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2020 versuchen schmierige, polemische und opportune Spaßparteien die Macht im Augsburger Stadtrat an sich zu reißen. Doch auch eine moderne, turbopolitische Gruppierung, zusammengesetzt aus den seriösesten Vertretern ihrer Zunft, wagt sich in das Abenteuer Kommunalpolitik: Die PARTEI. Der Autor schildert den Weg vom Einholen der Unterstützerunterschriften, dem Wahlkampf, bis hin zum Wahlsieg der Herzen. Wie man das beste Kommunalwahlergebnis in der Geschichte Augsburgs seit Kriegsende, mit personell und finanziell minimalsten Mitteln, bewerkstelligt.
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Seitenzahl: 126
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Mein unendlicher Dank geht an alle, die mir während dem Sammeln der Unterstützerunterschriften gut zugesagt, mich begleitet, mir geholfen, warme Sachen in Form von Lebensmitteln und Kleidung kostenlos gestellt haben, und uns während des Wahlkampfes in irgendeiner Form unterstützten. Ein großes Dankeschön an alle Mitglieder des Kreisverbandes Augsburg der sehr guten Partei Die PARTEI. Ich küsse eure Augen! Vielen Dank an meinen Genossen Tobi, für das Erstellen des Covers! Merci an die lolSPD, an die Spaßpartei FDP und sämtliche anderen Altparteien, dafür, dass ihr uns immer so erstklassiges Material liefert und ihr uns die Machtübernahme so verdammt einfach macht! Und zum Schluss natürlich danke an unser loyales Stimmvieh für jede einzelne Stimme!
Thomas Heigl, geboren 1988 in Niederbayern; Studium mit Bachelor- und Masterabschluss „European Studies“ in Passau, Westdeutschland und Winnipeg, Kanada. Durch seine Uniabschlüsse versteht er die europäischen Ausmaße einer Kommunalwahl in Bayern und weiß daher über was er schreibt. Mitglied der sehr guten Partei Die PARTEI seit Oktober 2014. Ohne das Aussehen dafür zu besitzen sich auf der Karriereleiter hochzuschlafen, brachte er es im Kreisverband Augsburg von Die PARTEI bis zum vierten Vorstand und „Minister für innerbayerische Kommunikation“. Durch diverse unbezahlte Praktika in der BRD GmbH kann er nun resümieren, dass es außer der Partei Die PARTEI keinerlei Alternativen mehr gibt.
Worum geht es hier?
„Kennen Sie schon Die PARTEI?“ (18.12.2019 – 05.01.2020)
„Ist das euer Ernst?“ (06.01.2020 – 12.01.2020)
„Die PARTEI scheint mit dem Latein am Ende“ (13.01.2020 – 19.01.2020)
„Eine ausufernde Anzahl an Kleinst-und Splitterparteien“ (20.01.2020 – 26.01.2020)
„Die PARTEI kommt spät, aber heftig“ (27.01.2020 – 02.02.2020)
„Es war ein langer, schöner Spaziergang“ (03.02.2020 – 09.02.2020)
„Wenn Lisa halt nicht so ein fettes Schwein wäre“ (10.02.2020 – 16.02.2020)
„Die größte Woche für Die PARTEI in Augsburg“ (17.02.2020 – 23.02.2020)
„Ich hab euch immer schon gewählt“ (24.02.2020 – 01.03.2020)
„Die PARTEI, die Unwählbaren“ (02.03.2020 – 08.03.2020)
„In einem Kellerloch im Bismarckviertel“ (09.03.2020 – 15.03.2020)
„Mit viel weniger Kohle“ (16.03.2020 – 22.03.2020)
„Es begab sich zu jener Zeit, als sich eine Stadtratperiode in Augsburg dem Ende zuneigte, und dieser neu gewählt werden musste. Und diese Wahl war die im Jahre 2020 und geschah zu jener Phase, da Die PARTEI endlich auf den Wahlzetteln stand. Und jedermann ging, dass er endlich vernünftig wählen konnte, in sein Wahllokal. Da machte sich auch Thomas aus Niederbayern, Parteilakai und Sonnebornjünger, auf in das schwäbische Land zur Stadt der Fugger, die da heißt Augsburg, damit er sich wählen ließe. Und als er dort war, kam die Zeit, dass seine Partei einen Stadtratsitz erlangen sollte. Und sie erhielten diesen Platz, waren zufrieden und legten den Eid ab, denn sie hatten gutes Parteiwerk vollbracht“.
