriefähnlichen Beschreibungen sagen einiges zur Fischart selbst, dazu werden kurz und prägnant einige der erfolgversprechenden Angelarten vorgestellt. Ziel dieses Handbuches ist es einen umfassenden Überblick über Fische und populäre Angelmethoden zu geben. Damit soll es auch eine wertvolle Hilfe für schon erfahrenere Angler sein, die möglicherweise Informationen über weitere Fischarten suchen, die sie vielleicht noch nie am Haken hatten. Vermutlich haben nicht viele Petrijünger in ihrem Leben bereits alle fünfzig erwähnten Fischarten gefangen. Im Anhang befinden sich einige Erläuterungen und Tipps zur passenden Ausrüstung und zu erfolgreichen Ködern.

In diesem Sinn verstehen Sie dieses Buch als kleines Nachschlagewerk mit kurzen, knapp gehaltenen, sachlichen Informationen. Es ist gedacht als Anregung und Ermunterung für spannende Angelunternehmungen.

Ich wünsche Ihnen viel Petri Heil!

Hans EiberAschach 2012

Die 50 wichtigsten Angelfische

 

Auf der Erde leben wissenschaftlichen Quellen zufolge knapp über 30 000 bekannte Fischarten. Davon ist die eine Hälfte im Süßwasser, die andere im Meer zu finden. Von dieser Menge machen die auf den folgenden Seiten beschriebenen fünfzig Arten nicht einmal 0,16 Prozent aus. Trotzdem sind es die Fische, mit welchen es Angler in Europa zu über 90 Prozent zu tun haben.

 

BachforelleFlussforelle, Bergforelle, Fario, Steinforelle

Salmo trutta fario

Ausländischer Name: GB: Brown Trout; FR: Truite de rivière, Truite fario; I: Trota fario; N: Bekkørret; DK: Bækørred; S: Bäcköring

Erkennungsmerkmale: Meist bronzefarben mit olivfarbenen Rücken. Schwarze und rote Punkte auf den Flanken. Schwanzflosse ohne Punkte. Fettflosse oft mit rotem Punkt.

Größe und Gewicht: 25 cm bis 40 cm (max. 80 cm); max. ca. 7 kg.

Verwertung: Ausgezeichneter Speisefisch, fettarmes Fleisch als Diätnahrung geeignet.

Vorkommen und Lebensweise: Sauerstoffreiche, kühle Bäche und Flüsse. Auch in entsprechenden Seen, vor allem in Gebirgsregionen und nördlichen Ländern. Hoher Anspruch an Gewässerreinheit. Wassertemperatur sollte 20 °C nicht überschreiten. Laicht von Oktober bis März, bevorzugt in kleinen sauberen Seitenbächen mit Kiesboden. Weibchen schlägt Laichgruben und überdeckt Eier mit Kies.

Fangsaison: März bis September. Beste Zeit für Fliegenfischer: Mai bis Juni und der September.

Ernährung: Hauptsächlich Insektenlarven und Fluginsekten, sowie Kleinkrebse. Ältere Fische auch Kleinfische (Koppen, Elritzen).

Eine Bachforelle sammelt auf der Wasseroberfläche treibende Insekten ab.

Angelpraxis: Wilde, im Gewässer aufgewachsene Bachforellen sind revier- und standorttreu. Bevorzugte Einstände: Unterspülte Ufer, Wurzelstöcke, tiefe Gumpen. Paradefisch für Fliegenfischer. Meistens werden Imitationen von Insekten verwendet, die am Gewässergrund zuerst als Larve leben. Diese schwimmen irgendwann zur Wasseroberfläche und wandeln sich in ein Fluginsekt um.

Fliegenfischer bieten unter der Wasseroberfläche Nymphen und Nassfliegen und auf der Wasseroberfläche Trockenfliegen an.

»Streamer« sind Imitationen von Kleinfischen und kommen für größere räuberische Bachforellen zum Einsatz.

Wo es erlaubt ist, werden auch kleine Spinner und Wobbler verwendet. Allerdings sollten diese unbedingt mit einem Einzelhaken bestückt werden, denn für eine Entnahme zu kleiner Fische können diese fast nie problemlos von einem Drilling befreit werden. Würmer als Köder sind absolut ungeeignet, junge Forellen schlingen diesen Köder schnell hinunter und sind dadurch so gut wie tot.

Gerätevorschlag (>.): Spinn 1 und 2, Fliege 1 und 2.

Unterhalb der kleinen Rausche steht bestimmt die eine oder andere Bachforelle.

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss

Ausländischer Name: GB, US: Rainbow Trout; F: Truite arc-en-ciel; I: Trota iridea; NL: Regenboogforel; S: Regnbåge; N: Regnbueørret; DK: Regnbueørred

Erkennungsmerkmale: Kräftiger, spindelförmiger Körper. Schwarze Punkte nicht nur auf Rücken und Flanken sondern auch auf Rücken-, Fett- und Schwanzflosse. Namensgebend ist das rötlich-regenbogenfarben schimmernde Band entlang der Seitenlinie.

