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Johann Sebastian Bachs Matthäus- und Johannespassion zählen bis heute zu den bedeutendsten Werken geistlicher Chormusik. In dem vorliegenden Band werden anschaulich und verständlich die musikalischen und textlichen Entwicklungen der Passionsmusik bis zu diesen Hauptwerken des Barock beschrieben, die Entstehungsgeschichte und die Besonderheiten der beiden Passionen erläutert und ihre Rezeption skizziert.
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Seitenzahl: 157
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Gottfried Scholz
Bachs Passionen
Gottfried Scholz
Bachs Passionen
Ein musikalischer Werkführer
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Bestellnummer SDP 126
ISBN 978-3-7957-8550-5
© 2015 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
Alle Rechte vorbehalten
Als Printausgabe erschienen unter der Bestellnummer SEM 8082
© 2015 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
www.schott-music.com
www.schott-buch.de
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Inhalt
I.Einleitung – Passionsmusiken vor Bach
II.Die Anforderungen der Leipziger Kirchengemeinde
III.Zum Stil der Bachschen Passionen und zu deren theologischen Bezügen
IV.Die Matthäus-Passion – allgemeine Bemerkungen
a)Textquellen und unterschiedliche Stile der Komposition
b)Die Gliederung der Matthäus-Passion
c)Die Sprache der Musik
V.Die Leidensstationen der Matthäus-Passion
a)Exordium 1 – Eingangschor
b)Hinführung
c)Ölberg
d)Conclusio 1 – Abschluß des ersten Teils
e)Exordium 2 – Einleitung des zweiten Teils
f)Jesus vor dem Hohenpriester
g)Jesus vor Pilatus
h)Jesu Kreuzweg und Kreuzigung
i)Kreuzabnahme und Grablegung Jesu
j)Conclusio 2 – Abschluß der Passion
VI.Die Johannes-Passion – allgemeine Bemerkungen.
a)Textquellen und stilistische Stellung der Komposition
b)Die Gliederung der Johannes-Passion
VII.Die Leidensstationen in der Johannes-Passion
a)Exordium 1 – Eingangschor
b)Ölberg
c)Jesus vor den Hohenpriestern
d)Conclusio 1 – Abschluß des ersten Teils
e)Exordium 2 – Einleitung des zweiten Teils
f)Jesus vor Pilatus
g)Jesu Kreuzweg und Kreuzigung
h)Kreuzabnahme und Grablegung Jesu
i)Conclusio 2 – Abschluß der Passion
VIII.Spätere Bearbeitungen der Passionen durch Bach
IX.Zur Aufführungspraxis und Rezeptionsgeschichte
X.Die verlorengegangene Markus-Passion und Bachs zweifelhafte Autorschaft an der Lukas-Passion
XI.Passionsbezüge im Kantatenwerk Bachs
Literaturverzeichnis
Glossar
Quellenangaben der Notenbeispiele
Die im vorliegenden Band verwendeten Nummerierungen der einzelnen Teile der Passionen entsprechen der Neuen Bach-Ausgabe sowie dem Klavierauszug des Bärenreiter-Verlags. Die Taktzahlen entsprechen nur dem erwähnten Klavierauszug.
I. Einleitung – Passionsmusiken vor Bach
„Das Leiden unsers Herren Jesu Christi, wie uns das beschreibet der heilige Evangeliste ...“ Mit diesen Einleitungsworten läßt Heinrich Schütz, der bedeutendste Vorgänger Bachs im Dienste der evangelischen Kirchenmusik, seine drei Passionen beginnen. Er fügt sich damit ein in eine jahrhundertealte Tradition, nach der die Passio Christi mit der feierlichen Quellenangabe des jeweiligen Evangeliums einsetzt. Das Sterben Jesu und die ihm vorausgehenden dramatischen Geschehnisse stellen in allen vier Evangelien den Höhepunkt der Darstellung seines Lebens und Wirkens dar. Trotzdem unterscheiden sich diese Schilderungen nicht nur im Wortlaut, sondern auch in Einzelheiten der Erzählung, ja auch in den zitierten Aussprüchen Jesu voneinander. Als Autoren der vier Evangelien werden von alters her Matthäus, Markus, Lukas und Johannes genannt. In der römischen Liturgie, die schon früh eine feste Zuordnung einzelner Evangelientexte zu den Festen und gewöhnlichen Tagen im Kirchenjahr vorsah, wurden die Passionsschilderungen der genannten Evangelisten in der Reihenfolge, in der sie im Neuen Testament aufscheinen, am Palmsonntag, Dienstag, Mittwoch und Freitag der Karwoche gelesen. Durch die herausragende liturgische Bedeutung von Palmsonntag und Karfreitag kam den Texten nach Matthäus (Kapitel 26 und 27) und Johannes (Kapitel 18 und 19) gegenüber denen nach Markus und Lukas eine größere Bedeutung zu, die sich auch noch im evangelischen Gottesdienst findet, obwohl dieser keine strenge Zuordnung der Evangelien zu bestimmten Kartagen normierte.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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