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Dieser Band ist die erste Einzelausgabe von "Aesculus - Ein Gedichtzyklus in 5 Bildern" aus den produktiven Jahren 2000 bis 2002.
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2018
Erstes Bild
Zweites Bild
Drittes Bild
Viertes Bild
Fünftes Bild
Dort aber schwanken noch die Laternen
und bringen nur im Vorbeigehen
ein wenig Licht
ins Vorüberziehen des Auges,
denn dort wo die Blicke sie nicht ertasten,
bleibt
Dunkelheit auf den Stufen.
Hinten aber sitzt jemand und hört
andächtig in die Nacht hinein
so, als wüßte er, wem er sich preisgebe,
ohne außen vom Licht berührt zu werden,
denn innen, innen wohnt der Gott des
Seins.
Vielleicht aber weilt innerhalb
ein Zusehen, das wie ein Strom sich
niederläßt in den Saiten
der Gestirne.
Dort aber steht immer noch der
ungedeckte Tisch.
Dort welkten nie die aufhellenden Zeichen
der Natur.
Vielleicht gehen sie irgendwann,
voraussschauend,
rechtzeitig blickend, die Alleen entlang.
So versuchen sie sich zu bewegen
im Ordnungsruf,
jenseits sinnlicher Gebote,
jenseits der verzehrenden Feuer
Hinter den Zivilisationen gehen
die Menschen in ein Erbe,
lebensvoll und leitsternhaft,
das schützend sie umwirbt,
wie eine fortwährend
flüsternde Stimme,
träumerisch begegnen sich
Hände in der Anwesenheit
des Schweigens
Das Erbe gestaltet sich um,
wird Sein in verjüngender
Wiedererweckung,
Es umhüllt die Freistellung
der Zustimmung,
so belohnt sich selbst der Mann in der
Ecke des Zimmers.
In Abständen fließen neue Gebärden
durch das Zimmer.
Gesten legen sich nieder,
lösen einander ab
in schweigender Folgsamkeit
des eigenen Geistes:
So erfreut sich das Ingenium
des Lebens im Sein der nichtigen Tage
So bringen sich die Gaben zur Welt,
sagen sich zu im
gegenseitigen Einverständnis,
Sorgsam redet die Stimme einer Mutter,
Denn das Gebell des Windes läßt
sie aufhorchen,
Tausend Angesichter schauen
übereinstimmend
in die große Welt des Werdens
Womöglich geht auch hier einmal