Größe und Gewicht: Mittlere Länge 25 cm bis 50 cm (max. 70 cm); max. 7 kg.

Verwertung: Viel produzierter Speisefisch mit großer Bedeutung für die Teichwirtschaft. »Lachsforelle« ist eine reine Marktbezeichnung von Fischen mit rotem Fleisch, das mittels Carotin in der Nahrung erzeugt wurde.

Lebensraum und Lebensweise: Stammt aus westlichem Nordamerika. Verwandtschaft zu pazifischen Lachsen. 1881 in Europa eingeführt. Ansprüche etwas geringer als Bachforelle, erträgt bei guter Sauerstoffsättigung Wassertemperaturen bis 25 °C. Forellen- und Äschenregion der Fließgewasser und kühle Seen. Hält sich gut in Forellenteichen. Laicht in Europa in einigen Gewässern von Dezember bis Mai (Winter- und Frühjahrslaicher) über Kiesboden (Kieslaicher) in selbst geschlagenen Laichgruben. Da dies nach der Eiablage der Bachforelle stattfindet, können auf diese Weise deren Laichbetten zerstört und überdeckt werden. In Fließgewässern nicht standorttreu, wandert ab. Besatzmaßnahmen schlagen deshalb oft fehl.

Fangsaison: Frühjahr bis Jahresende.

Ernährung: Insektenlarven, Kleinfische.

Angelpraxis: Im Gegensatz zur Bachforelle vorzugsweise im Freiwasser und in der Strömung. Deshalb anfälliger für die Angriffe von fischfressenden Vögeln. Passende Methoden: Spinn- und Fliegenfischen. Spinnangeln möglichst nur mit Einzelhaken. Beim Fliegenfischen geht die Regenbogenforelle aggressiver an die Fliege als die Bachforelle, sie lässt sich gut mit auffällig gefärbten Streamern fangen. Auch Nass- und Trockenfliegen können Reizelemente, z. B. ein rotes Schwänzchen oder eingearbeitete Glitzerteile besitzen, welche die Fische offenbar besonders attraktiv finden. Die Fischart eignet sich sehr gut für den regelmäßigen Besatz von kommerziell befischbaren Angelteichen, vorausgesetzt das Wasser ist kühl und ausreichend sauerstoffreich.

Gerätevorschlag (>.): Spinn 1 und 2; Fliege 1 und 2.

Eine 5-Kilo schwere Besatz-Regenbogenforelle aus einem wirtschaftlich ausgerichteten Fly-Only-Angelbetrieb in Südschweden. Für Einsteiger im Fliegenfischen eine gute Möglichkeit erste Erfahrungen mit großen Fischen zu sammeln.

SeeforelleBlauforelle, Goldlachs, Schwebforelle, Grundforelle, Illlanken, Lachsforelle, Rheinlanken, Salfisch

Salmo trutta f. lacustris

Ausländischer Name: GB, US: Laketrout; F: Truite de lac; I: Trota do lago; N: Zeeforel

Erkennungsmerkmale: Unregelmäßige, stern- oder x-förmige Flecken auf den Flanken. Auch auf der Rücken-, Fett- und bei einigen Rassen auf der Schwanzflosse.

Größe und Gewicht: Mittlere Länge: 50 cm bis 80 cm (max. 120 cm); max. 30 kg.

Verwertung: Sehr guter Speisefisch.

Vorkommen und Lebensweise: Genetisch mit der Bachforelle gleich. Junge Seeforellen sind von Bachforellen nur schwer zu unterscheiden.

Bewohnt sauerstoffreiche, tiefe Gebirgsseen in Skandinavien, Russland, Großbritannien, Irland und in den Alpen. Ältere Exemplare vorwiegend in größerer Tiefe. Laicht im Herbst und Winter in den Zuflüssen der Seen. In den letzten Jahrzehnten wurden auch mitteldeutsche Stauseen mit dieser Fischart besetzt, zum Beispiel der Biggesee im Sauerland.

Fangsaison: Frühjahr bis Herbst.

Ernährung: Jungfische ernähren sich von Insektenlarven, Flohkrebsen und anderen Wirbellosen. Erwachsene Seeforellen jagen Fische.