Ja, so oder so ähnlich könnte die zukünftige PARTEI-Bibel beginnen, sollte sie denn je geschrieben werden. Ähnlichkeiten mit anderen Romanen fast gleichen Namens sind natürlich unbeabsichtigt. Aber eigentlich wollte ich den Beginn dieser Seiten nur mit etwas mehr Pathos beginnen. Im Grunde geht es hier, wie in der kompletten Politik, um nüchterne Fakten. Im Prinzip aber waren die Zeilen korrekt. Es geschah alles wirklich im Jahr 2020, genauer gesagt im März, als die Kommunalwahl in der Stadt Augsburg abgehalten wurde. Wir von der sehr guten Partei Die PARTEI, der mittlerweile einzig seriösen modernen Turbopolitikpartei, waren zu jener Zeit, in der die Wahlkampfphase begann, im August 2019, immer noch siegestrunken von unserem großartigen Erfolg der Europawahl vom Mai selbigen Jahres. Fragt sich nun einer um welche Partei es hier eigentlich geht? Die Rede ist natürlich von der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, kurz Die PARTEI. Sämtliche Fakten bitte selbstständig nachschlagen, danke.
Doch nach der Wahl ist immer vor der Wahl. Außerdem waren wir uns alle einig, dass wir mal wieder eine veranstalten könnten. Passend dazu war die sechsjährige Probezeit des Augsburger Stadtrates unbefriedigend abgelaufen. Und so kam dann recht schnell die Thematik der kommenden Kommunalwahl in Bayern auf. Der Kreisverband Augsburg der sehr guten Partei Die PARTEI wurde 2018 neu aufgezogen und erlebte schon so einiges: eine Landtags- und eine Europawahl. Beides mit dem besten Ergebnis in Augsburg seit Kriegsende. Tendenz steigend. Da wir selbstverständlich nah am Volk sind und dies nicht besser als auf kommunaler Ebene suggeriert werden kann, wurde dies also die erklärte nächste Herausforderung. Nach dem Genuss diverser Spirituosen und hopfenhaltiger Kaltgetränke war man sich schnell handelseinig: Die PARTEI stellt eine Liste! Noch heiser vom Hurra schreien erwachend, folgten aber tags darauf die ersten zweifelnden Stimmen.
„Lasst die Finger von der Kommunalwahl, ihr könnt euch nur blamieren“, höre ich noch heute die Obrigkeiten mahnend den Zeigefinger erheben. Aber für mich kein Problem, ich habe mich schließlich schon öfters in der Vergangenheit blamiert. Habe ich doch zum Beispiel schon bei Wahlen freiwillig teilgenommen, bei denen Die PARTEI nicht mal auf dem Wahlzettel stand. Höchst blamabel, aber ich stehe dazu. Wenn ich nur an all das verschwendete Papier von damals denke.
