Die Hure des Satans - Kora Platin - E-Book

Die Hure des Satans E-Book

Kora Platin

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Beschreibung

Melanie ist eine angesehene Managerin. Doch sie hegt ein dunkles Geheimnis: Ihr Reichtum und ihr Erfolg beruhen auf einem Pakt mit dem Teufel. Als Gegenleitung muss sie dem Leibhaftigen und seinen Höllendämonen jede Nacht zu Willen sein. Wie lange kann Melanie das ertragen? Findet sie vielleicht sogar Gefallen an den gottlosen Exzessen? Oder gelingt es ihr, den Pakt mit dem Satan zu lösen? Warnung: Diese Erzählung beinhaltet Hardcore-Elemente und bizarre erotische Phantasien. Sie ist für Leser unter 18 ungeeignet.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Die Hure des Satans

1234Leseprobe: Wund gestoßenÜber die AutorinImpressum

1

Als Melanie zu sich kam, hielt sie ihre Augen geschlossen. Sie blieb im Dunkeln hinter ihren Lidern und spürte in ihren Körper hinein. Sie musste an einer Glasscheibe stehen. Glatt und hart spürte Melanie sie an ihrem Rücken. Um ihren Hals war offenbar ein Riemen aus Leder gelegt. Er saß so fest, dass ihr jedes Schlucken und jeder tiefe Atemzug Mühe bereiteten. Eine leichte Bewegung nach vorn verriet ihr, dass ihr Halsband irgendwo hinter ihrem Nacken befestig war. Ihre Handgelenke waren vor dem Körper gefesselt.

Sie wusste, dass sie nackt war. Es war zwar nicht kalt dort, wo sie sich befand, aber sie spürte einen leichten Windhauch, der an ihren nackten Brüsten und ihrem entblößten Geschlecht entlang strich.

Und dann spürte sie ihn … Er war da. Seine Präsenz legte sich über ihren gesamten Körper und ihre Seele.

Welche Gestalt er heute wohl angenommen hatte?

In der vergangenen Nacht war er ihr als schwarzhaariger Mann erschienen, davor als ein riesiges schwarzes Wesen mit Hörnern am Schädel und monströsen Muskeln. Erkannt hatte sie ihn beide Male sofort. Und auch davor – in all den früheren Nächten – hatte sie jedes Mal auf Anhieb gewusst, dass er es war, der vor ihr stand – egal, in was für einen Körper er geschlüpft war, um sie zu nehmen.

Melanie atmete tief. Sie war unentschlossen, ob sie sich aus dem Dunkeln ihrer Augenlider herauswagen sollte, oder nicht. Irgendwann musste sie es tun. Irgendwann würde er sie dazu zwingen. Vermutlich schon bald und dann würde er sie die Formel sprechen lassen, wie jede Nacht, seit sie sich ihm verschrieben hatte.

Sie gab sich einen Ruck und öffnete die Augen. Das erste, was sie sie sah, war sein Gesicht. Es war so dunkel, so kantig und grob, dass es eine Maske aus Ebenholz hätte sein können. Zwei Augen, hinter denen ein Feuern zu brennen schien, starrten sie an. Ein großer Mund grinste ihr höhnisch entgegen.

Melanie wandte ihren Blick ab. Während ihr Halsband sie leicht würgte, begriff sie, dass der Raum, in dem sie sich befand, voller Spiegel war. Die Wände waren verspiegelt, auch der Boden und die Decke.

Ihr Blickte raste umher, doch zu sehen gab es nur das eine: Sie stand angekettet wie eine Hündin an der Wand, vollkommen nackt, mit gefesselten Armen, während er sich vor ihr aufbaute, schwarz und riesig. Sein dämonischer Körper überragte sie um Kopfeslänge.

Melanie lehnte ihren Kopf zurück, bis er an das Spiegelglas stieß.

»Da bist ja, wieder«, sagte er. Seine Stimme jagte Melanie augenblicklich einen Schauer über den Rücken. Er beugte sich zu ihr hinunter, so dicht, dass sie seinen Atem an ihrem Hals spüren konnte.

»Einen erfolgreichen Tag gehabt, Frau Schinkel? Haben Sie schön gelogen und betrogen und am Leid der Leute Ihren Schnitt gemacht?«

Melanie kniff die Augen zusammen, um noch einmal – für einen kurzen Moment zumindest – in die Dunkelheit hinter ihren Lidern zu fliehen.

***

Es war jetzt fast auf den Tag genau zwei Jahre her, dass Melanie bei der Investmentfirma, für die sie arbeitete, zur Fondmanagerin befördert worden war. Zuerst hatte sie sich unheimlich gefreut. Natürlich. Denn ihr neuer Job bedeutetet nicht zuletzt ein mehr als ansehnliches Gehalt und die Aussicht auf satte Boni, wenn ihr Fond entsprechende Gewinne einfuhr.

Den Fond, den sie managte, richtete sie rasch auf das Spekulationsgeschäft mit Grundnahrungsmitteln aus. Gewinne erzielte sie dann, wenn die Nahrungsmittelpreisen stiegen.

Kurz nachdem sie den Fond übernommen hatte, kam es an den Börsen tatsächlich zu einem enormen Preisanstieg für Mais und Weizen. In den Nachrichten waren Bilder von Hungerunruhen in der Dritten Welt zu sehen. Dank Melanies Strategie fuhr die Investmentfirma währen dessen satte Gewinne ein. Und auch sie ging nicht leer aus: Schon ein paar Monate, nach dem sie den Fond übernommen hatte, freute sie sich über eine enorme Bonuszahlung.