Amphetamine, Ecstasy und Designerdrogen - Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank - E-Book

Amphetamine, Ecstasy und Designerdrogen E-Book

Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

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Beschreibung

Stimulanzien wie Amphetamine (Speed, Meth, Crystal), MDMA (Ecstasy) und neuere Designerdrogen gehören zu den populärsten illegalen Drogen nach Cannabis. Das Werk bietet einen wissenschaftlich fundierten und zugleich anwendungsorientierten Überblick über die verschiedenen Substanzen, ihre zunehmende Verbreitung, neurobiologische Wirkungen, Akuteffekte und Langzeitfolgen. Erklärungsmodelle zur Entwicklung von Konsum und Abhängigkeit und psychosoziale Risikokonstellationen werden ausführlich erläutert. Substanzspezifisch umfassend beschrieben sind Diagnostik, Therapieansätze und konkrete Interventionsstrategien.

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Seitenzahl: 175

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Sucht: Risiken – Formen – Interventionen

Interdisziplinäre Ansätze von der Prävention zur Therapie

 

Herausgegeben von

 

Oliver Bilke-Hentsch

Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Michael Klein

Jörg DaumannEuphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Amphetamine, Ecstasy und Designerdrogen

Verlag W. Kohlhammer

 

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen und sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.

1. Auflage 2015

Alle Rechte vorbehalten

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-023359-1

E-Book-Formate:

pdf:       ISBN 978-3-17-028805-8

epub:    ISBN 978-3-17-028806-5

mobi:    ISBN 978-3-17-028807-2

Für den Inhalt abgedruckter oder verlinkter Websites ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich. Die W. Kohlhammer GmbH hat keinen Einfluss auf die verknüpften Seiten und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

Geleitwort der Reihenherausgeber

 

Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Suchtbereich sind beachtlich und erfreulich. Dies gilt für Prävention, Diagnostik und Therapie, aber auch für die Suchtforschung in den Bereichen Biologie, Medizin, Psychologie und den Sozialwissenschaften. Dabei wird vielfältig und interdisziplinär an den Themen der Abhängigkeit, des schädlichen Gebrauchs und der gesellschaftlichen, persönlichen und biologischen Risikofaktoren gearbeitet. In den unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsphasen sowie in den unterschiedlichen familiären, beruflichen und sozialen Kontexten zeigen sich teils überlappende, teils sehr unterschiedliche Herausforderungen.

Um diesen vielen neuen Entwicklungen im Suchtbereich gerecht zu werden, wurde die Reihe »Sucht: Risiken – Formen – Interventionen« konzipiert. In jedem einzelnen Band wird von ausgewiesenen Expertinnen und Experten ein Schwerpunktthema bearbeitet.

Die Reihe gliedert sich konzeptionell in drei Hauptbereiche, sog. »tracks«:

Track 1:

Grundlagen und Interventionsansätze

Track 2:

Substanzabhängige Störungen und Verhaltenssüchte im Einzelnen

Track 3:

Gefährdete Personengruppen und Komorbiditäten

In jedem Band wird auf die interdisziplinären und praxisrelevanten Aspekte fokussiert, es werden aber auch die neuesten wissenschaftlichen Grundlagen des Themas umfassend und verständlich dargestellt. Die Leserinnen und Leser haben so die Möglichkeit, sich entweder Stück für Stück ihre »persönliche Suchtbibliothek« zusammenzustellen oder aber mit einzelnen Bänden Wissen und Können in einem bestimmten Bereich zu erweitern.

Unsere Reihe »Sucht« ist geeignet und besonders gedacht für Fachleute und Praktiker aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Suchtberatung, der ambulanten und stationären Therapie, der Rehabilitation und nicht zuletzt der Prävention. Sie ist aber auch gleichermaßen geeignet für Studierende der Psychologie, der Pädagogik, der Medizin, der Pflege und anderer Fachbereiche, die sich intensiver mit Suchtgefährdeten und Suchtkranken beschäftigen wollen.

Die Herausgeber möchten mit diesem interdisziplinären Konzept der Sucht-Reihe einen Beitrag in der Aus- und Weiterbildung in diesem anspruchsvollen Feld leisten. Wir bedanken uns beim Verlag für die Umsetzung dieses innovativen Konzepts und bei allen Autoren für die sehr anspruchsvollen, aber dennoch gut lesbaren und praxisrelevanten Werke.