Wir konnten und wollten dem planlosen Treiben in Augsburg also nicht mehr länger tatenlos zusehen und verabredeten uns zu einem gemütlichen Frühshoppen an einem Sonntag im September 2019 zu einer Aufstellungsversammlung. Ordnungsgemäß wurden alle 150 Mitglieder der Stadt schriftlich eingeladen. Um den hochoffiziellen Akt korrekt durchzuführen, wurden Versammlungsleiter der Genossen aus Isar-Preußen (unredlich: München) dazu geholt. Seit Oktober 2014 bei Die PARTEI, sah ich nun meine erste aktive Amtshandlung auf politischer Bühne gekommen. Meine kleine Rede, in welcher ich den harten Schwexit forderte, also „Schwaben raus aus Bayern“, überzeugte die anwesenden Genossen so sehr, dass ich den Listenplatz 5 ergattern konnte. Gut, eigentlich überzeugten alle Reden. Den Listenplatz bekam ich wohl aufgrund meines Sitzplatzes in der Nähe der Schriftführerin. Im Endeffekt sind eh nur die ersten 11 Plätze relevant. Der Rest einer 60-Mann-Liste dient in Augsburg nur als plumpes Stimmvieh. Von daher brauchten wir auch nicht mehr als genau diese elf seriösen Politiker, die sich am Ende des Tages auf die Liste verirrten. Und weil wir natürlich als PARTEI dem Trend folgend von 100% plus X ausgehen, mussten wir auch einen passenden Oberbürgermeisterkandidaten stellen. Qualität und Quantität geht bei uns einher, also hätte im Grunde dafür jeder von uns herhalten können. Aber die schnellste Handmeldung in Form unserer Lisa wurde halt genommen. Ein Glückstreffer wie sich herausstellen sollte. Dunkelhäutig und weiblich, wir bei der PARTEI erfüllen halt einfach jede Quote. Transgender war sie nach eigener Aussage leider nicht, aber man kann ja nicht alles haben. Dafür verfügt sie über beste Qualifikationen, war sie doch laut ihrer Biographie früher mal Baumwollpflückerin bei der Firma Söder. Der Anfang war also unter großem Jubel aller Anwesenden (wie auf dem Foto schön zu sehen) erst mal vollbracht. So wie wir 955 bei der Lechfeldschlacht die absolute Mehrheit der Ungarn in Augsburg verhindert haben, so würden wir 2020 auch die der csU (nicht wundern, dies ist die gängige PARTEI-Schreibweise dieser Partei, da wir der Meinung sind, dass die csU den christlichen und sozialen Wert schon länger eingebüßt hat) abwenden können, da waren wir uns alle sicher!
Vorgezogenes Siegerfoto während der Aufstellungsversammlung
Aber bevor diese sehr gute Liste und Lisa von unserem Wahlvolk in den Stadtrat katapultiert werden konnte, mussten noch so genannte Unterstützerunterschriften gesammelt werden. Achja, gemütlich einen Stand in der Innenstadt aufbauen und unsere Fanmassen einfach wieder auf Zetteln eintragen lassen. Man kennts ja schon von der Landtagswahl. Aber Bayern wäre nicht Bayern, wenn auch hier die csU nicht das letzte Wort hätte. Bundesland exklusiv musste man in unserem schönen Freistaat, zu welchem ja auch leider „Schwaben-Light“ gehört (unter mir hätte es das wie gesagt nicht gegeben), Unterschriften für eine Kommunalwahl anders sammeln. Hierzu musste das Stimmvieh extra in eine dafür vorgesehene Behörde marschieren und sich in dort vorliegende Listen eintragen. So von der damaligen bayerischen Regierung aus den 90ern, in der noch dunklere Zeiten ala „csU regiert mit über 50%“ herrschten, angeordnet. Und das nicht zu wenige Unterschriften: 470 an der Zahl in Augsburg, jeweils für die Stadtratliste, als auch für den Oberbürgermeisterkandidaten. Arbeiterunfreundliche Öffnungszeiten, mit dem Bürgerbüro „Blaue Kappe“ eine katastrophale geographische Lage, einem ungeheuren Aufwand mitbringend, und dies alles im kalten Winter. Man fragte sich schon: Warum so kompliziert? Nun, dies wird an passender Stelle später noch aufgelöst.
