Archetypische Blütenessenzen - Dirk Albrodt - E-Book

Archetypische Blütenessenzen E-Book

Dirk Albrodt

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Beschreibung

Archetypische Blütenessenzen, Wegweiser zu Ihrem wahren Selbst. Wir alle haben unsere Neigungen, Vorlieben und Verhaltensmuster. Sie formen den Leitpafen durch unser Dasein und definieren, wer wir zu sein glauben. Es ist die innere Stimme, die sagt: „Ich weiß, wer ich bin“. Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung nannte diese inneren Urkräfte in uns Archetypen. Leider kommen sie in uns nicht immer zum Ausdruck, wenn existenzielle Sorgen unsere Prioritäten auf den Kopf stellen, uns die Unterstützung der Mitmenschen fehlt, wir uns im Stich gelassen fühlen oder einem irreführenden Weg folgen. Was werden Sie wohl dazu sagen, wenn sie erfahren, dass die natürlichen archetypischen Energien mit bestimmten Pflanzen assoziiert werden, mit deren Hilfe Sie zu unserer ursprünglichen inneren Wahrheit zurückfinden? Sie können sie einsetzen, um wieder Kontakt zu Ihrem Wesenskern aufzunehmen, sich innerlich zu stärken und zu der Person werden zu können, die Sie schon immer sein wollten. Fühlen Sie sich vom Leben überwältigt und haben Sie das Gefühl, dass Sie nicht mehr wissen, wer Sie wirklich sind? Fühlen Sie sich deprimiert, wütend, einsam oder emotional niedergeschlagen? Haben Sie das Gefühl, dass mehr in Ihnen steckt, als Sie zu zeigen wagen? Haben Sie vergeblich nach Wegen gesucht, Ihr wahres Ich zu werden? Sind Sie auf der Suche nach einer besseren Beziehung zu Ihrer Umwelt und Ihren Mitmenschen, gleichberechtet, respektiert und geschätzt? Oder sind Sie einfach fasziniert von Blumen und der Blütenessenztherapie? Dann suchen Sie nicht weiter, dieses Buch ist für Sie. Archetypische Blütenessenzen von Dirk Albrodt ist ein 130 Seiten starkes Buch, das Ihnen neben den Farbfotografien dieser mit Archetypen assoziierten Blumen auch ihre heilsamen Eigenschaften, die historische und therapeutische Verwendung jeder Pflanze vorstellt. Das Lesen und Kennenlernen der Wunder dieser Blumen, das Wissen, wie man eine Essenz aus ihnen macht und wie man sie verwendet, wird Ihnen helfen, Ihr inneres Selbst zu unterstützen und zu stärken. Es wird Ihnen die Kraft vermitteln, emotionale Probleme wie Wut, Bitterkeit, Trauma, geringes Selbstwertgefühl, Missbrauch und vieles mehr zu überwinden. Die Therapie mit Blütenessenzen wird Ihnen helfen, sich so anzunehmen, wie Sie wirklich sind.

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Veröffentlichungsjahr: 2021

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Dirk Albrodt: Archetypische Blütenessenzen – Blüten, die uns widerspiegeln

© Dirk Albrodt, 2021

Mamboya Publishings, Roggel, The Netherlands

ISBN: 9789082998665

Mamboya, Kerkstraat 13, NL-6088EG Roggel

www.mamboya.com

[email protected]

