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Jeder Aquarianer hat irgendwann einmal mit den unliebsamen Algen zu tun, denn ein algenfreies Becken gibt es nicht. Die mikroskopisch winzigen Algensporen sind fast überall, sogar in der Luft die wir atmen können diese Sporen vorkommen. Stellen wir ein Glas Leitungswasser in die Fensterbank, so wird das Wasser irgendwann grün. Ab und zu tauchen die Algen plötzlich im Aquarium auf und können auch ebenso schnell wieder verschwinden. Manchmal erweisen sie sich als hartnäckig und es ist schwer sie loszuwerden. Im Internet gibt es viele unterschiedliche Tipps und auch erfahrene Aquarianer geben oft gerne Ratschläge. Doch schreibt und sagt jeder etwas anderes. So manche Methode, die bei den Einen wunderbar funktioniert, versagt bei einen Anderen kläglich. Doch warum ist es so? Wieso wachsen überhaupt in einen Aquarium Algen und in einen Anderen nicht, wenn sie doch überall vorhanden sind? Algen sind auch Pflanzen (ausgenommen Blaualgen, das sind Cyanobakterien) und stehen in direkter Konkurrenz zu den Wasserpflanzen. Wenn nun die Pflanzen aufgrund falscher Bedingungen schlecht oder gar nicht wachsen. Dann entsteht ein Überschuss an bestimmten Nährstoffen und die Algen fangen an zu wachsen. Gerade in der Einlaufphase wenn die Pflanzen noch nicht richtig wachsen, oder in Becken, die schon mehrere Monate laufen und wo sich nach und nach ein Ungleichgewicht an verschiedenen Stoffen bildet, kommt es dann oft zu unerwünschten Algenwuchs. Aber auch das Gegenteil kann eintreten, nämlich Nährstoffmangel. Einige Algen können ohne bestimmte Nährstoffe existieren, wie zum Beispiel die Kalkrotalgen, die ohne CO2 auskommen. Meistens sind es mehrere Ursachen die ineinander greifen, in diesen Büchlein stelle ich die häufigsten Algen vor die einen Aquarium auftreten und wie man sie am besten bekämpft.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Peter Naujoks
Algen im Aquarium
Algenprobleme erfolgreich bekämpfen
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Algenarten
Wasserwechsel
Wasserwerte
Wasserpflanzen
Pflanzen richtig düngen
Algenmittel
Tiere gegen Algen
Nachwort
Impressum neobooks
Algen
im Aquarium
Algenprobleme erfolgreich
bekämpfen
Von
Peter Naujoks
Impressum:
Paleoart - Aquadesign – Mediendesign
Inh. Peter Naujoks
Rutenbergstrasse 22
27568 Bremerhaven
Vervielfältigung oder Veröffentlichung des Textes oder Teile davon, bedarf der Zustimmung des Autors …
Eine Haftung des Verfassers für Personen-, Sach- oder Vermögensschaden ist ausgeschlossen
© Mai 2018 Peter Naujoks / Paleoart - Aquadesign - Mediendesign
Covergestaltung: Peter Naujoks
Bildquellen:
Herzlichen Dank den vielen Aquarianern und Aquarienfreunden, die mir ihre Bilder für dieses Buch zugesendet haben.
Es geht in diesen Buch aber nicht um klasse Bilder, sondern um den Inhalt.
Jeder Aquarianer hat irgendwann einmal mit den unliebsamen Algen zu tun, denn ein algenfreies Becken gibt es nicht. Die mikroskopisch winzigen Algensporen sind fast überall, sogar in der Luft die wir atmen können diese Sporen vorkommen.
Stellen wir ein Glas Leitungswasser in die Fensterbank, so wird das Wasser irgendwann grün.
Ab und zu tauchen die Algen plötzlich im Aquarium auf und können auch ebenso schnell wieder verschwinden.
Manchmal erweisen sie sich als hartnäckig und es ist schwer sie loszuwerden.
Im Internet gibt es viele unterschiedliche Tipps und auch erfahrene Aquarianer geben oft gerne Ratschläge. Doch schreibt und sagt jeder etwas anderes. So manche Methode, die bei den Einen wunderbar funktioniert, versagt bei einen Anderen kläglich. Doch warum ist es so?