Der erste Band unserer Reihe, verfasst von Jörg Daumann und Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank aus Köln, gehört zu Track 2 (Substanzabhängige Störungen und Verhaltenssüchte im Einzelnen). Er beschäftigt sich mit dem hochaktuellen Thema der Stimulanzien (Amphetamine, Ecstasy und neuere Designerdrogen), die in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Nicht nur in den jeweiligen Jugendkulturen finden diese illegalen Substanzen breite und oft unkritische Anwendung. Amphetamine, vor allem das Methamphetamin (crystal, meth), sind auch in der harten Drogenszene ein zunehmend ernstes Problem. Bei aller Vergleichbarkeit unterscheiden sich die verschiedenen Stimulanzien bedeutsam in Biologie, Wirkung und Gefährdungspotential. Es ist in Beratung und Therapie ebenso wie in der Prävention von Bedeutung, die Charakteristika der Stoffe und Konsummerkmale im Einzelnen zu kennen. Nur so können sinnvolle Präventionsansätze geplant und die Klientinnen und Klienten sachgerecht unterstützt werden.

 

Oliver Bilke-Hentsch, Winterthur/Zürich

Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, Köln

Michael Klein, Köln

Inhalt

Geleitwort der Reihenherausgeber

1

Einleitung

2

Epidemiologie

2.1 Wie verbreitet sind Ecstasy, Speed und Crystal?

2.2 Wie verbreitet ist problematischer Konsum?

2.3 Welche neuen Stimulanzien gibt es?

3

Stoff- bzw. Verhaltensspezifika

3.1 Wichtige historische Eckdaten

3.1.1 Amphetamin und Methamphetamin

3.1.2 MDMA/Ecstasy

3.2 Chemische Struktur der synthetischen Drogen

3.3 Konsummuster

3.3.1 Amphetamin und Methamphetamin

3.3.2 MDMA/Ecstasy

3.3.3 Mephedron

3.3.4 Mischkonsum

4

Neurobiologie

4.1 Akutwirkungen

4.2 Schädigen Speed, Crystal und Ecstasy das Gehirn langfristig?

4.2.1 MDMA/Ecstasy

4.2.2 Amphetamin und Methamphetamin

4.3 Was bedeuten die möglichen Schäden am Serotonin- und Dopaminsystem für die Konsumenten?

4.4 Neurobiologie und Lernpsychologie der Suchtentwicklung

5

Substanzwirkungen

5.1 Akute und subakute Effekte

5.1.1 Amphetamin und Methamphetamin

5.1.2 MDMA/Ecstasy

5.1.3 Schwerwiegende akut-körperliche Komplikationen

5.2 Chronische Effekte

5.2.1 Psychische Auswirkungen

5.2.2 Auswirkungen auf kognitive Funktionen

5.2.3 Körperliche Auswirkungen

5.3 Amphetamine und Derivate als Medikamente

5.3.1 Stimulanzien

5.3.2 MDMA/Ecstasy

6

Psychosoziale Aspekte

6.1 MDMA/Ecstasy

6.2 Amphetamin und Methamphetamin

7

Ätiologie – ein integrativer, interdisziplinärer Ansatz

7.1 Welche Faktoren beeinflussen den ersten Konsum?

7.2 Wenn es nicht bei einem Mal bleibt

7.3 Wenn der Konsum zur psychischen Störung wird

8

Diagnostik

8.1 Diagnostisches Vorgehen

8.2 Schädlicher Gebrauch

8.3 Abhängigkeit

8.4 Intoxikation

8.5 Entzug

8.6 Substanzinduzierte Störungen

8.7 Komorbide substanzbezogene und andere psychische Störungen

8.8 Synopsis der toxikologischen Untersuchungen

9

Therapieplanung und Interventionen

9.1 Akutbehandlung

9.1.1 Behandlung von Intoxikationssyndromen

9.1.2 Entzugsbehandlung

9.2 Postakutbehandlung

9.2.1 Therapieprinzipien und Setting

9.2.2 Psychotherapie

9.2.3 Pharmakotherapie

9.2.4 Behandlung komorbider Störungen

9.2.5 Soziorehabilitative Ansätze

9.3 Prävention

10

Synopse und Ausblick

10.1 Was wissen wir? – Die wichtigsten Eckdaten

10.2 Was wissen wir (noch) nicht?

Literatur

Stichwortverzeichnis

1

Einleitung

Die Stimulanzien Amphetamin (speed) und Methamphetamin (meth, crystal meth), das chemisch eng verwandte MDMA (3,4-Methylendioxymethamphetamin, ecstasy) und einige MDMA-ähnliche Substanzen sind neben Kokain die bei weitem verbreitetsten illegalen Drogen nach Cannabis. In der englischsprachigen Literatur hat sich in den letzten Jahren der Begriff amphetamine-type stimulants (ATS) durchgesetzt, worunter alle oben genannten Substanzen subsumiert werden (Abb. 1).

Ungeachtet vieler Ähnlichkeiten, gibt es jedoch auch wichtige Unterschiede zwischen den klassischen Stimulanzien und der Ecstasy-Gruppe, sowohl hinsichtlich der neurobiologischen Wirkungen und des Rauscherlebnisses als auch hinsichtlich der Abhängigkeitsgefährdung und der Charakteristika von Konsumentengruppen.

Abb. 1: Chemische Strukturformeln für amphetamine-type stimulants

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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