Contents

1. Einleitung

2. Die archetypischen Blütenessenzen der Familie

2.1. Granatapfel: Das weibliche Prinzip

2.2. Sonnenblume: Das männliche Prinzip

2.3. Birne: Das mütterliche Prinzip

2.4. Birke: Die Großmutter

2.5. Fichte: Der Großvater

2.6. Beifuß: Die innere Schwester

2.7. Johanniskraut: Der innere Bruder

2.8. Schmalblättriges Weidenröschen: Heilerin der inneren Frau

2.9. Breitblättriges Knabenkraut: Heiler des inneren Mannes

2.10. Die Familie auf dem Lebensweg

2.10.1. Der Unschuldige / das innere Kind

2.10.1.1. Bougainvillea: Das Kind

2.10.1.2. Echtes Springkraut: Das Kind

2.10.1.3. Kirsche: Das Kind

2.11. Die Lebensweg Archetypen

2.11.1. Die/der Verwaiste

2.11.1.1. Glockenheide: Die/der Verwaiste

2.11.1.2. Kiefer: Der/die Verwaiste

2.11.1.3. Odermennig: Die/der Verwaiste

2.11.2. Die/der Pilger/in

2.11.2.1. Bergflockenblume: Der/die Pilger/in

2.11.2.2. Strahlenlose Kamille: Die/der Pilger/in

2.11.2.3. Heidekraut: Der/die Pilger/in

2.11.3. Der/die Krieger/in

2.11.3.1. Quitte: Die Kriegerin

2.11.3.2. Rosmarin: Der Krieger

2.11.4. Die/der Märtyrer/in

2.11.4.1. Eiche: der/die Märtyrer/in

2.11.4.2. Wegwarte: die/der Märtyrer/in

2.11.5. Der/die Magier/in

2.11.5.1. Nachtkerze: die/der Magier/in

2.11.5.2. Magnolie: der/die Magier/in

2.12. Helfer-Archetypen

2.12.1. Doldiger Milchstern: Die Geburt

2.12.2. Zottiges Weidenröschen:

Der Heiler des inneren Kindes

2.12.3. Salbei: Das Ungezähmte

2.12.4. Linde: Das Heim, die Heimat

2.12.5. Lungenblümchen: Der Trickster

2.12.6. Die Heldin – Der Held

2.12.6.1. Rosa Schafgarbe: Die Heldin

2.12.6.2. Weiße Schafgarbe: Der Held

2.12.7. Kürbis: Der Lehrer

2.12.8. Schwertlilie: Der Künstler

2.12.9. Schlehe: Der Zerstörer

2.12.10. Blutbuche: Der Tod

2.12.11. Borretsch: Die/der Trauernde

Literatur

1. Einleitung

Der Begriff des Archetypus taucht erstmals in Griechenland vor unserer Zeitrechnung auf. Zusammengesetzt ist er aus den Elementen „arche“, was zuerst oder original bedeutet, und „typos“, das Modell. Ein Archetyp ist etwas Abstraktes, eine Idee oder ein Konzept1. Alles, was in der materiellen Welt existiert, ist danach eine Ausgestaltung einer zugrunde liegenden Idee. Ein Mensch könnte somit als Verkörperung der Grundidee „Lebewesen“ angesehen werden, ein Haus als Materialisation der Idee „schützender Raum“ und ein Hund als Manifestation der Idee „vierbeiniges Tier“. Archetypen dienten der Erklärung der Welt. Wobei Unerklärliches dem Wirken höherer Mächte, demnach Göttern zugeschrieben wurde.

Die ersten Götter der Menschheit waren praktisch Ausgestaltungen einer einzigen Gottheit, genau genommen einer weiblichen Gottheit beziehungsweise einer Göttin in dreifacher Gestalt als Mädchen, Frau und Greisin. Die Reiche, die sie beherrschte, waren der Himmel, das Reich auf und das unter der Erde, sprich die Unterwelt. Mit zunehmender Differenzierung des Denkens setzte auch eine Differenzierung der Gottheiten ein. Zunächst wurde mit dem Ende der matriarchalischen Erbfolge die Göttin durch einen männlichen Gott ersetzt. Die Dreiheit bleibt Bestehen, nur sind es nun drei männliche Götter, die die Welt untereinander aufteilten: Zeus errang Himmel und Erde, Poseidon wurde Herr der Meere und Hades bekam die Herrschaft über die Unterwelt. Zeus stand somit für das Materielle und Aktive, Poseidon für das Abgründige und die Emotionen, Hades für das Unbewusste und den Tod.

Die Götter waren im Denken der Griechen Personifikationen von Ideen, also Archetypen. Zeus war das Abbild der Idee des furchtlosen und dominanten Mannes, wie sie in der Alltagswelt der Griechen in Gestalt des ganz normalen Machos, wie man ihn heute nennen würde, vorkam. Zeus’ Gattin Hera entsprach dem Bild der eifersüchtigen Ehefrau, Demeter war Prototyp der Mutter, und so versammelten sich am Ende im Olymp lauter (Arche-) Typen, denen man gleichermaßen im irdischen Leben begegnet.

In den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhundert war es C.G.Jung, der Schweizer Psychoanalytiker, der das Konzept der Archetypen aufgriff und sie als Urbausteine der Seele definierte. Wenn die Welt aus solchen Ur-Ideen zusammengesetzt war, dann sollte es der einzelne Mensch bzw. seine Psyche ebenfalls sein.

