Aufgeschnappt! - Nicole Diercks - E-Book

Aufgeschnappt! E-Book

Nicole Diercks

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Beschreibung

Wer kennt das nicht: Die Handlung im Fernsehen plätschert so vor sich hin und auf einmal zündet einer ein verbales Feuerwerk! Wenn man, wie die Autorin, nie ohne Zettel und Stift unterwegs ist, kann man diese im Kurzzeitgedächtnis schnell verglühenden Erscheinungen aufspießen – und sich immer wieder daran erfreuen. Hier ist eine Sammlung komischer, sonderbarer, überraschender, respektloser, wertschätzender, schlagfertiger, virtuoser, banaler und merkenswerter verbaler Fundstücke. Viele Menschen können Zitate scheinbar nur akzeptieren, wenn sie den Verursacher dazu kennen. Nicole Diercks sagt: „Für mein Anliegen ist das unnötiger Ballast!“ Die Idee dieses Buches ist es nämlich, das Denken anzuregen, Schlagfertigkeit zu üben, Muster zu sprengen und seine Sprache künftig kreativer – also erfolgreicher – zu benutzen.

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Inhaltsverzeichnis

Aufgeschnappt!

Impressum

Aufgeschnappt!

Platte Phrasen, flotte Sprüche und hohe Weisheiten aus dem Fernsehen

Es ist nicht grundsätzlich richtig, dass Fernsehen doof macht. Allerdings muss man es, wie ja jeden anderen Prozess auch, produktiv zu nutzen wissen. Und das heißt im Endeffekt nichts anderes, als es ganz bewusst zu gebrauchen und nicht einfach nur zu konsumieren. Sich mit offenem Mund, an dessen Unterlippe sich ein Spuckefaden Richtung Knopfleiste bewegt, stumpf zappend vor die Glotze zu hauen, macht ganz sicher doof. Aber ob an diesem Zustand wirklich das Fernsehen verantwortlich ist, müsste sicherlich der Einzelfall entscheiden. Die meisten, die ich kenne, schalten die Flimmerkiste ein, um mal abschalten zu können. Das heißt: sie schalten sich selber aus und lassen sich widerstandslos berieseln … Das macht so ganz bestimmt jedenfalls mal nicht schlauer. Und es ist dazu auch noch eine irrsinnige Zeitverschwendung! Ich bin sicher, dass man auf dem Totenbett nicht sagen wird: „Ich wünschte, ich hätte mehr Doku-Soaps und mehr Dieter Bohlen angeschaut!“

Wenn man bewusst Fernsehen guckt, hat das viele Vorteile!

Man muss nicht zwanghaft "irgendwas gucken".

Man zappt nicht sinnlos zwischen den Kanälen hin und her.

Man ist wählerisch in seiner Programmentscheidung.

Man schaltet ab, wenn es einen nervt, auch wenn noch nicht klar ist, wie es endet.

Man guckt nichts, nur weil „alle anderen das auch gucken“.

Man lässt sich nicht geistlos berieseln, sondern will einen sichtbaren Gegenwert für seine investierte Zeit. 

Man greift interessante Dinge ab.

Man lernt neues oder bekommt zumindest neuen Input.

Und so weiter … 

Für mich bemisst sich eine gute Sendung immer daran, wie viel ich mitschreiben konnte. Und es gibt so viele verbale Schätze zu heben, wenn man anderen Menschen aufmerksam zuhört, wie sie unsere gemeinsame Sprache verwenden! Ich habe mich wahrscheinlich auf einige Köder spezialisiert, auf die ich immer und überall anspringe und dann sofort den Schreibkrampf bekomme. Was genau das für Äußerungen sind, lässt sich nur schwer fassen! Es sind exotische Zitate, komische Wortspiele, scheinbar dumme Antworten, gekonnte Abklatscher, freche Ausreden, herrlich Dialoge, respektlose Kontras, überraschende Abgrenzungen und verunglückte Komplimente … Manchmal sind es echte verbale Unfälle und manchmal auch sprachliche Bananenschalen, die jemand mutwillig am Hang ausgelegt hat. Kurz: Ich sammele intelligente Dinge auf, die ich in dieser Form noch nie zuvor gehört habe. Weise Einsichten aber auch besondere Perlen des Wissens sind dabei, wie z. B. dass der IKEA-Katalog nach der Bibel das am meisten gedruckteste Printmedium der Welt ist …

