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Das Autogene Training gehört zu den am häufigsten angewendeten Entspannungsmethoden. Diese nachweislich wirksame Technik lässt sich gut im Alltag einsetzen, um Stresserleben vorzubeugen und das persönliche Wohlbefinden zu steigern. Ausführlich stellt dieses Übungsbuch die sogenannten "Formelvorsätze", die Grundübungen des Autogenen Trainings, vor. Neben hilfreichen Tipps zum Üben gibt der Band viele Anregungen, wie die erlernten Übungen auch in alltäglichen Situationen durchgeführt werden können. Zusätzlich wird beschrieben, wie das Grundübungsprogramm individuell erweitert werden kann und wie möglichen Schwierigkeiten beim Üben begegnet werden kann.
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Veröffentlichungsjahr: 2011
Autogenes Training
Autogenes Training
Ein alltagsnahes Übungsprogramm zum Erlernen der AT-Grundstufe
von
Günter Krampen
3., überarbeitete Auflage
Prof. Dr. Günter Krampen, geb. 1950. 1971–1976 Studium der Psychologie in Trier. 1980 Promotion. 1985 Habilitation. 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut. Seit 1990 Professor für Klinische Psychologie an der Universität Trier. Seit 2004 Direktor des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) an der Universität Trier.
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Die erste und zweite Auflage des Buches sind unter dem Titel „Übungsheft zum Autogenen Training“ erschienen.
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1Kurze Einführung in das Autogene Training
1.1Herkunft
1.2Wie wirkt das Autogene Training?
1.3Wie funktioniert das Autogene Training?
2Die Körperhaltung beim Üben
2.1Die Droschkenkutscherhaltung
2.2Besonderheiten bei körperlichen Beschwerden
2.3Für Fortgeschrittene: Liegende Körperhaltung
3Der Ablauf der Übungen und das Zurücknehmen
3.1Das Zurücknehmen
3.2Das Üben unter Anleitung
3.3Hausaufgaben: Allein trainieren
4Die Formelvorsätze der AT-Grundstufe
4.1Die Ruhetönung
4.2Die Schwereübung
4.3Die Wärmeübung
4.4Die Atemübung
4.5Die Herzübung
4.6Die Leibübung
4.7Die Stirnübung
5Wie geht es nach der Einführung weiter – AlltagstauglicheAnwendungen des Autogenen Trainings
6Individuelle Formelvorsätze und die Oberstufe des AutogenenTrainings
6.1Individuelle Formelvorsätze bilden
6.2Oberstufe des Autogenen Trainings
7Mögliche Probleme beim Lernen des Autogenen Trainings
8Literaturhinweise zum Weiterlesen
Anhang
Merkblatt für die AT-Übungen
Das Autogene Training (AT) wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von Johannes Heinrich Schultz (1884–1970), einem Berliner Arzt, als eine Technik der konzentrativen Selbstentspannung entwickelt. Den Hintergrund bildeten dabei seine umfangreichen Erfahrungen mit der Suggestions- und Hypnosebehandlung. Er wandte sich aber – ebenso wie vorher Sigmund Freud – von der Methode der Fremdsuggestion („heterosuggestive“ Technik der Hypnose) ab, weil er erkannt hatte, dass jeder Mensch zu Selbstsuggestionen (Autogenes Training als „autosuggestive“ Technik) fähig ist.
Neben der Entwicklung des Autogenen Trainings hat Johannes Heinrich Schultz historisch sehr früh Wesentliches zur Begründung der Medizinischen Psychologie, also der Anwendung psychologischer Erkenntnisse und Methoden in der ärztlichen Praxis und in Krankenhäusern sowie zur Entwicklung der Psychotherapie beigetragen. Gleichwohl ist er vor allem durch die Entwicklung des Autogenen Trainings bis heute bekannt geblieben, zu dem er ab 1926 erste Fachveröffentlichungen vorlegte, die in sein 1932 in erster Auflage erschienenes Hauptwerk „Das autogene Training: Konzentrative Selbstentspannung“ mündeten.
