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Der erfolgreiche Chemiker Dr. Berthold Stass und seine attraktive Frau Sina führen eine harmonische, moderne Ehe, in der jeder Partner dem anderen seine Freiheiten und Wünsche gestattet. So fahren sie zum Beispiel getrennt in Urlaub, weil Sina den sonnigen Süden über alles liebt, während Berthold ein begeisterter Bergsteiger ist.
Sina und Berthold sind sich ihrer Liebe sicher, bis Berthold am Tag vor seiner Abreise in die Berge einen anonymen Brief erhält. Im ersten Moment lacht er darüber, dass Sina ihn angeblich betrügt, doch das Misstrauen, einmal gesät, geht schnell auf. Es macht ihn kritischer, was seine Ehe angeht - und anfällig für eine lockende Versuchung. Und dieser erliegt Berthold Stass, als er ein paar Tage später ein junges Mädchen aus höchster Bergnot rettet ...
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2021
Cover
Verbotene Wünsche
Vorschau
Impressum
Verbotene Wünsche
Packender Roman um die Bewährungsprobe einer Ehe
Von Hella Lichtenau
Der erfolgreiche Chemiker Dr. Berthold Stass und seine attraktive Frau Sina führen eine harmonische, moderne Ehe, in der jeder Partner dem anderen seine Freiheiten und Wünsche gestattet. So fahren sie zum Beispiel getrennt in Urlaub, weil Sina den sonnigen Süden über alles liebt, während Berthold ein begeisterter Bergsteiger ist.
Sina und Berthold sind sich ihrer Liebe sicher, bis Berthold am Tag vor seiner Abreise in die Berge einen anonymen Brief erhält. Im ersten Moment lacht er darüber, dass Sina ihn angeblich betrügt, doch das Misstrauen, einmal gesät, geht schnell auf. Es macht ihn kritischer, was seine Ehe angeht – und anfällig für eine lockende Versuchung. Und dieser erliegt Berthold Stass, als er ein paar Tage später ein junges Mädchen aus höchster Bergnot rettet ...
»Jetzt reicht's mir aber wirklich!« Zornig funkelte das Mädchen den jungen Mann an. »Dauernd hast du neuerdings eine andere Ausrede, wenn ich mit dir ausgehen will. Einmal ist es die kranke Kuh, dann bist du wieder zu müde und was nicht noch alles. Manchmal weiß ich wirklich net, warum wir uns eigentlich verlobt haben, Matthias!«
»Ich auch net«, brummte Matthias Baumgartner. »Ich bin nun mal kein Lackl aus der Stadt, der um vier Uhr Feierabend hat. Ich hab einen großen Hof, wie du weißt, und ein bisserl mehr Arbeit als einer, der bloß am Schreibtisch hockt. Das hast du ja schließlich gewusst, oder?«
»Aber net, dass du dich immer mehr zum Großvater entwickelst, der bloß hinter dem Ofen hockt!«, parierte Sabine Grieshaber.
»Dann such dir doch gleich einen Beamten!« Der hochgewachsene Bursche mit dem blonden Schopf und der kräftigen Figur starrte finster vor sich hin. »Oder noch besser einen Studierten«, fügte er verächtlich hinzu. »Deinem Vater wäre so einer eh lieber als ein Bauer.«
»Vielleicht tu ich es auch!«, trumpfte Sabine auf.
»Von mir aus kannst du dich gleich auf die Suche begeben.«
»Na gut, wenn du mir selbst den Rat gibst!« Das Mädchen zog den Verlobungsring vom Finger und warf ihn dem Burschen vor die Füße. »Das wäre es denn ja wohl gewesen!« Damit drehte es sich auf dem Absatz herum und rannte den Weg zum Dorf hinunter.
Matthias machte eine Bewegung, als wollte er ihr nachlaufen, blieb aber doch stehen.
Nein, diesmal musste er fest bleiben, sonst tanzte ihm das Madl eines Tages noch auf der Nase herum! Er kannte Sabine, in ein paar Tagen, wenn ihr Zorn verraucht war, würde sie wieder ankommen und klein beigeben!
Matthias hob den Ring auf und steckte ihn in die Tasche. Dann ging er langsam und mit gesenktem Kopf den Weg hinauf, der zum Almhof führte, der oberhalb des Ortes lag.
***
Aber auch Sabine war sehr niedergeschlagen, als sie nach Hause kam. Ihre Mutter lebte nicht mehr, aber ihr Vater, Alois Grieshaber, hatte eine besonders enge Beziehung zu seiner hübschen Tochter. Sie war das Ebenbild ihrer früh verstorbenen Mutter, und obwohl es dem reichen Brauereibesitzer nicht an Gelegenheit gemangelt hatte, hatte er sich zu einer Wiederheirat nicht mehr entschließen können.
Sein älterer Sohn Tobias entlastete ihn bereits bei der Führung des kleinen, aber gut florierenden Betriebes. Tobias war verheiratet, hatte schon zwei Kinder, und so lebte Alois mit Sabine allein in dem hübschen Haus neben dem Brauereigelände.
Er hatte Sabine auf die höhere Schule geschickt und ein Jahr sogar auf ein Internat. Eine Art Frauenschule, wo sie alles gelernt hatte, was zur Führung eines Haushalts gehörte. Aber da die Resi, eine ältere Verwandte, noch im Haus lebte und recht rüstig war, gab es für Sabine nicht allzu viel zu tun. Deshalb half sie in seinem Büro noch ein wenig mit.
Alois Grieshaber war gar nicht begeistert gewesen, als die Tochter ihm eines Tages den jungen Almhofbauern ins Haus gebracht und erklärt hatte, ihn und keinen anderen wolle sie heiraten! Nicht, dass er Matthias nicht mochte, aber er hatte hochfliegendere Pläne mit seiner einzigen Tochter gehabt. Das Madl war nicht nur hübsch, sondern auch gescheit und besaß eine gediegene Bildung, und da wollte sie nun einen Bauernburschen heiraten? Tatsächlich wäre ihm ein Studierter viel lieber gewesen.
Alois, der noch Schreibarbeiten im Büro erledigt hatte, betrat mit Sabine, die gerade zurückkam, gleichzeitig das Haus.
»So früh heute?«, fragte er verwundert.
»Hm«, machte Sabine nur, und er warf ihr einen forschenden Blick zu, als sie nun in die Stube traten.
»Na, sehr glücklich hört sich das ja net an.«
»Ach, Meinungsverschiedenheiten gibt es nun mal«, meinte Sabine leichthin, obwohl ihr das Herz schwer war. Wenn der Vater merkte, dass sie und Matthias Streit gehabt hatten, fing er gleich wieder mit der alten Leier an, und das wollte sie nicht. Es tat ihr schon leid, so heftig gewesen zu sein und ihm gleich den Ring vor die Füße geworfen zu haben. Wenn er es nun wirklich für endgültig ansah?
»Worum ging es?« Das wollte Alois schon genauer wissen.
»Ach, eigentlich um nix«, erwiderte Sabine vage.
»Geh, das kannst du mir doch net erzählen, Madl!« Plötzlich fiel sein Blick auf ihre linke Hand, und er beugte sich vor. »Und warum trägst du plötzlich deinen Verlobungsring nimmer, ha?«
»Ich war halt wütend, da hab ich Matthias den Ring vor die Füße geworfen. Du kennst mich ja, Vaterl.« Ihr Lächeln war reichlich gezwungen.
»Und alles wegen nix?«, brummte Alois. »Also, jetzt einmal raus mit der Sprache, Madl!«
»Ich bin halt wütend geworden, weil der Matthias wie ein alter Mummelgreis net hinterm Ofen vorzulocken ist. Immer wieder hat er andere Ausreden, wenn ich mit ihm weggehen will.« Nun geriet Sabine wieder in Zorn.
»Hab ich net immer gesagt, dass so einer net zu dir passt?«, triumphierte Alois sogleich. »Herrschaftszeiten, Madl, eine wie du findet jeden Tag einen anderen! Schau, aufs Geld brauchst du net zu sehen, wenn einer einen ordentlichen Beruf hat, vielleicht einer, der studiert hat, dann ...«
»Ja, ja, ich weiß, so einer wäre dir am liebsten«, fiel Sabine ihm ins Wort. »Das hat mir der Matthias vorhin auch gerade an den Kopf geworfen!«
»So? Dann sieht er wohl ein, dass ich recht habe, ha?«
»Es ist halt bloß ...« Sabine brach plötzlich in Tränen aus. »Ich ... hab ihn ... halt so arg lieb«, schluchzte sie.
»Das meinst du nur. Wenn ein bisserl Zeit vergangen ist, lachst du nur noch darüber, sollst sehen, Madl. Du musst halt nur einmal einen anderen Mann kennenlernen.«
Sabine trocknete die Tränen. »Vielleicht hast du recht, Vaterl«, flüsterte sie leise. »Vielleicht ...«
***
Sina ging ins Schlafzimmer, um ihrem Mann die Sachen, die er für seinen anstehenden Urlaub brauchte, einzupacken.
Dr. Berthold Stass war ein begeisterter Bergwanderer. Jedes Jahr im Herbst fuhr er für zwei, drei Wochen in die Alpen, um hier seiner Leidenschaft zu frönen.
