Angststörung - Dom - E-Book

Angststörung E-Book

Dom

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Beschreibung

Plötzlich kommt die Angst. Was kannst du jetzt tun? Bücher zu dem Thema gibt es ja wie Sand am Meer. Als selbst Betroffener habe ich viele davon gelesen. Viele Bücher basieren allerdings auf reiner Theorie. Die Praxis sieht meistens ganz anders aus. Man kann zwar aus jedem Buch etwas mitnehmen, jedoch ist dies oft von keinem bis minimalen Erfolg gekrönt. Häufig wird man von viel zu viel Input erschlagen. Durch meine jahrelangen Erfahrungen mit der Angststörung, beschreibe ich dir, was du, wenn du noch ganz am Anfang stehst, tun kannst. Ebenfalls stelle ich dir alle Techniken vor, die mir sehr geholfen haben und immer noch helfen. Zusätzlich bekommst du noch viele Tipps und Ratschläge mit auf deinen Weg.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 42

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 – Die Angst

Kapitel 2 – Arzt Check Up

Kapitel 3 – Psychotherapie

Kapitel 4 – Google nicht

Kapitel 5 – Akzeptanz

Kapitel 6 – Achtsamkeit

Kapitel 7 – Gedanken

Kapitel 8 – Gedankenspiralen

Kapitel 9 – Angst vor der Angst

Kapitel 10 – Glaubenssätze - programmiere dich um

Kapitel 11 – Suchst du Glück, geh in die Wüste

Kapitel 12 – Durch die Angst hindurch

Kapitel 13 – Negative Menschen

Kapitel 14 – Sport

Kapitel 15 – Ernährung

Kapitel 16 – Nahrungsergänzung

Kapitel 17 – 100 %

Kapitel 18 – Zusammenfassung

Kapitel 1 – Die Angst

Was ist eine Angststörung?

Eine Angststörung ist eine Erkrankung, bei der eine Person starke Angstreaktionen zeigt, obwohl es dafür keinen objektiven Grund gibt. Der Betroffene kann die Angst nicht oder kaum kontrollieren.

Ich möchte unsere Angststörung gar nicht Erkrankung nennen. Ich sehe es eher als vorübergehendes Problem oder Handicap.

Bücher zu dem Thema gibt es ja wie Sand am Meer. Als selbst Betroffener habe ich viele davon gelesen. Viele Bücher basieren allerdings auf reiner Theorie. Die Praxis sieht meistens ganz anders aus. Man kann zwar aus jedem Buch etwas mitnehmen, jedoch ist dies oft von keinem bis minimalen Erfolg gekrönt. Häufig wird man von viel zu viel Input erschlagen.

Es ist ja toll mal zu erfahren wie so etwas entsteht und im Gehirn genau funktioniert. Ich empfehle dir auch dich damit mal zu beschäftigen. Allerdings bringt dir das in der Praxis sehr wenig, da es dir ja trotzdem einfach passiert. Deswegen konzentrieren wir uns hier auf die Praxis durch meine jahrelangen Erfahrungen.

Sicherlich kennst du auch die Wartelisten bei Psychologen, wo man teilweise 1 - 2 Jahre auf einen Therapietermin warten muss.

Als Betroffener einer mehrjährigen generalisierten Angststörung habe ich viele Dinge gelernt.

In diesem Ratgeber möchte ich nun mein Wissen, dass ich mir als Betroffener in mehreren Jahren angeeignet habe, an dich weitergeben. Sicherlich könnte man über jedes Kapitel ein eigenes Buch schreiben. Jedoch möchte ich dir hier nur einen Einblick in die Dinge geben, die mir wirklich geholfen haben.

Diese Dinge kannst du dann ausprobieren, für dich weiterentwickeln und umsetzen.

Hier zählt allerdings die Kontinuität. Du musst die Werkzeuge, die du in den folgenden Kapiteln lernen wirst, unbedingt regelmäßig anwenden. Einige solltest du den Rest deines Lebens praktizieren.

Ebenfalls empfehle ich dir ein paar Dinge und Produkte die mir sehr helfen und geholfen haben. Da ich dir in diesem Buch aber nichts verkaufen möchte, gehe ich auf die Produkte nicht weiter ein. Wenn du allerdings eine Produktempfehlung haben möchtest, kannst du mir gerne eine Nachricht schreiben.

So etwas hätte ich mir damals gewünscht. Leider muss man sich selber zu helfen wissen.

Also lass dir eins gesagt sein:

Du bist mit deinem Problem nicht allein!

Angst ist eigentlich nichts Schlechtes. Denn es ist für uns ein Schutzmechanismus. Dieser beschützt uns vor Gefahren und dem Tod.

In der Steinzeit war die Angst noch deutlich wichtiger als heute, da die Menschen dort häufig mit vielen reellen Gefahren konfrontiert waren.

Ängste warnen uns also vor reellen Bedrohungen. Im Zustand der Angst erhöht sich unsere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit, während die Reaktionszeit sich verkürzt.

Ausnahme: Die Situation erscheint uns hoffnungslos, dann wirkt die Angst lähmend.

Aktuell gibt es also ein Problem mit deiner Bewertung. Es werden gewisse Situationen als lebensbedrohlich bewertet, obwohl es diese nicht sind.

Dies passiert automatisch von deinem Unterbewusstsein, so schnell wie ein Reflex. Du kannst erstmal nichts dagegen tun.

Gehe also behutsam mit dir um – das ist das Wichtigste.

Konzentriere Dich darauf, viele neue Erfahrungen zu machen.

Nichts und Niemand kann dir Stress machen. Es sind deine Gefühle, die deine Wahrnehmung verändern. Aus diesem Grund sind Lebenskrisen auch immer Wahrnehmungskrisen.

Die Welt ist so wie du sie wahrnimmst. Ist das Glas halbvoll oder halbleer?

Im Moment ist das natürlich alles leichter gesagt als getan.

Du durchlebst jetzt gewisse Lernprozesse und später wirst du stärker und bewusster leben als jemals zuvor!

Kapitel 2 – Der Arzt Check Up

Wenn man mit psychischen Problemen noch gar keine Erfahrung hat und dann plötzlich die ersten Symptome auftauchen, ist man oft der Meinung, dass ein körperliches Problem ursächlich ist.

Zu allererst bitte ich dich also einen guten Neurologen aufzusuchen. Du solltest dich auf den Kopf stellen lassen, damit du ausschließen kannst, dass deine Angst körperliche Ursachen hat.

Lass bitte unbedingt dein Blut untersuchen. Ein guter Arzt sollte hier wissen was zu kontrollieren ist. Ich empfehle dir den Serotoninspiegel kontrollieren zu lassen.

Damit du direkt Hilfe bekommst, kann man auch zu Psychopharmaka greifen. Auf dieses Thema werde ich aber bewusst nicht eingehen. Dies solltest du mit deinem Arzt besprechen, da es sehr viele verschiedene Medikamente gibt, die bei jedem unterschiedlich wirken. Dein Arzt wird entscheiden, ob so ein Medikament bei dir sinnvoll ist.

Eine kleine Anmerkung möchte ich aber zu der Gruppe der SSRI/SNRI Medikamente machen.

Diese wirken erst nach einigen Wochen. Du solltest diese Medikamente immer sehr langsam einschleichen und hinterher wieder sehr langsam