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In dieser Geschichte habe ich zum ersten Mal versucht, aus der Perspektive eines Mannes zu erzählen: Nach seinem Abitur hilft Robert seinem Onkel Paul bei der Gartenarbeit. Doch kaum ist der Onkel aus dem Haus, hat Tante Mimi eine neue Aufgabe für den unerfahrenen jungen Mann ...
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2018
Tante Mimi hieß eigentlich Miriam Schulz. Und sie war nicht meine wirkliche Tante, sondern die zweite Ehefrau meines Onkels, Paul Schulz. Die beiden hatten sich vor einigen Jahren auf einer Reise in der Karibik kennen gelernt.
Für mich war Tante Mimi so etwas wie der Inbegriff einer Frau. Alles an ihr war üppig und weiblich. Sie hatte braune Haare und diese unglaublichen Titten. Egal, was für eine Bluse oder ein Kleid sie trug – der Stoff spannte über ihren Brüsten, und wenn sie ging, sah es immer so aus, als wollte ihre Körper am liebsten aus sämtlichen Klamotten heraushupfen. Ihre Lippen waren breit und sinnlich und in ihren Augen lag immer ein gewisser Schlafzimmerblick.
Wenn ich Tante Mimi bei Familientreffen über den Weg lief, brachte sie mich jedes Mal gehörig durcheinander. Ich war sowieso ein schüchterner Jungen, aber in der Nähe von Tante Mimi wurde es wirklich krass. Ihr gegenüber bekam ich keinen graden Satz zustande. Der blumige Geruch ihres Parfüms ließ mir leicht schwindelig werden. Wenn sie mich anschaute, musste ich zu Boden blicken. Wenn sie bei einem Essen in meiner Nähe saß, hatte ich ständig Angst, sie könnte bemerken, dass ich einen Ständer habe.
Ich will ehrlich sein: Es gab mehr als eine Gelegenheit, bei der ich mir auf Tante Mimi einen runterholte. Das Bild von ihr in meinem Kopf war bei weitem geiler als sämtliche Pornos, die ich im Internet gesehen hatte. Für mich war Tante Mimi eben der Inbegriff einer Frau.
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