Doch warum der ganze gedruckte Spaß hier? Dieses Buch soll auch zukünftigen PARTEI-Genossen als Leitfaden dienen, wie man es trotz einer kleinen 11-Mann-Liste bis in den Stadtrat der drittgrößten bayerischen Häuseransammlung schaffen kann. Zukünftige Generationen sollen auch erfahren, wie ich diese turbulente Zeit, vom Sammeln der Unterstützerunterschriften, über den Wahlkampf, bis zum Ergebnis der Wahl erlebt habe. Es ist vieles passiert was wirklich der Nachwelt erhalten bleiben sollte. Danke an dieser Stelle an mein Vergangenheits-Ich für das tägliche Erstellen von Fotos und Notizen. Von neuen Erkenntnissen der Augsburger Bürger, den hilflosen Versuchen der Altparteien und von einer absoluten Erfolgsgeschichte für Die PARTEI.
Und so begann sie nun, die ominöse Zeit die Unterstützerunterschriften einzuholen, damit wir bei der kommenden Kommunalwahl antreten dürfen. Dieses Anfangskapitel werde ich relativ kurzhalten, da ich die Unverschämtheit besaß, schon einen Tag nach Sammelstart, von 19. Dezember bis Neujahr nach Hause, in meine niederbayerische Heimat Niederbayern, zu fahren. Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber bis zum 3. Februar hatten wir ja noch Zeit. Ich habe also notgedrungen den Genossen das Feld überlassen, aber schon mal vorne weg: sie haben mich natürlich nicht enttäuscht. Einen richtig starken Tag legten die Parteianer nämlich gleich zum aktiven Beginn, am 21. Dezember hin. Da die Stadt Augsburg gnadenhalber während der gesamten Sammelzeit ganze einmal (!) das Rathaus öffnete – und das sogar an einem Samstag, wow – wurde mit Mann und Maus davor gezogen, um in den Wuselhaufen von „Parteien“ einzutauchen. Ich werde des Öfteren das Wort „Parteien“ in Anführungszeichen setzen, da ich nicht jede Partei für eine Partei halte, sondern z.B. Spaßgruppierungen, in denen es nur um eigene Egopflege geht. Pünktlich zu diesem Fest der guten Laune kamen auch haufenweise unserer Flyer mit dem sehr guten Wahlprogramm, sowie die Karten mit unserer sehr guten Oberbürgermeisterkandidatin Lisa und den Hinweisen, wo man wann unterschreiben kann. Was sind wir doch für eine Servicepartei, mir kommen die Tränen. Und siehe da, laut der Augsburger Internetpräsenz haben wir nach den ersten drei Tagen, ohne überhaupt etwas zu tun, schon acht Unterstützerunterschriften geholt. Läuft bei uns!
Endlich qualitativ hochwertige Lektüre
Kurz vor der Rathaus-Aktion meldete sich auch das erste Mal unser guter Kumpel Siggi von der DAZ zu Wort. Diesen Gagfeuerwerkzünder werde ich noch des Öfteren erwähnen, weil uns seine Beiträge immer köstlichst amüsiert haben. Er betreibt einen kleinen aber nicht feinen Meinungsblog (Berichterstattung kann man hier nicht sagen), der sich „Die Augsburger Zeitung“ schimpft. Werde es immer mit „DAZ“ abkürzen. Außerdem nennen wir ihn gern „Diggi-Siggi“. Dies hat nichts mit möglicher Körperfülle zu tun, sondern soll auf das Jugendwort „Digger“ hinweisen, sapperlott! Da unser Diggi-Siggi auch bis heute nicht gelernt hat, wie man Die PARTEI richtig schreibt, habe ich das großzügiger Weise für ihn übernommen. Mir hätte es im Herzen wehgetan es falsch stehen zu lassen.