Was dieses Wissen nützt? Es erweitert unseren Horizont und entlässt das Denken in neue Bereiche. Zuzuhören, wie andere Menschen Sprache sowohl benutzen, wie auch intelligent vergewaltigen, ermöglicht einen Kreativitätsschub und hilft dabei, immer besser und erfolgreicher kommunizieren zu können. Wie viele Menschen kennt Ihr, die gerne schlagfertiger wären …? Und was tun diese Menschen, um diese wichtige Fähigkeit zu erwerben??? Lasst mich mal raten: es hat was mit Spuckefäden zu tun …?

Zu erleben, wie andere in den zweifelhaften Genuss einer gut platzierten Schlagfertigkeit kommen, macht uns zu einem Zaungast, der aus sicherer Entfernung Erfahrungen virtuell proben kann: „Würde ich mir so eine Bemerkung wagen?!“   „Wäre mir so was im Stress überhaupt eingefallen?!“   „Wie muss man denken, um auf so was zu kommen?!“  „Was wäre, wenn ich auch mal so kontern würde?!“ Und schon sind wir mittendrin im Lernen!

Das ist es, was dieses Buch vorhat: Es will Euch in erster Linie natürlich amüsieren, wenn Ihr Spaß an der intelligenten Benutzung von Sprache habt. Aber es will Euch auch inspirieren mutiger zu werden, Worte als eine mächtige Waffe anzuerkennen und besser beherrschen zu lernen. Das Buch will Euch Lust auf Schlagfertigkeit und Abgrenzung machen, weil es lebendig beweist, dass man den Humor nicht verlieren muss, nur weil man mal ernst wird und eine unangenehme Botschaft hat …!

Meine Empfehlung: Hört ab sofort immer ganz genau zu, wie Menschen, die Ihr mögt oder sogar bewundert, unsere Sprache benutzen! Und wenn Ihr fernseht, dann hört gleich doppelt gut zu: Da stehen nämlich hinter jedem Satz eine Menge Menschen, die dafür bezahlt wurden richtig gute Sätze zu schreiben!

Viel Spaß mit dem ersten Band von „Aufgeschnappt!“ und Gott sei mit Euch!

Eure Nicole Diercks

PS

Ich habe die Verursacher und den Tatort des jeweiligen Zitates nie notiert, weil mir diese Information als Ballast erschien, für den ich keine Verwendung habe. Viele Menschen glauben ein Zitat erst dann, wenn sie wissen wer es wann, zu wem, warum gesagt hat. Darum geht es hier aber ja gar nicht. Dies ist keine Bibliothek der Zitate, sondern ein Erlebnispark der Sprache. Und es ist darüber hinaus meistens auch wirklich vollkommen schnurz wer was zu wem warum irgendwann mal gesagt hat … Hauptsache ist doch, man hatte das Glück es zu hören!

Vergleiche in die Vergangenheit basieren nicht selten auf Angst und stimmen außerdem nur selten wirklich!

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„Du verweigerst mir schlichtweg die Anbetung, an die ich so gewöhnt bin!“

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    „Du bist Dir leider für kein Wortspiel zu schade ...“

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Ein guter Witz ist schon mal eine Freundschaft wert!

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  Alles, was Du zurücklässt, findest Du in anderer Form später irgendwann wieder.

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„Entschuldigung dafür! Mein Partner hat offensichtlich nur kurz mal seinen Körper verlassen müssen …“

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Im Fahrstuhl: „Oh, vierter … Haben wir uns jetzt etwa verfahren?!“

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    Die Quelle braucht nie nach dem Weg zu fragen ...