Anfangs war Sina einmal mitgefahren, aber es war das erste und zugleich letzte Mal geblieben, denn Sina machte sich nichts daraus, in den Bergen herumzukraxeln. Sie liebte mehr das Wasser, und so zog es sie viel mehr in den Süden ans Meer. So waren sie übereingekommen, einen Urlaub getrennt zu verbringen, dafür im Frühsommer gemeinsam irgendwohin zu fahren.
Das beeinträchtigte die Harmonie ihrer Ehe keineswegs.
Überhaupt durfte Sina Stass sich eine glückliche Frau nennen. Die zehn Jahre, die sie mit Berthold verheiratet war, hatte sie nie bereut.
Für die zwanzigjährige Laborantin, die damals in einem der Labore eines großen chemischen Werkes gearbeitet hatte, war es ein Glücksfall gewesen, dass Dr. Stass sich in sie verliebt hatte und kurze Zeit später um ihre Hand anhielt.
Als Bertholds Frau zog Sina zu ihm in die hübsche alte Villa in der vornehmsten Gegend des Städtchens in der Nähe von München, die Berthold von seinen Eltern geerbt hatte, verkehrte nun in den ersten Kreisen.
Inzwischen war Berthold zum Direktor des Werkes ernannt worden und war dadurch sehr eingespannt. Aber Sina, auch wenn sie sich dadurch oft selbst überlassen war, langweilte sich nie. Sie spielte Tennis, ritt ein bisschen, traf sich mit ihrem Mädelsklub und war daneben auch bemüht, sich weiterzubilden.
Berthold hätte gern Kinder gehabt, aber da sich sein Wunsch nicht erfüllte und Sina eigentlich nicht darunter litt, fand er sich damit ab.
Sina ließ den Rucksack offen, damit Berthold noch hineintun konnte, was ihm wichtig war, und klappte den Kofferdeckel zu. So, das war erledigt! Sie begab sich auf die Terrasse hinter dem Haus und streckte sich auf einer Liege aus.
Es war ein schöner Septembertag, die Sonne schien noch hochsommerlich warm, und sie schloss die Augen. Sie musste eingeschlafen sein, denn sie erwachte, als jemand sie mit einem Grashalm an der Nase kitzelte.
»Ach, du bist es!« Lächelnd blinzelte sie zu ihrem Mann auf, der sich über sie gebeugt hatte.
»Hast du vergessen, dass ich heute mit dem Nachmittagszug losfahre?«, fragte Dr. Stass und richtete sich auf.
»Natürlich nicht. Deine Sachen sind fix und fertig gepackt. Aber ich dachte, du würdest wie immer bis zur letzten Minute im Werk bleiben.«
Berthold ließ sich in einem der Gartenstühle nieder.
»Dummerweise hat auch Dr. Kroner gerade Urlaub, weil er ja mit einem Kollegen getauscht hatte. Es wäre mir lieber, wenigstens er wäre da.«
»Du schätzt ihn wohl sehr?«, fragte Sina.
»Er ist ein fähiger Mann, das steht fest. Ein guter Charakter, der es sicher noch weit bringen wird, denn ehrgeizig ist er.«
Sina lachte. »Da pass nur auf, dass er dich nicht von deinem Posten verdrängt.«
»Das traue ich ihm eigentlich nicht zu, Schatz. Er kann sich an fünf Fingern abzählen, dass ein Mann von einundvierzig noch nicht reif für den Ruhestand ist, auch wenn man heutzutage vielfach den noch jüngeren Leuten den Vorzug gibt.«
»Für dein hohes Alter bist du wahrhaftig noch recht rüstig!« Sina lachte und betrachtete ihren Berthold.
Er war groß und schlank. An den Schläfen war sein dunkles Haar ein wenig silbern, aber es stand ihm gut. Jetzt wirkte sein gutgeschnittenes Gesicht zwar etwas angespannt, aber wenn er von seinem geliebten Bergurlaub gebräunt zurückkam, sah er jedes Mal ganz verjüngt aus.
»Übrigens, Ellen hat vorhin angerufen, sie kann nun doch nicht mit mir kommen«, berichtete Sina.
Ellen Hauser war eine etwa gleichaltrige junge Frau aus Sinas Bekanntenkreis, mit der sie schon öfter zusammen in den Süden gefahren war. Auch sie hatte keine Kinder, war seit drei Jahren Witwe und froh, jemanden zu haben, mit dem sie fahren konnte.
»Und warum nicht?«, wollte Berthold wissen.
»Ihre Mutter musste plötzlich ins Krankenhaus, und da mag sie sie nicht alleinlassen. Ich verstehe das natürlich, aber enttäuscht bin ich schon. So ganz allein ist es halt doch nicht so schön, man weiß ja nie, ob man am Urlaubsort immer nette Leute kennenlernt.«
»Ich glaube, auf Ibiza ist allerhand los, da wirst du schon jemanden finden. Die Hauptsache ist, du verguckst dich net in einen glutäugigen Ibizenko.« Berthold grinste. Er meinte es nicht ernst, denn er vertraute seiner Frau vorbehaltlos.
