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Dies ist eine Alien Breed Weihnachts-Novelle. Als sich einem jungen Alien Breed eine Chance zur Flucht bietet, zögert er keine Sekunde. Er rennt, was das Zeug hält. Er rennt selbst dann weiter, als Kugeln seinen Körper von allen Seiten durchdringen. Er rennt, bis alles schwarz um ihn herum wird. Als er erwacht, befindet er sich in einem fremden Bett. Bequemer als die Liege in seiner Zelle. Und es riecht so gut hier. Doch wo ist er? Und wie ist er hierhergekommen?
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Seitenzahl: 57
Veröffentlichungsjahr: 2025
Table of Contents
An Alien Breed for Christmas
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Epilog
Alien Breed Series Buch 77
Melody Adams
Science Fiction Romance
An Alien Breed for Christmas
Alien Breed Series Buch 77
Melody Adams
Deutsche Erstausgabe 2025
Love & Passion Publishing
www.lpbookspublishing.com
copyright © 2025 by Melody Adams
© Cover Art by CMA Cover Designs
Alle Rechte vorbehalten.
Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Dies ist eine Alien Breed Weihnachts-Novelle.
Als sich einem jungen Alien Breed eine Chance zur Flucht bietet, zögert er keine Sekunde. Er rennt, was das Zeug hält. Er rennt selbst dann weiter, als Kugeln seinen Körper von allen Seiten durchdringen. Er rennt, bis alles schwarz um ihn herum wird.
Als er erwacht, befindet er sich in einem fremden Bett. Bequemer als die Liege in seiner Zelle. Und es riecht so gut hier. Doch wo ist er? Und wie ist er hierhergekommen?
Ein Alien Breed
Ich hörte ihre Schritte lange bevor ihr fauler Geruch in meine Zelle drang. Ich hasste die beiden. Ich hasste alle Menschen, doch diese beiden Wachen waren die schlimmsten. Sie waren nicht nur brutal und sadistisch, sie stanken so sehr, dass sich mir jedes Mal der Magen umdrehte, wenn die beiden nahe waren.
„Hey! Du gehst heute auf Reisen!“, rief Jacob, der kleinere der beiden Männer.
„Was ist los?“, rief mein Zellennachbar von gegenüber. „Wo bringt ihr ihn hin?“
„Geht dich gar nichts an, du Vieh!“, bellte Liam, der andere Wachmann.
„Er geht sein Herz verlieren“, kicherte Jacob. „Und vielleicht ne Leber oder Niere. Was immer von ihm noch brauchbar ist.“
„Keine Sorge“, lachte Liam. „Du bist auch bald dran. Dieses Labor wird bald geschlossen und dann seid ihr nur noch als Ersatzteillager gut.“
Die beiden fingen an, grölend zu lachen. Ich verstand nicht ganz, was sie meinten, doch eines schien klar. Was immer man mit mir vorhatte, war nicht gut.
„Okay, Jacob“, sagte Liam schließlich, als die beiden genug gelacht hatten. „Schieß die Bestie, damit wir endlich Feierabend machen können. Ich hab ne Kiste Bier zu Hause mit meinem Namen dran.“
Jacob hob das Betäubungsgewehr und schoss durch die Gitter. Ich sprang zur Seite und schaffte es, dem Betäubungspfeil zu entkommen. Jacob fluchte. Er schoss weitere Pfeile, und ich schaffte es, zwei weiteren auszuweichen, doch dann wurde ich im Nacken getroffen und ging zu Boden. Was die Kerle nicht wussten, war, dass ich das Spiel seit einiger Zeit ausgetüftelt hatte. Wenn ich den ersten Pfeilen auswich, dann stieß mein Körper so viel Adrenalin aus, dass, wenn ich schließlich getroffen wurde, die Dosis nicht so gut wirkte und nur für eine kurze Zeit anhielt. Nachdem ich dies durch Zufall herausgefunden hatte, hatte ich es mehrfach geprüft, und es war tatsächlich so. Ich hatte immer geplant, dass mir dies eines Tages zur Flucht verhelfen würde. Und heute war die Zeit gekommen. Wenn man mich von hier wegbringen wollte, dann bedeutete dies, dass wir das verdammte Gebäude verlassen würden. Wir würden uns irgendwo draußen in der Menschenwelt befinden. Ich hatte keine Ahnung, wie es dort aussah, doch ich hoffte, dass ich irgendwo einen Ort finden würde, wo es keine Menschen gab. Wo ich in Freiheit leben konnte. Die Droge fing an zu wirken, und mir wurde schwarz vor Augen. Mein letzter Gedanke war, dass ich heute entweder frei sein würde, oder dass ich bei dem Versuch sterben würde.
Autumn
Die Ziegen waren versorgt und ich ließ mich auf einen Strohballen sinken. Es war windig draußen. Der Wetterbericht hatte einen weiteren Schneesturm vorausgesagt. Wenn es noch mehr Schnee gab, dann würden wir hier wohl für eine Weile von der Welt abgeschnitten sein. Nicht, dass dies etwas Neues war. In dieser Wildnis geschah dies oft im Winter. Wir hatten alles, was wir brauchten. Genug Holz, um das Haus warm zu halten. Genug Essen in der Speisekammer und im Keller. Frische Milch und frische Eier. Und auch wenn der Strom ausfiel, so hatten wir genug Treibstoff, um den Generator für mindestens sechs Wochen laufen zu lassen. Der neue Generator, den Mutter letzten Monat gekauft hatte, war klein, leise und powervoll. Und er brauchte nur ein Drittel von dem Treibstoff, den der alte Generator gebraucht hatte.
