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Aus und vorbei! Mehr kann Lena nicht denken. Ihr Herz ist voller Tränen, und gebrochen ist es auch. Ihr Verlobter hat sie betrogen. Natürlich hat Lena die Hochzeit, für die schon alles geplant war, abgesagt.
"Aus und vorbei!", erklärt sie auch heute wieder ihren Eltern. "Ich will nie mehr etwas mit Männern zu tun haben. Nie mehr!"
Ihr Bruder lacht. "Jetzt werd nur net so dramatisch, Lenerl", meint er. "Männer gibt es nun mal überall auf der Welt. Da müsstest du schon in ein Nonnenkloster gehen!"
Die Eltern lachen mit, in der Hoffnung, Lena aufzuheitern, doch die bleibt ernst, starrt gedankenverloren auf ihren Teller. Plötzlich hebt sie den Kopf und wischt sich die letzten Tränen von den Wangen.
"Ein Kloster", murmelt sie. "Natürlich! Wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen?"
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Seitenzahl: 108
Veröffentlichungsjahr: 2015
Cover
Impressum
Zuflucht im alten Kloster
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock / gorillaimages
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-2058-9
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Zuflucht im alten Kloster
Packender Roman um den gefährlichen Irrweg eines Madels
Von Monika Leitner
Aus und vorbei! Mehr kann Lena nicht denken. Ihr Herz ist voller Tränen, und gebrochen ist es auch. Ihr Verlobter hat sie betrogen. Natürlich hat Lena die Hochzeit, für die schon alles geplant war, abgesagt.
»Aus und vorbei!«, erklärt sie auch heute wieder ihren Eltern. »Ich will nie mehr etwas mit Männern zu tun haben. Nie mehr!«
Ihr Bruder lacht. »Jetzt werd nur net so dramatisch, Lenerl«, meint er. »Männer gibt es nun mal überall auf der Welt. Da müsstest du schon in ein Nonnenkloster gehen!«
Die Eltern lachen mit, in der Hoffnung, Lena aufzuheitern, doch die bleibt ernst, starrt gedankenverloren auf ihren Teller. Plötzlich hebt sie den Kopf und wischt sich die letzten Tränen von den Wangen.
»Ein Kloster«, murmelt sie. »Natürlich! Wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen?«
»Am Telefon hat Frank gesagt, dass er mich abholt«, meinte Lena mit einem Blick auf die Uhr. »Genau um zwölf Uhr. Wir wollten in der Mittagspause irgendwo eine Kleinigkeit essen gehen.«
»In letzter Zeit ist er ziemlich unpünktlich. Ist sogar mir schon aufgefallen.« Peter, Lenas Bruder, blätterte in einem Stapel Bauzeichnungen. Mit seinen achtundzwanzig Jahren hatte er bereits die ersten Auszeichnungen als Nachwuchs-Architekt eingeheimst. Kein Wunder: Sein Vater Fritz Esslinger, mit dem er seit zwei Jahren die modernen Büroräume im Zentrum von München teilte, hatte dem Sohn während des Studiums mit Tipps und Anregungen zur Seite gestanden. Das zahlte sich jetzt aus.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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