Angelpraxis: Die klassische Methode ist das Schleppfischen vom Boot aus. Im Sommer stehen die Forellen vorwiegend tief. Große Fische sind dann meist nur mit Tiefschleppmethoden zu fangen (Down-Rigger). Klassischer Köder dafür ist ein leichter, hochbeweglicher Perlmuttlöffel. Heute werden oft schlanke Wobbler eingesetzt. Im Frühjahr (März, April) und Herbst (September) kommen größere Fische in die Nähe der Oberfläche und in flachere Uferbereiche, wo sie auch von Land aus befischt werden können. Vom Boot aus genügt zu dieser Zeit eine Köderführung in etwa 30 m bis 40 m Distanz hinter dem Heck. Das »Planseesystem« ist eine traditionelle, bewährte Montage für einen natürlichen, toten Köderfisch (Elritze). Seeforellen packen hart zu, deswegen muss die Spulenbremse entsprechend behutsam eingestellt werden.

Gerätevorschlag (>.): Spinn 2 und 3.

Das lästige Verdrehen der Angelschnur beim Schleppen wird mit diesen Montagen verhindert.

Meerforelle

Salmo trutta f. trutta

Ausländischer Name: GB: Seatrout; F: Truite de mer; NL: Zeeforel; S: Öring; DK: Havørred; N: Sjøørre; FIN: Taimen; PL: Troc

Erkennungsmerkmale: Wie Bachforelle, aber nur schwarze Punkte auf den Flanken. Laichhaken bei altem Milchner.

Größe und Gewicht: Mittlere Länge 40 cm bis 70 cm (max. 120 cm); max. 20 kg.

Verwertung: Hervorragender Speisefisch.

Vorkommen und Lebensweise: Küstengewässer des Nordatlantiks. Vor allem in Dänemark in der jüngeren Vergangenheit massive Bemühungen zur Bestandsunterstützung. Dadurch heute gutes Aufkommen in den Küstengewässern der Region. Laicht im Oberlauf der ins Meer mündenden Bäche und Flüsse im Herbst und Winter wie Bachforelle (gleiche Genetik). Junge Fische leben 2–4 Jahre im Süßwasser in der unteren Forellenregion und Äschenregion, wandern dann ins Meer, bleiben aber in Küstennähe. Gerne im Bereich von Flussmündungen wegen hohem Nahrungsangebot. Erfolgreiche Einbürgerung auf der Südhalbkugel (Chile, Argentinien).

Fangsaison: In der Ostsee im Frühjahr und Herbst. In den Flüssen Sommer bis Herbst.

Ernährung: Jungfische im Süßwasser: Insektenlarven, kleine Fische Salzwasser: Fische (Sandaale, Heringe), Krebse, Garnelen, Borstenwürmer.

Angelpraxis: Wie Lachse werden Meerforellen beim Laichaufstieg in die Flüsse vor allem durch Spinn- und Fliegenfischer gefangen Natürliche Köder sind seltener erlaubt. In den Küstengewässern der Ostsee wandern Meerforellen auf der Suche nach Nahrung in einer Wassertiefe zwischen 0,5 m und 4 m die Küste entlang, gerne über wechselnden Bodenverhältnissen aus Pflanzen, Sand und Steinen (»Leopardengrund«). Bei niedrigen Wassertemperaturen ist das Spinnfischen mit weit ausgeworfenen und langsam eingeholten Küstenwobblern und flachen Löffelblinkern (Tobiasfisch) knapp unter der Wasseroberfläche erfolgversprechend. Steigt im Frühjahr die Wassertemperatur über 9 °C: Kleine Streamer Gr. 8 bis Gr. 12 über Tangfeldern (Fliegenrute, Spinnrute mit Spirolino). Bei höheren Temperaturen: Sehr langsames Einholen von kleinen Fliegen z. B. Imitationen von Tangläufern. Nachtfischen im Juni und Juli. Fliegenfischer verwenden dann schwarze Muster z. B. Muddler-Typen. Schnelles Einholen weckt den Jagdinstinkt.

Ostseeküste in Südschweden. Im Frühjahr und Herbst ist hier Meerforellensaison.

Gerätevorschlag (>.): Spinn 2, Fliege 2.

Experten tauschen den Drilling gegen einen Einzelhaken aus. Nach ihrer Ansicht werden die Fische sicherer gehakt.

Atlantischer LachsSalm

Salmo salar

Ausländischer Name: GB: (Atlantic) Salmon; F: Saumon (Atlantique); NL: Zalm; DK, N: Laks; FIN: Lohi; S: Lax; E: Salmon (del Atlantico); P: Salmao (do Atlantico); PL: Losos

Erkennungsmerkmale: Leicht ober- bis endständiges Maul. Große Maulspalte. Ältere Männchen (Milchner) mit deutlichem Laichhaken.

Größe und Gewicht: Aus dem Meer zurückkehrend mit silberhell glänzender Körperfarbe, mittlere Länge 50 cm bis 120 cm (max. 150 cm); max. Gew. 35 kg.

Verwertung: Hochgeschätzter Speisefisch. Kommerzielle Produktion in Käfigen in Meeresbuchten ist ökologisch bedenklich (Wasserverunreinigung durch Medikamente, Hormone, Förderung von Parasiten).

Lebensraum und Lebensweise: