Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,0, BVL Campus gGmbH, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarungen sind eine Herausforderung für die Wirtschaft und werden erhebliche Veränderungen im Kreditwesen und somit auch bei mittelständischen Unternehmen mit sich bringen. Es werden sich die Rahmenbedingungen bei der Gewährung von Krediten durch neu eingeführte Rating- Konzepte sehr stark ändern. Dadurch werden vor allem die mittelständischen Unternehmen zu einem noch stärkeren betriebswirtschaftlichen Handeln und Denken gezwungen. Es zählen von nun an nicht nur die quantitativen Faktoren für die Vergabe von Krediten, sondern auch die qualitativen Aspekte. Qualitative Aspekte sind zum Beispiel das Know-how des Managements, die innerbetriebliche Organisation, sowie eine entsprechende Nachfolgeregelung. Aufgrund dieser qualitativen und quantitativen Aspekte wird die Basel I-Vorschrift, welche eine fixe Eigenkapitalhinterlegung von 8 % vorsieht, in Basel II geändert. Es besteht zwar immer noch die Pflicht zur Eigenkapitalhinterlegung; die Höhe jedoch variiert je nach Einschätzung der Banken oder je Ratingergebnis. Diese bonitätsabhängige Gewichtung der Kreditforderungen schütz die Banken vor Kreditausfall und räumt wirtschaftlich und finanziell starken Unternehmen Vorteile ein. Da die Erreichung eines guten Ratingergebnis nicht nur eine entscheidende Rolle für die Kreditvergabe spielt sondern auch für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens steht, stellt Basel II und das damit verbundene Rating eine Chance für die Unternehmen dar. In dieser Arbeit stelle ich die Auswirkungen von Basel II auf die Unternehmen in der Logistikbranche vor. Ich werde hierbei die reinen Transportunternehmen und Spediteure im Selbsteintritt von den klassischen Spediteuren und Logistikdienstleistern unterschieden. Des Weiteren zeige ich die immer steigenden Anforderungen, vor allem an mittelständische Unternehmen, aufgrund des intensiveren Ratingverfahrens.

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