Archetypen, Urbilder, nach C.G. Jung angeborene universale Kategorien, Urvorstellungen, zentrale Elemente (der Held, die Große Mutter, der Schatten) des kollektiven Unbewussten, die seit Urzeiten allen Menschen gemeinsam sind und nach denen sich Lebenserfahrungen strukturieren lassen.2

In Jungs Konzept von der menschlichen Psyche existiert neben dem individuellen etwas, das er als kollektives Unterbewusstsein bezeichnete. Dort ist das der Menschheit gemeinsame Wissen, zu orten, die Urbilder der Seele, z. B. das Wissen, was eine Frau ist und was ein Mann, unbeeinflusst von deren kulturbedingter Interpretation und Ausformung.

Das taoistische Konzept vom Yin und Yang, das gemeinsam die Ganzheit symbolisiert, übertrug er in westliche Terminologie und nannte sie Anima und Animus. Dabei setzte er voraus, dass kein Mensch ausschließlich Frau oder ausschließlich Mann sei, sondern in jedem Anteile des anderen Geschlechtes zu finden seien. Anima, das weibliche Prinzip, das Yin, lässt sich in Menschen, in Tieren ebenso wie in Pflanzen wiederfinden, unabhängig vom tatsächlichen Geschlecht. Mit dem Animus, dem entsprechenden männlichen Yang, verhält es sich geradeso. Beide müssen sich in der Gesellschaft wie im Einzelnen im Gleichgewicht befinden. Verleugnung der gegengeschlechtlichen Anteile führt zu emotionaler Verwirrung und Verlust der Ganzheit und dadurch auf körperlicher Ebene zu entsprechenden Störungen.

Ähnlich wie im griechischen Götterhimmel trat in der Lehre C.G. Jungs eine zunehmende Differenzierung ein. Ein wichtiger Archetyp wurde „die Mutter“ oder „das mütterliche Prinzip“, wie es in Griechenland beispielsweise von Demeter, in Rom von Ceres, beide Göttin der Fruchtbarkeit und des Getreides, verkörpert wurde. Ein weiterer wurde bei Jung der Trickster, der Schelm und Gauner, wie Götterbote Hermes einer war.

Jungs Nachfolgerinnen Marie-Louise von Franz, Carol S. Pearson, Jean Shinoda Bolen und andere erweiterten und verfeinerten sein ursprüngliches Konzept. Sie entdeckten die Archetypen genannten Ideen in Mythen und Märchen, in Legenden, im Alltag und in einzelnen Menschen und integrierten die Arbeit mit und an ihnen in die Jungsche Psychologie.

Ebenfalls in den dreißiger Jahren entwickelte Edward Bach seine Blütentherapie zur Wiedererlangung des emotionalen Gleichgewichtes durch Blütenessenzen. Inspiriert durch das Werk Samuel Hahnemanns, des Pioniers der Homöopathie, entdeckte er in Pflanzen Persönlichkeitsmerkmale, wie er sie von den Patienten seiner Praxis kannte. Da ist z.B. der nimmermüde, aufrechte und kraftvolle Typ, der seine eigenen Bedürfnisse verleugnet und nicht aufgibt, bis er zusammenbricht oder einen Infarkt erleidet. Bach fand, dass dieses Prinzip in der Pflanzenwelt von der Eiche verkörpert wird, die allerdings - da im Gleichgewicht - durchaus zu Erholungspausen in der Lage ist, wenn sie im Herbst ihr Laub abwirft und das Wachstum einstellt. Die Eiche erschien ihm ein geeigneter Lehrer für derart leistungsorientierte Menschen. Über die Extraktion der Eichen-Energie oder des Eichen-Wissens in Form einer einnehmbaren Blütenessenz kann ein Mensch dieses Persönlichkeitstyps erfahren, was der Baum Eiche bereits weiß, nämlich wie er selbst ins innere Gleichgewicht kommt und mit seinen Kräften so haushält, dass Krankheiten überflüssig werden, die ihn sonst zum Innehalten, Pause machen und Erholen zwingen müssten.

Bach jedoch ging es weniger um Archetypen denn um Emotionen. Die meisten seiner Blütenessenzen eignen sich daher für Gefühlsleiden oder -störungen. So gibt es Blütenmittel gegen Angst, gegen Wut, Ungeduld und allerlei andere beeinträchtigende Gefühle.

