Aesculus - Pascal Debra - E-Book

Aesculus E-Book

Pascal Debra

0,0
5,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Dieser Band ist die erste Einzelausgabe von "Aesculus - Ein Gedichtzyklus in 5 Bildern" aus den produktiven Jahren 2000 bis 2002.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2018

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Erstes Bild

Zweites Bild

Drittes Bild

Viertes Bild

Fünftes Bild

Erstes Bild:

Dort aber schwanken noch die Laternen

und bringen nur im Vorbeigehen

ein wenig Licht

ins Vorüberziehen des Auges,

denn dort wo die Blicke sie nicht ertasten,

bleibt

Dunkelheit auf den Stufen.

Hinten aber sitzt jemand und hört

andächtig in die Nacht hinein

so, als wüßte er, wem er sich preisgebe,

ohne außen vom Licht berührt zu werden,

denn innen, innen wohnt der Gott des

Seins.

Vielleicht aber weilt innerhalb

ein Zusehen, das wie ein Strom sich

niederläßt in den Saiten

der Gestirne.

Dort aber steht immer noch der

ungedeckte Tisch.

Dort welkten nie die aufhellenden Zeichen

der Natur.

Vielleicht gehen sie irgendwann,

voraussschauend,

rechtzeitig blickend, die Alleen entlang.

So versuchen sie sich zu bewegen

im Ordnungsruf,

jenseits sinnlicher Gebote,

jenseits der verzehrenden Feuer

Hinter den Zivilisationen gehen

die Menschen in ein Erbe,

lebensvoll und leitsternhaft,

das schützend sie umwirbt,

wie eine fortwährend

flüsternde Stimme,

träumerisch begegnen sich

Hände in der Anwesenheit

des Schweigens

Das Erbe gestaltet sich um,

wird Sein in verjüngender

Wiedererweckung,

Es umhüllt die Freistellung

der Zustimmung,

so belohnt sich selbst der Mann in der

Ecke des Zimmers.

In Abständen fließen neue Gebärden

durch das Zimmer.

Gesten legen sich nieder,

lösen einander ab

in schweigender Folgsamkeit

des eigenen Geistes:

So erfreut sich das Ingenium

des Lebens im Sein der nichtigen Tage

So bringen sich die Gaben zur Welt,

sagen sich zu im

gegenseitigen Einverständnis,

Sorgsam redet die Stimme einer Mutter,

Denn das Gebell des Windes läßt

sie aufhorchen,

Tausend Angesichter schauen

übereinstimmend

in die große Welt des Werdens

Womöglich geht auch hier einmal