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Was tun, wenn Kinder eifersüchtig oder traurig sind? Wie können Eltern seelische Probleme ihrer Kinder, aber auch mögliche Entwicklungspotenziale der Sprösslinge entdecken? Wirksam haben sich hier Bach Blüten erwiesen. Sie zählen zu den alternativen Heilmethoden und beeinflussen den seelischen Zustand eines Kindes positiv und ohne Nebenwirkungen. Anders als Erwachsene können gerade kleinere Kinder ihre Gefühle noch nicht in Worte fassen. Hierauf geht der Ratgeber sinnvoll ein, indem er die empfohlenen Bach Blüten Mischungen dem Verhalten der Kinder und nicht, wie bei Bach Blüten für Erwachsene üblich, den Gemütszuständen zuordnet. Zusätzlich kann aber die Wahl des richtigen Mittels auch über die ausführlichen Bach Blüten Porträts erfolgen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 154
Veröffentlichungsjahr: 2012
Bach-Blüten sind eine zuverlässige Unterstützung für alle Eltern, deren Kinder Hilfe benötigen. Dazu gehören Kinder mit auffälligem Verhalten wie Ruhelosigkeit oder Aggressivität, aber auch Kummer und Ängste stellen die Eltern vor schwierige Aufgaben. Bach-Blüten wirken entweder als Einzelmaßnahme oder als begleitende Therapie. Bei Kindern bringen sie oft überraschend schnell positive Veränderungen, weil deren Gemütszustände und Verhaltensmuster gerade erst im Entstehen sind.
Bei Erwachsenen dagegen werden – von akuten Situationen einmal abgesehen – »negative« Gemütszustände und Verhaltensmuster behandelt, die meist schon fixiert sind. Ihnen helfen die BachBlüten dabei, bereits festgefahrene Gemütszustände aufzulösen, »negative« Veranlagungen abzuschwächen und positive zu stärken, unterstützt von der aktiven Mitarbeit des Erwachsenen selbst.
Bei Kindern ist die Situation ganz anders, weil sie sich noch in der Entwicklung befinden. Ihre Eigenschaften entstehen auf dem Boden ihrer Veranlagung sowie unter der unbewussten Mitwirkung der Eltern. Gemütszustände und Verhaltensweisen wie Streitsucht, Ungeduld oder mangelndes Selbstvertrauen sollten Sie behandeln, damit sich diese Muster nicht verstärken. Die Bach-Blüten können bei Kindern eine dauerhafte Veränderung bewirken. Das gelingt umso besser, je mehr Sie als Eltern Ihre Kinder dabei unterstützen und versuchen, möglichst auch eigene negative Einflüsse zu erkennen und gegebenenfalls zu unterlassen. Dabei ist es hilfreich, dass Sie Ihre familiäre Situation mit etwas Abstand betrachten und Ihr eigenes Verhalten selbstkritisch unter die Lupe nehmen. So können Sie verantwortungsvoll dazu beitragen, dass sich Ihr Kind zu einem zufriedenen und glücklichen Menschen entwickelt.
Jedes Kind braucht Liebe
Das Wichtigste für Ihr Kind ist, dass Sie es lieben und seine Interessen möglichst selbstlos vertreten. Jedes Kind braucht das Gefühl, von seinen Eltern trotz seiner Fehler und Schwächen geliebt und akzeptiert zu werden. Es braucht das Wissen, dass seine Eltern ihm vertrauen und ihm etwas zutrauen. Nur dann kann es das für seine Entwicklung so wichtige Urvertrauen ausbilden und das Gefühl bekommen: Ich bin o.k. Das heißt aber nicht, dass Sie problematische Verhaltensweisen hinnehmen sollen, vielleicht aus Angst, psychische Schäden zu verursachen. Sehen Sie es als große Herausforderung und Chance, Ihrem Kind gewisse Normen und Grundwerte der Gesellschaft zu vermitteln. Korrigieren Sie vorsichtig die Verhaltenstendenzen, mit denen es anderen Menschen oder sich selbst in seiner Entwicklung schaden könnte. Die Bach-Blüten-Essenzen werden Sie dabei sanft, aber wirksam unterstützen.
GU-ERFOLGSTIPP
WAS WIR AN UNS NICHT MÖGEN
Zeigt Ihr Kind ein Verhalten, das Sie besonders stört, dann sollten Sie sich immer fragen: »Was hat das mit mir zu tun?« Oft sind es nämlich Verhaltensweisen, die wir auch selbst haben und an uns nicht mögen. Sie haben jetzt die Chance, Ihr eigenes Verhalten zu ändern – entweder mithilfe von Bach-Blüten oder auch mit therapeutischer Unterstützung.
Grundsätzlich können alle interessierten Eltern ihre Kinder mit den Bach-Blüten-Essenzen behandeln, sofern sie die drei folgenden Grundregeln beherzigen:
Anders als bei der Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen orientiert sich bei Kindern die Auswahl der Bach-Blüten meistens am Verhalten, da vor allem kleine Kinder zu wenig über ihren Gemütszustand sagen können. Ein eifersüchtiges Kind von vier Jahren weiß wahrscheinlich noch gar nicht, dass sein Gemütszustand von Eifersucht geprägt ist. Es sieht nur, dass seine kleine Schwester viel mehr von der Mama beachtet wird, und möchte deshalb den Grund seiner Eifersucht – die kleine Schwester – loswerden, sie zumindest stoßen, zwicken oder sonstwie ärgern, um seine Gefühle abzureagieren oder Aufmerksamkeit zu erregen.
Ein Kind darf nie das Gefühl haben, es müsse etwas einnehmen, weil Mama und Papa es nicht in Ordnung finden. Versuchen Sie, alles zu vermeiden, was diesen Eindruck erwecken könnte. Sagen Sie zum Beispiel nicht, die Tropfen wirken gegen Zappeligkeit, sondern begründen Sie die Einnahme der Bach-Blüten am besten damit, dass Sie einer Erkältung vorbeugen wollen.
Die dritte Grundregel ist für die meisten Eltern nicht einfach zu befolgen: Prüfen Sie, bevor Sie schwierige oder auffällige Verhaltensweisen Ihres Kindes behandeln, ob diese vielleicht in Zusammenhang mit Ihrem eigenen Verhalten stehen könnten oder unbewusst durch Sie gefördert werden.
SCHUTZ
Die Grundregeln der Behandlung dienen dem Schutz des Kindes und unterstützen die Bach-Blüten in ihrer Wirkung.
Jedes Kind wird mit einem ganz eigenen Wesen geboren. Doch wie sich seine Anlagen entwickeln, wird maßgeblich vom Umgang der Eltern mit ihrem Kind, also von der Erziehung beeinflusst. Ihr Kind kann sich schwer zu einem selbstbewussten Menschen entwickeln, der sich etwas zutraut, wenn Sie ihm ungewollt durch Ihr Verhalten und Ihre Äußerungen signalisieren: »Das schaffst du nicht.« Selbstverständlich handeln Sie nicht vorsätzlich so, sondern unbewusst. Sie geben meist eigene Unsicherheiten und Ängste an Ihr Kind weiter. Mit einem Satz wie »Dein Vater war auch immer schlecht in Sport …« übertragen Eltern zum Beispiel ihre negative Erwartungshaltung (»… also kannst du auch nie sportlich werden!«) fast zwangsläufig auf ihr Kind.