Archetypische Blütenessenzen wirken auf einer anderen Ebene, nicht auf der der Gefühle, sondern auf der des Unbewussten. Sie werden folglich nicht nach dem Gemütszustand des Patienten ausgewählt. Wird in der Bachblütentherapie einem ängstlichen Menschen die Blüte Mimulus verordnet, lautet die Fragestellung bei der Arbeit mit archetypischen Essenzen anders, nämlich: welcher Seelenbaustein ist so schwach, dass sich das daraus resultierende innere Ungleichgewicht in einer emotionalen Störung äußert.

Die Art der Störung ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Stellt sich beispielsweise heraus, dass der innere Archetyp der Anima der Kräftigung bedarf, wird Granatapfelessenz verordnet, gleichgültig, ob es sich um einen Mann handelt, der keine Gefühle zeigen kann, oder eine Frau, die sich ungeschminkt nicht vor die Türe traut. Mangel an weiblichem Selbstbewusstsein kann individuell unterschiedliche Auswirkungen haben, wovon Ängstlichkeit nur eine mögliche wäre, Wut, Ohnmacht, Nervosität, Schüchternheit wären ebenso denkbar. Um sich der Ganzheitlichkeit in der Behandlung anzunähern, empfiehlt es sich, beide Ebenen, die emotionale und die unbewusste, in die Verschreibung einzubeziehen. Die ängstliche Frau würde demnach neben Mimulus zur Förderung ihres Mutes Granatapfel zur Stärkung ihres archetypischen Selbstbewusstseins bekommen. Die Verschreibung richtet sich nicht mehr rein am Symptom „Angst“ aus, sondern bezieht die zugrunde liegende psychische Schwäche des weiblichen Selbstwertgefühls ein. Die Blütenessenz vermittelt den Kontakt zum ursprünglichen ‘Archetyp Frau’ der in allen Frauen der Welt, ganz gleich welcher Nation und welcher Hautfarbe, lebendig ist. Die Rückbesinnung auf das ursprüngliche, das eigene Potential und die inneren Ressourcen bewirkt eine ausgeglichene Neuorientierung.

Archetypische Blütenessenzen stehen somit nicht in Konkurrenz zu den Bachblüten, sondern verstehen sich als Ergänzung zur Optimierung der Behandlung.

Archetypische Ideen finden sich nicht allein in menschlichen Persönlichkeitstypen, sondern können überall in der Natur gefunden werden, wie an den Beispielen der Eiche und des Granatapfelbaumes gezeigt wurde. Sie manifestieren sich in der Welt der Pflanzen in verschiedenen Arten. Essenzen wurden aus den jeweils typischen archetypischen Pflanzen des europäischen Kulturraumes gewonnen, was nicht ausschließt, dass andere Pflanzen ebensolche Charakteristika und Wirkungen besitzen.

Zur Herstellung einer Essenz wird auf meditativer Ebene ein intensiver Kontakt zu der archetypischen Pflanze hergestellt. Es ist wichtig, die Pflanze mit Respekt zu behandeln, denn wie sich z.B. in den Untersuchungen von Bird und Tompkins3gezeigt hatte, verändern diese bei Bedrohungen die elektrische Oberflächenstruktur ihre Blätter und Blüten, so dass eine Extraktion ihrer Energie erschwert bis unmöglich wird.

Eine Form der Meditation besteht darin, gedanklich mit der Pflanze eins zu werden und dadurch im eigenen Körper deren Geist (lat.: Essenz) zu erfahren. Ein so Meditierender nimmt durch seinen Körper die Bereitschaft oder eben Weigerung der Pflanze, ihre Energie abzugeben, wahr. Wenn die Pflanze dazu bereit ist, werden ihre Stengel oder Zweige sehr behutsam soweit umgebogen, dass die Blüten in ein Glasschälchen reinen Quellwassers ragen. In dieser Position werden sie fixiert. Die Energieübertragung geschieht durch die katalysierende Wirkung der Sonnenenergie. Der Tag muss klar und sonnig und das Glasschälchen so platziert sein, dass es wenigstens 3 Stunden lang im vollen Sonnenlicht steht. Das Wesen der Pflanze ist dann in das Wasser übertragen.

---ENDE DER LESEPROBE---