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„Du weigerst Dich einfach in ihm den Mann zu sehen, der er ganz ohne Dich geworden ist!“

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Menschen wollen Treppen immer nur hinauf, aber nie hinab steigen!

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    „Für mich ist ‚schmuggeln‘ auch ein böses Wort … Allerdings für ein durch und durch ehrenwertes Unterfangen!“

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Jedes Problem hat seine eigene Kernfrage. Erst wenn man die gefunden hat, findet man auch das richtige Denkmodell dazu, denn   manches Problem widersetzt sich der vorgegebenen Logik.

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„Versuche doch bitte mal die Wut aus Deiner Fettschicht hörbar auf die Zunge zu bringen!“

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„Wende Dich mit diesem Anliegen bitte an ‚Saint Jude‘. Das ist nämlich der Schutzpatron der Hoffnungslosen …“

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Wer den kleinen Veränderungen Beachtung schenkt, wird von den großen nicht überrascht.

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Wenn Du den Teich trocken legen willst, frage nicht die Frösche nach ihrer Meinung!

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„Ah! Der Wohlklang schöpferischer Meinungsverschiedenheiten weht durch die Luft …“

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Mit dieser Jeans trägt man sozusagen die klassische Ostzonen-Waschung.

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„Ein Verhalten aus der Reihe: Der Furz hat keine Nase!“

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    Bereits 10 Millionen Frauen tragen heute schon Silikon-Brüste.

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„Du musst nicht mehr wissen! Normalerweise reicht unser Verhaltenrepertoire aus, um schon mal ‚das Beste‘ aus jeder normalen Situation machen zu können …“

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Sein ‚Ich‘ war so dermaßen unaufgeräumt, dass er sich mittlerweile glatt darin verloren hat!

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„Das mein Lieber war nichts, als ein Fall von ganz plumper Showpolitik. Darauf fällt leider niemand mehr herein!“

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„Es ist immer dasselbe mit ihr: Gezänk!“

„Ein rasch oder immer wieder verunglückender Kontakt, weist auf eine tief liegende Störung an seiner Basis hin …“

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„Mitzuerleben, wie er sein ‚Ich‘, durch diese  Kette von Schicksalsschlägen Stück für Stück verlor, kratzte auch empfindlich am Ich-Gefühl aller Beteiligten ...“

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„Warum ich ihm zuhöre? Menschen sind nun mal auf befriedigende Beziehungen angewiesen! Jeder Mensch braucht ein minimales Maß an Bestätigung, um mit sich in Übereinstimmung bleiben zu können …“

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„Wir scheinen irgendwie nicht dafür geschaffen zu sein, uns zu verstehen!“

„Das liegt daran, dass eure Rollenbeziehung zueinander ist nicht stimmig ist. Das heißt: ihr könnt euch gar nicht verstehen, geschweige denn begegnen …“

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„Es kann Dir doch aber nicht immer nur um Sex gehen!“

„Sex ist nun mal spürbare Beweis für mich, überhaupt noch zu existieren!“

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Kein Wunder, dass Hunde Jogger jagen: sie rennen weg und stinken auch noch …!

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„Schreiben hinterlässt Gedankenspuren. Ein hingeschriebenes und wieder ausgestrichenes Wort ist immer noch da und zeigt den Weg, den wir genommen haben …“

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 Wer sich in der eigenen Gesellschaft nicht wohlfühlt, hat gewöhnlich ganz recht damit!