Sie besprachen noch einiges, denn Sina würde am übernächsten Tag abreisen.
»Ach ja, die Post von heute kannst du ja noch durchsehen«, sagte Sina. »Es ist ziemlich viel gekommen, vielleicht ist noch etwas Wichtiges dabei.«
Dr. Berthold Stass ging in sein Arbeitszimmer hinüber.
Er griff nach dem Briefstoß, den Sina wie immer auf den Schreibtisch gelegt hatte, und sortierte die unwichtigen Briefe erst einmal aus. Zuerst las er den Brief seiner Schwester Konstanze, die in Österreich mit einem Architekten verheiratet war und vier Kinder besaß.
Dann griff er nach dem nächsten Brief. Ein längliches weißes Kuvert mit maschinengeschriebener Anschrift, aber ohne Absender. Auch das Blatt, das er herauszog, war mit der Schreibmaschine geschrieben und zeigte keinen Briefkopf. Er las:
»Sehr geehrter Herr Dr. Stass, aus bestimmten Gründen möchte ich meinen Namen nicht nennen, Sie aber trotzdem bitten, meinen Brief nicht gleich ungelesen in den Papierkorb zu werfen. Ich finde, dass ein allseits geachteter Mann wie Sie es nicht verdient, von seiner Frau betrogen zu werden. Vielleicht richten Sie Ihr Augenmerk einmal auf einen Ihrer engsten Mitarbeiter. Sie werden sich von der Richtigkeit dieser Behauptungen überzeugen können, wenn Sie etwas weniger arglos sind.
Einer, der es gut mit Ihnen meint.«
Im ersten Impuls knüllte Dr. Stass den Bogen zusammen und warf ihn in den Papierkorb. Wie widerlich, jemandem einen anonymen Brief zu schreiben!
In seiner geraden und aufrechten Art fühlte Berthold nur Verachtung. Aber wie wohl die meisten Menschen in seiner Situation, fragte er sich trotzdem, ob am Ende ein Körnchen Wahrheit hinter dem niederträchtigen Geschreibsel steckte.
Er schämte sich dieser Gedanken, konnte sie aber nicht loswerden. Wer, um Himmels willen, war gemeint, wenn der anonyme Schreiber von einem seiner engsten Mitarbeiter sprach?
Im Geiste ging er sie alle durch. Der Backhaus war jung und glücklich verheiratet, der Zeitler war alt, und sein Freund Werner Molden kam ganz gewiss nicht infrage.
Blieb eigentlich nur Dr. Kroner. Dreiunddreißig, ein blendend aussehender Junggeselle, dem man in Bezug auf Frauen allerlei nachredete.
Berthold spürte, wie seine Hände feucht wurden. Nicht auszudenken, wenn der infame Schreiber recht hätte! Er liebte Sina, und die Vorstellung, sie könne ihn hintergehen, war für ihn schmerzhaft.
Aber in was verrannte er sich da! Tat er nicht genau das, was der Schreiber dieses Wisches gewollt hatte? Sollte er Sina den Brief zeigen, um an ihrer Reaktion abzulesen, ob etwas dran war?
Nein, das verwarf er sofort. Auch ein Mensch mit gutem Gewissen war verwirrt, wenn er solche Anschuldigungen las. Außerdem würde sie – und das nicht zu Unrecht – glauben, er misstraute ihr nun!
Sina trat so unvermutet ein, dass Berthold, der mit aufgestützten Armen hinter dem Schreibtisch saß, zusammenfuhr.
»Ist dir net gut, Liebling?«, fragte sie erschrocken, als sie sah, wie blass er war.
»Mir war ein bisserl schwindelig«, log er und richtete sich auf.
»Es wird allerhöchste Zeit, dass du ausspannst.« Sie legte den Arm um seine Schultern. »Hast du das am Ende schon öfter gehabt?«
Wie liebevoll besorgt ihre Stimme klang. Konnte das gespielt sein?
»Nein, noch nie. Es ist auch schon wieder vorbei, glaube mir.« Er brachte ein Lächeln zustande.
Sein Blick ging zum Papierkorb, in dem der Brief lag. Er musste ihn unbedingt vernichten. Nicht auszudenken, wenn er womöglich der Putzfrau in die Hände fiel!
Später, als Berthold schon reisefertig angekleidet war, holte er den zerknüllten Brief aus dem Papierkorb und steckte ihn erst einmal in seine Hosentasche.
»Bring mich bitte zu Werner«, bat er, als sie das Gepäck eingeladen hatten und im Wagen saßen. »Ich habe versprochen, noch bei ihm vorbeizuschauen, und er bringt mich dann zum Bahnhof.«