Neues von Diggi-Siggi und der DAZ
Wie es um die Polit-Scherzkekse “Die PARTEI” bestellt ist, war für die DAZ nicht in Erfahrung zu bringen. Lisa McQueen, die das Café Kätchens betreibt und Bürgermeisterkandidatin der Liste Die PARTEI ist, ist sich aber sicher, dass sie mit ihren Leuten diese Hürde überspringen wird. “Die ergibt sich täglich durch die vielen positiven Rückmeldungen, die ich erhalte”, so McQueen zur DAZ auf die Frage, woher sie diese Sicherheit nehme (DAZ-Artikel vom 21.12.2019).
Während ich also in der alten Heimat um die Weihnachtstage herum Hotel Heimat im mollig warmen Zuhause genoss, zogen die Kameraden los, um in der Eiseskälte vor dem Rathaus erste Menschen dazu zu bewegen, in eben jenes reinzugehen und zweimal für uns zu unterschreiben. Anhand der Bilder kann ich nur abschätzen, was das für eine absurde Situation gewesen sein muss. Fünf „Parteien“, welche alle sammeln mussten, schwirren am Rathausplatz, natürlich außerhalb der angeordneten Bannmeile, umher – von jeder Gruppierung noch bis zu acht angehende Politiker – und wollen den Leuten Flyern in die Hand drücken. Und zu allem Überfluss steht dann dort genau vor dem Rathaus noch diese suizidfördernde Pseudo-Gutelauneansammlung, genannt „Christkindlmarkt“. Genau hier muss ich für meine Kameraden von der PARTEI wirklich mal eine Lanze brechen. Ich wäre mit dieser Situation komplett überfordert gewesen. Man stelle sich das nur mal genauer vor. Ich quäle mich durch die Menschenmassen eines am Samstag besuchten Christkindlmarktes, im vollen Bewusstsein mir aufgrund meiner eigenen Dummheit etwas anzutun, weil ich wieder an einem Würschtlstand angestanden habe und wohlwissend, dass es lange dauert, mich über die zwanzig Minuten verschwendeter Lebenszeit ärgere, und dann will mir auch noch ein Veganer einen Flyer in die Hand drücken und mich belehren? Ich hätte mich nicht beherrschen können. Von daher ein großes Kompliment an meine Mitstreiter, dass sie diese menschenrechtsunwürdige Situation so gut gemeistert haben. Denn die Zahlen sprechen für sich. An einem Tag haben die Genossen knapp einhundert Menschen für Lisa und gute achtzig für unsere Liste zum Unterschreiben in das Rathaus bekommen. Es wären mit Sicherheit noch mehr geworden, wäre die Stadt ein klein bisschen großzügiger gewesen und hätte nicht nur einen Schalter aufgemacht und die Schlange somit ins Unendliche wachsen lassen. Naja, im Nachhinein konnte es uns ja egal sein, aber an dem Tag hat mich das, obwohl ich nur via Messengerdienst auf dem Laufenden gehalten wurde, doch schon sehr geärgert. Aber tolle Zahlen, das fand auch unser Diggi-Siggi, der sogleich mit einer seiner vielen Fehleinschätzungen ums Eck kam.
Gesammelte Unterschriften, Stand: 23.12.2019 links für OB, rechts für Stadtrat
WSA
197
184
V-Partei
3
108
108
Generation AUX
-
261
AIB
110
79
Die PARTEI
102
79
Neues von Diggi-Siggi und der DAZ
Die Polit-Scherzkekse von “Die PARTEI” schlagen sich dagegen für ihre Verhältnisse prächtig. Wenn man bedenkt, dass ihre OB-Kandidatin McQueen derzeit nicht im Lande ist und diese Ortsgruppe sich erst vor kurzer Zeit gegründet hat, ist das Startergebnis nach vier Tagen nicht schlecht: 102 Stimmen für OB-Kandidatin Lisa McQueen, 79 für die Liste. McQueen, die das Café Kätchens betreibt und das Gesicht von Die PARTEI ist, ist sich ohnehin sicher, dass sie mit ihren Leuten diese Hürde überspringen wird (DAZ-Artikel vom 23.12.2019).