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Sie sahen aus, als wären sie geradewegs aus der Sonne gekommen. Ihre Jugend war überwältigend und sie strömten eine Frische aus, die man zu riechen können glaubte …

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 „Ich kümmere mich generell nicht darum, was über mich gesprochen wird – jedenfalls solange es nicht wahr ist!“

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 „Ich denke, Sie will schon auch auf eigenen Füssen stehen. Doch dafür fehlt es ihr eindeutig an Boden!“

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„Sieh an, ein kleiner Anfall. Ohnmächtige Wut ist übrigens die entscheidende Reaktionsweise narzisstisch leicht verletzbarer Personen, wusstest Du das ...?“

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Aussage eines älteren rumänischen Taschendiebes: „Opfer gibt es im reichen, dummen Deutschland genug! Man muss nur professionell arbeiten. Wir nutzen dabei deutsche Tugenden!“

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„Kann es sein, dass Sie auf alles zielsicher wirklich die genau falsche Antwort finden?!“

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„Ich wollte eigentlich Medizin studieren, das hat dann nicht geklappt. Dafür bin ich aber jetzt ein Hypochonder - ich blieb dem gewählten Fach also treu …“

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„Ich will ja jetzt nicht herzlos erscheinen, aber Sie sind schon wirklich ziemlich verkorkst!“

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Gonzo:   „Meine neue Tanznummer wird Dich schlicht umhauen! Ich tanze Flamenco mit einem Käse!“

Kermit:  „Du tanzt mit einem – Käse …?!“

Gonzo:  „Naja, was heißt tanzen ... Ich knalle eigentlich nur so ein bisschen die Hacken  zusammen. Die wirklich schwierigen Schritte                              macht ja alle sie …“

Kermit:  „Sie?! Willst Du damit sagen, der Käse sei weiblich?!“

Gonzo:   „Aber natürlich ist der Käse weiblich! Glaubst Du etwa ich würde mit einem Mann tanzen? Wir würde das denn bitte schön                            aussehen ...?!“

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Solange man noch lachen kann, sollte man es auch ruhig machen!

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„Seine völlig unterspannte Art treibt mich noch in den Wahnsinn!“

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„Auch Du wirst irgendwann einen Partner finden! Einen mit geringen Ansprüchen, mit wenig Alternativen – und fast ohne Geruchsinn!" 

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„Mach Dir keine Sorgen, der kriegt sich schon wieder ein! Das ist einer der Vorteile, wenn man er ist …“

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„Hast Du das etwa jetzt verstanden?“

„Nein, natürlich nicht. Würde ich sonst etwa lachen …?“

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„Das Schlimme an Dir ist, dass Du so eingebildet bist …!“

„Bin ich doch gar nicht! Obwohl ich natürlich allen Grund dazu hätte …“

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„Tja, am besten ist es dann wohl, ich verlasse jetzt das Gespräch und stecke mir mal ganz gemütlich die Füße in den Mund …“

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„Das war doch aber jetzt wirklich sehr lustig!“

„Ja, schon. Aber ob das auch so beabsichtigt war …?“

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„Herr Ober, was tut die Fliege in meiner Buchstabensuppe?!“

„Oh, die macht hier nur Vertretung. Sie ist für das Apostroph eingesprungen!“

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„Denk doch mal nach! Kann denn Liebe nicht einfach alles verändern?“

„Keineswegs. Aber Hass kann das sehr gut!“

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 „Aber in Gottes Namen, wie konnten Sie das jetzt nur vorausahnen?!“

„Nunja, ich habe eine superbe Nase. Und ich habe einen superben Spürsinn. Mir entgeht eben einfach nichts! Aber abgesehen davon, hat sie mir vorhin erzählt wo sie hin wollte ...“

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„Was ist aus Deinen Plänen geworden?“

            „Tja, meine Träume haben sich unterwegs wohl irgendwie verpufft …“

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„Ach, mach Dir keine Sorgen! Solche Frauen zählen doch gar nicht. Sie sind nur Produkte eines Augenblicks, an die man sich schwerlich erinnern wird …“

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 „Künstler nennst Du Dich jetzt also?! Dann lass Dir mal eines gesagt sein: Nicht jeder, der zu  Lebzeiten kein Bild verkaufte, ist auch ein Van Gogh!“

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„Das hätten Sie aber meiner Meinung nach ganz anders machen müssen!“

            „Ach, wirklich. Wie denn …?“

„Besser …“

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„Wenn er weiter so glotzt, wird er sich irgendwann noch mal die Augen verstauchen!“   

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„Können wir sonst noch etwas für Sie tun – außer zum Teufel zu gehen natürlich …?“

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 „Das war jetzt garantiert eine Auszeichnung wert: Den Preis für die beste Leistung auf einer Klobrille!“

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„So eine Stinkmorchel wie der, kann ja nicht mal um die Ecke biegen, ohne dabei nicht noch schnell ein krummes Ding zu drehen!“

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„Ich glaube nämlich nicht an Zufälle …!“

            „Tja, das scheint dann aber wohl Ihr Problem zu sein …?“

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Ein krankes Familiensystem ist wie ein Mobile: Wenn man eine Figur wegschneidet, findet es nie mehr in die Balance zurück.

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„Sie beschlagnahmte mich verbal für ihr Vorhaben und versuchte so, mich zu ihrer geistigen Verbündeten zu machen …“

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 „Er hat ein zu großes Herz, einen zu kleinen Verstand und viel zu viel Kraft. Kurz: eine toxische Mixtur fürs Vorstrafenregister!“

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„Was war das …?!“

            „Du meinst das komische Knacken vor dem Fester?“

„Ja, gruselig, oder?“

            „Nichts gehört …“

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„Du hast mich schon  Klo gestellt, jetzt spül mich bitte nicht auch noch runter!“

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„Was ist eigentlich aus deinem neuen Projekt geworden?“

            „Oh – damit hatte man mir leider nur eine Tüte Wind verkauft …“

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„Na, der war aber eben geladen!“

„Ja, meine Güte, ich hab ihm eben im Gefecht wohl ein paar bunte Schwanzfedern ausgerissen!“

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Der Doktor fragte mich: „Hatten Sie das etwa schon mal?“

            Und ich sagte: „Ja, ja! Das hatte ich!“

Und er sagte: „Sehen Sie - und nun haben Sie es wieder …“

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„Unsere Vorstellungskraft reicht einfach manchmal hinten und vorne nicht aus. Auch wenn wir uns gerade das nicht vorstellen können." 

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„Hoppla! Aber wenn die Pferde schon weg sind, hat es wenig Sinn die Stalltür noch zu zuknallen!“

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„Entschuldigung, aber ich wollte wirklich nur eine Semmel und keine Waffe …!“

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 „Ich erinnere mich an eine Zeit vor dem Ereignis und an eine Zeit nach dem Ereignis. Ich fühle mich manchmal, als wäre ich zwei Personen. Auf jeden Fall bin ich nicht mehr die, die ich damals mal hätte werden sollen …“

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„Ach lass ihn doch! Dummheit ist doch manchmal auch ein Segen ...“

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„Ist das Musik? Klingt ja wie in einem Krankenhaus-Aufzug!“

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„Spotten Sie nicht über mich! Für einen Mann gibt es wohl keine schwerere Arbeit, als sein Geld durch eine reiche Heirat zu verdienen!“

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„Was spricht denn aus ihrer Sicht gegen diese Entwicklung?“

            „Allein der Umstand, das so rein gar nichts für sie spricht!“

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„Hab ich vielleicht ‚herein‘ gesagt …?!“

            „Hab ich vielleicht überhaupt erst angeklopft …?!“

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„Ja, er wirkt sehr seltsam. Aber es ist weniger, dass er keinen Kontakt zu anderen sucht. Es ist eher so, das andere ihn bei seiner Suche nach Kontakt zu ihm selber stören …“

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„Er hat wirklich gut eingeschlagen hier!“

            „In der Tat. Aber ein guter Schreiner sollte das wieder hinkriegen …“

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„Oh, ich fürchte für diesen verbalen Touchdown wirst Du Dich jetzt mit einem Deiner faden Kalauer rächen müssen …?“

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 Wann immer man das Gefühl hat festzustecken, sollte man eine größere Distanz zwischen sich und dem Problem sorgen.

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Es ist allemal befriedigender Beifall zu spenden, als selber Hand anzulegen.

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Der ganze selbst gemachte Stress gab ihr das Gefühl mitten im Leben zu stehen. Dabei stand sie gerade deswegen immer leicht daneben.

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Die emotional schädigende Wirkung eines solchen Verhaltens ist nachhaltig für alle Betroffenen.

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„Ich habe gerade den frustrierenden Eindruck, als sei das einzige, das ich wirklich fehlerfrei beherrsche, das Mülltrennen ist ...“

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„Sein Beitrag wies eine so hohe Anzahl an Übernahmen auf, dass man auch bei wohlwollender Betrachtung nicht mehr von bloßer ‚Entlehnung‘ sprechen konnte ... Er nannte es allerdings ‚intellektuelle Aneignung‘ …“

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Der einzige Grund für das Leben oder eine Geschichte ist doch: „Was passiert als nächstes?!“

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„Es fasziniert mich alles Außergewöhnliche und doch fühle ich mich seltsamerweise meistens im Durchschnitt am wohlsten …“

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„Ich habe Angst davor, mein Leben lang diese Leere als einen Teil in mir zu tragen und nie etwas zu finden, das sie ausfüllt! Wie ein Schlüssel, den ich besitze, zu dem ich einfach nie das passende Schloss finden kann …“

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„So – und nun zum Plan!“

            „Was für’n Plan …?!“

„Ups.“

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„Der weiße Raum“

Ist ein Begriff aus der Sprache der Personenschützer und bezeichnet den Raum zwischen dem Angreifer und seinem Zielobjekt. Es ist der eigentliche Arbeitsbereich des Bodyguards.

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„Sorg Du einfach dafür, dass hier nichts passiert – sonst passiert nämlich was!“

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„Tu jetzt bitte nichts, was ICH dann hinterher zu bereuen habe. DU spielst mit dem Feuer, aber nur alle anderen verbrennen sich immer daran!“

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„Sag mal, worum geht es hier jetzt eigentlich genau?!“

            „Okay, ich sag es am besten ganz gerade heraus: Also, es war einmal eine Grille und  eine Ameise …“

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„Ich dachte die Geschichte sei jetzt hilfreich?!“

„Ja, das war sie doch auch! Ihr glaubt ja gar nicht, wie lange ich gewartet habe, um sie dann doch endlich noch mal loszuwerden!“

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„Ich sehe ein, dass man seine Besucher nicht beleidigen soll. Aber ist es denn wirklich eine Beleidigung, wenn man Ihnen die Wahrheit über sie sagt …?“

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„Das kann man aber doch nun wirklich nicht sagen!“

            „Man kann immer alles sagen!“

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 „Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform!“

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 „Hast Du mal einen Moment?“

            „Klar, ich leih Dir mein Ohr …“

„Was soll ich denn bitte mit ‘nem Ohr?!“

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„Manchmal wäre ich einfach gerne eine Banane oder auch ein Ei  … Die sind immer mühelos schick in Schale!“

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„Würdest Du mit Kim Basinger ausgehen, wenn sie heute abend Zeit für Dich hätte?“

            „Klar würde ich das!“

„Sie hat aber keine Zeit! Wie wäre es denn, wenn ich für sie einspränge ...?“

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Expertenwissen zeigt sich oft daran, dass man bemerkt, dass etwas fehlt, das zwingend da sein müsste.

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Die reduzierte Ästhetik der Möbel in ihrer fast aufdringlicher Zweckbezogenheit, entsprach vollkommen dem Lebensgefühl der „New Economy Class“.

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In der Sprache der militärischen Kriegsübungen ist die USA immer „das blaue Team“ und der Feind ist immer „das rote Team“.

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