Wieso wachsen überhaupt in einen Aquarium Algen und in einen Anderen nicht, wenn sie doch überall vorhanden sind?
Algen sind auch Pflanzen (ausgenommen Blaualgen, das sindCyanobakterien) und stehen in direkter Konkurrenz zu den Wasserpflanzen. Wenn nun die Pflanzen aufgrund falscher Bedingungen schlecht oder gar nicht wachsen. Dann entsteht ein Überschuss an bestimmten Nährstoffen und die Algen fangen an zu wachsen. Gerade in der Einlaufphase wenn die Pflanzen noch nicht richtig wachsen, oder in Becken, die schon mehrere Monate laufen und wo sich nach und nach ein Ungleichgewicht an verschiedenen Stoffen bildet, kommt es dann oft zu unerwünschten Algenwuchs.
Aber auch das Gegenteil kann eintreten, nämlich Nährstoffmangel. Einige Algen können ohne bestimmte Nährstoffe existieren, wie zum Beispiel die Kalkrotalgen, die ohne CO2 auskommen.
Meistens sind es mehrere Ursachen die ineinander greifen, in diesen Büchlein stelle ich die häufigsten Algen vor die einen Aquarium auftreten und wie man sie am besten bekämpft.
Es gibt viele verschiedene Algenarten, zur Zeit sind etwa 80 000 bekannt und geschätzt sind noch 400 000 Arten unentdeckt. Es ist also unmöglich alle Algenarten hier zu beschreiben, aber die gängigsten Sieben werden ich hier aufführen.
Algen im neuen Aquarium
Die meisten Algenproblem treten bei neuen Becken innerhalb der ersten paar Wochen auf.
Die Ursache:
Es werden meist zu wenige oder die verkehrten Pflanzen eingesetzt, zudem brauchen die meisten Pflanzen einige Zeit um sich anzupassen.
Oft werden Pflanzpakete geholt, denn diese werden meist damit angeboten, dass vom Vordergrund bis Mittelgrund alles dabei ist. Diese Pflanzen werden meistens mit vielen Nährstoffen, Insektiziden und starker Beleuchtung regelrecht hochgepowert, denn es geht ja den Züchtern darum, schnell viel zu produzieren. Viele dieser Pflanzen gehen dann in einen normalen Becken ein, oder kränkeln vor sich hin.
Etliche Pflanzen werden in den Gärtnereien emers gezogen, das bedeutet dass diese Pflanzen nicht im Wasser sondern in stets feuchten Bodengrund gezogen. Diese Pflanzen gehen dann, wenn sie ganz im Wasser sind, erst einmal in der Blattmasse zurück und bilden dann nach einiger Zeit Blätter die für das Leben unter Wasser angepasst sind.
In neuen Becken ist es daher wicht am Anfang sehr viele schnell wachsende Pflanzen einzusetzen … ca. alle 10 cm eine Pflanzengruppe … später kann man dann nach und nach die Bepflanzen umstellen.
Algen im eingefahrenen Aquarium
Auch in eingefahrenen Becken können plötzlich vermehrt Algen auftreten. Dieses passiert dann, wenn einer der Nährstoffe eine höhere Konzentration erreicht, sich die Wasserwerte, oder die Beleuchtung (Neonröhren sollten alle Jahr gewechselt werden) ändern.
Täglich kommen durch Fischkot, Fischurin, Futtereste und absterbende und neu wachsende Pflanzenteilen, neue Stoffe in das Becken. Einige dieser Stoffe werden durch die Pflanzen wieder aufgenommen und ein wöchentlicher Wasserwechsel verdünnt diese Konzentrationen. Irgendwann ist aber eine Grenze erreicht, die dann den Algen zugute kommt.
Kieselalgen treten häufig in der Einlaufphase auf.
Sie bilden auf den Boden, Pflanzen, Scheiben und der Dekoration einen leicht schmierigen oft bräunlich - grünen Belag. Dieser haftet nicht fest und kann leicht weggewischt werden.
Kieselalgen lieben hohen Silikat- (Kieselsäure) und Phosphor- Phosphatgehalt. Diese Werte sind in neuen Aquarien meist hoch, denn die Pflanzen arbeiten noch nicht richtig, deswegen treten sie in der Einlaufphase oft auf, verschwinden dann aber wieder.
Maßnahmen in neuen Becken:
